DE705807C - Federnd ausgebildeter Fersenzug fuer Skibindungen - Google Patents

Federnd ausgebildeter Fersenzug fuer Skibindungen

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DE705807C
DE705807C DEC53987D DEC0053987D DE705807C DE 705807 C DE705807 C DE 705807C DE C53987 D DEC53987 D DE C53987D DE C0053987 D DEC0053987 D DE C0053987D DE 705807 C DE705807 C DE 705807C
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Germany
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spring
heel pull
heel
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ski bindings
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Expired
Application number
DEC53987D
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English (en)
Inventor
Jaroslav Cerny
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/12Non-self-releasing elastic heel-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Federnd ausgebildeter Fersenzug für Skibindungen Die Erfindung betrifft einen federnd ausgebildeten Fersenzug für Skibindungen.
  • Es ist bereits bekannt, den Fersenzug federnd auszubilden. Bei diesen bekannten Einrichtungen war jedoch entweder die hierfür verwendete Feder unmittelbar an den Zehenführungsbacken angeordnet oder auch vor den Zehenbacken auf dem Skirücken und dann die Zugglieder durch an den Zehenbacken angeordnete Lager geführt. Bei dieser Ausbildung wurde der Stiefel verhältnismäßig stark in die Backen getrieben, und außerdem ein Tiefzug nur dann erreicht, wenn der Stiefel mit dem Ski einen bestimmten Winkel bildete. Die gleichen Wirkungen traten bei denjenigen bekannten Ausbildungen ein, bei denen die Feder gleichzeitig als Ersatz für die Fersenberiemung dient.
  • Der Erfindung gemäß wird nun eine Ver# besserung der Wirkung der Bindung dadurch erhalten, daß das Fersenzuggli:ed mit seinen freien Enden mit einer in einem. an der Skiwange befestigten Gehäuse angeordneten Feder verbunden ist und an dem Gehäuse ein oder mehrere wahlweise in Wirklage bringbare, den Schwenkpunkt des Fersenzuggliedes um eine bestimmte Strecke hinter das Gehäuse verlegende Ablenkglieder angeordnet sind. Hierdurch wird ein guter Tiefzug erreicht bei günstigster Anordnung der Zugglieder. Ferner kann die Tiefzugkomponente durch Verlegen der Ablenkstelle des Zuggliedes beim Aufschwenken des Fußes geändert und dadurch ein stiirkerer Tiefzug erreicht «erden.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispiels't-e@s 5 Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch einen gemäß der Ertindtmg ausgebildeten Fersenzug.
  • Fig.2 zeigt einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig.i.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist ein als Seil ausgebildetes Fersenzugglied i in einer Hülse 2 mit Schrauben 3 befestigt. Diese Hülse 2 ist in einem Gehäuse 4 verschiebbar, welches mit Schrauben 5 an einer Skiwange 6 befestigt ist. An dem nach der Skispitze zu gerichteten Ende der Hülse 2 ist eine Schulterplatte 7 angeordnet, gegen die sich das eine Ende einer um die Hülse 2 herum angeordneten Feder 8 abstützt. Das andere Ende der Feder stützt sich gegen die nach dem hinteren Skiende hin gelegene Wand 9 des Gehäuses .4 ab. Das Zugglied i kann mehr oder weniger tief in die Hülse,2 eingeschoben und dann festgeklemmt werden und dadurch gekürzt oder verlängert werden, je nach Länge des verwendeten Stiefels.
  • Die Schraubenfeder 8 hat einen länglichen Wicklungsquerschnitt und wird mit ihrem längeren Durchmesser lotrecht neben der Skiwange angeordnet, so daß die Feder und der sie umschließende Bügel4 wenig von der Skiwange abstehen. In der Nähe des hinteren Endes 9 des Gehäuses 4 ist an dessen Seitenwänden um Bolzen i o ein Bügel i i schwenkbar so angeordnet, daß er aus der in Fig. i in ausgezogenen Linien dargestellten Ruhelage in die in Fig. i in strichpunktierten Linien dargestellte Wirklage geschwenkt werden kann. In dem Steg 12 dieses U-förmigen Bügels sind untereinanderliegende Ausschnitte 13, 14 vorgesehen, in welche das Zugglied i in der in strichpunktierten Linien dargestellten, nach hinten geklappten Lage des Bügels nach Belieben eingelegt werden kann. Hierdurch wird das Zugglied i in einer Entfernung von der Hülse 2 noch einmal gehalten, wodurch die Tiefzugkomponente des Fersenzuges geändert wird. Beim Einlegen des Zuggliedes i in den Ausschnitt i 4. wird der Tiefzug stärker als beim Einlegen in den Ausschnitt 13.
  • Die Schraubenfeder 8 kann anstatt als Druckfeder auch als Zugfeder verwendet «erden. In diesem Falle muß natürlich das Zugglied i oder die Zugstange 2 am entgegengesetzten Ende der Feder angreifen. '!"'..Ferner kann auch die hülsenartige Zug-Sf@lige 2 wegfallen und durch ein -Drahtseil #". dgl. ersetzt werden. Hierbei müssen an fliesen Teilen besondere Glieder zum Befestigen des Zuggliedes angeordnet sein. Das überstehende Ende des Zuggliedes i wird dabei ebenfalls in die Feder 8 eingeschoben, damit dieser Teil die Fahrt nicht hindert.
  • Bei einer anderen nicht dargestellten Ausführungsform kann das Zugglied i auch unmittelbar an der Feder angreifen oder mit dem die Zugstange ersetzenden Riemen, Draht oder Drahtseile fest verbunden sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnd ausgebildeter Fersenzug für Skibindungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Fersenzugglied (i) mit seinen freien Enden je mit einer in einem an der Skiwange befestigten Gehäuse (4) angeordneten Feder (8) verbunden ist und daß an dem Gehäuse (¢) ein oder mehrere wahlweise in Wirklage bringbare, den Schwenkpunkt des Zuggliedes (i) um eine Strecke hinter das Gehäuse verlegende Ablenkglieder (i i) angeordnet sind.
  2. 2. Fersenzug für Skibindungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenkglied von einem an einer Stelle (i o) in der Nähe des hinteren Endes (9) des Gehäuses (4.) schwenkbar angeordneten Bügel (i i) gebildet ist, in dessen Jochsteg (i2) Ausschnitte (i3, 14) zum Übergreifen über das Zugglied (i) und dadurch zum Festlegen seines Schwenkpunktes vorgesehen sind.
  3. 3. Fersenzug für Skibindungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (i) mit einer hülsenartigen Zugstange (2) verbunden ist und über diese auf die auf ihr aufgesetzte Schraubenfeder (8) einwirkt. :1. Fersenzug für Skibindungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal3 das Fersenzugglied (i) anstatt durch die Zugstangenhülse (2) durch, ein aus Draht, Drahtseil, Riemen o. dgl. gebildetes, mit Befestigungsgliedern für das Zugglied versehenes Glied mit der Feder (8) verbunden ist, wobei das überstehende Ende des Fersenzuggliedes in die Feder eingeschoben werden kann.
DEC53987D 1938-05-15 1938-05-15 Federnd ausgebildeter Fersenzug fuer Skibindungen Expired DE705807C (de)

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