DE7027C - Neuerungen an Schiffslaternen - Google Patents

Neuerungen an Schiffslaternen

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DE7027C
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Germany
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lantern
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C. P. GADEWOLTZ in Ottensen bei Hamburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1879.
Klasse 74.
CHRISTIAN PETER GADEWOLTZ in OTTENSEN bei HAMBURG.
Neuerungen an Schilfslaternen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Signallaternen, die bei Nacht von allen Schiffen an den beiden Seiten und von den Dampfern auch am Fockmast geführt werden; sie hat den Zweck, diese Laternen so auszuführen, dafs sie seefrei sind, d. h. dafs auch die schwerste See kein Wasser in sie hineintreiben, also sie auslöschen kann; dafs sie sturmfrei sind; dafs die vom Gesetz verlangten zehn bezw. zwanzig Compafsstriche erleuchtet werden und dafs die . Lichtstärke durch bessere Luftzuführung eine gröfsere wird.
Die Zeichnung zeigt eine Steuerbordlaterne, und zwar ist Fig. 1 theilweise eine Ansicht der Laterne, theilweise eine Ansicht der Lampe und theilweise ein senkrechter Schnitt in der Linie A-B der Fig. 4, die eine Oberansicht der. Lampe und einen horizontalen Schnitt in der Linie C-D giebt.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt in der Linie E-F.
Fig. 3 ist eine Oberansicht der ganzen Laterne.
Fig. 5 ist einHorizontalschnitt in der Linie G-H.
Obschon für Grün, Steuerbord, eine stärkere Lichtquelle, also ein breiterer Docht angewendet werden mufs als für Roth, Backbord, etwa im Verhältnifs 2:1, so ist doch die Construction der Laterne für alle Farben principiell dieselbe, und nur die Form insoweit verschieden, als dieselben Seitenlichter oder Topplichter sind. Erstere müssen zehn, letztere zwanzig Compafsstriche erleuchten, was durch ein langes Glassegment und einen flacheren Reflector, sowie die Stellung des Brenners erreicht wird, aber sonst nichts- in der besonderen Construction ändert. Auch ist es für dieselbe gleichgültig, ob einfache Gläser oder geriffte, sog. Prismengläser, flache oder gekrümmte Dochte verwendet werden.
Der parabolische Reflector α ist so gestellt, dafs seine durch die Flammenmitte gehende Axe KL beinahe unter 45 ° zur Schiffswand horizontal einfällt; er ist fest mit dem Oelgefäfs b verbunden. Der parabolische Reflector a selbst ist senkrecht zur Axe KL derart abgeschnitten, dafs die Ordinate des Schnittes sowie die Axe KL gleich dem doppelten Parameter ist; die Lampe mit dem Brenner c steht nicht im Brennpunkte, sondern beinahe um den Parameter vom Brennpunkt entfernt in der Richtung der Oeffnung des Reflectors α. Aufserdem ist derselbe nach der vom Schiffe fortweisenden Richtung und nicht bis zur Hälfte der äufsersten Ordinate nochmals durch eine verticale Ebene geschnitten, so dafs der Endpunkt des kürzesten Schenkels der Parabel in eine durch die Lampe und zum ersten Schnitt parallel gehende Ebene fällt, wie Fig. 4 zeigt. Dadurch würden die äufsersten Strahlen der Lampe über, den Rand des Reflectors β ca. 12 bis 13 Strich bescheinen, wenn nicht durch die Blende am Bord des Schiffes noch 2 bis 2 '/.2 Strich abgeblendet wären, wodurch der Lichtraum auf 10 bis ΐο'/2 Compafsstriche reducirt wird. Durch die besondere Stellung der Lampe vor dem Brennpunkt des Reflectors α und durch das Verschneiden desselben bleibt das Licht zwar zerstreuter, als wenn die Lampe im Brennpunkte stände, aber ihr Licht kann nun auch von allen Punkten der gesetzlichen Compafsstriche auf weit mehr als 2 Seemeilen gesehen werden, was durch Versuche erwiesen ist.
Das Glas der Laterne ist so dicht an den Reflector α gesetzt wie möglich, theils um die Lampe in den Mittelpunkt der Kugel, von der das Glas ein Segment ist, zu bringen, theils um die verhältnifsmäfsig grofse Lichtöffnung der Lampe widerstandsfähig mit so wenig Glas wie möglich zu bedecken. In dieser Stellung des Glases, auf das alle directen Strahlen der Lampe rechtwinklig treffen, und in dem guten Zuge der Lampe sind auch die Gründe des besseren Brennens zu suchen, und damit erklärt, warum diese Schiffslaternen mit matten Gläsern auf weit mehr als 2 Seemeilen ihr licht erscheinen lassen.
