DE70538C - Heizvorrichtung für Plätteisen - Google Patents
Heizvorrichtung für PlätteisenInfo
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- DE70538C DE70538C DENDAT70538D DE70538DA DE70538C DE 70538 C DE70538 C DE 70538C DE NDAT70538 D DENDAT70538 D DE NDAT70538D DE 70538D A DE70538D A DE 70538DA DE 70538 C DE70538 C DE 70538C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F79/00—Accessories for hand irons
- D06F79/04—Stoves or other heating means specially adapted for heating irons externally
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende in beiliegender Zeichnung dargestellte Einrichtung bezweckt, von mehreren
(meistens zwei) Plätteisen, welche mittelst einer, einem Brenner entströmenden Stichflamme dadurch
erhitzt werden, dafs die Heizflamme durch die untere Oeffnung in das Innere des hohlen Plätteisens hineinschlägt, während die
Verbrennungsgase durch obere Oeffnungen wieder abziehen, bald das eine, bald das andere
Plätteisen über den Heizbrenner zu bringen.
In einem gufseisernen Untergestell U, Fig. 1,
ist der Heizbrenner F, dem die Flamme s entströmt, fest eingebaut. Auf dem festen
Untergestell U, Fig. 1 und 2, ist die um den Zapfen M drehbare Scheibe oder Stützplatte P,
welche soviel Abtheilungen A1 B1 enthält, als
Plätteisen in Betrieb genommen werden sollen (hier also zwei), angebracht. Diese Abtheilungen
haben je einen fest an der drehbaren Stützplatte sitzenden Ausleger /, welcher die auf
die Drehplatte in die Abtheilungen A1 und B1
in hängender Lage, wie punktirt gezeichnet, aufgesetzten Plätteisen stützt. Durch die Aussparung
α in dem Ausleger / schlägt die Flamme s in den Hohlraum des gerade über der Heizflamme
stehenden Plätteisens hinein und erhitzt dieses. Ist dieses geschehen und bei A1 ebenfalls
ein Plätteisen, das inzwischen kalt geworden, aufgesetzt, so dreht man die Stützplatte
P in der Richtung des Pfeiles, so dafs die Platte aus der Achsenlage A1 B1 in die
Achsenlage ^2-B2, a^so ^as kalte Plätteisen
nunmehr über die Heizflamme 5 kommt, und das eben erhitzte Plätteisen in B1 über die
Flamme hinaus nach B2 geschoben wird, wo
es ungehindert abgenommen werden kann.
Im weiteren Verlaufe wird das inzwischen kalt gewordene Plätteisen bei B2 aufgesetzt,
die Platte P wieder zurückgedreht, so dafs B2
wieder in die Mitte nach S1 über den Heizbrenner
kommt, das Plätteisen auf A2 nach A1
geschoben ist und dort wieder, vollständig erhitzt, abgenommen werden kann.
Diese neue Anordnung der Wechselstellung ermöglicht, die beiden Plätteisen, nicht wie bisher
mit den Plättflächen gegen einander, sondern neben einander, mit den Plätteisenachsen in
Richtung nach dem Drehungsmittelpunkt zu stellen, wodurch beide Plätteisen dem Arbeiter
gleichmäfsig bequem vor Hand liegen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung bleibt dasselbe, wenn die Entfernung der Heizflamme
und der Plätteisenauflager von dem Drehpunkte M sehr grofs, d. h. die Bogenform
der Plätteisenscheibe und ihre Bewegung in eine gradlinige übergeht, wie die Ausführungsform
nach Fig. 3 und 3 a zeigt. Es stehen dann die Plätteisen auf ihrer Dreh- bezw. verschiebbaren
Unterlage parallel neben einander und das den Plätteisen zur Stütze dienende Scheibenstück
wird, unter Verschwinden des materiellen festen Drehpunktes M, in prismatischer Führung
auf seiner Unterlage hin- und hergeschoben und geführt, so dafs auch hier die paarweise
angeordnete Stützplatte mit ihren neben einander stehenden Plätteisen aus der Lage A1 B1
in die Rechtslage A2 B2 , und dann wieder
umgekehrt, geschoben wird.
Fig. 4 und 4a zeigen dieselbe, aus Fig. 1
und 2 hervorgehende Einrichtung in einer dritten Ausführungsform, so zwar, dafs die
Stützplatte P in senkrechter Ebene um den Punkt M drehbar ist. Durch eine Schleppfeder
f, in welche die Nocken der Drehplatte P einschnappen, wird in bekannter Weise die
Lage der Stützplatte in A1 B1 oder A2 B2 jeweilig
gesichert.
In den dargestellten Ausführungsformen ist eine Gasheizflamme F angenommen, zu welchem
Zwecke die Tülle g in bekannter Weise mittelst Schlauches mit einer Gasleitung verbunden
wird. Dieser Gasbrenner kann auch durch jeden anderen bekannten Brenner ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Heizvorrichtung für Plätteisen, dadurch gekennzeichnet, dafs die über der Heizflamme verschiebbare Tragplatte (P) dreh- oder verschiebbar derartig angeordnet ist, dafs sie das Nebeneinanderstellen der Plätteisen (d. h. mit ihren Plättflächen in Richtung der Dreh- oder Verschiebbewegung, und nicht spiegelbildartig gegen einander liegend) ermöglicht, und die so neben einander gestellten Plätteisen nach ihrer abwechselnden Erwärmung durch Verschiebung der Tragplatte über dem Heizbrenner (F) dem Arbeiter in fast gleicher Lage (in Bezug auf den Handgriff), für das Abheben vor Hand liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70538C true DE70538C (de) |
Family
ID=343905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70538D Expired - Lifetime DE70538C (de) | Heizvorrichtung für Plätteisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70538C (de) |
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- DE DENDAT70538D patent/DE70538C/de not_active Expired - Lifetime
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