DE705276C - Einrichtung fuer Vielfachtelefonie - Google Patents

Einrichtung fuer Vielfachtelefonie

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DE705276C
DE705276C DET52704D DET0052704D DE705276C DE 705276 C DE705276 C DE 705276C DE T52704 D DET52704 D DE T52704D DE T0052704 D DET0052704 D DE T0052704D DE 705276 C DE705276 C DE 705276C
Authority
DE
Germany
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cathode ray
individual
frequency
microphones
cathode
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Expired
Application number
DET52704D
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English (en)
Inventor
Fritz Schroeter
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/04Distributors combined with modulators or demodulators
    • H04J3/045Distributors with CRT

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf eine Einrichtung für Vielfachtelefonie unter Benutzung eines Übertragungskanals von großer Frequenzdurchlässigkeit.
Es ist bereits bekannt, die in der Telegrafie üblichen gleichlaufenden mechanischen Umschalter (Baudot-Verfahren) durch Kathodenstrahlschalter zu ersetzen. Die bekannten Anordnungen, arbeiteten mit gittergesteuerten Kathodenstrahlschaltern. Diese Schalter bringen den Nachteil mit sich, daß sehr hohe Anodenspannungen und sehr hohe Steuerspannungen erforderlich sind, um überhaupt eine einwandfreie Steuerung des Kathodenstrahls zu ermöglichen.
Die Benutzung von Kathodenstrahlschaltern hat den Vorteil, daß alle Abstimm- und Selektionsmittel, wie sie bei der bisher üblichen Frequenzaufteihmg des Übertragungskanals
ao in eine größere Zahl unabhängiger Einzelkanäle zur Trennung der Kanäle erforderlich sind, fortfallen können. Die richtige Zuordnung der miteinander verkehrenden Stationen wird lediglich durch die phasensynchron laufenden trägheitslosen Umschalter von hoher Rotationsfrequenz bewirkt.
Diese Vorteile der Kathodenstrahlschalter unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnungen macht sich die Erfindung dadurch zunutze, daß die vom Mikrofon bzw. den Mikrofonen hervorgerufenen Spannungen nach Gleichrichtung unmittelbar zur Potentialsteuerung der Sekundäremissionsströme der Geberröhre dienen, die der die einzelnen Kantakte der Geberröhre periodisch abtastende Kathodenstrahl zur gemeinsamen An-.ode hin hervorruft.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist von großer technischer Einfachheit, insbesondere im Hinblick auf das deutsche Breitbandkabelnetz, worin durch die vorhandenen Fernsehanlagen bereits die Mittel zur .Gleichlaufsteuerung von Kathodenstrahlen an einer größeren Zahl von Punkten vorhanden sind. Der Aufwand vermindert sich auch besonders hinsichtlich der notwendigen Verstärkungsvorrichtungen. Die Funktion der benutzten Kathodenstrahlschalter beruht auf gesteuerter Sekundärelektronenemission in der gleichen Art, wie dies bei den Speicherbildabtaströhren der Fernsehtechnik beneits bekannt ist.
Die Figur zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. In dem Bilde ist links die Sende-, rechts die Empfangsseite angedeutet; dazwischen liegt der Übertragungskanal. Jedem Sprechstromkreis ist in beiderseits identischer Lage ein Segment zugeteilt, das vom Kathodenstrahl periodisch überstrichen wird. In den Schaltröhren bedeuten /C die Kathode, St die Steuerelektrode, A1, A2 die ίο Anoden (statische Fokussierung), S2 die Zeilenablenkspule. Von den zahlreichen Segmenten ist der Übersichtlichkeit halber nur je eines besetzt gezeichnet. Die im Sekundärkreis des Mikrophons M fließenden gleichgerichteten Sprechströme erzeugen wechselnde Ladungen des Kondensators C, also entsprechende Potentialänderungen des im Nebenschluß zu C liegenden Segments relativ zu der allen Schaltstrecken gemeinsamen kapazitiven Gegenbelegung. Von dieser jeweiligen Potentialdifrerenz hängt die