DE70528C - Selbstthätige Ausrückvorrichtung für Garn weifen - Google Patents

Selbstthätige Ausrückvorrichtung für Garn weifen

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DE70528C
DE70528C DENDAT70528D DE70528DA DE70528C DE 70528 C DE70528 C DE 70528C DE NDAT70528 D DENDAT70528 D DE NDAT70528D DE 70528D A DE70528D A DE 70528DA DE 70528 C DE70528 C DE 70528C
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DE
Germany
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disengagement
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weife
thread
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DENDAT70528D
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C. H. VOIGT in Düren, Arnoldsweilerstr
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/56—Winding of hanks or skeins
    • B65H54/58—Swifts or reels adapted solely for the formation of hanks or skeins
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00—Handled material; Storage means
    • B65H2701/30—Handled filamentary material
    • B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

Die gesammten Mechanismen sind an einer Traverse B befestigt, welche zwischen den Maschinenwänden A A gelagert ist.
Fig. 4 zeigt die Stellung der Mechanismen beim Gang der Weife. Die Ausrückstange E steht am weitesten rechts. Der Klöppel N ist aus dem Bereich der Zangen G und F. Die Schieberstange D wechselt, da sie beständig hin- und hergeht, fortwährend ihren Stand, während die Ausrückstange E feststeht. Die Schieberstange ist hier in der äufsersten Stellung rechts gezeichnet. . Die Riemengabel U hat beim Gang der Weife die in Fig. 4 gezeichnete Stellung; sie befindet sich in der Einkerbung F1 der Ausrückplatte F.
Fig. 5 zeigt die Leerlaufstellung der Weife, und zwar sind die Mechanismen so gezeichnet, dafs der Klöppel und der Gebindhebel zu gleicher Zeit ausrückt. Die Wirkung ist dabei folgende:
Infolge Fadenbruchs ist der Klöppel N zwischen die Zangen G F gefallen und die trichterförmige Zange G nach links gedrängt worden, desgleichen die Äusrückstange E, auf welcher sie befestigt ist, und somit auch der Winkel T, welcher die Riemengabel aus der Kerbe V geworfen und ausgelöst hat. In demselben Augenblick, also als Klöppel N zwischen die Zangen G F fiel, senkte sich aber auch die Gebindfalle e in die Kerbe f des Zählrades g und zog den GebindausrUckhebel c niederwärts, so dafs er auf die Nabe 1 des Stöfsers zu liegen kam und mitgenommen wurde. Hierdurch wurde der Ausrückwinkel T so gedreht, dafs er die Riemengabel U aus der Kerbe V1 warf, wodurch die Gabel in die Gewalt der Feder W, Fig. 2, kam und die Ueberführung des Riemens auf die Leerscheibe beschleunigt wurde. Also Klöppel N und der Gebindhebel c rücken in der gezeichneten Stellung in demselben Augenblick aus. Der Stöfser α ist so eingestellt, dafs der Winkel T in demselben Bogen schwingt, wenn der Klöppel N ausrückt und wenn der Gebindhebel c ausrückt. Sobald die Riemengabel nun nach rechts schwingt, legt sich das Dreieck h auf den vorderen Theil des Gebindhebels und hebt den hinteren Theil desselben in die Höhe, wodurch er dann aus dem Bereich des Stöfsers a gelangt ist.
Die Wirkung auf die Riemengabel ist nun dieselbe, ob Klöppel oder Gebindhebel einzeln oder, wie hier gezeichnet ist, zu gleicher Zeit ausrücken.
Rückt lediglich der Gebindhebel aus, so gilt die gezeichnete Stellung (Fig. 5), nur mit dem Unterschiede, dafs der Klöppel gehoben sein müfste; rückt lediglich der Klöppel aus, dann gilt ebenfalls die gezeichnete Stellung, nur müfste dann der Gebindhebel hochstehen.
An der glatten Vorderseite der Traverse B sind drei oder mehrere Winkel C angeschraubt, in denen eine Schieberstange D und eine Ausrückstange E eingelagert sind, und zwar derartig, dafs die Schieberstange D oben und die Ausrückstange E unten angeordnet ist.
Beide Stangen sind mit Stofsplättchen F und G versehen.
Die Stofsplättchen F und G der Stangen D und E sind so zu einander gestellt, dafs sie eine Art Zange bilden und dafs sie sich bei der Gangstellung annähernd berühren, nicht aber an einander stofsen, so dafs also die beständig hin- und hergehende Schieberstange D nur dann eine Fortbewegung der Ausrückstange E bewirkt, wenn ein anderer Körper zwischen die beiden Stofsplätlchen beider Stangen fällt. Geschieht dies, dann weicht die Ausrückstange E nach links und rückt so viel weiter, als das Mafs des hineingefallenen Körpers ausmacht.
