DE703071C - Vorrichtung an dampfbeheizten Geraeten, insbesondere Dampfkochkesseln - Google Patents

Vorrichtung an dampfbeheizten Geraeten, insbesondere Dampfkochkesseln

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DE703071C
DE703071C DE1939H0159715 DEH0159715D DE703071C DE 703071 C DE703071 C DE 703071C DE 1939H0159715 DE1939H0159715 DE 1939H0159715 DE H0159715 D DEH0159715 D DE H0159715D DE 703071 C DE703071 C DE 703071C
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pressure
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DE1939H0159715
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Gustav Hollasch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
    • A47J27/16Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam
    • A47J27/17Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam with steam jacket

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung an dampfbeheizten Geräten, insbesondere Dampfkochkesseln Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an dampfbeheizten Geräten, insbesondere Dampfkochkesseln, die an Dampferzeuger mit kleinstem Wasserraum angeschlossen sind, zur Herstellung eines Luftdruckes im Dampfraum des Kochkessels, der sich zwecks restloser Abführung der jeweils anfallenden Kondenswassermenge dem jeweiligen Dampfdruck an der Dampfeintrittsstelle angleicht.
  • Bei dampfbeheizten Geräten war es bisher üblich, an diesen Lufthähne oder selbsttätige Entlüfter oder beides anzubringen, durch welche die Luft aus dem Heizraum selbsttätig oder nach Öffnen des Abschließers von Hand abströmen mußte, sobald Dampf in den Heizraum eintrat. Dabei wurde Vorsorge getroffen, daß die Luft restlos entfernt wurde, damit die ganze Heizfläche vom Heizdampf sofort umspült werden konnte. Trat am Abschließer Dampf aus, wurde dieser von Hand, von der Dampfwärme, durch einen ganz geringen Dampfdruck oder sonstwie geschlossen. Verblieb entgegen der Absicht Luft im Dampfraum, störte sie den Betrieb und konnte nur von Hand entfernt werden, wenn der Mißstand entdeckt wurde.
  • Mit dieser Entlüftungsart wurden, besonders bei Kochgeräten, anfangs große Dampfmengen zu Kondenswasser niedergeschlagen, wobei der Druck im Dämpfheizraum gegenüber dem im Dampferzeuger oder in der Hauptleitung erheblich niedriger war. Die anfallende Kondenswassermenge nahm mit ansteigender Erwärmung des Kochgutes ständig ab, wenn die zugeführte Dampfmenge von ausreichender Größe war, d. h. wenn die Dampfwärme vom Kochgut von Anfang an vollkommen aufgenommen werden konnte. War die zuströmende Dampfmenge der Aufnahmefähigkeit der Heizfläche im beheizten Raum gegenüber zu klein bemessen, so wurde die Luft aus dem Dampfraum erst nach längerer Zeit vollständig entfernt. Die anfallende Kondenswassermenge war gleichmäßiger. Da aber bis zum Schließen der Entlüftungsvorrichtung im beheizten Gerät der Dampfraum drucklos oder nahezu drucklos war, traten auch hier, wie im ersten Fall, erhebliche Schwierigkeiten in der Rückführung des Kondensats nach dem Dampferzeuger ein. Auch bei Anwendung aller bekannter Mittel blieben erhebliche Kondenswassermengen dem Dampferzeuger entzogen, der dann infolge Wassermangels, besonders bei Erzeugern mit kleinstem Wasserraum, leicht zerstört wurde. Diese Gefahr war noch größer, wenn an einen Dampferzeuger mehrere Verbraucher angeschlossen waren. Mit abnehmendem Wasser im Dampferzeuger nimmt aber auch die Dampfmenge, der Dampfdruck oder beides ab, da die Wärmeaustauschflächen kleiner geworden sind.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung der dampfbeheizten Geräte, die in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel erläutert ist, behebt diese aufgeführten Mängel und bewirkt ein stetes Zurückfließen des Kondensats nach dem Dampferzeuger. Dies wird dadurch erzielt, daß an den Dampfraum unmittelbar ein Luftauslaßventil angebaut ist, das sich erst nach Erreichung eines bestimmten Druckes, der regel- und einstellbar sein kann, öfinet, die Luft unter diesem Druck entweichen läßt und sich schließt, sobald diaser Druck wieder unterschritten wird oder Dampf austreten will. Das Luftauslaßventil kann durch ein selbsttätiges Belüftungsventil und eine handbetätigte Be- und Entlüftungsvorrichtung ergänzt sein. Die zu beheizende Fläche wird nun allmählich von Luft entblößt, die auch vorerst im Dampfraum verbleibt, durch den Dampfdruck zusammengepreßt wird und nach Erreichung einer vorher bestimmten Pressung erst allmählich entweichen kann.
