DE705168C - Einrichtung zur UEbertragung von Lichtsignalen auf bewegte Fahrzeuge - Google Patents
Einrichtung zur UEbertragung von Lichtsignalen auf bewegte FahrzeugeInfo
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- DE705168C DE705168C DEF82681D DEF0082681D DE705168C DE 705168 C DE705168 C DE 705168C DE F82681 D DEF82681 D DE F82681D DE F0082681 D DEF0082681 D DE F0082681D DE 705168 C DE705168 C DE 705168C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J40/00—Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
- H01J40/02—Details
- H01J40/14—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for
Landscapes
- Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
Description
- Einrichtung zur Übertragung von Lichtsignalen auf bewegte Fahrzeuge Zusatz zum Patent 684 215 Die Einrichtung nach dem Hauptpatent eignet sich als Mittel zür Übertragung eines schwachen Lichtsignals und dessen Umwandlung in ein starkes Lichtsignal und arbeitet bereits bei sehr kleinen Lichtstärken, beispielsweise beim Auftreffen von 5o Lux auf eine Photozelle von etwa io qcm Oberfläche. Für viele Zwecke ist es nun erwünscht, die Empfindlichkeit der Einrichtung so zu steigern, daß bereits bei wesentlich kleineren Lichtstärken eine Anzeige erfolgt.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Einrichtung nach dem Hauptpatent dadurch verbessert, daß mit dem elektromagnetischen Anzeigegerät eine weitere PhotozAle verbunden wird und die derart angeordnet ist, daß der Lichtstrahl, welcher bei bereits geringer Bewegung der Blende von der Signallampe ausgeht, auf diese Photozelle fällt und einen zusätzlichen Strom erzeugt, der sich zu dem Strom der Hauptphotozelle addiert und dadurch- eine Verstärkung des ursprünglich schwachen Impulses und eine Vergrößerung der Drehbewegung der Blende herbeiführt.
- Die zur Hilfe verwendete Photozelle braucht nur verhältnismäßig kleine Abmessungen zu haben, so daß sie gegebenenfalls in das Anzeigegerät eingebaut werden kann. Die Einrichtung arbeitet infolge der durch die erste Bewegung der Blende eingeleiteten Beleuchtung der zusätzlichen Zelle derart, daß die Blende der Glühlampe nach einmaliger Detätigung so lange voll ausschlägt, bis durch Unterbrechung des Stromkreises der Hilfszelle oder durch vorübergehende Unterbrechung des Stromkreises der Hilfszelle oder durch vorübergehende Unterbrechung der brennenden Signallampe eine Zurückführung der Abblendefahne durch die auf die Achse wirkende Federkraft erfolgt. Die notwendige Unterbrechung eines der genannten Stromkreise ist kein Nachteil, sondern sie bietet den Vorteil, daß mit Hilfe dieser durch einen Druckknopf oder Schalter zu bewirkenden Rückkehr des Instrumentes in die Ruhelage gleichzeitig ein Kontrollsignal gegeben werden kann, das beispielsweise als Antwortweichen dient für denjenigen, welcher die Hauptphotozelle durch einen Lichtstrahl, z. B. vom fahrenden Kraftwagen aus, zum Zwecke der Überholung beeinflußt hat.
- Ein weiterer Vorteil der .erfindungsgemäßen Verbesserung besteht darin, daß die Kraft der Abblendefahne durch die Hilfsphotozelle verstärkt ist, so daß sie fähig ist, gegebenenfalls auch einen Kontaktdruck zu erzeugen, der ausreicht, um einen stärkeren Stromverbraucher, z. B. einen großen elektrischen Wecker, zu betätigen.
- Die Steigerung der Empfindlichkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist so groß, daß bereits mit Hilfe von Lichtstärken, die in der Größenordnung von i Lux liegen, eine zuverlässige Signalgebung ermöglicht wird.
