DE872960C - Schaltanordnung zum Geheimhalten einer Fernsehsendung - Google Patents
Schaltanordnung zum Geheimhalten einer FernsehsendungInfo
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Classifications
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- H04N7/16—Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems
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-
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Description
Die Erfindung hat eine Schaltanordnung zum Geheimhalten von Fernsehsendungen zum Gegenstand,
welche die richtige Wiedergabe von Fernsehsendungen mit einem normalen Empfangsgerät
ausschließt, vielmehr hierfür den Besitz eines entsprechenden Schlüssels voraussetzt.
Die Schaltanordnung nach der Erfindung kann z. B. dazu benutzt werden, innerhalb eines Gebietes
eine Fernsehsendung nur für einen bestimmten Abonnentenkreis wahrnehmbar zu machen, der über
den Schlüssel verfügt und daher allein die Bilder richtig empfangen kann, während ein normales
Empfangsgerät nur gestörte Bilder aufnimmt und zeigt. Auch im Kriegsfall kann die Erfindung vorteilhaft
Verwendung finden, wenn es darauf ankommt, daß eine Fernsehsendung einem Feind nicht zur Kenntnis gelangt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe der Geheimhaltung einer Fernsehsendung grundsätzlich dadurch
gelöst, daß auf der Sendestelle die Lage der abgetasteten Punkte hintereinanderfolgender Bilder
des ferngesehenen Gegenstandes zeitlich geändert und auf der Empfangsstelle eine dazu synchronisierte,
hier die richtige Lage der Punkte wiederherstellende Änderung durchgeführt wird.
Dieser in einer Verschiebung des Rahmens des abzusendenden Bildes und in einer synchronen
Rückverschiebung dieses Rahmens bei der Bild-
wiedergabe bestehende Leitgedanke der Erfindung kann unter Zugrundelegung irgendeines der bekannten
Abtastverfahren verwirklicht werden. Insbesondere können die in den französischen Patent-Schriften
705 689 und 39 301 für Fernsehsendungen vorgeschlagenen Arten der Bildabtastung für die
Ausführung der Geheiraschaltungsanordnung nach der Erfindung Verwendung finden.
So kann beispielsweise die Schaltanordnung derart ausgebildet werden, daß auf der .Sendestelle das
* gesamte Bild, d. h. die Gesamtheit der Punkte jedes
Bildes, nach einem bestimmten Rhythmus um eine oder mehrere Einheiten in senkrechter, in waagerechter
oder in beiden Richtungen zusammen verstellt und die Lage der entsprechenden Punkte in
umgekehrter Richtung und synchron geändert wird. Statt dessen können für jedes Bild auch mehrere
Abtastungen nacheinander durchgeführt werden und dabei die Zeilen des Bildes in eine Anzahl von
Gruppen unterteilt sein, von denen jede einer bestimmten Anzahl von Zeilen entspricht, die in jeder
Gruppe nach einer bestimmten Reihenfolge abgetastet werden, zu der synchron die Abtastung an
der Empfangsstelle erfolgt.
Man kann ferner die Abtastung auch so durchführen,
daß durch periodische Beeinflussung der Kathodenstrahlröhre auf dem Leuchtschirm des
Empfangsgerätes aufeinanderfolgende und in einem
Abstand voneinander liegende Punkte erzeugt und die sämtlichen Punkte des Bildes in eine Anzahl
von Feldern oder Gruppen mit je einer Zahl von Punkten in der Art eines Damenbrettes unterteilt
werden sowie das Bild so vielen Abtastungen, wie Felder in dem Damenbrett vorhanden sind, unterworfen
und die Reihenfolge der Felder bei jeder Abtastung anders gewählt wird.
Bei jeder Art der Abtastung wird zur Erzielung der erfindungsgemäß vorzunehmenden Verschiebung
des Rahmens des Bildes auf der Sendestelle die Ablenkung des Bündels der Elektronenröhre der
Aufnahmekamera und auf der Empfangsstelle, die Ablenkung des .Strahles der Kathodenstrahlröhre
mit dem Wiedergabeschirm synchron beeinflußt, und sowohl im Sender wie im Empfänger werden
durch aufeinander synchronisierte Verteiler mit einem gleichmäßigen, vorbestimmten Rhythmus
Spannungen im Fall einer elektrostatischen Ablenkröhre bzw. Stromstärken im Fall einer magnetischen
Ablenkröhre erzeugt und der Röhre zur Änderung der Ablenkung nach einem vorgeschriebenen
Rhythmus aufgedrückt.
Die Reihenfolge und die Amplitude dieser Ablenkungen
wird entsprechend einem Schlüssel ge-
• wählt, der in Synchronismus auf der Sende- und
auf der Empfangsstelle" verwendet wird. Dieser
Schlüssel kann erfuiduiigsgemäß im Sender und im
Empfänger durch Zifferblätter bestimmt sein, die mit nach dem gewünschten Schlüssel gewählten
Zahlen versehen sind und' auf Potentiometer wirken, welche die Werte der Spannungen bzw.
Stromstärketi einstellen.' Zur Festlegung der als
Schlüssel gewählten Reihenfolge bzw. Amplitude der Ablenkungen kann auch ein isolierter Papierbogen
benutzt werden, auf welchem eine Anzahl von entsprechenden leitenden Flächen, z. B. mittels
eines leitenden Farbstoffes, aufgedruckt sind und der auf eine den verschiedenen leitenden Flächen
zugeordneten Abtastvorrichtung aufgelegt wird, so daß die durch eine Stromquelle gespeisten Abtaster
in einer bestimmten Reihenfolge und im gewünschten Augenblick die Ströme oder Spannungen
auf das Elektronenbündel zur Wirkung bringen. Die Reihenfolge und die Amplitude dieser
Ströme bzw. Spannungen können auch mit Hilfe einer durchlöcherten Karte bestimmt werden, deren
Lochungen dem gewünschten Schlüssel entsprechen. Durch Änderung der Zahlen auf dem Zifferblatt
oder der leitenden Flächen auf dem Papierbogen oder durch Wechsel der Löcher auf der durchlöcherten
Karte kann der Schlüssel leicht geändert werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die zur Geheimhaltung von Fernsehsendungen dienende Schaltanordnung
nach der Erfindung beispielsweise in mehreren Ausführungen. Abb. 1 gibt schematisch
das den Grundgedanken der Erfindung bildende synchrone, gegensinnige Verschieben des Rahmens
des zu übertragenden Bildes auf der Sende- und der Empfangsstelle wieder. Abb. 2 zeigt eine
Schaltanordnung zum Zurückverschieben des Rahmens des Bildes im Empfänger. Abb. 3 läßt den
Zusammenbau des einen Teiles der Schaltanordnung nach Abb. 2 darstellenden Bildzurückverschiebungsschlüssels
mit dem Rahmen des Empfangsgerätes erkennen, und Abb. 4 ist ein Längsschnitt durch diesen Teil der Abb. 2. Aus Abb. 5 ist das
Prinzip der nach getrennten Punkten und mit Kreuzung erfolgenden Abtastung ersichtlich.
Abb. 5 A zeigt in schematischer Darstellung eine derartige Abtastung mit Einteilung des Bildes in
Gruppen oder Datnenbrettfelder von sechs Bildpunkten und Abb. 5 B mit Zusammenfassung von
je neun Bildpunkten zu einer Gruppe sowie Abb. 5 C mit je zwölf Bildpunkten und Abb. 5 D mit je sechzehn
Bildpunkten in einer Gruppe, während Abb. 5 E eine Abänderung des Abtastschemas der Abb. 5 D
für dreifarbiges Fernsehen bringt. Abb. 6 gibt eine Schaltung zur Erzeugung von verschiedenen Spannungen
für die Zwecke der Erfindung wieder, und Abb. 6' zeigt ihre Verbindung mit einer Kathodenstrahlröhre.
