DE70244C - Neuerung an Sackfiltern - Google Patents

Neuerung an Sackfiltern

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Publication number
DE70244C
DE70244C DENDAT70244D DE70244DC DE70244C DE 70244 C DE70244 C DE 70244C DE NDAT70244 D DENDAT70244 D DE NDAT70244D DE 70244D C DE70244D C DE 70244DC DE 70244 C DE70244 C DE 70244C
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Germany
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bag filters
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70244D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. SWOBODA in Brünn
Publication of DE70244C publication Critical patent/DE70244C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den im Haupt-Patent beschriebenen Sackfiltern wird die Abdichtung der Filter-Einlagen entweder durch besondere, gleichzeitig die Auslaufrohre bildende Kopftheile d oder durch geschlitzte Querschienen r und Spannklammern s bewirkt.
Der vorliegenden Erfindung gemä'fs besteht diese Abdichtung aus einem Winkeleisenkranz, welcher so geformt ist, dafs er für jede Einlage gleichzeitig den Ablauf für das Filtrat enthält. Die Filterrahmen werden bei Anwendung dieser Abdichtung vortheilhaft aus gebogenen Gasrohren hergestellt, von welchen je ein Schenkel gleichzeitig das Ablaufrohr für das Filtrat bildet.
Zweck dieser Anordnung ist, eine möglichst vollkommene Filtration zu erzielen, ein rasches Einsetzen und Auswechseln der Einlagen zu ermöglichen und jede Filter-Einlage nach Belieben, namentlich im Falle des Undichtwerdens, sofort ausschalten zu können.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein solches Sackfilter. Fig. 1 ist ein Längenschnitt, Fig. 2 ein waagerechter Schnitt und Fig. 3 eine vordere Stirnansicht eines Theiles des Filtrirapparates mit horizontalem Auslauf des Filtrates. Fig. 4 veranschaulicht die Art der Abdichtung. Fig. 5 und 6 zeigen zwei Anordnungen des Apparates in theilweise senkrechtem Lä'ngenschnitt.
Wie ersichtlich, besteht jede Filter - Einlage aus einem rechtwinklig abgebogenen Gasrohrrahmen b, von welchem ein Schenkel (bei der in Fig. ι dargestellten Anordnung der untere seiner ganzen Länge nach mit Durchbohrungen versehen ist. Die beiden langen Schenkel dieses Rahmens, dessen Drahtgewebe b1 durch Versteifungsstäbe d verhindert werden, sich bei grofsem Druck an einander zu legen, sind mit einem Winkeleisenkranz . c verbunden, über welchen die beiden Schenkel, von denen der eine den Auslauf für das Filtrat bildet, während der andere verschlossen ist, herausragen und auf diese Weise eine bequeme Handhabe zum Einsetzen und Herausnehmen der Einlage bilden.
Die schmale Oeffnung e, Fig. 4, welche der um die beiden Gasrohrschenkel gelegte Winkeleisenkranz bildet, wird durch Einlöthen einer Platte oder eines Blechstreifens / dicht abgeschlossen.
Ueber den so hergestellten Rahmen wird der Filtersack α gezogen und an dem Kranz c. festgebunden, und die montirten Filterrahmen werden in die Längsschlitze C der Stirnplatte B des Apparates eingesetzt, wobei sie bei waagerechter Anordnung des Auslaufes auf den Trägern D ruhen (Fig. 1 und 2). Der Rand des Filtersackes legt sich hierbei auf den Rand der Oeffnung C und wird durch den Winkeleisenkranz der Filter-Einlage an die Stirnplatte B angeprefst, wodurch eine vollkommene Abdichtung stattfindet.
Sind alle Filter-Einlagen eingesetzt, so werden die beiden Querschienen E über die Schraubenbolzen F geschoben und durch
Niederschrauben der Muttern alle Winkeleisenkrä'nze c fest an die Stirnwand B angeprefst.
Bei der Filtration durchdringt der zu filtrirende Saft jeden Filtersack von aufsen nach innen; der reine Saft gelangt durch die Löcher des Gasrohr-Schenkels in den Rahmen und tritt durch den Saftauslauf ο in die Saftrinne n.
Bei dieser- Anordnung kann jede einzelne Filter-Einlage in Bezug auf ihre Wirkung beobachtet und bei auftretenden Undichtigkeiten durch Verschliefsen des Auslaufrohres ο ausgeschaltet werden.
Für gewisse Filtrationszwecke, bei welchen ein gesonderter Auslauf des Filtrates aus jeder Filter-Einlage nicht nothwendig erscheint, bleiben die Oeffnungen e der Winkeleisenkränze c offen und münden, wie Fig. 6 zeigt, in einen über dem geschlitzten Boden B angebrachten gemeinsamen Aufsatz G. ., j
In diesem Falle können die Filterrahmen auch aus Rundeisen hergestellt werden und der Apparat wird durch einen Deckel H abgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Ersatz der durch das Patent Nr. 57056 geschützten Abdichtungen für Sackfilter-Einlagen durch einen Winkeleisenkranz (c), welcher um die Enden des Filterrahmens gelegt wird und den Rand des Filtersackes vermittelst Querschienen (E) auf die geschlitzte Stirnwand \ (B) anprefst. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70244D Neuerung an Sackfiltern Expired - Lifetime DE70244C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964673C (de) * 1953-06-16 1957-05-29 Dario Teatini Filter fuer Fluessigkeiten mit schwenkbaren Rahmen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE964673C (de) * 1953-06-16 1957-05-29 Dario Teatini Filter fuer Fluessigkeiten mit schwenkbaren Rahmen

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