DE70384C - Wandgestell mit verstellbaren Tragblechen - Google Patents
Wandgestell mit verstellbaren TragblechenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B57/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
- A47B57/30—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of detachable shelf supports
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- Panels For Use In Building Construction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Wandgestell ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι
die Sprossenleiste in Ansicht und Querschnitt, Fig. 2 einen Seitentheil des Wandgestelles mit
Sicherungsriegel, Fig. 3 den Sicherungsriegel im Querschnitt, Fig. 4 das Bodenblech mit gerollten
Längskanten, Fig. 5 die Gesammtanordnung eines derartigen Büchergestelles.
In Fig. 6 ist die Sicherung der Tragbleche durch den Riegel I verdeutlicht.
In den Fig. 7 bis 11 ist eine andere Ausführungsart
des Wandgestelles veranschaulicht, bei welcher die Sprossenleisten nicht an der Wand befestigt werden, sondern vor das eigentliche
Gestell gerückt werden, und zwar zeigt Fig. 7 eine Gesammtanordnung desselben, Fig. 8
ein Seitenblech für kleinere Buchformate, bei welchem die Zähne an der Vorderseite sitzen.
Aus Fig. 9 ist die Einrichtung eines Seitenbleches für gröfsere Buchformate zu ersehen;
Fig. 10 ist ein Horizontalschnitt durch das Seitenblech nach Fig. 9. Fig. 11 veranschaulicht
eine besondere Form des Sicherungsriegels.
Die Einrichtung des Wandgestelles ist im wesentlichen folgende:
Die Sprossenleisten bestehen aus dem LJ förmig gebogenen Eisenblech α und den
Sprossen b; die letzteren sind in die Seitenwände der Eisenbleche α in gleichmäfsigen Abständen
eingenietet (Fig. 1). Diese Sprossenleisten werden bei einseitigen Wandgestellen in
geeigneter Entfernung von einander an der Wand befestigt, worauf die eigentlichen Trag- .
bleche zwischen die Sprossen eingehakt werden. Die Tragbleche bestehen aus den Seitenblechen,
Bodenblechen und dem ■Sicherungsriegel. Die Seitenbleche c sind an der hinteren
Seite mit einer Zahnreihe versehen, deren einzelne Zähne d schräg nach unten gerichtet sind,
wobei der Abstand derselben von Mitte zu Mitte .dem Abstand der Sprossen b der Sprossenleisten
entspricht (Fig. 2 und 6). . Um ein bequemes Tragen des Tragbleches zu ermöglichen,
erhalten die Seitenbleche an ihrem oberen Rand einen Ausschnitt e. Der untere Rand
trägt einen der Breite der Bodenbleche entsprechenden Ansatz h, welcher rechtwinklig
nach innen umgebogen ist. Die Bodenbleche z, welche ebenfalls von dünnem Eisenblech angefertigt
werden, sind an ihren Längskanten umgebörtelt bezw. gerollt, wodurch dieselben eine bedeutend höhere Tragfähigkeit erlangen.
Diese gerollten Ränder k, Fig. 4, sind so gestaltet, dafs die Ansätze h der Seitenbleche c
zwischen Rand und Bodenblech eingeschoben werden können, wodurch ein fest zusammenhängendes
Tragblech erhalten wird, welches mitsammt den darauf befindlichen Büchern leicht
und bequem zu tragen ist.
Um jede Bewegung der Zähne d in den Sprossen b und damit das Ausrutschen der
einzelnen Bleche zu verhindern, sind an den einzelnen Seitenblechen c Aussparungen f mit
aufgebogenen Lappeng· vorgesehen (Fig. 2 und 6). In diesen Aussparungen, durch die Lappen g
gehalten, bewegt sich waagrecht verschiebbar der Riegel Z, der in Fig. 3 im Schnitt dargestellt
ist. Wird dieser Riegel / vorgeschoben, so greift er mit seiner vorderen, entsprechend
breiten Zunge m zwischen zwei Sprossen der
Sprossenleiste und stellt somit eine feste Verbindung zwischen dem Tragblech und der
Sprossenleiste her (Fig. 6).
