DE705306C - Vorrichtung zum Ausdruecken von Kolbenbolzen - Google Patents
Vorrichtung zum Ausdruecken von KolbenbolzenInfo
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- DE705306C DE705306C DEA88526D DEA0088526D DE705306C DE 705306 C DE705306 C DE 705306C DE A88526 D DEA88526 D DE A88526D DE A0088526 D DEA0088526 D DE A0088526D DE 705306 C DE705306 C DE 705306C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B27/00—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
- B25B27/02—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same
- B25B27/12—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same mounting or demounting piston rings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Ausdrucken von Kolbenbolzen Die Erfindung betrifft eine Kolbenbolzen-Ausdrückvorrichtung, die mit einem Spannband den Kolben umfaßt, während in einem Müttergewindestück des Spannbandes eine Schraubenspindel angeordnet ist, deren Ende sich auf den Kolbenbolzen aufstützt. Das Gewinde der Spindel ist mit Rücksicht auf den zu erzielenden Druck in der Regel nur mit einer geringen Steigung versehen. Es erfordert daher eine längere Zeit, nach dem Ausdrücken des Kolbenbolzens die Spindel wieder so weit zurückzudrehen, da.ß sich Spindel und Spannband vom Kolben abnehmen lassen. Bei Arbeiten an Vielzylindermaschinen stellt daher der hohe Zeitaufwand einen beträchtlichen Nachteil dar. Nachteilig wirkt sich ferner das langwierige Vor- und Zurückdrehen der Spindel auch beim abwechselnden Arbeiten an Kolben der verschiedensten Durchmesser aus, da auch hier jeweils durch langwieriges Drehen der Spindel den verschiedenen Abmessungen Rechnung getragen werden muß. In der Praxis wurden daher schon Zwischenstücke benutzt, die zwischen Kolbenbolzen und Gewindespindel eingelegt wurden. Es war dann zwar nur ein verhältnismäßig kurzes Vor- und Zurückdrehen der Spindel erforderlich, um den Kolbenbolzen auszudrücken und die Vorrichtung wieder abnehmen zu können, jedoch konnte während der Arbeit das Zwischenstück häufig zu Boden fallen oder gänzlich verlorengehen und stellte zudem immer einen zusätzlichen, von der Vorrichtung im übrigen losen Einzelteil dar.
- Bei Werkzeugmaschinen und größeren Vorrichtungen, beispielsweise bei Drehbänken mit Zugspindelantrieb oder bei größeren Schraubstöcken mit Schnellverstellung, ist es nun bekannt, eine gewisse Schnellverstellung des Werkzeugträgers oder der einen Schraubstockbacke durch Verwendung einer geteilten Mutter zu erzielen. In geteiltem Zustand der Mutter läßt sich bei derartigen Vorrichtungen der Werkzeugträger, der in diesem Falle die Mutter trägt, oder die eine Schraubstockbacke gegenüber der Spindel, ohne daß diese gedreht werden muß, verschieben und durch Zusammenpressen der beiden Mutterhälften andererseits auch wieder derart mit der Spindel in Eingriff bringen, daß die Spindeldrehung die Weiterverstellung des Werkzeugträgers und das endgültige Anziehen der Schraubstockbacke übernimmt. Bei einfacheren und vor allem kleineren Vorrichtungen fand jedoch eine derartige Verstellmöglichkeit bisher keine Verwendung. Gerade im Falle einer Kolbenbolzen Ausdrückvorrichtung jedoch würde eine Schnellverstelleinrichtung außerordentliche Vorzüge mit sich bringen und dazu dienen, nicht nur in einfacherer Weise arbeiten zu können, sondern vor allem auch wertvolle Arbeitszeit einzusparen.