Abb. 6 A, 6 B und 6 C veranschaulichen weitere Ausführungsformen der Schaltanordnung
zur Verschiebung des Rahmens des Bildes an der Empfangsstelle. Abb. 7 läßt an Hand von Kurven
die Entstehung und die Form der Ablenkungsspannungen
und ihre Beziehung zu den Synchronisierimpulsen erkennen, und Abb. 8 und 9
zeigen einzeln und in Aneinanderreihung diese Steuerspannungen wiederum in Kurvendarstellung:
Aus Abb. 10 ist eine Abänderung der Schaltanordnung nach Abb. 6 C ersichtlich, und Abb. ϊ ι zeigt
die Ausbildung und Anwendung einer gelochten Karte als die Reihenfolge und die Amplitude der
Ablenkspannungen bestimmender Schlüssel.
Es ist bekannt, daß ein zu übertragendes Bild durch Aufdrücken von Spannungen bestimmten
Wertes, wie ζ. B. ο, 0,5, ι, 1,5 Volt, auf die senkrechten
Ablenkplatten einer Kathodenstrahlröhre um ein, zwei oder drei Zeilen nach oben bzw. nach
unten und durch Aufdrücken von geeigneten Spannungswerten auf die waagerechten Ablenkplatten
nach rechts bzw. nach links um ein, zwei oder drei Punkte verstellt werden kann. Wenn es sich um
eine Röhre mit magnetischer Ablenkung handelt, wird eine ähnliche Wirkung durch entsprechende
Einstellung der Ablenkströme des Bündels erzielt. Durch das gleichzeitige Zuführen von passenden
Spannungen bzw. Strömen an den senkrechten und waagerechten ' Ablenkplatten kann somit der
Rahmen des Bildes auf vielfache Weise in seiner Ebene verschoben werden.
In Abb. ι ist durch das Rechteck ABCD der
Rahmen des normalen Bildes 1 angedeutet. Beim Aufdrücken einer senkrechten Spannung von
0,5 Volt wird eine senkrechte Ablenkung H1 und bei
Aufdrücken einer waagerechten Spannung von 0,5 Volt eine waagerechte Ablenkung I1 erzielt, so
daß das vom Rechteck Ä B' C D' umrahmte Bild 2 entsteht, das gegenüber dem ersten Bild 1 versetzt
ist und mit diesem nicht übereinstimmt. .
Wird ein von A1 verschiedener Wert h2 von
1,5 Volt und ein von I1 abweichender Wert I2 von
ι Volt aufgedrückt, so erzielt man das Bild 3 im Rahmen A" B" C" D", das gegenüber den zwei
ersten Bildern 1 und 2 versetzt ist. Wenn das von dem Rahmen A' B' C D' umfaßte Bild 2 nach einer
sehr kurzen Zeitspanne von z. B. 1ZsO Sekunde in
dem Rahmen ABCD erscheint, entsteht naturgemäß
ein starkes Verzerren des Bildes, und auch das in dem Rahmen A" B" C" D" enthaltene Bild 3
ist nicht auf die zwei anderen Bilder auflegbar. Werden die Werte der fünf Elementarspannungen
aufs Geratewohl in die eine oder andere Richtung jede 1Jm Sekunde geändert, so bekommt man auf
einem -normal ausgebildeten Empfänger nur ein sehr undeutliches und praktisch unbrauchbares,
ständig aus dem Rahmen herausfallendes Bild.
Das Bild wird dagegen in dem Empfänger deutlich, wenn in diesem ein synchronisiertes Wiedereinrahmungs-
oder Zurückverschiebungssystem angewendet wird. Hierzu kann erfindungsgemäß ein kleiner Synchronmotor benutzt werden, der an der
Empfangsstelle Spannungen erzeugt, die entgegengesetzt zu den auf der Sendestelle aufgedrückten
Spannungen gerichtet sind und mit diesen synchron zum Entstehen gebracht werden. Die Wahl der
Amplitude und der Reihenfolge dieser Spannungen stellt den Schlüssel des Fernsehsystems dar.
Abb. 2 und 4 zeigen die Schaltanordnung zur Erzeugung dieser Ablenkspannungen. Mit 4 ist die
Kathodenstrahlröhre eines Fernsehempfängers und mit 5 die zur waagerechten Abtastung erforderliche,
schnelle Sägezahnspannung aufnehmende Ablenkplatte bezeichnet, und 6 ist die zweite, normalerweise
geerdete oder mit einem feststehenden Bezugspotential verbundene Platte. Mit 7 ist die
Ablenkplatte für die langsame, senkrechte Abtastung und mit 8 die zweite, normalerweise geerdete
oder mit einem anderen feststehenden Bezugspotential verbundene Platte bezeichnet. 9 ist
der Netzanschluß und 10 der übliche, die Anodenspannung des Empfängers liefernde Gleichrichter.
Der positive Pol 11 eines anderseits geerdeten Hochspannungskondensators ist an das eine Ende
eines Widerstandes 12 angeschlossen, dessen anderes Ende mit einem Potentiometer 13 verbunden
ist, welches aus vier in Reihe geschalteten kleinen Widerständen 14, 14', 14", 14'" besteht, so
daß vier verschiedene Spannungswerte an den Abzapfstellen 15, 15', 15", 15'" entnommen werden
können. Andererseits ist auf dem Sockel der Röhre 4 ein Anschlußstück 16 angeordnet, so daß
über die Leiter 8' bzw. 6' das Potential den Platten 8 bzw. 6 zugeführt werden kann. In die
Steckdose 9 wird ein Doppelstecker zur Speisung eines kleinen Synchronmotors 17 eingeführt. Bei
dem dargestellten Beispiel sind zehn Kombinationen vorgesehen, und die Geschwindigkeit des
Motors 17 beträgt fünf Umdrehungen in der Sekunde.
Der Synchronmotor 17 treibt eine zylindrische Trommel 25 an, die einen Papierbogen 18 aus
Isolierstoff trägt, auf welchen mit leitender Tinte Eintragungen aufgezeichnet sind. Dieser in der Art
eines Kollektors wirkende Bogen stellt den eigentlichen Schlüssel zur selbsttätigen Zurückverschiebung
des Rahmens des Bildes bei dem Empfangsgerät dar. In Abb. 2 ist zur besseren Übersichtlichkeit
der Papierbogen abgewickelt dargestellt, und die obere Hälfte entspricht dabei der waagerechten
und die untere Hälfte der senkrechten Ablenkung.
Der waagerechte Schlüssel weist zwei leitende Streifen 19, 20 auf, die rechts und links leitende
Vorsprünge besitzen. Für jede der Abtastzeit entsprechende senkrechte Zeile des Schlüssels gibt es
nur einen einzigen Vorsprung, der den Wert des der Ablenkelektrode aufgedrückten Potentials bestimmt.
Die auf den durchlaufenden Streifen 19 und 20 aufliegenden kleinen Rollen 19', 20' dienen
zur Entnahme des Potentials und stehen miteinander und mit dem Leiter 6' in leitender Verbindung.
