DE704309C - Flache Kulierwirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine

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Publication number
DE704309C
DE704309C DEL93464D DEL0093464D DE704309C DE 704309 C DE704309 C DE 704309C DE L93464 D DEL93464 D DE L93464D DE L0093464 D DEL0093464 D DE L0093464D DE 704309 C DE704309 C DE 704309C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller
eccentric
weft knitting
knitting machine
lever
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Expired
Application number
DEL93464D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Richard Lieberknecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Lieberknecht GmbH
Original Assignee
Karl Lieberknecht GmbH
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Publication date
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Description

  • Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen, bei welchen sich der Rößchenweg * mit Verschmälerung der Arbeitsbreite selbsttätig verkürzt und entsprechend dieser Wegverkürzung eine Erhöhung der Umlaufszahl der Exzenterwelle während eines Teilseiner Umdrehung dieser Welle erzielt wird, zu dem Zwecke, eine Leistungssteigerung der Maschine zu erreichen.
  • Es ist hierzu bereits vorgeschlagen worden, die Größe der Bewegung eines durch ein Exzenter der Hauptwelle betätigten Rollenhebels unter Verlegung seines Drehpunktes von der Minderspindel aus veränderlich zu gestalten und die verschiedenen Ausschläge dieses Rollenhebels zur `Betätigung der Drehzahlregelvorrichtung eines Elektromotors nutzbar zu. machen. Die Verlegung des Drehpunktes soll dabei von der Min£Ierspindel über Kegelzahnräder und eine weitere Spindel erfolgen, wobei der Drehpunkt selbst an einem in ein.;!r Spindelmutter geführten Schieber vorgesehen ist, der andererseits in einer schräg gestelhen und -ortsfest angebrachten Kulisse gleitet.
  • Diese Bauart ist jedoch sehr verwickelt, und es kann die betreffende Vorrichtung in die neuzeitlichen Wirkmaschinen, wo für eine solche Einrichtung unter Berücksichtigung der vielen vorhandenen Hilfsvorrichtungen und der Lage der Minderspindel nicht genügend Platz vorhanden ist, schwerlich oder gar nicht eingebaut werden.
  • Demgegenüber ist die Vorrichtung nach der Erfindung erheblich einfacher und bei all-en Kulierwirkmaschinen bequem verwendbar, indem der Rollenhebel an einem ortsfesten Drehpunkt angeordnet und mit seiner Rolle auf einem den veränderlichen Bewegungen der Regelvorrichtung angepaßten Exientersatz durch einen einfachen, vom Deckminderzeug gesteuerten Zug vers'chiebbar ist.
  • Die Abstufung der Exzenter ist so getroffen' daß beim Auflaufen der Rolle auf das eine oder andere Exzenter der Stellhebel der Regelvorrichtung eine Verringerung oder Erhöhung der Umlaufszahl des Antriebsmotors hervorruft. Er ist beispielsweise über einen in der Zeichnung durch Doppelpfeil bezeichneten Winkel verstellbar und wird, durch eine Feder 31 oder durch eine sonst geeignete Vorrichtung gegen einen Anschlag 32 hin in einer festgelegten Grundstellung nachgiebig gehalten.
  • Die Steuerung der Rolle vom Fadenführer-oder Deckminderzeug aus gegen die Exzenter erfolgt bei Veränderung der Arbeitsbreite. Dabei ist die Steuerung so eingerichtet, daß je nach der Größe der zulässigen Geschivindi-keitszunahme oder -abnalime ein größeres oder kleineres Exzenter für die Rolle ausgewählt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindtings-C-"egenstand beispielsweise dargestellt.
  • Auf einer Welle 17 im Maschinengestell sitzt lose drehbar der Rollenhebel 18, der eine Rolle ig trägt. Nach der Abbildung ist dieser Rollenhebel als Gabelhebel ausgeführt. Die Rolle ig läßt sich mittels eines gabelförmig ausgebildeten Armes 2 o, der auf einem Zug 2 1 befestigt ist, in Längsrichtung der Maschine verstellen. Diese Verstellung geschieht in Abhäii-i-1,cit von dem Fadenführer- oder Deckminderzeug, el l# also mit Veränderung der Arbeitsbreite. Auf der Hauptantriebswelle 22 der Maschine sitzen eine Anzahl Hubexzenter 23, 23'5 23" nebeneinander, die verschieden große Hübe besitzen und mit denen die Rolle ig einzeln zusammenarbeiten kann. je nach Wahl des Exzenters wird der Hub des Rollenliebels 18 verschieden groß und damit auch die Verschwenkung des Hebels 6, der mit dem Rollenhebel 18 durch den Zug 16 verbunden ist.
  • Der Hebel 6 stellt den Regelhebel der auf der Zeichnung nicht abgebildeten Regelvorrichtung eines Antriebsmotors, beispielsweise den Hebel der Bürstenverstelleinrichtung eines Drehstrom - Nebenschluß - Kommutatormotors dar.
  • Die Abstufung der Exzenter 23, 23', 23" ist so getroffen, daß beim Auflaufen der Rolle ig auf das eine oder andere Exzenter der Stellhebe16 der Regelvorrichtung eine Verringerung oder Erhöhung der Umlaufszahl des Antriebsmotors hervorruft.
  • Die Steuerung der Rolle ig vom Fadenführer- oder Deckminderzeug aus gegen die Exzenter 23, 23', 23"' erfolgt bei Veränderung der Arbeitsbreite. Dabei ig die Steuerung so eingerichtet, daß je nach der Größe der zulässigen Geschwindigkeitszunahme oder -abnahme ein größeres oder 'kleineres Exzenter für die Rolle 19 ausgewählt wird..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH . Flache Kulierwirkmaschine, bei weicher sich der Rößchenweg mit Verschm-ale=g der Warenbreite selbsttätig verkürzt und entsprechend der Wegverkürzung eine Erhöhung der Umlaufszahl der Exzenterwelle während eines Teils einer Umdrehung dieser Welle dadurch erzielt wird, daß ein von der Exzenterwelle beeinflußter und vom Deckminderzeug gesteuerter Rollenhebel auf die Drehzahlregelvorrichtung des elektrischen Antriebsmotors wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenhebel (18, ig) an einem ortsfesten Drehpunkt (17) angeordnet und mit seiner Rolle auf einem den veränderlichen Bewegungen der Regelvorrichtung angepaßten Exzentersatz (23, 23', 23") durch einen einfachen, vom Deckminderzeug aus gesteuerten Zug verschiebbar ist.
DEL93464D 1937-10-19 1937-10-19 Flache Kulierwirkmaschine Expired DE704309C (de)

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DE704309C true DE704309C (de) 1941-03-27

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