DE705109C - Steuerung fuer zwei auf derselben Bahn laufende Ferntriebkatzen - Google Patents

Steuerung fuer zwei auf derselben Bahn laufende Ferntriebkatzen

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DE705109C
DE705109C DED77237D DED0077237D DE705109C DE 705109 C DE705109 C DE 705109C DE D77237 D DED77237 D DE D77237D DE D0077237 D DED0077237 D DE D0077237D DE 705109 C DE705109 C DE 705109C
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DE
Germany
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rod
control
control according
lever
cats
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Expired
Application number
DED77237D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Wilsing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways
    • B66C2700/018Construction details related to the trolley movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Steuerung für zwei auf derselben Bahn laufende Ferntriebkatzen Bei Anordnung zweier Laufkatzen auf gemeinsamer Fahrbahn und mit gleichem Arbeitsbereich sind Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, um zu vermeiden, daß die Katzen bei Begegnung aufeinanderprallen. Man hat hierfür elektrische Sicherheitsschalter vorgesehen und z. B. bei in gleichem Aufzugsschacht beweglichen Fahrkörben elektrische Steuerungen angebracht, die beim Zusammentreffen der Körbe die Fahrt rechtzeitig unterbrechen. Zu diesen Einrichtungen benötigt man ,aber zwischen den bewegten Körben und den im Schacht fest angebrachten Schaltmitteln und der Stromzuführung entweder Schleifleitungen oder aufwickelbare Kabel. Diese Mittel sind vielfach nicht anwendbar, teils weil die Anwendung von blanken Leitungen in einer Reihe von Betrieben verboten ist, teils weil die Kabeltrommel zu umfangreich wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ein neuer Weg vorgeschlagen; er besteht darin, daß bei Ausbildung der Laufkatzen als getriebelose und stromführungslose Seillaufkatzen mit paarweise und symmetrisch angeordneten Seilen durch die Relativbewegung der Katzen ein bewegliches Glied in Tätigkeit gesetzt wird, das auf ein längs der Fahrbahn angeordnetes und mit der elektrischen oder mechanischen Schalteinrichtung verbundenes Schaltgestänge wirkt. Dieses Gestänge ist gemäß der weiteren Erfindung so ausgebildet, daß es bei der Begegnung und bei Erreichung der Endstellungen der Katzen die ortsfest angebrachten Antriebsmittel ausschaltet. Das Gestänge kann mittels mehrerer auf der Strecke verteilter Handsteuerhebel in zwei Ebenen beweglich ausgeführt sein und dient dann sowohl zum Ein- und Ausschalten des Fahrwerks als auch zum Ein- und Ausschalten des Hubwerks.
  • Diese Einrichtung hat gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen den Vorteil der Explosionssicherheit und der Betriebssicherheit, da an der Laufbahn nur bequem zu überwachende mechanische Teile liegen. Einweiterer Vorteil besteht darin, daß sie die Ausschaltung sowohl bei Begegnung der Katzen als auch bei Erreichung der Endstellungen nicht plötzlich, sondern mit sanftem Auslauf vornimmt. Dies ist insbesondere bei der Förderung von stoßempfindlichen Gütern von Wichtigkeit, um zu verhindern, daß die von den Katzen geförderten Lasten aneinanderschlagen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Abb. i zeigt eine Ansicht der Katzenanordnung mit den auf den Katzen angebrachten Steuermitteln. Abb. 2 zeigt einen Querschnitt der Katzenbahn gegen die Antriebe gesehen, und Abb. 3 zeigt einen Grundriß zur Abb. i mit dem Steuergestänge.
  • Auf einer Laufbahn sind die beiden getriebelosen Laufkatzen 6, 12 fahrbar angeordnet. Seitlich der Bahn sind die Winden i, i i für die Hubseile und die Getriebe 2, 22 für den Fahrantrieb der Katzen angeordnet. Die Verbindung zwischen den Katzen und den zugehörigen Antrieben erfolgt über Seile, die paarweise und symmetrisch angeordnet sind. Zum Ein- und Ausschalten von Hand und zum Ausschalten der Fahrbewegung bei Begegnung der Katzen oder in den Endstellungen befindet sich an jeder Katze ein Lineal 25. Diesen gegenüber sind an der anderen Katze Hebel 26 vorgesehen, die beispielsweise durch eine Feder in ihrer Nullage gehalten werden.
  • Begegnen sich die beiden Katzen nun, so drückt das Lineal 25 den Hebel 26 nach unten. Dabei drückt der Hebel 26 seinerseits auf eine Schaltstange 27, die über Hebelarme 28 an eine drehbare Schaltwelle angeschlossen ist. Die Schaltwelle 29 steht mit dem Schalthebel 30 für das Fahrwerk in einer mechanischen Verbindung im gezeichneten Beispiel über die Kegelräder 37, dem damit verbundenen Hebel 38 und der Zugstange 39. Statt der mechanischen Verbindung mit dem Schalthebel kann an der Schaltwelle 29 auch ein elektrischer Schalter für den Fahrantrieb angeschlossen sein, der dann, weil er ortsfest ist, bequem explosionssicher ausgeführt werden kann. Durch die mechanische Verbindung von Schaltstange 29 und Handhebel 3o wird erreicht, daß mit der Einschaltung des Handhebels 3o auch die Schaltstange 27 in Bereitschaftslage gebracht wird. Umgekehrt bringt die Rückstellung der Stange 27 auch den Handhebel 3o in die Nullage und schaltet somit die Fahrbewegung ab. Längs der Katzfahrbahn können mehrere Stangen 27 angeordnet sein, so daß an jeder Stelle der Fahrbahn die Begegnung der Katzen die sofortige Abschaltung der Fahrbewegung veranlaßt.