Die an den Punkten 15, 15', 15", 15'" des
Potentiometers 13 entnommenen Potentiale werden den Rollen 15 A, 15 A', 15 A", 15 Ä" zugeführt,
die beiderseits der die Streifen 19, 20 berührenden Rollen 19', 20' laufen.
Der senkrechte Schlüssel besteht in ähnlicher Ausbildung aus zwei leitenden Streifen 21, 22 mit
rechts und links angeordneten Vorsprüngen, und jede senkrechte Ablenkspannung wird nur durch
einen einzigen Vorsprung eingeschaltet. Auf den Streifen 21, 22 bewegen sich zwei Rollen 21', 22',
die aneinander und an den Leiter B' angeschlossen sind. Neben diesen Rollen sind die mit den Punkten
15, 15', 15", 15"' des Potentiometers 13 verbundenen
Rollen 15 ο, 15 B', 15B", ι ζ B'" angeordnet.
Sämtliche Rollen sand federnd auf einer drehbaren Stange 27' gelagert, durch deren Drehung die Gesamtheit
der Rollen abgehoben und der Sperrhaken 28 der Trommel 25 gelöst wird, so daß diese leicht
von der Motorwelle abgenommen werden kann. Der
Stator des Motors 17 kann mit Hilfe einer Handkurbel
27 um je ein Zehntel einer Umdrehung verstellt werden, und die jeweilige Lage wird durch
ein Zifferblatt 23 angezeigt und durch eine Hemmung
24 festgelegt. Die Trommel 25 .des Motors trägt eine Drehscheibe 25', die mit einem Loch 26
versehen ist,- durch welches eine der Ecken des , darunter angeordneten, auf der Kathodenstrahlröhre
4 wiedergegebenen Bildes sichtbar ist und bei synchronem Arbeiten des Kollektors 18 und der das
Bild verzerrenden Einrichtung der Sendeseite am Anfang jeder Abtastung ein weißer Punkt erscheint,
so daß durch Beobachtung des Auftretens oder Fehlens dieses Punktes dieser Synchronismus
is überwacht werden kann. Sämtliche Leiter sitzen auf einem Flansch, der an, dem Empfangsgerät
leicht befestigt werden kann und der gleichzeitig den Synchronmotor in seiner normalen Stellung
hält. Der Motor 17 mit der Trommel 25 und den sämtlichen Rollen kann, wie Abb. 3 zeigt, an den
Kasten 29 des Fernsehempfängers angebaut sein.
An Stelle einer ständig veränderlichen Versetzung
des Bildes kann gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung auch eine punktweise stattfindende
Abtastung des Bildes vorgenommen werden, dessen Punkte damenbrettartig zu Gruppen
zusammengefaßt sind. Das Bild wird, je Gruppe ein Punkt, so viele Male abgetastet, wie Punkte in
jeder Gruppe vorhanden sind, und bei jeder Abtastung wird ein anderer Punkt in jeder Gruppe
gewählt, bis sämtliche Punkte des Bildes vom Kathodenstrahl bestrichen sind, worauf dieser
Arbeitsgang für das nächste Bild wiederholt wird. In Abb. 5 ist das an sich, z. B. aus der französischen
Patentschrift 819 883, bekannte Prinzip der punktweise eriolgenden Abtastung in Anwendung
bei einer ■ Geheimhaltungsschaltanordnung nach der Erfindung unter der Annahme dargestellt,
daß die Abtastdauer eines Punktes ein Viertel der Abtastdauer einer Gruppe beträgt, d. h. daß jede
Gruppe oder jedes Damenbrettfeld vier Punkte enthält. .
Mit 31, 32, 33, 34, 31', 32', 33', 34' sind in Abb. 5
die Spannungen bezeichnet, die im Laufe der Zeit auf die Ablenkplatten aufgedrückt werden. Gemäß
einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird die Kurve 31, 32, 33, 34 mit.Hilfe eines Potentiometers
hergestellt, aus dem vier unabhängige Span-• nungen 44, 45, 46, 47 hintereinander mit Hilfe
eines mit den Ablenkimpulsen synchron schaltetiden Verteilers entnommen und den Ablenkelektroden
der Kathodenstrahlröhre aufgedrückt werden. Auf diese Weise wird die Reihenfolge der abgetasteten
Punkte in einem bestimmten, dem Schlüssel 18 der Abb. 2 entsprechenden Rhythmus geändert.
,In der erwähnten französischen Patentschrift
819 883 ist angegeben, daß für die nach sich kreuzenden Punkten erfolgende Abtastung einer Gruppe
oder eines ■ Damenbrettfeldes mit 16 Punkten die senkrechten und waagerechten Ablenkplatten aufeinanderfolgende
Spannungen erhalten müssen, deren Amplitude genau bemessen ist. Wenn beispielsweise
die Reihenfolge der Abtastung in der Gruppe oder dem Damenbrettfeld mit 16 Punkten
dem Rhythmus 1, 4, 9, 16 entspricht, wird der Wiederkehrrhythmus der Spannungen zu 1, 2, 3,
ι Volt zu wählen sein. Bei der sechzehnten Abtastung ist eine senkrechte Spannung von drei Einheiten
und eine waagerechte Spannung von zwei Einheiten anzuwenden, und erst die nachfolgende
siebzehnte Abtastung beginnt den Arbeitszyklus wieder.
Zur Erzeugung dieses Wiederkehrrhythmus von Spannungen wird gemäß Abb. 6 ein Generator 36
verwendet, der gleich große rechteckige, auf einanderfolgende Zeichen erzeugt. Dieser Generator
liefert vier fortlaufend wählbare Spannungsamplituden. Die punktierten senkrechten Linien der Abb. 5
zeigen den Wechsel der von dem Generator 36 gelieferten Spannungen an. Bei dieser Ausführung
der Erfindung stellt jedes der aufeinanderfolgenden
rechteckigen Zeichen der Abb. 5 die in jedem Zeitpunkt erforderliche Spannung dar, und diese verschiedenen
Spannungen werden nach Abb. 6 mit Hilfe eines Gleichrichters 38 und eines Wider-Standes
37 erzeugt. Ein Umschalter 39 verbindet den Gleichrichter 38 nacheinander mit einer Reihe
von auf verschiedenen Spannungen befindlichen Abzweigkontakten einer Gleichstromquelle, z. B. einer
Batterie 40. Wenn diese Spannungen durch den drehbaren Arm des Schalters 39 an die Ausgangsseite
des Generators 39 angelegt werden, bringen sie die aus Abb. 5 ersichtlichen rechteckigen Spannungen
durch Einwirkung auf die Amplitude des resultierenden Spannungsabfalls an dem Widerstand
42 zustande, an dessen Außenklemme 43 die Kathodenstrahlröhre angeschlossen ist. Der Generator
36, der ein durch die Zeilenendimpulse synchronisierter Hochfrequenzschwingungserzeuger
ist, läßt eine Spannung an dem Widerstand 41 für einen Augenblick genau in dem richtigen Zeitpunkt
entsprechend den in Abb. 5 in gestrichelten Linien angedeuteten Abszissenteilungen erscheinen. Die
Amplitude dieser Spannung ist dabei durch den Umschalter 39 bestimmt.
Um die aus Abb. 5 ersichtliche Kurve zu ver- _ wirklichen, werden vier Stromkreise der in Abb. 6
dargestellten Ausführung parallel geschaltet, und die an den vier Widerständen 41 erzeugten einzelnen
Spannungen werden durch Entkopplungswiderstände 42 geleitet und in 43 algebraisch addiert.