Stärke des vom abtastenden Kathodenstrahl — genau wie bei der Speicherbildfangröhre der Fernsehtechnik — ausgelösten Sekundäremissionsstromes ab und damit auch die am Eingangswiderstand des Verstärkers und Modulators Vs hervorgerufene Signalspannung. Die in Ve auf den erforderlichen Pegel verstärkte Empfangsamplitude steuert über einen Gleichrichterkreis Gl', C, R" die Intensität des verteilenden synchron laufenden Elektronenbündels. So wird dem getroffenen Segment periodisch eine bestimmte Ladungsmenge zugeführt, die über Widerstand R'" und Endverstärker Vr den Telefonstrom jeweils proportional der Mikrofonamplitude mit geeigneter Zeitkonstante regelt.
In dem Diagramm A A0 · f (i) vom Bilde ist der Verlauf des Mikrofonstromes mit ι · 10-1 see als Einheit dargestellt. Der Kathodenstrahl tastet die Feinstruktur dieser Kurve mit der Umlauffrequenz 101Hz während der kurzen Intervalle Δ t, deren zulässiges Zeitverhältnis zu 10-4 see von der Zahl der Segmente abhängt, hinreichend formgetreu ab. Die restlichen Zeiträume stehen für die übrigen Sprechkreise zur Verfügung. Das resultierende Gesamtstrombild wird als Modulation einer genügend hohen Trägerfrequenz im Einseitenbandverfahren übertragen. Die Sicherung genau phasengleichen Ganges der Kathodenstrahlen bietet keine Schwierigkeit.
Alle Filter- und Abstimmorgane, wie sie bei der hergebrachten Ausnutzung des Breitbandkabels mittels nebeneinanderliegender Frequenzkanäle erforderlich sind, fallen weg. Im deutschen Netz sind Synchronisierfrequen
zen für die Kathodenstrahlablenkung am Ausgang der vorhandenen Fernsehtaktgeber be- 60 reits verfügbar, so z. B. die Zeilenfrequerfz 11 025 Hz, die für ein Sprachspektrum bis zu 3000 Hz ausreicht. Die beschriebenen elektronischen Schalter lassen sich für etwa 100 Kontaktsegmente noch sehr einfach 65 bauen, sowohl mit kreisförmiger als auch mit zellenförmiger Anordnung derselben. Im ersten Falle ist ein Drehfeld, im zweiten ein sägezahnartig verlaufendes Feld für die Strahlbewegung vorzusehen. Letztere Methode 70 erscheint vorteilhafter, u. a. deshalb, weil man dann, je nach der Zahl der besetzten Sprechkreise, die Sägezahnamplitude leicht auf den dafür nötigen Ausschlag begrenzen und so überflüssigen Ausfall an Übertragungszeit ver- 75 meiden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    j. Einrichtung für Vielfachtelefonie unter Benutzung eines Übertragungskanals von großer Frequenzdurchlässigkeit, bei der jedem Sprechstromkreis (bzw. Musikstromkreis) an beiden Enden der Verbindung ein bestimmtes Kontaktsegment eines eine Mehrzahl solcher Segmente enthaltenden Kathodenstrahlschalters derart zugeordnet ist, daß die Kathodenstrahlen beiderseits in gleicher Phase und synchron laufend jedes Segment mit einer Frequenz überstreichen, die hoch genug ist im Vergleich zur oberen akustischen Frequenz, die noch übertragen werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Mikrofon bzw. von den Mikrofonen hervorgerufenen Spannungen nach Gleichrichtung unmittelbar zur Potentialsteuerung der Sekundäremissionsströme der Geberröhre dienen, die der die einzelnen Kontakte der Geberröhre periodisch abtastende Kathodenstrahl zur gemeinsamen Anode hin hervorruft.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Mikrofone einpolig an die einzelnen Segmente über Gleichrichter und Zeitkonstantenglieder geschaltet sind, während die anderen Pole an die den einzelnen Segmenten gegenüberstehende gemeinsame Belegung geführt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der gleichlaufenden Rotation bzw. Ablenkung der Kathodenstrahlen in einem Breitbandkabelnetz vorhandene Fernsehtaktgeber dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET52704D 1939-08-17 1939-08-17 Einrichtung fuer Vielfachtelefonie Expired DE705276C (de)

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