DE705158C - Sucher fuer photographische Apparate - Google Patents
Sucher fuer photographische ApparateInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/14—Viewfinders
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Description
- Sucher für photographische Apparate Es gibt bereits Sucher für photographische Apparate, die so eingerichtet sind, daß das Bild in der Einblicköffnung von einem hellen Rahmen umgeben erscheint. Bei derartigen Suchern ist unmittelbar an der Innenseite der Einblicköffnung bzw. an der Innenfläche des Okulars eine die Öffnung tongebende helle Umrahmung angeordnet, die durch einen an der Objektseite des Suchers angeordneten Spiegel in die Einblicköffnung zurückgespiegelt wird. Dabei hat man vorgesehen, den auf der Objektseite liegenden Spiegel rahmenartig auszuführen, so daß er die Objektöffnung des Suchers umgibt, oder ihn in Gestalt einer durchsichtigen Spiegelfläche unmittelbar über .die ganze Linsenfläche des Objektivs reichen zu lassen. Derartige Sucher müssen aber zur Erzielung einer hinreichenden Leuchtstärke des Bildrandes an den Seiten, also zwischen der Objektöffnung und der Einblicköftnung, offen ausgeführt werden. Liegt dabei die Lichtquelle vor der Objektöffnung, so wird der zurückzuspiegelnde Bildrand beschattet und ist dann ganz oder teilweise unsichtbar. Das Einfallen von Seitenlicht in den Raum zwischen der Objektöffnung und der Einblicköffnung kann durch Reflexe eine Beeinträchtigung des Bildes zur Folge haben.
- Die Erfindung betrifft einen Sucher mit Objektiv und Okular, der sich durch eine besonders starke Helligkeit des das Bild umgebenden Randes im Verhältnis zur Bildhelligkeit selbst auszeichnet und so eingerichtet ist, daß der Bildrand auch bei vor der Objektöffnung liegender Lichtquelle scharf und an allen Stellen sehr deutlich erscheint. Dieser Sucher kennzeichnet sich dadurch, daß bei Anordnung des Objektivs und des Okulars an den Enden eines rohrartigen Gehäuses mit lichtdichter Wandung der durchsichtige Spiegel für die Zurückspiegelung des Bildrandes nur den mittleren Teil des Objektivs überdeckt und einen lichtdurchlässigen Rand freiläßt, der die am Objektiv einfallenden I_iclit-: strahlen in einem rohrförmigen Bündel gegen' Gien zurückzuspiegelnden Bildrand weiterleitet. Durch diese Anordnung wird eine sehr helle Beleuchtung des zurückzuspiegelnden Bildrandes von der Objektseite her erzielt. Der Sucher nach der Erfindung kann daher auch unmittelbar in das lichtdichte Gehäuse der Kamera eingelassen werden, ohne seinen hellen Bildrand zu verlieren.
- Unter Tremitui ; des durchsichtigen Spiegels von der Objektivlmse, die in bekannter `'eise an der Innenfläche hohl ausgeführt ist, wird eine gute Al)stiitzuti" des halbdurchsichtigen Spiegels an der Objektivlinse erreicht, wenn die optisch wirksame Hohlfläche dieser Linse im wesentlichen nur im Bereiche des mittleren, von dein durchlässigen Spiegel überdeckten Teiles der Linsenfläche liegt und von eatem lichtdurchlässigen Rand umgeilen ist.
- Die Belichtung des zurückzuspiegelnden Bildrandes von der Objektöffnung her läl:»t :ich dadurch verbessern, daß der den durchsichtigen Spiegel umgebende lichtdurchlässige Fand mattiert wird, daß ferner der zurückzuspiegelnde Bildrand in Gestalt eines rahmenförmigen Spiegels in Abstand vor dein Okti lar liegt und daß weiterhin die Innenfläche des Lichtschachtes zwischen dem Objektiv und dein Bildrand sowie der Bildrand selbst spiegelnd ausgeführt wird.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbe isp:el des Suchers nach der Erfindung.
- Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Sucher mit in' Ouerschnitt rechteckigem Gehäuse.
- Fig. 2 ist eine Ansicht der mit einer konkaven Fläche ausgebildeten Objektivplatte, von rechts in Fig. i gesellen.