Diese Parallelschaltung ist in Abb, 6', welche den Anschluß der Anordnung nach Abb. 6 in einer
Kathodenstrahlröhre zeigt, durch die Widerstände 42' und 42" angedeutet, die dem Widerstand42 entsprechen
und parallel zu diesem über die Punkte 43' und 43" mit der Kathodenstrahlröhre in Verbindung
stehen.
In Abb. 5 ist die erste Verschiebungsspannung durch die schraffierte Fläche 44 wiedergegeben, und
ihre Amplitude ist dabei durch eine entsprechende Einstellung des Umschalters 39 auf einen bestimmten
Wert, z. B. auf 1 Volt, begrenzt. Die zweite gewählte Spannung ist durch die schraffierte
Fläche 45 dargestellt, und die Amplitude dieser Spannung ist auf einen einer, anderen Einstellung
des Umschalters 39 entsprechenden Wert, ζ. Β. auf 2 Volt, beschränkt. Die durch das schraffierte Rechteck
46 angedeutete dritte Spannung kann auf den gleichen Wert wie die erste Spannung 44, d. h. auf
z. B. ι Volt, gebracht sein und wird durch die gleiche Einstellung des Umschalters 39 wie diese
zum Entstehen gebracht. Die schraffierte Fläche 47 gibt die vierte Spannung wieder, die z. B. 3 Volt bei
entsprechender weiterer Einstellung des Umschalters 39 betragen kann. Diese Spannungen
wiederholen sich in Aufeinanderfolge, wie beispielsweise die schraffierten Flächen 44' bis 47' andeuten,
und ihre Aneinanderfügung ergibt die Spannungskurve 31 bis 34 der Abb. 5, die auf die
senkrechte bzw. auf die waagerechte Plktte der Kathodenstrahlröhre aufgedrückt wird.
An Stelle von rechteckigen Spannungen können auch sinusförmige Impulse benutzt werden, die
hintereinander in eine Anzahl von Kanälen geleitet werden. Diese Impulse können durch einen oder
mehrere Generatoren erzeugt werden, die auf die Zeilen und auf die Bildendzeichen synchronisiert
sind. Die Wirkungsweise dieser Abänderung der Schaltanordnung nach der Erfindung zeigt Abb. 9,
in welcher die in Aufeinanderfolge in voneinander unabhängigen Leitern erzeugten Spannungsimpulse 51, 52, 53 dargestellt sind. In Abb. 8 ist die
Anwendung" der Schaltung nach Abb. 6 zur Begrenzung der Amplitude dieser Impulse mittels des
Umschalters 39 z. B. an Hand eines teilweise bis zur verminderten Amplitude schraffierten Impulses
54 veranschaulicht.
Abb. 7 läßt an Hand von Kurven die Entstehung der Ablenkspannungen aus Komponentenspannungen
erkennen. Die Linie 47 zeigt die üblichen Synchronisierimpulse und die Kurven 48 und 49
die mit Hilfe von zwei auf diese Impulse synchronisierten Schwingungserzeugern, hervorgebrachten
Spannungen. Die Kurve 50 ist durch Addition der Kurven 48 und 49 gebildet, und ihre schraffierten
Spitzenteile 50' stellen den Spannungswert dar, der mit Hilfe von entsprechend polarisierten Gleichrichtern
abgeschieden wird. Es handelt sich dabei um sehr kurze Impulse 50', die mit den Zeilenendimpulsen
55 synchronisiert sind. Wird eine große Anzahl von solchen Impulsen verwendet, die zueinander
zweckmäßig verschoben werden, dann werden Kurven erzielt, die den Verlauf der aus
Abb. 9 ersichtlichen Kurven 51, 52, 53 aufweisen.
Abb. 5 A zeigt schematisch 'die Abtastung von Gruppen oder Damenbrettfeldern mit sechs Punkten,
und die eingetragenen Zahlen geben eine Aufeinanderfolge von punktweise erfolgender, gekreuzter
Abtastung an. Abb. 5 B veranschaulicht eine ähnliehe Abtastung von Gruppen mit neun Punkten,
und die Ziffern oberhalb und links des gerasterten Teils zeigen in Volt die entsprechenden möglichen
Spannungen an, die bei der Schaltanordnung nach Abb. 2 an die für gewöhnlich geerdeten Ablenkungsplatten
6 und 8 der Röhre 4 anzulegen sind, um die Art der Abtastung gemäß Abb. 5 B durchzuführen.
Diese Spannungen sind 0,1 und 2 Volt entsprechend den drei Schritten längs der Abszissenachse und
gemäß den drei Schritten längs der Ordinatenachse. Demnach sind nur die zwei Potentiale 1 und 2 Volt
erforderlich, um die zur Deckung aller Punkte bei der Abtastung nach Abb. 5 notwendigen Ablenkungen
zu erzielen.
Das Abtastschema nach Abb. 5 C setzt eine Gruppe mit zwölf Punkten voraus, die in der veranschaulichten
Folge mit drei waagerechten und zwei senkrechten Spannungen abgetastet werden können. Der Abtastfolge der Abb. 5 D liegt eine
Gruppe von sechzehn Punkten zugrunde, und zur Abtastung aller dieser Punkte sind drei waagerechte
und drei senkrechte Ablenkspannungen erforderlich. Abb. 5 E zeigt sechs Gruppen von je
sechzehn Punkten und gibt ein Abtastschema für Dreifarbenbilder wieder. Dabei ist die Zahl der
grünen Punkte gleich der Anzahl der roten und blauen Punkte zusammen.