  • In der Zeichnung bedeutet a das dampfbeheizte Gerät, in diesem Fall einen Kochkessel mit b als Heizwand für das Kochgut, c als Abschlußwand nach außen, die wärmeisoliert sein kann, d als Dampfraum. Der Stutzen n, verbindet den Dampfraum d mit dem Luftauslaßventil, das sich im Beispiel aus dem Gehäuse h mit den in diesem vorhandenen Öffnungen i, k, L sowie nt und den Abschließern ja, ö und p für die vorerwähnten Öffnungen zusammensetzt. Eine handbetätigte Ent- und Belüftungsvorrichtung bekannter Art ist mit q bezeichnet. Der Abschließer n gibt die Öffnung i bei Unterdruck im Dampfraum d frei und läßt dadurch Luft in den Dampfraum d einströmen. Der Abschließer o wird von seinem Sitz auf der Öffnung k abgehoben, sobald die gewollte Pressung der Luft erreicht ist; diese Luft kann dann über die Öffnungen L und nt ins Freie entweichen, falls der Druck anhält. Folgt der Luft aber Dampf, so wird die Öffnung l durch den auf Temperaturerhöhung ansprechenden Abschließerp geschlossen. Dieser Abschluß kann naturgemäß auch anders ausgeführt sein und unter Anwendung besonderer Hilfsmittel arbeiten.
  • Die Dampfzuführung e und die Kondenswasserabführung (sind mit Abschließern ausgerüstet. Das anschließende Rohrsystem ist bis dahin für sich entlüftet, so daß in den Dampfraum d keine zusätzliche Luft eindringen kann. Die Zuführung e wird mit der Dampfleitung, die Abführung f mit der Kondensleitung oder auch mit der Dampfleitung verbunden, die in diesem Falle auch das Kondenswasser zurückführt, dabei entsprechend bemessen und ausgeführt sein muß. Der Abschließer o ist so bemessen oder wird so eingestellt, daß die Freigabe der öffnung k erst dann erfolgt, bevor der Druck im Dampfraum d den Normaldruck in der Hauptleitung oder den Normaldruck im Dampferzeuger erreicht hat, d. h. bei Drücken von/bis an die untere Grenze.
  • Soll das Gerät nun in Betrieb gesetzt werden, so wird nach Füllung des Topfes a mit Kochgut das Dampfventil zu der Dampfzuführung e und das Kondenswasserventil zur Kondenswasserabteilung f geöffnet. In den Dampfraum d strömt alsdann Dampf ein, drückt die Luft im Dampfraum d zusammen, entblößt dadurch die Heizwand b und die Außenwand c zum Teil von Luft und kann an diesen Flächen kondensieren, wobei seine Wärme an beide Wände, in der Hauptsache aber an die Wand b abgegeben wird. Dabei kann der Dampfdruck im Dampfraum d geringer werden als in der Hauptdampfleitung oder im Dampferzeuger; das Kondensat fließt aber ungestört ab, da in der Zuführung e im Dampfraum d und in der Abführung l Druckgleichheit herrschen und das Gewicht des Kondenswassers zur Geltung kommt. Ist die Wärmequelle im Dampferzeuger ausreichend, so wird mit zunehmender Erwärmung des Kochgutes und dadurch verminderter Wärmeaufnahmefähigkeit der beteiligten Heizfläche b auch der Druck im Dampfraum d steigen; die Heizfläche b wird weiter von Luft entblößt und dadurch vergrößert. Dies geht so weit, bis bei einer gewissen Temperatur im Kochgut, die von der Dampfmengenzuführung abhängig ist, die zusammengepreßte Luft aus dem Dampfraum d über die Öffnungen k, l und m entweichen kann. Die abfließende Kondensatmenge ist bis zu diesem Zeitpunkt nahezu gleich, da sie von der Größe der von der Luft entblößten Heizfläche b abhängt; darauf wird die Kondensatmenge geringer, weil das Kochgut von diesem Zeitpunkt an trotz vergrößerter Heizfläche j nicht alle zu. geführte Wärme des Dampfes aufnehmen kann und mithin weniger Dampf kondensiert. Als Heizquelle für den Dampfkessel wird zweckmäßig eine solche verwendet, die dem vermehrten oder verringerten Wärmebedarf in der Wärmeabgabe selbsttätig folgt.

Claims (3)

  1. YATI'sNTANSYRÜCHL: i. Vorrichtung an dampfbeheizten Geräten, insbesondere Dampfkochkesseln, die an Dampferzeuger mit kleinstem Wasserraum angeschlossen sind, zur Herstellung eines Luftdruckes im Dampfraum des Kochkessels, der sich zwecks restloser Abführung der jeweils anfallenden Kondenswassermenge dem Dampfdruck an der Dampfeintrittsswlle angleicht, gekennzeichnet durch ein an den Dampfraum unmittelbar anschließendes Luftauslaßventil (h, o), das sich erst bei einem Druck von vorbestimmter und einstellbarer Größe öffnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Luftauslaßventil (h, o) in Ausblaserichtung ein auf Temperaturerhöhung ansprechendes Abschlußventil (l, m, p) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Luftauslaßventil (lt, o) ein Belüftungsventil (i, n) verbunden ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Luftauslaßventil (h, o) eine handbetätigte Ent- und Belüftungsvorrichtung (g) verbunden ist.
DE1939H0159715 1939-05-28 1939-05-28 Vorrichtung an dampfbeheizten Geraeten, insbesondere Dampfkochkesseln Expired DE703071C (de)

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