- Fig. 3 ist eine Ansicht des durchsichtigen Spiegel:, von links in Fig. i gesehen.
- Fig. .I ist ein Querschnitt nach .der Linie IV-IV in Fig. i und zeigt den durchsichtigen Spiegel finit dahinterliegendetn Objektiv.
- Fig. > ist ein Querschnitt nach der Linie `'-V in Fig. i und zeigt den rahinenförtnigen Spiegel und das Okular.
- Das Gehäuse i des Suchers besteht aus einem geraden, ;in nttersclinitt rechteckigen Rohr. Dieses Gehäuse enthält die vier optischen Elemente des Suchers, nämlich das Okular 2, das aus einer plankonvexen Linse besteht und an dein einen Ende des Gehäuses angeordnet ist, das Objektiv 3, das aus einer plankonkaven Linse besteht und in das andere Ende des Gehäuses eingesetzt ist, den rahinen-
In Fig. i ist der Strahlengang veranschaulicht. Die Linien A-A und B-B zeigen den Verlauf zweier Strahlen; die beide von einem Randpunkte des unendlich weit gedachten Objektes ausgehen und somit parallel sind. Beim Durchgang durch das Objektiv und den durchsichtigen Spiegel i i wird ihre Richtung durch Brechung geändert, worauf sie durch den Rand des Okulars. gehen, in welchem sie. nochmals so gebrochen werden, daß sie dasselbe wieder parallel verlassen. Diejenigen Teile der Linien A-A und B-B, die rechts von der Spiegelfläche i i in Fig. i liegen, stellen aber auch gleichzeitig den Verlauf der von dem rahmenförmigen Spiegel 4 kommenden Strahlen dar, nachdem sie von der Spiegelfläche i i reflektiert worden sind. Die durch das Beleuchtungsfenster hineinkommenden, auf den rahmenförmigen Spiegel q. fallenden und von diesem auf die Spiegelfläche i i reflektierten Strahlen sind durch gestrichelte Linien angegeben. Bei C ist eine Reflexionsstelle an der spiegelnden Innenseite des Gehäuses angedeutet.förmigen Planspiegel 4, der zwischen dem Okular und dein Objektiv in der Fokalebene des Okulars angeordnet ist, sowie den durch- sichtigen Planspiegel 5, der an der Innenseite des Objektivs anliegt. Die optische Achse ist finit 6 bezeichnet. Die Linse des Objektivs 3 bestellt aus einer planparallelen Platte finit einer konkaven sphärischen Flüche;, die von einer zweck- mäßig mattierten, planparallelen Randfläche 8 umgellen ist. Bei rechteckigen Objektiven ist danach zti streben, claß die konkave Fläche 7 möglichst angen:ihert einen rechteckigen Um- fang erhält und die Randfläche 8 nicht beein- trächtigt. Zti diesem Zweck kann der Durch- inesser des Kreises, der die Schnittlinie zwischen der konkaven Fläche und der Ebene der Objektivplatte bildet, etwa der Breite der Objektivplatte entsprechen. Um eine störende Beeinträchtigung des Beleuchtungsfensters, d. h. Bier r<thmenfürmigen Randfläche 8, durch die hineinragende sp;irische Fläche zu ver- lite:den, können die den Abschnitten dieser Fläche entsprechenden Stellen mit zylindri- schen mattiertet' Ausschliffen 9 versehen werden. Der rahmenförmige Spiegel .I ist undurch- sichtig und mit seiner spiegelnden Fläche io dein Objektiv zugekehrt. Der durchsichtige Spiegel 5 besteht aus einer rechteckigen Glas- platte, die ebenso groß ist wie die des Ob- jektivs. Die durchsichtige spiegelnde Fläche i i, beispielsweise ein halbdurchsichtiger Sil- berbelag, ist rechteckig und an der dem Ob- jektiv zugekehrten Seite der Glasplatte an- geordnet. Die Spiegelfläche i i erstreckt sich nicht über die ganze Flache der Platte, son- dern ist von einer ganz durchsichtigen Rand- fläche 12 umgeben. Die Randfläche 12 ist etwa ebenso groß wie die mattierte Rand- fläche 8 des Objektivs, vorteilhaft aber etwas kleiner als diese. Derjenige "Teil der Innenseite des Gehäuses, der zwischen den beiclen Spiegeln .I und 5 liegt. ist zweckmäßig