Abb. 6 A zeigt eine nach dem Schaltungsprinzip der Abb. 6 erfindungsgemäß im einzelnen durchgebildete
Schaltanordnung zur Durchführung der Abtastungen nach Abb. 5 bis 5 E. Gemäß Abb. 6 A
ist die Ausgangsseite eines Fernsehempfängers 80 mit einem Verteiler 81 verbunden, von dem hinwiederum
drei getrennte Leitungskanäle ausgehen, von denen der eine für die Bildzeichen, der zweite
für die Bildsynchronisierzeichen und der dritte für Zeilensynchronisierzeichen bestimmt ist. Die Bildzeichen
werden über die Sekundärwicklung eines Transformators 82 dem Modulationsgitter einer
Kathodenstrahlröhre 83 zugeleitet. Die Zeilensynchronisierzeichen wirken auf einen Abtastgenerator
84, der mit der die waagerechte Ablenkung hervorrufenden Platte 83 α der Röhre 83
verbunden ist und außerdem einen anderseits mit der Primärwicklung des Transformators 82 in Verbindung
stehenden Impulsgenerator 85 steuert. Die vom Generator 85 erzeugten Impulse haben die
gleiche Frequenz wie die Bildzeichen und eine solche Form und Amplitude im Fall der Abb. 6 A,
daß- sie den Elektronenstrahl der Röhre 83 für drei Viertel der Periode der Bildzeichen unterscheiden
oder stark modulieren. Die das Bild oder den Bildrahmen synchronisierten Zeichen verriegeln einen
Abtastgenerator 86, dessen Ausgangsseite an die zur senkrechten Ablenkung dienende Platte 83 c der
Röhre 83 angeschlossen ist. no
Die Unterbrechung oder Modulation des Elektronenstrahls kann durch zwei Sätze von kreisförmig
angeordneten Kontakten 87 und 88 und durch mit diesen zusammenarbeitende, drehbare
Bürsten 89 und 90 erzielt werden. Die Bürsten 89 und 90 sitzen an Armen, die von einer gemeinsamen
Welle ausgehen, die durch einen Synchronmotor 91 angetrieben wird, der von dem mit einer Unterharmonischen der Bildzeichenfrequenz sich drehenden
Bildabtastgenerator 86 aus erregt wird. Die Bürste 89 ist mit der senkrecht ablenkenden Platte
83 d und die Bürste 90 mit der waagerecht ablenkenden Platte 83 b der Röhre 83 verbunden. Die
Kontaktsätze 87 und 88 sind an Abzapfstellen zweier Spannungserzeuger 93 und 94 angeschlossen,
von denen jeder gemäß Abb. 6A zwei zwischen
seinen Endklemmen liegende Abzweigungen 93 a
und 93 & bzw. 94© und 94 fr aufweist und mit den
Kontakten 87 bzw. 88 entsprechend dem zu erzielenden Abtastschema verbunden ist. Beispielsweise
kann eine Abtastung nach dem ,Schema der Abb. 5 D dadurch erreicht werden, daß die Kon-
Ordnungszahlen der Abtastung
waagerecht ablenkende Spannungen in Volt senkrecht ablenkende Spannungen in Volt
takte 87 mit der Spannungsquelle 93 in der Reihenfolge: 93 b, nicht geerdete Endklemme von 93, 93 a,
93 b, Erde usw. und die Kontakte 88 in der Reihenfolge: 94 a, nicht geerdete Klemme von 94, 94 b, ■
Erde .usw. verbunden werden. Die Abtastung läßt sich durch folgende Aufstellung wiedergeben:
: ι :2:3:4:5:6:7:8:9:10:11:12:13:14:15:16:
:0:1:3:2:0:3:1:0:2:3:1:0:2:1:3:2:
:0:2:3:1:2:0:3:1:0:2:1:3:2:0:1:3:
Die volle Spannung eines jeden der beiden Spannungserzeuger
93 und 94 ist so bemessen, daß sich eine der Breite der Fläche der einzelnen Punktgruppen
gleiche Abtastungszunahme ergibt. In der gleichen Weise wie das Abtastschema der Abb. 5 D
läßt sich eine Abtastung nach Abb. 5 B mit neun
Punkten' in einer Gruppenfläche nach folgender Liste verwirklichen:
Ordnungszahl der Abtastung :i:2:3:4:5:6:7:8:9:
waagerechte Ablenkspannung in Volt : ο: ι:2: ο: 2: ι: ο:2:τ:
senkrechte Ablenkspannung in Volt : 0:1:1:2:0:0:1:2:2:
Die Schaltanordnung nach Abb. 6 A arbeitet wie folgt: Wenn eine Kathodenstrahlröhrenfläche, die
aus Gruppen von sechzehn Punkten, gemäß Abb. 5 D
besteht, abzutasten ist, wird die überzogene Oberfläche der Stirnseite der Röhre in einhundertfünfundzwanzig
Gruppen in der Breite und in hundert Gruppen in der Höhe eingeteilt, und die- BiIdfrequenz
kann beispielsweise zu sechsundneunzig angenommen werden. Die an das Steuergitter der
Kathodenstrahlröhre 83 gelegte Bildzeichetif requemz
wird damn 1 2001000 Hertz in der Sekunde und
die Zeilenfrequenz 96000 Hertz in der Sekunde
sein sowie die Impulsfrequenz des Generators gleich der Steuergitterfrequenz 1 200 000 Hertz in der
Sekunde betragen und die Geschwindigkeit des Synchronmotorsi 91 sich zu 96: 16 = 6 Umdrehungen
in der Sekunde ergeben. Die Bürsten 89 und 90 werden daher für jede Bildabtastung je an einem
Paar von Kontakten 87 und 88 anliegen.
Während 'der Bildabtastung wird, wenn die
Bürsten 89 und 90 mit geerdeten Kontakten 87 . und 88 in Berührung kommen, der Punkt, welcher
der Ziffer 1 in der in Abb. 5 D veranschaulichten Gruppe entspricht, abgetastet und, wenn die
Bürsten 89, 90 mit den an die Abzapfungen 93 b und 94 a der Spannungserzeuger 93 und 94 in Verbindung
sind, wird der Punkt, welcher der Ziffer 2 in der Gruppe nach Abb. 5 D entspricht, abgetastet
werden. In ähnlicher Weise wird die Abtastung für die übrigen Punkte der Abb. 5 D durchgeführt.
Abb. 6B zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Schaltanordnung nach Abb. 6A, welche
eine selbsttätige Verschiebung der Punkte verschiedener waagerechter Zeilen nach dem Abtastschema
der Abb. 5 E bewirkt und insbesondere für das Dreifarbenfernsehen mit punktweise erfolgender,
gekreuzter Abtastung und mit den in Abb. 5 E und R, B und G bezeichneten Farben Rot, Blau
' und Grün verwendbar ist. Die Abtastung kann mit einem Punkt R beginnen und dann können nach-Zyklus
RGBGRGBGRGBG... ergibt.
Wenn die Abtastung des ersten Feldes mit R anfängt, wird dlie dritte Zeile vorzugsweise mit
einem Punkt G begonnen und der Punkt R um eine Einheit nach rechts gegenüber der ersten Zeile ver- go
schoben. In der fünften Zeile ist dann der erste Punkt wieder R. Die siebente Zeile ist neuerdings
um eine Einheit nach rechts versetzt, und diese Zeilenverschiebung wiederholt sich bis zum Ende
der Abtastung des ersten Feldes der ungerade bezifferten Zeilen.
Während der Abtastung des zweiten Feldes der gerade bezifferten Zeilen wird z.B. die mit der
Ziffer 2 bezeichnete Zeile im unteren Teil der Abb. 5 E abgetastet, aber alle Punkte sind um zwei
Einheiten nach rechts gegenüber der mit 1 bezeichneten
Zeile verschoben. Beim Abtasten der Zeile 4 findet eine weitere Verschiebung um eine Einheit
gegenüber der Zeile 2 statt. Die Zeile 6 wird dann einander die Punkte G, JS, G folgen, so daß sich der
in der gleichen Weise wie die Zeile 2 abgetastet, und diese wechselnden Verschiebungen wiederholen
sich bis zur letzten geradzahligen Zeile.
Abb. 6 B zeigt in ihrer oberen Hälfte die gleichen Teile wie Abb. 6 A. Der Verteiler 8-1 leitet die Bild- u0
zeichen und die Bildendzeichen und die Zeilenendzeichen in drei getrennte Kanäle, und der Abtastgenerator
84 ist in Synchronismus mit den Zeilenendzeichen und speist die waagerechte Ablenkungsplatte
83 a der Röhre 83. Der zweite Abtastgenerator86 ist mit der Bildfrequenz in Synchronismus
-und speist die senkrechte Ablenkungsplatte 83 c
der Röhre 83. Die Zeilenendzeichen dienen auch zur Synchronisierung eines Frequenzverstärkers 85,
welcher das Gitter der Röhre 83 periodisch mit sehr hoher Frequenz über den Transformator 82
steuert. Alle diese Schaltungsteile dienen zur Erzielung einer punktweise erfolgenden, sich kreuzenden
Abtastung.
Gemäß Abb. 6-B synchronisieren die Bildendzeichen einen kleinen Synchronmotor 91, der den
Umschalterarm 95 mit der halben Geschwindigkeit der Bildendzeichenfrequenz antreibt. Der
Arm 95 schleift auf zwei einen gespaltenen Kontaktring bildenden Segmenten 96 und 97, von denen
das Segment 96 durch die Leitung 98 an die geerdete Klemme einer 2-Volt-Batterie 99 und das
Segment 97 an die andere Klemme dieser Batterie 99 durch die Leitung 100 angeschlossen ist. Der
Schalterarm 95 ist mit der geerdeten Klemme der
ίο Batterie 99 über eine Leitung 101 verbunden,
welche einen Widerstand 102 enthält, an dem ein die elektrische Leistung dieses Stromkreisteiles bestimmender
Spannungsabfall auftritt.