Um den Zuflufs des OeIs nicht zu hemmen, ist das Steigerohr c kreisförmig und mit einem unten und oben offenen Mantel d umgeben, der in den Reflector dicht eingelöthet ist. In das Rohr c ist von oben der eigentliche Brenner e eingesetzt, in dessen unterem Theil sich das Dochtgetriebe befindet, welches den Docht in dem Brandrohr verschiebt. Oben auf dem unteren Theil des Brenners e sitzt der Luftvertheiler. Die Brandkappe f läfst durch einen Schlitz in der Mitte den Docht bezw. die Flamme durchtreten, und zwar mit soviel Zwischenraum, dafs die Luft genügend zur Flamme gelangen kann. Die Kappe / umfafst
den Mantel d und wird fest mit demselben durch einen drehbaren Ring g verbunden, der in zwei an den Mantel d genietete Haken gl eingreift, mit ihnen also eine Art Bajonnetverschlufs bildet. Die Axe des Dochtgetriebes hat einen vierkantigen Ansatz für den Schlüssel, der in einem auf das Oelgefäfs gelötheten Rohre h seine Führung erhält und den Reflector durch ein kleines Loch passirt. Der Schlüssel kann von aufsen durch ein mit Schlüsselschild verdecktes Loch des Laternengehäuses eingeführt werden. Ueber dem Brenner ist in dem Reflector ein Loch für den an ihn angenieteten ovalen Schornstein o. An den Reflector ist eine Blechtafel k angelöthet, die oben einen Handgriff trägt, an welchem der Reflector mit sammt dem Oelgefäfs und Brenner, also die ganze Lampe aus dem Gehäuse herausgezogen werden ■ kann, Ohne letzteres von seinem Standorte fortzunehmen. Der Obertheil des Gehäuses klappt nämlich in einem Scharnier ζ auf und wird mittelst des Riegels j verschlossen. Der untere Theil des Gehäuses enthält nur die Glaslinse, die luft- und wasserdicht eingesetzt ist, und zwei senkrechte Nuthen, in denen die Blechtafel k geführt wird. Der Zutritt der Luft oder des Wassers in das Innere dieses Untertheils ist also absolut ausgeschlossen. Der Obertheil M der Laterne besteht aus einem kurzen weiten Stück, das ebenso geformt ist wie der TJntertheil, und einem runden Schornsteinaufsatz auf seiner Decke. Die gekrümmte Seite des weiten Stücks ist in der Mitte mit zwei Reihen Löchern / und einem 2 bis 3 mm Zwischenraum lassenden Schutzblech m versehen. Die zum Brennen nöthige Luft strömt von oben und unten in diesen Zwischenraum durch die Lochreihen / und fällt, nachdem sie noch ein mit kleineren Löchern versehenes Vertheilungsblech /?, Fig. 3, passirt hat, auf den Boden der Laterne, von wo sie durch den Mantel g zur Flamme gelangt. Das Schutzblech m verhindert zugleich, dafs die See durch die Löcher / in das Innere der Laterne gelangt. Die Verbrennungsproducte, die durch den Schornstein 0. und seine Verlängerung 0' in die Höhe steigen, werden von dem konischen Rohr f> geleitet, stofsen gegen den Schirm q und werden sich durch den Zwischenraum, der zwischen q und p sich befindet, theils in dem Raum unter der Klappe w vertheilen, theils aus den Löchern s entweichen, die sich am Fufse des das konische Rohr p umgebenden, oben offenen, unten aber an der Decke des weiten Theils der Laterne angenieteten Rohres r befinden. An dieses Rohr r und gleich über den Löchern s ist mittelst eines kurzen, nach unten hängenden Konus in 2 bis 3 mm Abstand von r das Rohr u befestigt, welches oben durch die Kappe w verschlossen ist. Rings um das Rohr ti sind in seiner Mitte zwei Reihen Löcher, durch welche die in dem Raum unter der Kappe befindlichen Verbrennungsproducte entweichen können, die nicht durch ,die Löcher s fortgegangen sind. Damit -die ,See und .der Sturm durch diese Löcher nicht . eindringen können, ist das Rohr » in 2 bis 3 mm Abstand mit einem beinahe. ebenso langen Schutzrohr υ umgeben. Der Handgriff χ dient zum Tragen der ganzen Laterne, die übrigens wie gewöhnlich durch die Schraubenklammer je, Fig. 3, an einem Haken befestigt ist, der aufsen an dem Schirm auf der Binnenbordseite des Schiffes sitzt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. An Schiffssignallaternen die feste Verbindung des Reflectors mit der Lampe selbst, der Hauptsache nach wie beschrieben uud zu dem erklärten Zweck.
2. Die Stellung des Glases und der Lampe nebst Einrichtung des Reflectors, wie gezeigt und beschrieben.
3. An Schiffssignallaternen die Combination der einzelnen Theile, der Hauptsache nach ausgeführt, wie gezeigt und beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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