DE703040C - Befestigung von Holzluftschraubenfluegeln - Google Patents
Befestigung von HolzluftschraubenfluegelnInfo
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- DE703040C DE703040C DE1938H0156777 DEH0156777D DE703040C DE 703040 C DE703040 C DE 703040C DE 1938H0156777 DE1938H0156777 DE 1938H0156777 DE H0156777 D DEH0156777 D DE H0156777D DE 703040 C DE703040 C DE 703040C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/02—Hub construction
- B64C11/04—Blade mountings
Landscapes
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung von Holzluftschraubenflügeln,
insbesondere für Einstelluftschrauben mit zwei oder mehr Blättern, mit einem sich
zur Blattspitze hin kegelig verjüngenden, unter Beilage von FüUstüdfcen mittels einer Druckplatte
in eine Metallhülse mit einer der Flügelfußverjüngung gleichen Verjüngung gepreßten
Flügelfuß. Derartige Befestigungen werden vorwiegend für Einzelflügel, deren Fuß
oder Schaft in bekannter Weise hoch verdichtet oder sonstwie verstärkt, d.h. in seiner
Festigkeit erhöht ist, verwendet.
Es ist ferner eine Befestigung von HoIzluftschraubenflügeln
mit einem sich zur Blattspitze hin kegelig verjüngenden Flügelfuß der vorerwähnten Art bekannt, bei der zwei
oder mehr das Einstecken des Flügelfußes in eine Hülse und ein bajonettartiges Verbin-
ao den beider Teile gestattende Ausschnitte vorgesehen sind und je ein Ausschnittpaar eine
von der Wellenseite her einsetzbare und durch eine Druckplatte nachspannbare Beilage von
verhältnismäßig großer Dicke die verbleibende Öffnung ausfüllt.
Bei der bekannten Befestigimg vermindern die zur Ermöglichung der bajonettartigen Verbindung
erforderlichen Ausschnitte im Flügelfuß und in der Hülse die Einfachheit der beiden
zu verbindenden Teile. Mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird in erster
Linie der Fortschritt erreicht, daß die Ausschnitte wegfallen und infolgedessen der
Flügelfuß und die Hülse die einfachste Form annehmen, die überhaupt technisch erreichbar
ist.
Zu diesem Zweck verwendet man erfindungsgemäß einen vollständig glatten Flügelfuß
und eine als glatter Hohlkegel mit einer zum Überstreifen über den Flügelfuß ausreichend
weiten Bohrung ausgebildete Flügelschafthülse, deren dem Flügelblatt zugekehrtes
Ende mit einem Gewinde in eine Überwurfmutter eingreift, die einen sich um den Flügelfuß legenden geteilten Ring enthält,
während der vom Flügelfuß nicht ausgefüllte,
gleichmäßig weite Ringraum der Flügelschafthülse ringsum mit dünnen Füllstücken gleichmäßig
ausgelegt ist, wobei die Druckplatte durch eine in ein Gewinde des wellenseitigen
Endes der Flügelschafthülse eingreifende Überwurfmutter gegen den Flügelfuß oder
die Füllstücke gepreßt wird.
Die neue Befestigung zeichnet sich wegen der Einfachheit der miteinander in Eingriff
to zu bringenden Teile bzw. Flächen durch eine
leichtere und wohlfeilere Herstellung aus. Die gesamte Bearbeitung kann durch einfaches
Drehen bewirkt werden. Ferner ist die Befestigung zuverlässiger als die bekannten Befestigungsarten,
weil keine Ausschnitte und sonstigen Hilfsmittel vorhanden sind, auf deren Zusammengreifen es bei der Verbindung
entscheidend ankommt. Ein weiterer Fortschritt liegt darin, daß das Anbringen ϊο mid das Wiederabnehmen der Befestigung
bzw. des I.ui'tschraubenilügels überaus einfache, sehr leicht ausführbare und auf keinen
der Teile nachteilig einwirkende Arbeiten darstellen. Schließlich ergibt sich eine Gewichtsersparnis,
denn mehrere Teile lassen sich aus Leichtmetall herstellen.
