DE70613C - Verfahren zum Fourniren - Google Patents
Verfahren zum FournirenInfo
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- DE70613C DE70613C DENDAT70613D DE70613DA DE70613C DE 70613 C DE70613 C DE 70613C DE NDAT70613 D DENDAT70613 D DE NDAT70613D DE 70613D A DE70613D A DE 70613DA DE 70613 C DE70613 C DE 70613C
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- diaphragm
- pressure
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/04—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
- B27D1/08—Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
- B27D1/083—Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
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- Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIB
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1892 ab.
Um einen Gegenstand mit einem dünnen Ueberzug, Fournier, von Holz oder anderem
Material zu versehen, wird derselbe nach dem bisherigen Verfahren mit Leim bestrichen, das
Fournier aufgelegt und eine dem Gegenstand entsprechende erwärmte Zulage mittelst Schrauboder
Keilzwingen fest darauf gedrückt, bis der Leim erstarrt ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Arbeit des Fournierens zu erleichtern, zu vereinfachen
und weiter auszubilden, so dafs schwierigere Sachen mit ziemlich derselben
Sicherheit und Leichtigkeit fourniert werden, wie die einfachen.
Das Verfahren des Fournierens besteht darin, keine starre Zulage wie bisher, sondern eine
luftförmige oder flüssige anzuwenden, die durch ein undurchlässiges und biegsames Diaphragma
von dem Fournier geschieden ist, wobei diese Luft oder Flüssigkeit selbst den nöthigen Druck
und die erforderliche Wärme besitzt.
Der zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Apparat mufs den verschiedenen Arbeiten angemessen
gebaut sein. Derselbe mufs für eine lange, gekehlte Leiste anders geformt sein, als
für eine runde Schale etwa u. s. w. In', der Zeichnung sind verschiedene Einrichtungen angegeben,
um diese Stücke zum Fournieren zu verwenden. Es soll z. B. eine lange, gekehlte Leiste α fourniert werden. Dazu wird dieselbe
in einen eisernen oder aus anderem passenden Material hergestellten langen schmalen Kasten b
mit der Kehlung nach oben eingelegt. Der Kästen b hat einen Deckel c, der luftdicht auf
ihm befestigt wird. Auf der unteren Seite dieses Deckels ist ein Diaphragma d in_Form
eines lose hängenden Kastens luftdicht an ihm befestigt, und auf der oberen Seite sind absperrbare
Zu- und Ableitungsröhren ef, ein
Manometer u. s. w. aufgesetzt. Das Diaphragma d aus undurchlässigem Segeltuch, Kautschuk oder
dergleichen mufs derart sein, dafs, wenn es durch den zwischen ihm und Deckel durch
Wasser, Luft oder dergleichen ausgeübten Druck mit seiner Aufsenseite an den ihm
gegenüberstehenden Körpern anliegt, nicht auf Zug beansprucht wird, sondern nur' eine
Zwischenlage bildet, die nur directen Druck von . beiden Seiten auszuhalten hat. Nachdem
an die Leiste α Leim gegeben ist, wird das gewählte gedämpfte Fournier g auf die Leiste a
gelegt und der Deckel c geschlossen. Durch Rohr e wird warme Luft oder warmes Wasser
(ungefähr 60 bis 80°) in den Raum zwischen Deckel c und Diaphragma d eingelassen und
durch den Kesseldruck oder eine Pumpe oder ein Reservoir die gewünschte Pressung hervorgebracht.
Das Fournier g wird an den Stellen, wo es hohl liegt, von dem Diaphragma d
durch den auf letzteres ausgeübten Druck so weit durchgebogen, bis es überall an die
Leiste α, und zwar mit überall gleichem Druck, angepresst ist. Sobald das erreicht ist, wird
das Rohr f geöffnet und durch Rohr e an Stelle des warmen Fluidums kaltes unter demselben
Druck so lange zugeführt, bis der Leim zum Erstarren gebracht wird. Nach Beendigung
der Arbeit wird der Zuflufs abgesperrt, der Deckel geöffnet und die fertig und sauber
fournierte Leiste herausgenommen.
Das Diaphragma kann auch die Form eines _an den Enden J)isjjif_Exnr_und_Jyasströmungs-
rohr geschlossenen weiten Rohres annehmen, wie dies die Fig. 2 bis 4 darstellen, b ist ein
Kasten mit Deckel c, der zwei Leisten aufnimmt. Das Diaphragma ist ein geschlossenes
Rohr, welches auf den Stirnseiten, die der Form der Arbeit möglichst entsprechen, mit
Ein- und Auslaufrohren e1 und f1, an welche
sich die betreffenden Rohrleitungen auf passende Weise anschliefsen, versehen ist. Der in das
Rohr d gebrachte Druck preist das Fournier ebenso, wie oben beschrieben, an den Gegenstand.
Der Unterschied ist hier nur der, dafs das Diaphragma auch ohne weiter zu wirken
an den Deckel angeprefst wird.
Endlich kann das Diaphragma auch den zu fournierenden Gegenstand ganz umgeben und
der Druck des Fluidums preist es von aufsen . an den von ihm umhüllten Gegenstand. Diese
Einrichtung eignet sich vorzüglich zum Fournieren von Säulen und anderen runden Gegenständen.
. Fig. 5 zeigt einen zu dieser Arbeit dienenden Apparat. Das Diaphragma kann ein
Rohr sein, welches nach Einstecken des vorgerichteten Gegenstandes an den Enden zugeschnürt
wird, oder ein ebenes Tuch, aus dem durch Zusammenpressen der Längsseiten erst ein Rohr gebildet wird, dessen Enden
dann geschlossen werden. , α ist die Säule, b der mit Deckel versehene cylindrische Kasten,
in welchen die mit dem Diaphragma d umhüllte Säule von oben eingesetzt ist. e ist das
Einlauf-,/ das Ablaufrohr, d1 ist ein Kautschuküberwurf,
mit dem jedes Ende des Diaphragmas dicht gemacht wird. Der Druck des Fluidums wirkt hier von aufsen auf die ganze Oberfläche
des Diaphragmas.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verfahren, Gegenstände mit Holz zu fournieren oder mit dünnen Blättern von anderem Stoff zu überziehen, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Anpressen der Fourniere oder Blätter auf den mit Leim versehenen Gegenstand nicht eine starre Zulage, sondern eine undurchlässige biegsame Membran gelegt und durch Wasserdruck angeprefst wird, wobei das Wasser je nach Bedarf kalt oder warm sein kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70613C true DE70613C (de) |
Family
ID=343978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70613D Expired - Lifetime DE70613C (de) | Verfahren zum Fourniren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70613C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977234C (de) * | 1951-09-21 | 1965-07-22 | Josef Willmes | Vorrichtung zum Auspressen von Fluessigkeit enthaltenden Massen, insbesondere Fruechten |
-
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- DE DENDAT70613D patent/DE70613C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977234C (de) * | 1951-09-21 | 1965-07-22 | Josef Willmes | Vorrichtung zum Auspressen von Fluessigkeit enthaltenden Massen, insbesondere Fruechten |
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