Ein zweiter kleiner Synchronmotor 103 ist über die Leitung 104 mit der Zeilenendfrequenz synchronisiert
und treibt einen zweiten Umschalterarm 105 mit der halben Geschwindigkeit dieser Frequenz
an. Der umlaufende Arm 105 bestreicht zwei einen geteilten Kontaktring darstellende Segmente
106 und 107, von denen das Segment 106 durch
die Leitung' 108 mit der einen Klemme 109 einer
i-Volt-Batterie 110 verbunden ist, die ihrerseits
über eine Leitung, 112 und eine Verbindungsklemme in an die Leitung 101 angeschlossen ist,
während das Segment 107 durch die Leitung 113 mit der anderen Klemme der Batterie 110 und der
Armios über eine einen Widerstand 116 enthaltende
Leitung 115 und eine Anschlußklemme 114
mit der Leitung 112 verbunden ist. Eine Leitung 117 führt vom Punkt 118 der Leitung 115 nach
der waagerechten Afelenkungsplatte 83 b der Kathodenstrahlröhre 83.
Wenn der Schalterarm 95 das Segment 96 berührt,
wird der Widerstand 102 über die geerdete Klemme der Batterie 99 kurzgeschlossen, und beim
Entlangstreichen des Armes 95 am Segment 97 wird der Widerstand 102 an die beiden Klemmen der
Batterie 99 gelegt und weist an seinen Enden einen Spannungsabfall von etwa 2 Volt auf. Wenn
der Schaltarm 105 mit dem Segment 106 in Berührung
steht, ist der Widerstand 116 über die geerdete Klemme 109 der Batterie 110 kurzgeschlossen
und, wenn der Arm 105 an dem Segment 107 anliegt,
wird der Widerstand 116 an die Klemmen der Batterie 110 angeschlossen, so daß an ihm ein
Spannungsabfall von ungefähr 1 Volt entsteht.
Die Gleichspannungsabfälle in den Widerständen 102 und 116 sind dabei von entgegengesetzter
Polarität und addieren sich bei gleichzeitigem Auftreten zu einer an der Ablenkungsplatte 83 b der
Röhre 83 angreifenden Gesamtspannung.
Diese beiden veränderlichen Wirkungen der Umschalter 95 und 105 können dn folgender Weise zur
Verwirklichung einer Abtastung nach dem Schema der Abb. 5E ausgenutzt werden: Bei der ersten
Abtastungszeile ist der Arm 105 am Beginn des Segments 106 und der Arm 95 am Anfang des Segments
96, und der Spannungsabfall ist sowohl am Widerstand 102 wie am Widerstand 116 Null. Daher
findet keine waagerechte Verschiebung statt, und der betastete Punkt ist ein roter Punkt R in
Abb. 5 E. Am Ende der ersten Zeile geht der Schalter 105 von dem Segment 106 auf das Segment
107 über und schaltet den Widerstand 116 an
die Klemmen der Batterie 110, so daß an diesem ein Spannungsabfall von 1 Volt entsteht, welcher
der Ablenkplatte 83 b der Röhre 83 zugeführt wird und alle Punkte der Zeile um eine Einheit nach
rechts verschiebt.
Die dritte Zeile wird daher mit einer Phasenverschiebung von einer Einheit abgetastet. Am
Ende der dritten Zeile verläßt der Schaltarm 105 das Segment 107 und kommt wieder mit dem Segment
106 in Berührung, so daß der Widerstand 116
kurzgeschlossen und auf den Spannungsabfall Null gebracht wird. Die Phasenverschiebung ist somit
beseitigt, und die fünfte Zeile wird in der gleichen Weise wie die erste Zeile abgetastet. Am Ende der
fünften Zeile tritt der Schaltarm 105 wieder auf das Segment 107 über, so daß die siebente Zeile
mit einer Phasenverschiebung von einer Einheit abgetastet wird. Diese wechselnde Art der Abtastung
setzt sich bis zur letzten ungeradzahlig bezifferten Zeile fort.
Am Ende dieser letzten Zeile der Gruppe oder des Feldes aller ungeradzahligen Zeilen geht dei
Schaltarm 95 vom Segment 96 auf das Segment 97 über und legt den Widerstand 102 an die Klemmen
der Batterie 99. Der sich dadurch am Widerstand 102 ergebende Spannungsabfall von 2· Volt kommt an
der Ablenkplatte 83 fr der Röhre 83 zur Wirkung •und ruft eine Zeilenverschiebung von zwei Einheiten
während der Abtastung der ganzen Gruppe oder des ganzen Feldes von geradzahligen Zeilen
hervor. Die erste Zeile dieser Gruppe, d. h. die mit 2 bezifferte Zeile oder die zweihundertdreiundsechzigste
Zeile des Bildes oder Rahmens wird mit einer Verschiebung von zwei Einheiten nach rechts
gegenüber der mit 1 bezifferten Zeile abgetastet.
Am Ende der Zeile 2 kommt der Schaltarm 105
mit dem Segment 107 in Berührung und ruft dadurch einen Spannungsabfall von 1 Volt am Widerstand
116 hervor, welcher sich zu dem am Widerstand 102 vorhandenen Spannungsabfall von 2 Volt
addiert, so daß an der Ablenkplatte 83 b eine Gesamtspannung
von 3 Volt wirksam ist. Die Zeile 4, d. h. die zweite Zeile der Gruppe der geradzahligen
Zeilen oder die zweihundertvierundsechzigste Zeile des Bildes, wird mit einer Phasenverschiebung
von drei Einheiten gegenüber der Zeile 1 abgetastet.
Bei Beginn der Zeile 6, d. h. der dritten Zeile der Gruppe von geradzahligen Zahlen, oder der zweihundertfünfundsechzigsten
Zeile des abzutastenden Bildes, kommt der Schaltarm 105 mit dem Segment
106 in Berührung, und die Spannung an der Ablenkplatte 83 b sinkt auf 2 Volt, und die entsprechende
Phasenverschiebung beträgt zwei Einheiten. Dieser Wechsel der Spannungen und der
Phasenverschiebungen wiederholt sich bis zum Ende der Gruppe der geradzahlig bezifferten Zeilen,
und nach Abtastung aller dieser Zeilen beginnt der ganze Abtastzyklus von neuem.
Gemäß Abb. 6C sind die Synchronmotoren und
Umschalter der Abb. 6 B durch ruhende, die gleiche Wirkung ohne bewegte Teile hervorbringende
£72
Schaltgebilde ersetzt. Von dem die ankommenden Zeichen aufnehmenden Verteiler 120 gehen der mit
dem Gitter der Röhre 83 über einen Frequenzverstärker 121 verbundene Bildzeichenkanal und der
an die Ablenkplatte 83 c der Röhre 83 über einen Generator 122 von Sägezahnspannungen angeschlossene und außerdem mit einem Zeilenfrequenizgenerator
123 verbundeneZeilenendzeichenkanail sowie der nach dem Bildfrequenzoszillator
124 führende Bildendzeichenkanal aus. Die Batterie 125. stellt in Abb. 6C das Gegenstück
- zur Batterie 99 der Abb. 6B dar und liefert 2 Volt,
■und die 2-Volt-Battenie 126 entspricht der Batterie
109 der Abb. 6B und hat eine Spannung von 1 Volt.