Ein Ausiührungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die neue Befestigung von Holzliiftschraubenfiügeln in dem Zustand,
mit dem der Zusammenbau beginnt, und Fig. 2 zeigt die fertige Befestigung.
Der Fuß 1' des Flügels 1 bildet einen vollständig
glatten Kegelstumpf, der sich von der Wellenseite her zur Blattseite hin verjüngt
und in einer ungeteilten, innen völlig glatten Flügelschafthülse 2 Aufnahme findet. Die
Hülse 2 ist ein Hohlkegel mit einer Verjüngung gleichen Grades, wie sie der Flügelfuß ι' besitzt,
aber ihre Bohrung ist um so viel größer, daß man den Flügelfuß 1' durch die engere
Hülsenöffnung hindurch einführen kann. Wenn die Flügelschafthülse 2 über den Flügelfuß
1' gestreift ist, bleibt zwischen beiden Bauteilen ein gleichmäßiger Ringraum frei,
und dieser wird ringsum mit dünnen Füllstücken 3 gleichmäßig ausgelegt.
An dem dünneren Ende des Flügelfußes 1' ist eine leicht über das dickere Fußende hinwegstreifbare
Überwurfmutter 6 vorgesehen. In der Mutter 6 liegt ein geteilter Ring 7, der sich einbringen läßt, wenn man die Mutter 6
soweit wie möglich vom Fuß 1' weg über das Blatt ι schiebt. Die Flügelschafthülse 2 ist an
ihrem engen Ende mit einem Außengewinde 2' versehen, das in das Innengewinde der Überwurfmutter
6 hineinpaßt. An ihrem weiten Ende besitzt die Hülse 2 ein Außengewinde 2",
auf das sich eine zweite Überwurfmutter 4 So schrauben läßt, die dazu dient, die Druckplatte
5 gegen die Stirnfläche des Flügelfußes 1' oder gegebenenfalls gegen die Stirnflächen
der Füllstücke 3 zu pressen.
Der Zusammenbau der neuen Befestigung von Holzluftschraubenflügeln geschieht wie
folgt.
Man streift zunächst die Überwurfmutter 6 über den Fuß 1' hinweg soweit wie möglich
auf das Blatt 1 und legt dann den mehrteiligen Ring 7 in die Mutter 6. Darauf wird
die Flügelschafthülse 2 über den Fuß 1' gestreift und mit ihrem Gewinde 2' in die Überwurfmutter
6 hineingeschraubt, aber nur so weit, daß sie nicht an dem Flansch des Ringes 7 anliegt. Hierauf legt man den Ringraum
zwischen dem Flügelfuß 1' und der Hülse 2 vollständig mit Füllstücken 3 so aus,
daß ihre schmaleren Stirnseiten am Ring 7 anliegen und ihre breiteren Enden vorzugsweise den Fuß 1' überragen. Schließlich wird
die Druckplatte 5 gegen die Stirnfläche des Fußes 1' oder gegebenenfalls gegen die Stirnflächen
der vorstehenden Füllstücke 3 gelegt und dann die Überwurfmutter 4 auf das Gewinde
2" der Hülse 2 geschraubt, die man durch kräftiges Anziehen der Mutter 4 stramm auf den Flügelfuß aufzieht.
Der Luftschraubenflügel kann sich während des Betriebes nicht lockern, denn die Pressung
zwischen Fuß und Hülse wird durch die Fliehkräfte noch vergrößert. Die Verjüngung
des Flügelfußes 1' und der Bohrung der Hülse 2 wird so gewählt, daß die durch
den Anpreßdruck erzeugte Reibung einer Verdrehung des Flügels um seine eigene Achse
ausreichend entgegenwirkt, so daß man hierfür in den Regelfällen keine 1>esonderen Hilfsmittel
braucht.
