DE705191C - Antennenanlage fuer Hoehenmessungen auf Flugzeugen - Google Patents
Antennenanlage fuer Hoehenmessungen auf FlugzeugenInfo
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- DE705191C DE705191C DES123600D DES0123600D DE705191C DE 705191 C DE705191 C DE 705191C DE S123600 D DES123600 D DE S123600D DE S0123600 D DES0123600 D DE S0123600D DE 705191 C DE705191 C DE 705191C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Antennenanlage für Höhenmessungen auf Flugzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Antennenanlage für Höhenmessungen auf Flugzeugen, die aus einer Sendeantenne und einer ihr gegenüber entkoppelten Empfangsantenne besteht. Bekanntlich wird bei der Höhenmessung auf Flugzeugen mittels elektrischer Wellen von der Sendeantenne elektrische Energie gegen den Erdboden gesandt und nach erfolgter Reflexion von der Empfangsantenne aufgefangen. Sende- und Empfangsantenne sind naturgemäß eng beieinander angeordnet. Je nach der Wirkungsweise oder Ausgestaltung der Anlage tritt oft die Forderung auf, daß keine direkte Erregung der Empfangsantenne durch die Sendeantenne, stattfindet, daß vielmehr von der Empfangsantenne nur die vom Erdboden reflektierten Zeichen aufgenommen werden.
- Es ist nun bereits bekannt, bei drahtlosen Empfangsstationen Störungen durch in geringer Entfernung arbeitende Sendestationen dadurch auszuschalten, daß man eine Hilfsantenne vorsieht, die in einer ganz bestimmten Winkelstellung gegenüber der Empfangsantenne angeordnet wenden muß. Gegen die Verwendung einer solchen Anordnung auf Flugzeugen spricht aber die Tatsache, daß hierbei immer mindestens die eine Antenne quer zur Flugrichtung angeordnet und damit der Vereisungsgefahr und mechanischen Beschädigungen ausgesetzt ist. .
- Gemäß der Erfindung wird eine vollständige Entkopplung zwischen Sende- und Empfangsantenne dadurch erreicht, daß die Empfangsantenne in zwei Teilen ausgeführt ist und die beiden Teile in einem derartigen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sich die von der Sendeantenne ausgehenden, durch direkte Kopplung in den Empfangsantennenteilen induzierten Spannungen im Empfänger gegenseitig aufheben. Bei dieser Anordnung können die beiden Antennenteile parallel zueinander und in Flugrichtung befestigt werden, so -daß keine Vereisungsgefahr besteht.
- Fig, i zeigt ein. Ausführungsbeispiel mit einer Sendeantenne S und zwei Empfangsantennen El und E2. Die Empfangsantenne Ei befindet sich im Abstand 2/a, E2 im Abstand A. von der Sendeantenne, und zwar sind sie auf verschiedenen Seiten angeordnet bedeutet die Wellenlänge der Senderschwingungen). Die von der Sendeantenne in El und E2 induzierten Spannungen sind dann um i8o° phasenverschoben, so daß sich die Spannungen bei Zusammenschaltung aufheben. Für den gewollten Empfang aus der Richtung senkrecht zur Antennenebene, d. h. für die reflektierten Strahlen, bleibt durch diese Anordnung die Erregung des Empfängers unbeeinflußt. Die Richtcharakteristik bleibt praktisch erhalten.
- Die Amplituden in den leiden Empfangsantennen sind verschieden groß. Schließt man die beiden Empfangsantennen wie üblich durch eine Leclierleitung an den Empfänger an, dann kann nian leicht durch eines der bekannten Mittel, z. B. durch Transformation mittels Transformators oder Leitungen verschiedenen Wellenwiderstandes, beide Amplituden einander gleich machen.
- Es ist selbstverständlich möglich, andere Pntfernungen bzw. andere gegenseitige Lagen der Empfangs- und Sendeantennen zu benut--ren. Wesentlich ist immer die Aufspaltung der Empfangsantenne in zwei in solchem Abstand voneinander ang,ordnete Teile, daß sich die durch direkte Kopplung in ihnen induzierten Spannungen gegenseitig aufheben. Die Fig. 2 und 3 zeigen weitere Ausführungsbeispiele für diesen Gedanken, und zwar sind in diesen I# ä llen die Empfangsantennen mit Bezug auf die Sendeantenne auf der gleichen Seite angeordnet. Sind Sende- und Empfangsantenne dicht beieinander, z. B. im Abstande von der Größenordnung einer Wellenlänge, d. h. im Nahfeld, angeordnet, so muß die Entfernung der aufgespaltenen Empfangsantennenteile voneinander gleich oder etwas kleiner i2 sein (:. Fig.2). Bei größeren Entfernungen, z. B. ini Betrage von mehreren Wellenlangen. d. h. im Fernfeld. ist ein gegenseitiger Abstand der beiden Empfangsantennen von genau gleich 1/2 nötig (Fig. 3).
- Eine Abänderung der Erfindung besteht darin, daß die Empfangsantenne ungeteilt bleibt, während die Sendeantenne in zwei Teile aufgespalten wird. Es gelten hierfür dieselben Gesetzmäßigkeiten wie für die. zuerst beschriebenen Anordnungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Antennenanlage für Höhenmessungen auf Flugzeugen, bestehend aus gegenseitig entkoppelter Sende- und Empfangsantenne, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsantenne in zwei "Teilen ausgeführt ist und die beiden Teile in einem derartigen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sich die von der Sendeantenne ausgehenden, durch direkte Kopplung in den Empfangsantennenteilen induzierten Spannungen im Empfänger gegenseitig aufheben. Antennenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden I?nipfangsantennenteile zu beiden Seiten der Sendeantenne angeordnet sind und ihre Abstände von der Sendeantenne sich uni eine halbe Wellenlänge der Senderschwingungen unterscheiden. 3. Antennenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Empfangsantennenteile auf derselben Seite der Sendeänteinie angeordnet sind und der Abstand der leiden Empfangsantennenteile \oiieinaiider im Nahfeld gleich oder etwas kleiner 7/2, im Fernfeld genau gleich ),/2 ist (). = Wellenlänge der Senderschwingungen). Antennenanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die :\mplituden der in den Empfangsantennenteilen induzierten Spannungen durch bekannte Mittel (z. B. mittels Transformators oder Leitungen verschiedenen Wellenwiderstandes) einander gleich gemacht «-erden. 5. Abänderung der Antennenanlage nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsantenne ungeteilt, die Sendeantenne dagegen in zwei Teilen ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES123600D DE705191C (de) | 1936-07-27 | 1936-07-28 | Antennenanlage fuer Hoehenmessungen auf Flugzeugen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE491999X | 1936-07-27 | ||
| DES123600D DE705191C (de) | 1936-07-27 | 1936-07-28 | Antennenanlage fuer Hoehenmessungen auf Flugzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705191C true DE705191C (de) | 1941-05-26 |
Family
ID=25944613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES123600D Expired DE705191C (de) | 1936-07-27 | 1936-07-28 | Antennenanlage fuer Hoehenmessungen auf Flugzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705191C (de) |
-
1936
- 1936-07-28 DE DES123600D patent/DE705191C/de not_active Expired
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