Der Umschalter 95 der Abb. 6 B nebst Zubehör ist in Abb. 6 C durch eine Leitung 127 ersetzt, die
vom Bildfrequenzoszillator 124 nach einer aus den parallel geschalteten Primärwicklungen der Transformatoren
128 und 129 gebildeten Schleife führt, die an die eine Klemme der Batterie 125 durch eine
Leitung 130 angeschlossen ist.
Die Sekundärwicklung des Transformators 128 ist über einen Widerstand 131 und einen Gleichrichter
132 mit der Leitung 136 in Verbindung, die einen Widerstand 135 enthält und nach der Ablenkplatte
83 d der Röhre 83 führt sowie in einem zwischen dem Gleichrichter 132 und dem Widerstand
13*8 gelegenen Punkt 133 über einem gegensinnig
zum : Gleichrichter 132 wirkenden Gleichrichter
134 geerdet ist. Von einem Punkt 140· der
Leitung 136 zweigt eine Leitung 137 -ab, die einen
Widerstand 138 und eine Batterie 139 enthält und geerdet ist. Die Sekundärwicklungen der Transformatoren
128 und 129 sind an eine Leitung 141
H 5 angeschlossen, die im Punkt 142 mit der Leitung 130 in Verbindung ist. Von der Batterie 125 führt
eine Leitung 143 nach einemPunkt der Leitung 137,
und die Sekundärwicklung des Transformators 129 ist über die Leitung 145 geerdet, in welcher ein
Widerstand 146 und zwei gegensinnig wirkende Gleichrichter 147 und 148 sowie eine Batterie 149
liegen. An einem zwischen den beiden Gleichrichtern 147 undi 148 gelegenen Punkt der Leitung
145 zweigt eine Leitung 151 ab, die über einen
Widerstand 153 nach einem Punkt 152 der Leitung 137 führt und von der im Punkt 150 über einen
Widerstand 155 eine Leitung 154 nach einem Punkt der Leitung 136 abgeht.
Dem Synchronmotor 103 und dem Umschalter T05 der Abb. 6 B entspricht der Oszillator 123 mit
Zeilenendzeichenfrequenz, der durch die Leitung 156 mit den parallel geschalteten Primärwicklungen
der Transformatoren 157 und 158 verbunden
ist,· die durch die Leitung 160 an einen Punkt 159
der Leitung 136 Anschluß haben, während die Sekundärwicklungen an ihren einen Enden mit der
einen Klemme der Batterie 126 in Verbindung stehen. Das andere Ende der- Sekundärwicklung
des Transformators 157 ist über den Widerstand 162 und die gegensinnig geschalteten beiden Gleichrichter
163 und 164 durch die Leitung 165 geerdet.
Von dem zwischen den zwei Gleichrichtern· 163, 164
liegenden Punkt 168 der Leitung 165 geht die einen
Widerstand 167 enthaltende Leitung 166 nach
einem Punkt der Leitung 137 auf der Seite der nicht an den Verteiler 120 angeschlossenen Klemme
der Batterie 139. Die den Gleichrichter 163 und den
Widerstand 167 verbindende Leitung hat vom Punkt 171 aus durch eine einen Widerstand 169
aufweisende Leitung Anschluß an einen Punkt 172 der Leitung 136.
Die Sekundärwicklung des Transformators 158 . ist über einen Widerstand 173, die gegensinnig
geschalteten 'beiden Gleichrichter 174 und 175 und
eine Batterie 176 mittels der Leitung 177 geerdet,
die anderseits an einem zwischen den zwei Gleichrichtern gelegenen Punkt 179 durch eine Leitung
178 und einen Widerstand 181 an einen Punkt 180
der Leitung 166 angeschlossen ist, während ein Widerstandi82 einen zwischen dem Punkt 179 und
dem Widerstand 181 gelegenen Punkt 183 der Leitung
178 mit einem Punkt 184 der den Widerstand 169 enthaltenden Leitung verbindet. Die Schaltanordnung
nach Abb. 6C arbeitet in der gleichen Weise wie die in Abb. 6B wiedergegebene Schaltung,
indem die Transformatoren und die Gleichrichter der Abb. 6 C die 2-Volt-Verschiebungsspannung
von der Batterie 125 aus und die r-Volt-Verschiebungsspannung
von der Batterie 126 aus nach der Ablenkungsplatte 83 d der Röhre 83 in der g0
gleichen Folge übertragen, wie dies von den Batterien 99 und 110 der Abb.öB aus der Fall ist. Der
Bildfrequenzgenerator 124 erzeugt eine Welle von der Form der Welle 48 in Abb. 7, und der Zeilenfrequenzgenerator
123 liefert eine der Welle 49 der Abb. 7 formgleiche Welle. Diese Wellen werden in
rechteckige Steilwellen ähnlich der Welle 54 der Abb. 8 durch die Gleichrichter umgewandelt. Die
vereinigte Wirkung der Impulse an der Ablenkungsplatte 86 d stimmt im wesentlichen mit der
an Hand der Abb. 5 E erläuterten Wirkungsweise der Schaltanordnung nach Abb. 6B überein.
Bei der aus Abb. 10 ersichtlichen Ausführungsform der Schaltanordnung nach der Erfindung gehen
ähnlich wie bei Abb. 6 C von einem die ankommenden Fernsehtzeichen empfangenden Verteiler 200 der
übliche Bildzeichenkanal, der nach dem Gitter der Röhre 83 über den Frequenzverstärker 201 führt,
und der Bildenidzeiohenkanal, der an die Ablenkungsplatte
83 c der Röhre 83 über den Sägezahnspannungen liefernden Generator 202 angeschlossen
ist, sowie der Zeilenendzeichenkanal aus, der über einen Generator 203 von sägezahnförmigen Spannungen
mit der Ablenkungsplatte 83 α der Röhre 83 und außerdem mit den zwei Oszillatoren 204
und 205 verbunden ist, die er auf die Frequenzen K1F und K2F synchronisiert. Der Oszillator 204
erzeugt eine Welle mit dem Doppel der Frequenz der Zeilenendzeichen, d.h. gemäß der Kurve48 der
Abb. 7, und der Oszillator 205 liefert eine Welle mit dem Dreifachen der Frequenz der Zeilenendr
zeichen, d. h. nach der Kurve 49 der Abb. 7. Zur
Erzielung dieser Wellen arbeiten die in den gestrichelten Rechtecken in der oberen Hälfte der
Abb. 10 angedeuteten Wicklungen mit den Oszillatoren 204 und 205 zusammen.
Über die Leitungen 206, 207 und 208 werden Wellen von der aus Abb. 9 ersichtlichen Form
übertragen, die durch die Wirkung der Gleichrichter 209, 210, -211 in rechteckige, abgestumpfte
Wellen - (vgl. Abb. 8) übergeführt werden. Eine Batterie 212 speist von vier Zapfstellen aus in
Parallelabzweigung je vier Kontakte von drei Drehschaltern 213, 214, 215, die in Übereinstimmung
mit irgendeinem gewählten Schlüssel gebracht sind. Die beweglichen Kontaktarme der
Schalter 213, 214, 215 sind über Gleichrichter 216,
217, 218 und Verbindungen 222, 223, 224 an die Gleichrichter 209, 210, 211 und an Widerstände
219, 220, 221 sowie über diese weiterhin an die eine Endklemme der Batterie 212 angeschlossen.