- In der Abbildung ist ein Beispiel der Einrichtung dargestellt. Hierin bedeutet S die zum Empfang des Lichtsignals dienende Hauptzelle, welche über die Kontaktschrauben 6 und 7 die Drehspule des elektrischen Instrumentes speist, auf dessen Achse die Abblendefahne 3 befestigt ist. Letztere deckt in der Ruhestellung des Instrumentes die hinter der Fahne liegende Glühlampe io ab. Vor dieser Fahne liegt, und zwar so angeordnet, daß bei Freigabe der Glühlampe i o ihre Belichtung erfolgt, eine kleine, rechteckige Photozelle 17, deren Zuleitungen ebenfalls zu den Kontaktanschlüssen 6 und 7 führen.
- Die Hilfsphotozelle ist also in Ruhestellung unbelichtet und besitzt infolgedessen einen sehr hohen Widerstand, so daß die Ansprechempfindlichkeit des Anzeigeinstrumentes durch den durch die Hilfszelle gebildeten Nebenschluß nicht vermindert wird. Erfolgt eine Belichtung der Hauptzelle 8, so wird die Ab. deckfahne 5 sich zunächst nur um einen kleinen Drehwinkel bewegen und hierbei vermittels der üffnung 16 an der Fahne einen kleinen Teil des Lichtes der Glühlampe freigeben, der jetzt auch auf die Hilfsphotozelle 17 fällt. Der hierdurch in der Zelle auftretende Strom addiert sich zu dem Strom, welcher von der Hauptzelle 8 geliefert wird, und als Folge hiervon schlägt die Abblendefahne 5 völlig aus, so daß der angeordnete Kontakt 12 und 13 sicher betätigt und damit ein weiteres z. B. akustisches oder optisches Signal ausgelöst werden kann.
- Durch Betätigung eines Schalters 18 wird die Zurückführung der Blende bewirkt. Letzteres kann auch durch vorübergehendes Auslöschen der Glühlampe erfolgen.
- In der Figur ist die Hilfsphotozelle als schmales Rechteck dargestellt; sie kann naturgemäß jede ' beliebige Form erhalten, z. B. kreisrund mit einem zweckmäßig zentrisch über der Glühlampe i o angebrachten Loch, so daß die brennende Glühlampe bei Drehung der Blende durch die Zellöffnung erkennbar i#ird. Das Streulicht der Lampe reicht aus, um die Zelle zu erregen. Man kann jedoch auch reflektierende Flächen, z. B. Metallbleche, in geeigneter Weise anbringen, so daß das auf die Zelle fallende Licht der Lampe verstärkt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Übertragung von Lichtsignalen auf bewegte Fahrzeuge nach Patent 684215, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsphotozelle (17)' derart angeordnet ist, daß sie bereits bei geringer Bewegung der Blende (5) belichtet wird und dadurch einen Strom erzeugt, welcher sich zu dem Strom der Hauptphotozelle (8) addiert.
- 2. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfszelle derart, 7.B. unter Anwendung geeignet angeordneter Reflektoren, angebracht ist, daß sie nur von einem Teil des Lichtes der Signallampe bei üffnung der Blende getroffen wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter vorgesehen ist, durch dessen Betätigung die Zurückführung der Blende, z. B. durch Unterbrechung oder Kurzschluß des Stromkreises der Hilfszelle oder durch Unterbrechung des Stromes der Signallampe, erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF82681D DE705168C (de) | 1937-03-14 | 1937-03-14 | Einrichtung zur UEbertragung von Lichtsignalen auf bewegte Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEF82681D DE705168C (de) | 1937-03-14 | 1937-03-14 | Einrichtung zur UEbertragung von Lichtsignalen auf bewegte Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705168C true DE705168C (de) | 1941-04-19 |
Family
ID=7113943
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF82681D Expired DE705168C (de) | 1937-03-14 | 1937-03-14 | Einrichtung zur UEbertragung von Lichtsignalen auf bewegte Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705168C (de) |
-
1937
- 1937-03-14 DE DEF82681D patent/DE705168C/de not_active Expired
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