Das Auseinandernehmen der Befestigung geschieht in folgender Weise: '00
Bei zusammengebauter Befestigung sitzt der mehrteilige Ring 7 fest auf dem kegeligen
Fuß 1'. Man entfernt die Überwurfmutter 4 und die Druckplatte 5, und wenn man dann
die mit ihrem Gewinde auf dem glatten Flansch des Ringes 7 gleitende Überwurfmutter 6 anzieht, muß die Flügelschafthülse 2
in der Richtung zum Flügelblatt 1 nachgeben. Dadurch lockern sich die Füllstücke 3, und
wenn diese herausgenommen sind, kann man den Flügelfuß 1' aus dem Nabenkörper 2 herausziehen.
Die Überwurfmutter 6 und der mehrteilige Ring 7 dienen in der Hauptsache zur Erleichterung des Lösens der Befestigung,
aber sie bieten gleichzeitig einen Schutz gegen i»5 ungünstige Witterungseinflüsse.
Im Betriebszustand der Luftschraube ist die Überwurfmutter 6 mit dem eingelegten mehrteiligen
Ring 7 nur leicht angezogen und gegen die Hülse 2 gesichert. Erst wenn man ·»<»
die Verbindung lösen bzw. den Flügel aus der Nabe herausnehmen will, wird nach dem
Abnehmen der Überwurfmutter 4 und der Druckplatte 5 die Überwurfmutter 6-fest angezogen.
Dadurch Hemmt sich der Ring 7 auf dem Flügelfuß fest, so daß beim weiteren Anziehen der Überwurfmutter 6 die Hülse 2
zur Mutter 6 wandert.
Die leichte Austauschbarkeit der Flügel ist ohne weiteres erkennbar, und die Verbilligung
der Herstellung ergibt sich aus der Einfachheit und leichten Bearbeitung der Teile_ der
Befestigung. Eine Gewichtsersparnis kann dadurch herbeigeführt werden, daß man die
Füllstücke 3, die Platte 5, die Überwurfmutter 6 und den geteilten Ring 7 aus Leichtmetall
herstellt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Befestigung von Holzluftschraubenflügeln,insbesondere für Einstelluftschrauben mit zwei oder mehr Blättern, mit einem sich zur Blattspitze hin kegelig verjüngenden, unter Beilage von Füllstücken mittels einer Druckplatte in eine Metallhülse mit einer der Flügelfußverjüngung gleichen Verjüngung gepreßten Flügelfuß, gekennzeichnet durch einen vollständig glatten Flügelfuß (1') und eine als glatter "Hohlkegel mit einer zum Überstreifen über den Flügelfuß (1') ausreichend weiten Bohrung ausgebildeten Flügelschafthülse (2), deren dem Flügelblatt (r) zugekehrtes Ende mit einem Gewinde (2') in eine Überwurfmutter (6) eingreift, die einen sich um den Flügelfuß (1') legenden geteilten Ring (7) enthält, während der vom Flügelfuß (1') nicht ausgefüllte, gleichmäßig weite Ringraum der Flügelschafthülse (2) ringsum mit dünnen Füllstücken gleichmäßig ausgelegt ist, wobei die Druckplatte (5) durch eine in ein Gewinde (2") des wellenseitigen Endes der Flügelschafthülse (2) eingreifende Überwurfmutter (4) gegen den Flügelfuß (1') oder die Füllstücke (3) gepreßt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938H0156777 DE703040C (de) | 1938-08-12 | 1938-08-12 | Befestigung von Holzluftschraubenfluegeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938H0156777 DE703040C (de) | 1938-08-12 | 1938-08-12 | Befestigung von Holzluftschraubenfluegeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE703040C true DE703040C (de) | 1941-02-28 |
Family
ID=7182464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938H0156777 Expired DE703040C (de) | 1938-08-12 | 1938-08-12 | Befestigung von Holzluftschraubenfluegeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE703040C (de) |
-
1938
- 1938-08-12 DE DE1938H0156777 patent/DE703040C/de not_active Expired
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