  • Da an jeder Katze ein Lineal und ein Hebel vorhanden sind, so wird auch die Fahrbewegung jeder Katze bei der Begegnung abgeschaltet. In der Zeichnung ist das Schaltgestänge nur für eine der Katzen dargestellt, um die Zeichnung übersichtlicher zu machen.
  • Um die Schaltstange 27 auch für die Endschaltung zu benutzen, sind an den Enden der Bahn Hebel 3 i angeordnet, die von dem Linea125 in ähnlicher Weise betätigt werden wie die Hebel 26. Diese Hebel 3 i wirken ebenfalls auf die Schaltstange 27, so daß also auch am Ende der Fahrbewegung diese Schaltstange 27 wieder den Hebel 30 in die Nulllage und den Fahrantrieb zur Ruhe bringt.
  • Da die Schaltwelle 29 über die ganze Länge der Katzfahrbahn durchgeführt wird, bietet sie eine bequeme Möglichkeit, die Fahrbewegung von jeder Stelle der Fahrbahn aus zu steuern. Es brauchen nur an geeigneten Stellen auf die Welle 29 Handhebel gesetzt werden.
  • Um sowohl die Fahr- wie die Hubbewegung von der Strecke aus steuern zu können, sind Handhebel 32 auf einer Welle 33 entlang der Fahrbahn angeordnet. Die Welle 33 ist in Lagerböcken q l drehbar und axial verschieblich gelagert. Sie betätigt durch ihre Drehbewegung über den Hebel 43 und Zugstange 35 den Schalthebel 36 für das Hubwerk und bei ihrer Axialbewegung über eine an ihrem Ende vorgesehene Zahnstange und ein Ritzel die Achse der Kegelräder 37. Über diese bewegt also die Stange 33 auch den Schaltliebe13o zum Fahrwerk. Die Zwischenstücke der Schaltwelle 29 und 33 zwischen den Hebeln 28 werden zweckmäßigerweise durch raumbewegliche Gelenke q0 mit den entsprechenden Stücken innerhalb der Lagerböcke 41 für die Handhebel verbunden. Auf diese Weise wird eine Einhebelsteuerung zum Schalten von Hub- und Fahrwerk erzielt.
  • Wenn es notwendig ist, beide Katzen auf derselben Seite der Fahrbahn zu steuern, so kann man die Lagerböcke ¢ 1 für beide Katzen an derselben Seite der Fahrbahn vorsehen, jedoch ist für die eine Katze die Schaltstange 27 mit der Schaltwalze 29 an der gegenüberliegenden Seite anzuordnen und durch geeignete mechanische Mittel eine Verbindung herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für zwei auf derselben Bahn laufende Ferntriebkatzen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung dieser Katzen als getriebelose und stromführungslose Seillaufkatzen mit paarweise und symmetrisch angeordneten Seilen auf zumindest einer der Katzen ein durch die Relativbewegung der Katzen bei der Begegnung bewegtes Glied angeordnet ist, das auf ein längs der Fahrbahn angeordnetes und mit der elektrischen oder mechanischen Schalteinrichtung verbundenes Schaltgestänge wirkt. 2..Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine längs der Fahrbahn angeordnete bewegliche Schaltstange (33) mit einer mechanischen Windensteuerung verbunden ist und beim Abschalten auch den Handschalthebel (36) in die Nullage bringt. 3. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (33) über Hebel o. dgl. an eine ebenfalls längs der Fahrbahn angeordnete Schaltwelle (29) angeschlossen ist, die mit dem Schalthebel (30) in Verbindung steht. q.. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der längs der Fahrbahn angeordneten Schaltstange (33) in Abständen Handschalthebel (32) zur Steuerung des Fahrwerks (14) angeschlossen sind. 5. Steuerung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Handhebel (32) als in zwei winklig zueinander stehenden Ebenen bewegliche Steuerhebel ausgebildet sind, ,die in der parallel zur Fahrbahn liegenden Bewegungsrichtung über die Stange (33) einer Verzahnung und eines Ritzels am Ende derselben und über ein Kegelradpaar (37) durch den Hebel (38) und Zugstange (39) den Fahrschalter (30) und in der anderen quer zur Fahrbahn liegenden Bewegungsrichtung durch Verdrehen der Stange (33) über den Hebel (3q.) und Zugstange (35) den Hubschalter (36) betätigen. 6.' Steuerung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwellen (33 und 29) für Hub- und Fahrwerk in den Lagerböcken (q: i) für die Handsteuerhebel gelagert sind. 7. Steuerung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwellenstücke zwischen den Lagern (q. i ) durch raumbewegliche Gelenke (4o) an die in den Lagern abgestützten Teilwellen angeschlossen sind. B. Steuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (27) in mehrere getrennte, dicht aneinander anschließende Teilstrecken unterteilt ist, die sämtlich an die durchgehende Schaltwelle (29) angeschlossen sind.
DED77237D 1938-02-08 1938-02-08 Steuerung fuer zwei auf derselben Bahn laufende Ferntriebkatzen Expired DE705109C (de)

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