Bei Wandgestellen für Bücher von gröfserem Format müssen die Seiten- und Bodenbleche
natürlicherweise entsprechend gröfser sein. In diesem Falle erhält das entsprechend breitere
Seitenblech c vortheilhaft zwei rechtwinklig umgebogene Ansätze h, über welche also auch
zwei Bodenbleche i geschoben werden, welche mit ihren vier gerollten Längskanten dadurch
auch entsprechend gröfsere Tragfähigkeit besitzen, so dafs ein Durchbiegen derselben nicht
zu befürchten ist. Diese Anordnung ist in Fig. 5 bei den beiden unteren Tragblechen
veranschaulicht.
Stehen mehrere Wandgestelle neben einander, so werden die Sprossenleisten an den
inneren Seiten jedesmal für zwei Gestelle gleichzeitig benutzt, so dafs also für jede Berührungsfläche
eine Sprossenleiste überflüssig wird.
Bei freistehenden zweiseitigen Gestellen sind entweder Doppelleisten mit Sprossen auf jeder :
Seite herzustellen oder je zwei einseitige Sprossenleisten in geeigneter Weise mit einander zu
verbinden. Im ersteren Falle würde also die Leiste α einen I-förmigen Querschnitt erhalten.
Diese Wandgestelle bieten nach verschiedenen Richtungen hin bedeutende Vortheile:
1. Durch die einfache Herstellungsweise der einzelnen Theile sind die Kosten sehr gering.
2. Durch die geringe Dicke der Boden- und Seitenbleche wird viel Raum gespart, was für
gröfsere Büchereien, Verkaufshallen u. dergl. von Wichtigkeit ist. Da die Seiten und Bodenbleche
dem Buchformat entsprechend gewählt werden, geht auch in der Tiefe kein Raum mehr verloren.
3. Die einzelnen Tragbleche sind in ganz geringen Abständen (Sprossenentfefnung) mit
Leichtigkeit und rasch verstellbar und können bei Umzügen u. dergl. sairimt den Büchern
bequem getragen werden.
4. Die Eisentheile sind in ihrer Gesammtheit leichter als die Holztheile eines gleich grofsen
hölzernen Gestelles.
Bei der Anbringung der Wandgestelle mit verstellbaren Tragblechen wird am besten folgendermafsen
verfahren:
Bei Magazinbauten werden die Sprossenleisten oben und unten an Quereisenträgern befestigt,
welche mit den Tragsäulen des Magazins verbunden sind.
Bei kleineren Büchereien werden die Sprossenleisten an ihrem unteren Ende mit einem rechtwinklig
nach vorn stehenden Fufs versehen, um ein Umkippen zu verhüten. Die einzelnen Leisten unter einander werden durch geeignete
Querleisten in ihrem richtigen Abstande gehalten.
In Bücherschränken etc. werden die Sprossenleisten an der Rückwand angeschraubt. Auch
kann das Bodenblech, wo es auf den Raum nicht ankommt, durch ein an die Seitenbleche
anzuschraubendes Brett ersetzt werden.
Selbstverständlich kann die vorliegende Einrichtung auch für Bodengestelle in Vorrafhskammern
etc. vortheilhaft Verwendung finden.
Die in Fig. 7 bis 11 dargestellte Ausführung
schliefst sich in den Grundzügen der vorbeschriebenen genau an, nur befindet sich der
Zahnrand an der vorderen Kante der Seitenbleche für kleinere bezw. ungefähr in der Mitte
der Seitenbleche für gröfsere Buchformate, wie dies aus Fig. 7 zu ersehen ist. Dementsprechend
stehen die Sprossenleisten nicht mehr hinter, sondern vor den Seitenblechen bezw. in der
Mitte derselben. . . ·
Bei Seitenblechen für kleinere Buchformate ist der an der vorderen Seite befindliche Zahnrand
(Zähne dl) nach aufsen zweimal rechtwinklig
umgebogen, so dafs er um den inneren Schenkel der Sprossenleiste herumgreift, wie
dies aus Fig. 7 und 11 ersichtlich ist.
Bei Seitenblechen für gröfsere Buchformate wird der Zahnrand η ungefähr in der Mitte
desselben besonders aufgenietet, wie dies in Fig. 9 in Ansicht und in Fig. 10 im Schnitt
dargestellt ist.