Derjenige Gegenstand, welcher durch Einfallen zwischen die Stofsplättchen F und G ein Verschieben der Ausrückstange E und damit ein Stillstehen der Weife bewirken mufs, ist der Klöppel N des Waagebalkens O, über welchen der Faden läuft.
Der Klöppel N ist beim Gang der Weife aufserhalb des Bereiches der Stofsplättchen F und G, er fällt aber sofort zwischen dieselben, sobald der über das vordere Ende P des Waagebalkens O hinweggleitende Faden abreifst oder abläuft.
Zur Sicherung des präcisen Einfallens des Klöppels N zwischen die Stofsplättchen F und G ist längs der Schieberstange D ein Leitdraht Q angebracht. Derselbe kann auf der Schieberstange selbst befestigt werden oder auch an der Spulenplatte oder an der Traverse feststehend angeordnet sein.
Die Ausrückstange E steht nun vermittelst des Zapfens R und des Gelenkstückes 5 mit dem um seine Achse schwingenden Ausrückwinkel T in Verbindung, welcher so angeordnet ist, dafs er die Ausrückgabel U aus der Kerbe F1 der Ausrückplatte V wirft, sobald er nach links gezogen wird.
Kommt nun also der Klöppel N des Waagebalkens O zwischen die Stofsplättchen F und G, so erfolgt Stillstand der Weife dadurch, dafs die Riemengabel U unter Mitwirkung einer Spiralfeder W in die Ruhestellung nach rechts gebracht wird, wobei der Treibriemen auf die Leerscheibe gleitet.
Der Klöppel N nimmt den Raum zwischen den beiden Stofsplättchen F und G so lange ein, bis der Faden wieder aufs Neue über den Waagebalken geführt ist, alsdann hebt er sich, und die Einrückung der Weife wird durch Umstellen der Riemengabel U bewirkt, welche in die Einkerbung F1 der Ausrückplatte V
gebracht wird. Dabei wird der Ausrückwinkel T nach rechts verschoben, die an ihm befestigte Ausrückstange E mufs ihm folgen und gelangt wieder in die Gangstellung.
Zum Zweck der Gebindausrückung ist. die Schieberstange D weiter noch mit folgenden Mechanismen verbunden.
Die Schieberstange D ist durch Halsstück u. s. w. X fest mit dem Wellchen Y verbunden , welches in zwei Führungsstücken Z ^ eingelagert ist und mit der Schieberstange D beständig hin- und hergeht. Auf dem rechtsseitigen runden Ende des Wellchens Y ist ein Stöfser α aufgekeilt.
Weiter ist auf dem beweglichen Ausrückwinkel T ein Lager b aufgeschraubt, in welchem, in Zapfen drehbar, der Gebindausrückhebel c gelagert ist, welcher an seinem hinteren Ende durch Zugstange d mit der Gebindfalle e in Verbindung steht und sich mit derselben hebt und senkt. Bei Hochstellung der Gebindfalle e geht der auf der Welle Y sitzende Stöfser α unter dem Gebindhebel c hinweg, ohne ihn zu berühren. Fällt aber die Gebindfalle e in die Vertiefung f des Zählrades g, so senkt sich der Hebel c herab in den Bereich des Stöfsers a, welcher ihn eine bestimmte Strecke nach links wegstöfst; dieser Bewegung mufs der Ausrückwinkel T folgen und dabei die Riemengabel U aus ihrer Einkerbung in der Ausrückplatte V drängen, so dafs dann, wie bei Fadenbruch, der Riemen auf die Leerscheibe geschoben wird.
Um nun den Gebindaüsrückhebel c sogleich nach gethaner Dienstleistung aus dem Bereich des Stöfsers α zu bringen, ist auf dem oberen Schenkel der Ausrückgabel U das Dreieck h befestigt, welches durch Aufschlagen auf den Hebel c beim Rechtsgang der Ausrückgabel U den Gebindausrückhebel c zurück in die Arbeitsstellung bringt, . in welcher der Stöfser a frei unter ihm hinweggeht. Zur Erleichterung des Betriebes ist ein hölzerner Ausrückstab /, Fig. 2, angeordnet, mit welchem das Ein- und Ausrücken der Weife von jedem Stand der Arbeiterin aus erfolgen kann. Ein Holzstab / ruht auf einem durch die Riemengabel U geschlagenen Stift m und auf einem Trageisen η, das man an der Spulenplatte befestigt.
Die Schieberstange D der vorderen Seite der Weife ist mit derjenigen H der hinteren Seite durch Querleisten ο verbunden, so dafs beide Schieberstangen ein Gatter bilden und von einem Antrieb zu bewegen sind.