- Nach der Erfindung ist daher bei einer Vorrichtung zum Ausdrücken von Kolbenbolzen das die Druckspindel aufnehmende Muttergewindestück nach Art des Mttttergewindestückes . einer Zeitspindelvorrichtung von Drehbänken o. dgl. in gegenseitig oder senkrecht zur Spindel bewegliche und in zusammengeschobener Stellung feststellbare Gewindebacken unterteilt. Es ist bei dieser Ausführung nunmehr möglich, in rascher Aufeinanderfolge die Ausdrückvorrichtung an Kolben der verschiedensten Durchmesser zu benutzen, ohne daß zusätzliche Teile, beispielsweise Zwischenstücke o. dgl- berücksicbtigt werden müssen oder eine langwierige Verstellung in Kauf genommen werden muß. Mit Vorteil besteht das Muttergewindestück aus zwei Gewindebacken, von denen die eine fest und die andere beweglich angeordnet ist. Hierbei kann beispielsweise ein drehbarer Nocken zur Feststellung der beweglichen Gewindebacke unmittelbar auf diese einwirken. Es ist bei dieser Ausführungsart beispielsweise zum Abnehmen der Vorrichtung nur erforderlich, die Feststellung der beweglichen Backe zu lösen, wobei die Druckspindel freigegeben wird und ohne langwieriges Drehen zurückgezogen werden kann. Ebenso wirkt sich die Schnellverstellung naturgemäß auch aus, wenn die zuvor bei einem Kolben großen Durchmessers benutzte Vorrichtung an einem Kolben einer kleineren Maschine benutzt wird, da in diesem Falle die Schnellverstellung ein langes Drehen der Spindel bis zu ihrem Angriff am Kolbenbolzen erspart.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II
ein Spannband i ist in an sich bekannter se an einer Platte 2 befestigt und an einer dieser Platte gegenüberliegenden Seite mit einer Öffnung für den Durchtritt des Kolbenbolzens versehen. Oberhalb der Platte 2 ist ein aus zwei Backen 3, 4 bestehendes Muttergewindestück angeordnet. Die eine Backe 3 dieses Muttergewindestückes ist fest mit der Platte 2 und einer in entsprechendem Abstand oberhalb der Platte 2 befindlichen Abdeckplatte 5 verbunden, während die Gewindebacke 4 senkrecht zu der Druckspindel 6 beweglich angebracht ist. Die Platten 2 und 5 besitzen für den Durchtritt der Druckspindel6 Langlöcher 7, B. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind ferner zwischen den beiden Backen 3, 4 Druckfedern 9 untergebracht, die bestrebt sind, die Backen 3 und 4 auseinanderzuschieben. Seitlich der beweglichen Backe 4 befindet sich ein in die Backen 2 und 5 drehbar gelagerter Nocken io, der es gestattet, die bewegliche Backe 4 entgegen der Wirkung der Druckfedern 9 in der der Backe 3 genäherten Stellung festzuhalten.& Fig. i. - Zum Ausdrücken eines Kolbenbolzens wird die Druckspindel 6, die mit Vorteil an ihrem unteren Ende einen frei drehbaren Ansatz i i besitzt, nach dem Überstreifen des Spannbandes i über den Kolben zum Aufsitzen auf dem Kolbenbolzen gebracht. Die bewegliche Backe 4 wird sodann mit Hilfe des Nockens io festgestellt, wonach die Druckspindel b in bekannter Weise bedient werden kann. Nach dem Ausdrücken des Kolbenbolzens wird die Backe 4 durch Verdrehung des Nockens i o freigegeben, so daß sie sich von der Druckspindel entfernt und diese unabhängig von dem Gewinde rasch so weit zurückgezogen werden kann, daß sich die gesamte Vorrichtung vom Kolben abnehmen läßt.
- Naturgemäß ist es möglich, an Stelle der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform die Ausdrückvorrichtung auch mit mehreren beweglichen Backen auszurüsten und diese dann beispielsweise in der von Bohrfuttern bekannten Weise zu bewegen und festzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausdrücken von Kolbenbolzen mit Druckspindel und den Kolben umfassendem Spannband, dadurch gekennzeichnet, daß das Muttergewindestück zur Aufnahme der Druckspindel (6) nach Art des Muttergewindestückes einer Zugspindelvorrichtung von Drehbänken o. dgl. in gegenseitig oder senkrecht zur Spindel (6) bewegliche und in zusammengeschobener Stellung feststellbare Gewindebacken (3, q.) unterteilt ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindestück aus zwei Gewindebacken (3, 4.) besteht, von denen der eine (3) fest und der andere (q.) beweglich angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbarer Nocken (i o) zur Feststellung der beweglichen Gewindebacke (q.) unmittelbar auf diese einwirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA88526D DE705306C (de) | 1938-11-25 | 1938-11-25 | Vorrichtung zum Ausdruecken von Kolbenbolzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA88526D DE705306C (de) | 1938-11-25 | 1938-11-25 | Vorrichtung zum Ausdruecken von Kolbenbolzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705306C true DE705306C (de) | 1941-04-23 |
Family
ID=6950366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA88526D Expired DE705306C (de) | 1938-11-25 | 1938-11-25 | Vorrichtung zum Ausdruecken von Kolbenbolzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705306C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0066640A1 (de) * | 1981-06-09 | 1982-12-15 | Anny Hu | Mechanismus zum schnellen Vorwärtsbewegen und Zurückziehen für eine Spannvorrichtung |
| DE19844508B4 (de) * | 1998-02-19 | 2005-02-24 | Krumm Kg | Abzieher |
-
1938
- 1938-11-25 DE DEA88526D patent/DE705306C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0066640A1 (de) * | 1981-06-09 | 1982-12-15 | Anny Hu | Mechanismus zum schnellen Vorwärtsbewegen und Zurückziehen für eine Spannvorrichtung |
| DE19844508B4 (de) * | 1998-02-19 | 2005-02-24 | Krumm Kg | Abzieher |
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