Bei dieser Anordnung der Sprossenleisten und der Zähne ergeben sich folgende wesentlichen
Vortheile:
Die Last der Bücher ruht bei kleinerem Format ganz und bei gröfserem Format theilweise
hinter den Zähnen, ist also nicht mehr bestrebt, die letzteren auszuhaken, sondern
drückt sie nur noch fester in die Sprossen hinein. Aus diesem Grunde ist ein besonderer
Sicherungsriegel kaum erforderlich. Soll ein solcher dennoch benutzt werden, so ist anderen
gegenüber (Fig. 9) die in Fig. 11 dargestellte Ausführungsform besonders vortheilhaft.
Das Ausheben der einzelnen Tragbleche behufs Verstellung läfst sich bedeutend leichter
bewirken, während man dadurch, dafs man die Sprossenleisten näher vor sich hat, viel leichter
im Stande ist, dieselben richtig einzustellen.
Vorbeschriebene Anordnung läfst sich ohne Weiteres an jedem beliebigen hölzernen Büchergestell
anbringen, indem man die Sprossenleisten auf die Vorderkanten der Seitenbretter aufschraubt.
Der Schenkelabstand der Sprossenleisten kann bedeutend enger werden wie früher, wenn kein
Sicherungsriegel zur Anwendung kommen soll.
Claims (2)
- Pa tent-AnSprüche:i. Ein Wandgestell mit verstellbaren Tragblechen, bestehend aus Sprossenleisten (a), in welche in geeigneten Abständen die Sprossen (b) eingenietet sind, sowie ausTragblechen, welche durch Einschieben der rechtwinklig umgebogenen unteren Ansätze (h) der Seitenbleche (c) zwischen die nach unten umgekrempelten bezw. gerollten Längskanten (k) der Bodenbleche (i) gebildet werden, wobei die Verbindung der Tragbleche mit den Sprossenleisten derart bewirkt wird, dafs die an der Rückseite der Seitenbleche (c) sitzenden, schräg nach unten gerichteten Zähne (d) zwischen die Sprossen (b) der Sprossenleisten eingreifen.
- 2. Eine Abänderung des durch Anspruch i. gekennzeichneten Wandgestelles derart, dafs die Sprossenleisten nicht hinter, sondern bei Tragblechen für kleinere Buchformate vor den Seitenblechen und bei solchen für gröfsere Formate ungefähr in der Mitte derselben stehen, wobei im ersteren Falle die Zahnkante nach aufsen zweimal rechtwinklig umgebogen ist, die Zähne also um den inneren Schenkel der Sprossenleiste herumgreifen (Fig. 7 und 11), während im zweiten Falle der Zahnrand (n) ungefähr in der Mitte des Seitenbleches besonders aufgenietet oder auf irgend eine andere beliebige Art befestigt wird (Fig. 9 und 10).
Bei Wandgestellen mit verstellbaren Tragblechen der durch Anspruch 1. und 2. gekennzeichneten Art die Sicherung der Tragbleche in den Sprossenleisten durch Riegel (I), welche in Aussparungen ff) der Seitenbleche, durch übergreifende Lappen(g) gehalten, waagrecht verschiebbar sind und sich mit ihrer vorderen Zunge (m) zwischen zwei benachbarte Sprossen legen.
Eine Abänderung des durch Anspruch 3. gekennzeichneten Sicherungsriegels für Wandgestelle mit verstellbaren Tragblechen derart, dafs derselbe eine hakenförmige Gestalt besitzt und an der Zahnreihe drehbar aufgehängt ist, so dafs er, wenn er frei herunterhängt, mit seinem hakenförmigen Ende zwischen zwei Sprossen der Sprössenleiste greift, die Tragbleche so sichernd.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70384C true DE70384C (de) |
Family
ID=343761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70384D Expired - Lifetime DE70384C (de) | Wandgestell mit verstellbaren Tragblechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70384C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4033739A1 (de) * | 1990-10-24 | 1992-04-30 | Vario Bueroeinrichtungen Gmbh | Aufhaengevorrichtung |
-
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- DE DENDAT70384D patent/DE70384C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4033739A1 (de) * | 1990-10-24 | 1992-04-30 | Vario Bueroeinrichtungen Gmbh | Aufhaengevorrichtung |
| DE4033739C2 (de) * | 1990-10-24 | 1998-08-27 | Vario Bueroeinrichtungen Gmbh | Aufhängevorrichtung |
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