Die vorstehend erläuterten Mechanismen können auch als Bänder und Fadenwächter an Streckmaschinen, Vorspinnmaschinen etc., wie überhaupt für alle geeigneten Spinnereimaschinen Verwendung finden.
Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausrückvorrichtung für Garnweifen, bei welcher die Stillsetzung der Weife bei dem Bruch eines Fadens mittelst eines auf die Ausrückgabel (U) wirkenden Ausrückwinkels (T) erfolgt, der durch einen Fadenwächter (O N) bethätigt wird, indem derselbe eine beständig hin- und hergehende Stange (D) mit einer an dem Ausrückwinkel angreifenden Stange (JE) kuppelt.
2. Eine Ausrückvorrichtung für Garnweifen der unter ι. bezeichneten Art, bei welcher die Stillsetzung der Weife auch noch bei der Gebindeausrückung dadurch selbstthätig erfolgt, dafs der auf dem Ausrückwinkel (T) angebrachte Gebindehebel (c) in den Bereich eines mit der Stange (D) in Verbindung stehenden Anschlages (a) gelangt, so dafs die für die Ausrückung erforderliche Bewegung von der Stange (D) aus auf den Ausrückwinkel übertragen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    KLASSE 76: Spinnerei.
    An den Garnweifen wird von den Spinnern bemängelt, dafs die Weifen die Kräfte der bedienenden Person zu stark in Anspruch nehmen , dafs sie für Garne von hoher Nummer oder von. geringer Haltbarkeit zu schwerfällig sind, und dafs infolge dieser Fehler eine zu geringe Production erzielt wird, weil immer nur eine kleine Spindelzahl innerhalb einer Weife eingelagert werden kann. Diese Mängel haben in der Hauptsache ihren Sitz in dem Apparat zum selbsttätigen Ausrücken der Weife, und zwar entsteht die Schwerfälligkeit im Betriebe der Weife dadurch, dafs sämmtliche als Fadenwächter functionirende Waagebalken zu einem Gesammtmechanismus ausgebildet und in einem beweglichen Schlitten gelagert sind. Dieser Gesammtmechanismus mufs wegen eines jeden einzelnen Fadenbruchs in Thätigkeit treten, und zwar sowohl beim Abstellen, als auch beim Einstellen der Weife.
    Bei der nachstehend beschriebenen Garnweife werden nun diese Mängel dadurch beseitigt, dafs die Anordnung eines Gesammtmechanismus gänzlich aufgegeben ist, und dafs Waagebalken und Mechanismus zum Ein- und Ausrücken von einander getrennt sind. Die gemeinsame Einlagerung der Waagebalken in den Schlitten, sowie dieser selbst fällt überhaupt fort. Es ist hier die directe Benutzung der Fadenwächterhebel (Waagebalken) zum Ausrücken ausgeschlossen worden, und . es sind als Ersatz des Schlittens zwei leicht bewegliche Stangen angeordnet, welche gegen einander arbeiten und von denen lediglich die untere zum Ausrücken und Einrücken der Weife dient.
    Durch diese Anordnung erhalten die Waagebalken eine grofse Empfindlichkeit, da sie infolge dessen in grofser Leichtigkeit ausgeführt werden können. Die Ein- und Ausrückung aber verursacht sehr geringen Kraftaufwand, weil. statt eines schweren Schlittens nur eine leichte Stange zu verschieben ist.
    In den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. 1, 2 und 3 die Gesammtanordnung der Weife und in Fig. 4 und 5 das Zusammenspiel der hauptsächlichsten Mechanismen in ihren verschiedenen wesentlichen Stellungen dargestellt. Fig. ι ist eine Seitenansicht,
    Fig. 2 eine Vorderansicht und
    Fig. 3 ein Grundrifs der Weife.
    • Fig. 4 zeigt die Gangstellung und
    Fig. 5 die Leerlaufstellung der wesentlichen Mechanismen, und zwar ist je in Fig. 4 und 5 eine Vorderansicht, eine Oberansicht und eine Ansicht von der Seite, auf welcher die Gebindausrückung liegt, unter Weglassung des an ,dieser Seite liegenden Gestelles gezeigt.
    Die Wirkungsweise der Ausrückung beruht nun darauf, dafs sowohl bei einem Fadenbruch als auch zur Gebindausrückung eine Ausrückstange E bewegt wird, welche die Riemengabel bethätigt, so dafs diese den Riemen von der Fest- auf die Leerscheibe führt. Es ist eine Schieberstange D vorhanden, welche beständig hin- und hergeht, während die Ausrückstange von derselben nur dann mitgenommen wird, wenn entweder Klöppel N des Waagebalkens O zwischen die Mitnehmerzangen G und F fällt oder wenn ein an ihr befestigter Stöfser α auf einen Hebel c wirkt.
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