spiegelnd. Die zusammenliegenden Randflächen 8 und 12 des Objektivs und des durchsichtigen Spiegels bilden zusammen das Beleuchtungs- fenster für den ralinienförmigen Spiegel4. Lichtstrahlen, die von außen in das Objektiv fallen, gelangen durch dieses Beleuchtungs- fenster auf die spiegelnde Fläche io des rahmenfö rinigen Spiegels .I - teilweise nach Reflektion an der spiegelnden Innenfläche des Gehäuses - und werden von' Spiegel 4 gegen den Spiegel 5 geworfen, uni von der spiegeln- den Fläche i i gegen das Okular 2 reflektiert ztt werden. Durch das Okular sieht man also einen Lichtrand, der (las Bild des Gegen- standes ningibt und dein rahmenförmigen Spiegel entspricht. - Das Objektiv erzeugt ein virtuelles, aufrechtes und seitenrechtes Bild des Gegenstandes, das im Okular von einem scharfen Lichtrand umgeben erscheint. Der Lichtrand wird durch den Teil des Spiegels 5 gebildet, welcher zwischen den Linien A-A und B-B liegt. Die äußere Randzone des Bildfensters erstreckt sich gleichfalls Tiber diese Fläche, denn da der Spiegel 5 nicht in der Fokalebene des Okulars liegt, so entspricht jedem Punkt, sowohl des Objekts als auch des Lichtrandes, an dieser Stelle eine gewisse Unschärfenzone.
- Der Abstand zwischen dem Okular und der Spiegelfläche i i und der Abstand zwischen dieser Fläche und dem rahmenförmigen Spiegel .l sind so bemessen, daß der letztere in der Folcalebene des Okulars liegt. Der durch den Rahmenspiegel ,4 gebildete Leuchtrand sowie das anvisierte Objekt werden also scharf gesehen. Gleichzeitig wird erreicht, daß die Lage des Leuchtrandes im Verhältnis zum Bilde, unabhängig von der Stellung des Auges in bezug auf das Okular, stets konstant bleibt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sucher finit Objektiv und Okular für photographische Apparate, der am Objektiv eine dem Okular zugekehrte durchsichtige Spiegelfläche enthält, die einen vor dem Okular gelegenen rahmenartigen Bildrand in ,die Einblicköffnung zurückspiegelt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung des -Suchers in einem die Sucherachse umhüllenden rohrartigen Gehäuse (i) der durchsichtige Spiegel (ii) nur den mittleren Teil des Objektivs bedeckt und einen lichtdurchlässigen Rand (12) freiläßt, der die am Objektiv einfallenden Lichtstrahlen in e?nem rohrförmigen Bündel gegen den zurückzuspiegelnden Bildrand (d.) weiterleitet.
- 2. Sucher nach Anspruch i, dessen Objektiv aus einer an der Innenfläche hohlen Linse besteht, dadurch gelzennzeichnet, daß die optisch wirksame Hohlfläche (7) der Objektivlinse (3) im wesentlichen nur im Bereiche des mittleren, von dem durchlässigen Spiegel (i i) überdeckten Teiles der Linsenfläche liegt und von einem lichtdurchlässigen Rand (8) umgeben ist.
- 3. Sucher nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den durchsichtigen Spiegel (i i) umgebende lichtdurchlässige Rand (8, 12) mattiert ist. d..
- Sucher nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zurückzuspiegelnde Bildrand (io) aus einem rahmenförmigen Spiegel (q.) besteht, der vor dem Okular (2) liegt.
- 5. Sucher nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem zurückzuspiegelnden Bildrand (io) liegende Teil der Innenfläche des rohrförmigen Gehäuses (i) spiegelnd ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE705158X | 1938-01-10 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DEV35129D Expired DE705158C (de) | 1938-01-10 | 1938-08-13 | Sucher fuer photographische Apparate |
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1938
- 1938-08-13 DE DEV35129D patent/DE705158C/de not_active Expired
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