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Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen,
bei welchen sich der Rößchenweg * mit Verschmälerung der Arbeitsbreite selbsttätig
verkürzt und entsprechend dieser Wegverkürzung eine Erhöhung der Umlaufszahl der
Exzenterwelle während eines Teilseiner Umdrehung dieser Welle erzielt wird, zu dem
Zwecke, eine Leistungssteigerung der Maschine zu erreichen.
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Es ist hierzu bereits vorgeschlagen worden, die Größe der Bewegung
eines durch ein Exzenter der Hauptwelle betätigten Rollenhebels unter Verlegung
seines Drehpunktes von der Minderspindel aus veränderlich zu gestalten und die verschiedenen
Ausschläge dieses Rollenhebels zur `Betätigung der Drehzahlregelvorrichtung eines
Elektromotors nutzbar zu. machen. Die Verlegung des Drehpunktes soll dabei von der
Min£Ierspindel über Kegelzahnräder und eine weitere Spindel erfolgen, wobei der
Drehpunkt selbst an einem in ein.;!r Spindelmutter geführten Schieber vorgesehen
ist, der andererseits in einer schräg gestelhen und -ortsfest angebrachten Kulisse
gleitet.
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Diese Bauart ist jedoch sehr verwickelt, und es kann die betreffende
Vorrichtung in die neuzeitlichen Wirkmaschinen, wo für eine solche Einrichtung unter
Berücksichtigung der vielen vorhandenen Hilfsvorrichtungen und der Lage der Minderspindel
nicht genügend Platz vorhanden ist, schwerlich oder gar nicht eingebaut werden.
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Demgegenüber ist die Vorrichtung nach der Erfindung erheblich einfacher
und bei all-en Kulierwirkmaschinen bequem verwendbar, indem der Rollenhebel an einem
ortsfesten
Drehpunkt angeordnet und mit seiner Rolle auf einem den
veränderlichen Bewegungen der Regelvorrichtung angepaßten Exientersatz durch einen
einfachen, vom Deckminderzeug gesteuerten Zug vers'chiebbar ist.
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Die Abstufung der Exzenter ist so getroffen' daß beim Auflaufen der
Rolle auf das eine oder andere Exzenter der Stellhebel der Regelvorrichtung eine
Verringerung oder Erhöhung der Umlaufszahl des Antriebsmotors hervorruft. Er ist
beispielsweise über einen in der Zeichnung durch Doppelpfeil bezeichneten Winkel
verstellbar und wird, durch eine Feder 31 oder durch eine sonst geeignete
Vorrichtung gegen einen Anschlag 32 hin in einer festgelegten Grundstellung
nachgiebig gehalten.
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Die Steuerung der Rolle vom Fadenführer-oder Deckminderzeug aus gegen
die Exzenter erfolgt bei Veränderung der Arbeitsbreite. Dabei ist die Steuerung
so eingerichtet, daß je nach der Größe der zulässigen Geschivindi-keitszunahme
oder -abnalime ein größeres oder kleineres Exzenter für die Rolle ausgewählt wird.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindtings-C-"egenstand beispielsweise
dargestellt.
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Auf einer Welle 17 im Maschinengestell sitzt lose drehbar der Rollenhebel
18, der eine Rolle ig trägt. Nach der Abbildung ist dieser Rollenhebel als Gabelhebel
ausgeführt. Die Rolle ig läßt sich mittels eines gabelförmig ausgebildeten Armes
2 o, der auf einem Zug 2 1 befestigt ist, in Längsrichtung der Maschine verstellen.
Diese Verstellung geschieht in Abhäii-i-1,cit von dem Fadenführer- oder Deckminderzeug,
el l# also mit Veränderung der Arbeitsbreite. Auf der Hauptantriebswelle 22 der
Maschine sitzen eine Anzahl Hubexzenter 23,
23'5 23" nebeneinander,
die verschieden große Hübe besitzen und mit denen die Rolle ig einzeln zusammenarbeiten
kann. je nach Wahl des Exzenters wird der Hub des Rollenliebels 18 verschieden
groß und damit auch die Verschwenkung des Hebels 6, der mit dem Rollenhebel
18 durch den Zug 16 verbunden ist.
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Der Hebel 6 stellt den Regelhebel der auf der Zeichnung nicht
abgebildeten Regelvorrichtung eines Antriebsmotors, beispielsweise den Hebel der
Bürstenverstelleinrichtung eines Drehstrom - Nebenschluß - Kommutatormotors
dar.
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Die Abstufung der Exzenter 23, 23', 23" ist so getroffen, daß
beim Auflaufen der Rolle ig auf das eine oder andere Exzenter der Stellhebe16 der
Regelvorrichtung eine Verringerung oder Erhöhung der Umlaufszahl des Antriebsmotors
hervorruft.
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Die Steuerung der Rolle ig vom Fadenführer- oder Deckminderzeug aus
gegen die Exzenter 23, 23', 23"' erfolgt bei Veränderung der Arbeitsbreite.
Dabei ig die Steuerung so eingerichtet, daß je nach der Größe der zulässigen
Geschwindigkeitszunahme oder -abnahme ein größeres oder 'kleineres Exzenter für
die Rolle 19 ausgewählt wird..