An den mit den Gleichrichtern 209 bis 211 verbundenen
Enden der Widerstände 219 bis 221 sind Parallel widerstände 226, 227, 228 abgezweigt, die
anderseits mit einer gemeinsamen Leitung 229 in Verbindung stehen, die nach der Ablenkungsplatte
83 d der Röhre 83 führt, während ein Stabilisierungswiderstand 230 die Leitungen 225 und 229
überbrückt.
An den Widerständen 219, 220, 221 werden ausgewählte
Spannungsabfälle durch die nach dem angenommenen Schlüssel eingestellten Schalter 213,
214, 215 zum Entstehen gebracht. Die Wirkung der an der gemeinsamen Rückleitung 230 liegenden
Widerstände 219 bis 221 und 226 bis 228 auf die Ablenkungsplatte 83 d der Röhre 83 ist von den
durch die Gleichrichter 209, 210, 211 nach den
Verbindungsleitungen 222, 223, 224 gelieferten rechteckig abgeschnittenen Wellen (vgl. Fig. 8) abhängig
und stimmt im wesentlichen mit der im einzelnen bei der Beschreibung des Arbeitens der
Schaltanordnung nach Abb. 6B erläuterten Wirkungsweise überein. Da sie durch die gemäß dem
gewählten Schlüssel vorgenommene Einstellung der Schalter 213 bis 215 bestimmt wird, ist die
Geheimhaltung gesichert, so daß gegebene Zeichen ein Bild liefern, das nur in einem Empfänger mit
einem entsprechenden Entschlüßler erkennbar ist. Abb. 11 zeigt die Benutzung einer mit der Post
versendbaren oder im Handel käuflichen Karte als Schlüssel für die Schaltanordnung nach Abb. 10.
Gemäß Abb. 11 ist eine Platte 251 mit einem
Scharnier 252 versehen und trägt eine Reihe von Kontaktstreifen 253 bis 256, die mit den Abzapfstellen
der Batterie 212 der Abb. 10 leitend zu verbinden sind. Auf einer an die Platte 251 durch das
Scharnier 252 angelenkten zweiten Platte 257 ist eine Reihe von Spannungsabfallwiderständen 258,
259 usw. angebracht, die an die entsprechenden Verbindungsleitungen 222, 223, 224 usw. der
Abb. 10 anzuschließen sind. Die Karte 250, die aus Isolierstoff besteht, ist mit einer Reihe von
Verschlüsselungslöchern 265 versehen, von denen je eines einem der Widerstände 258, 259 usw. zugeordnet
ist. Wenn die Karte 250 zwischen die Platten 251 und 257 gelegt und die Platte 257 auf
die Platte 251 geklappt wird, werden die Widerstände 258, 259 usw. durch die Löcher 265 gepreßt
und erzeugen Spannungsabfälle an den Verbindungsleitungen 222, 223 usw. der Abb. 10 entsprechend
den durch die Schalter 213, 214, 215 hervorgerufenen Spannungsabfällen.
Claims (11)
1. Schaltanordnung zum Geheimhalten einer Fernsehsendung, bei welcher der das zu übertragende
Bild enthaltende Rahmen mehrmals hintereinander abgetastet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Sendestelle der Rahmen nach jeder Abtastung gegenüber dem Bild in senkrechter oder in waagerechter Richtung
oder in diesen beiden Richtungen gleichzeitig verschoben wird und die Verschiebung
bei den aufeinanderfolgenden Abtastungen nach einem bestimmten periodischen Gesetz stattfindet,
das den Schlüssel zur Geheimhaltung der Sendung darstellt, während auf der Empfangsstelle im Wiedergabegerät der Rahmen des aufzuzeichnenden
Bildes nach demselben periodisehen Gesetz, aber gegenläufig verschoben wird,
wodurch hier die aufeinanderfolgenden Bilder in die ursprüngliche Lage gebracht werden, die
sie auf der Sendestelk hatten.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter damenbrettartiger
Aufteilung aller Punkte des Bildes in Felder oder Gruppen mit je einer Anzahl von Punkten
das Bild so vielen Abtastungen, wie Punkte in jedem Damenbrettfeld vorhanden sind, punktweise
unterworfen und bei jeder Abtastung ein anderer Punkt in jeder Gruppe gewählt wird.
3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 mit Kathodenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Elektronenbündel der Kathodenstrahlröhre außer der üblichen Sägezahnverschiebung
bei jedem Zeilen- und Bildanfang eine zusätzliche dauernde Verschiebung von jeweils bestimmter
Größe in beiden Richtungen erteilt wird, und diese Verschiebung während der ganzen Abtastung des Bildes anhält und nach
einem den Schlüssel des Empfanges darstellenden Gesetz bemessen ist.
4. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Elektronenbündel
erteilte zusätzliche Ablenkung durch elektrostatische Einwirkung hervorgerufen wird.
5. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Elektronenbündel
erteilte zusätzliche Ablenkung durch elektromagnetische Einwirkung hervorgerufen wird.
6. Schaltanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einen normalerweise
geerdeten oder an eine konstante Spannung angeschlossenen Ablenkplatte eine Hilfsspannung,
die'während der ganzen Abtastung sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung
anhält, aufgedrückt wird und das Gesetz der Veränderung dieser Hilfsspannung während der
aufeinanderfolgenden Abtastungen den Empfangsschlüssel bildet.
7. Schaltanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Ablenkung
■durch eine Hilfswicklung hervorgerufen wird,
die einen schwachen Strom erhält, dessen Wert am Anfang jeder Abtastung sowohl in senkrechter
als auch in waagerechter Richtung nach einem bestimmten, den Schlüssel des· Empfanges
darstellenden Gesetz gewählt wird.
8. Schaltanordnung nach Anspruch 6, dadurch to gekennzeichnet, daß ein Kollektor vorgesehen
ist, der von einem mit den Zeilenendimpulsen synchronisierten kleinen Motor angetrieben
wird, wodurch die Reihenfolge und der Wert der zusätzlichen Ableökspannungen bestimmt
wird, die am Anfang jeder Abtastung den Ablenkelektroden aufgedrückt werden und den
Empfangsschlüssel darstellen.
9. Schaltanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor gegen die
Achse des Synchronmotors durch Verdrehen verstellbar ist, wodurch die Lage der aufeinanderfolgenden
zusätzlichen Ablenkwerte gegenüber dem Verlauf der Abtastbewegung geändert
und der Schlüssel gewechselt werden kann.
10. Schaltanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Synchronmotor
eine Scheibe mit einem Loch angetrieben wird, durch welches eine Stelle des Bildschirmes der
Empfangsröhre beobachtet werden kann, an der bei synchronem Arbeiten des Kollektors und der
das Bild verzerrenden Einrichtung der Sendeseite am Anfang jeder Abtastung ein weißer
Punkt erscheint.
11. Schaltanordnung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kollektor einen Papier- - 35'
bogen mit leitenden Streifen trägt, auf welchen
der Empfangssehlüssel aufgezeichnet ist und die von feststehenden, mit den zusätzlichen Ablenkplatten
verbundenen Bürsten oder Rollen abgetastet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
©5828 3.53
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR872960X | 1949-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=9359134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19662A Expired DE872960C (de) | 1949-03-22 | 1950-09-27 | Schaltanordnung zum Geheimhalten einer Fernsehsendung |
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| DE (1) | DE872960C (de) |
| FR (1) | FR986834A (de) |
| GB (1) | GB694175A (de) |
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Also Published As
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