DE70535C - Verschlufs für Schiebefenster - Google Patents
Verschlufs für SchiebefensterInfo
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- DE70535C DE70535C DENDAT70535D DE70535DA DE70535C DE 70535 C DE70535 C DE 70535C DE NDAT70535 D DENDAT70535 D DE NDAT70535D DE 70535D A DE70535D A DE 70535DA DE 70535 C DE70535 C DE 70535C
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- frame
- sliding windows
- closure
- lever
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- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D25/00—Window arrangements peculiar to rail vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Der übliche Verschlufs von Schubfenstern an Eisenbahnwagen, Gefährten, Cajüten u. s. w.
erfolgt dadurch, dafs man das aus einer Kammer herausgezogene Fenster auf die Lagerleiste hebt.
Diese Anordnung zeigt aber grofse Uebelstände. Das Fenster wird auf der Lagerleiste nur durch
sein Eigengewicht festgehalten und es kommt häufig genug vor, dafs es von selbst in die
Kammer zurückfällt. Ferner erfordert das Hochheben des Fensters bei den meisten Anordnungen
eine gewisse Kraftanstrengung, und ebenso ist das Feststellen in beliebiger Höhe
mittels eines Ledergurtes recht' mühselig.
Bei der vorliegenden Neuerung werden diese Uebelstände durch Ausbalanciren des Fensters,
durch eine eigenartige Führung und durch einen besonderen Arretirungsmechanismus vermieden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 in der Vorderansicht und einem Querschnitt
die Gesammtanordnung, Fig. 3 ist ein Schnitt nach A und B, Fig. 1. Aus Fig. 4
Und 5 ist in einem Querschnitt und Horizontalschnitt in gröfserem Mafsstabe die Arretirvorrichtung
ersichtlich.
Das Fenster a, Fig. 1, 2, 4 und 5, liegt in
seiner tiefsten Lage in der Kammer b und wird durch Gegengewicht c mittels Gliederkette d,
die über die Walze e läuft, annähernd ausbalancirt. Die Führung f in den Seitentheilen
der Fensteröffnung ist derartig profilirt, dafs das Fenster, so lange noch ein Stück des Rahmens
sich in der Kammer b befindet, verhindert ist, zu klappern. Die Führung ist in
der Mitte >wenig breiter, als die Stärke des Rahmens beträgt. Nur an ihrem oberen und
unteren Ende ist sie so breit, dafs die Bewegung des Fensters selbstthätig über die hochgezogene Kante des Tropf bleches g mittels der
Federn ρ erfolgen und das Hineinlegen des Rahmens in das Tropf blech g gleichzeitig mit
dem Auflagern auf die Nase h des Winkelhebels i erfolgen kann. Liegt das Fenster im
Tropf blech, so ist es durch die eigenartige Nuth f und die Federn ρ ebenfalls am Klappern
verhindert.
Der Hebel i spielt in einem Schlitz der Thür und ist auf der Aufsenseite derselben
mit Knopf k, auf der Innenseite mit Handgriff Z versehen; in Verbindung mit dem Hebel
m bildet er die Arretir- und Ausrückvorrichtung. Eine Nase η des Hebels m greift in
die Gliederkette d, und wird in dieser Lage festgehalten durch die Feder o, welche durch
Hebel m den Hebel i zwingt, in der Ruhelage mit seinem Handgriff I dicht an der Wandung
der Thür zu liegen.
Ist das Fenster α geschlossen, so liegt die Unterkante des Rahmens im Tropfblech g auf
der Nase h des Hebels i. Soll es geöffnet werden, so hebt man von aufsen Knopf k an
oder zieht Griff I von innen von der Wand ab. Dadurch wird die Nase η des Hebels m
aus der Gliederkette gezogen; gleichzeitig hat die Nase h des Hebels i das Fenster aus dem
Tropf blech- g herausgehoben.
Da das Fenster durch das Gegengewicht c fast ausbalancirt ist, so wird es jetzt langsam
in die Kammer b hineingleiten. Will man die Bewegung in beliebiger Höhe arretiren, so läfst
man den Knopf k oder Griff I los, die Feder 0 wirkt auf die Hebel m und i, wodurch
die Nase η in die Gliederkette d hineingedrückt wird.
Das Schliefsen des Fensters geschieht in der Art, dafs man dasselbe an einem beliebig geformten
Griff aus der Kammer b heraufzieht; die Unterkante des Rahmens, wird selbstthä'tig
auf das Tropf blech g durch die Federn ρ gehoben. Durch diese Anordnung erzielt man
ein sehr leichtes Oeffnen und Schliefsen des Fensters. So lange der Knopf k oder Griff Z
gehoben bezw. abgerückt ist, bewegt sich das Fenster geräuschlos abwärts. Das Loslassen des
Knopfes oder Griffes genügt, um ein sofortiges selbstthätiges Feststellen des Fensters zu bewirken.
Durch . die eigenartig profilirten Führungsleisten mit Federn ρ ist ein Klappern
des Fensters in allen Lagen vermieden.. Die Ausbildung der Auflagerleiste g als Tropf blech
gewährt eine vorzügliche Abwässerung.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Verschlufs für Schiebefenster, gekennzeichnet dadurch, dafs eine Feststellvorrichtung an dem Fensterrahmen durch den Arm eines Winkelhebels (i k I) erfolgt, während der andere Arm dieses Hebels durch die Wand, in welcher das Fenster sitzt, hindurchgreift und ein selbstthätiges Herausheben des Rahmens vermittels der Nase (h) aus der Auflagerleiste (g) bewirkt.
An dem durch Anspruch i. gekennzeichneten Verschlufs für Schiebefenster die Anbringung der Feststellvorrichtung in der Art, dafs sie in die Gliederkette (d), welche über eine .Walze (c) läuft und die Gleichgewichtslage des Fensters vermitteln soll, eingreift.An dem unter ι. gekennzeichneten Fensterverschlufs die Anbringung von Führungsnuthen ff), welche in der Mitte schmäler als an ihren Enden sind, um eine zwangläufige Bewegung des Rahmens bis zu jener Stelle herbeizuführen, an welcher das Fenster sich auf die gleichzeitig als Tropf blech ausgebildete Auflagerleiste (g) legt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70535C true DE70535C (de) |
Family
ID=343902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70535D Expired - Lifetime DE70535C (de) | Verschlufs für Schiebefenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70535C (de) |
-
0
- DE DENDAT70535D patent/DE70535C/de not_active Expired - Lifetime
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