DE702386C - Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen von Eiweissspaltungskoerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen von Eiweissspaltungskoerpern

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DE702386C
DE702386C DE1932C0046051 DEC0046051D DE702386C DE 702386 C DE702386 C DE 702386C DE 1932C0046051 DE1932C0046051 DE 1932C0046051 DE C0046051 D DEC0046051 D DE C0046051D DE 702386 C DE702386 C DE 702386C
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protalbic
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DE1932C0046051
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Inventor
Dr Fritz Sommer
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Gruenau Illertissen GmbH
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Chemische Fabrik Gruenau AG
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen von Eiweißspaltungskörpern Man hat bereits Peptone mit Abkömmlingen höherer Fettsäuren kondensiert. Bei dieser Arbeitsweise benutzte man verdünnte, z. B. 3%ige Peptonlösungen, die in Form eines Niederschlages eine Verbindung lieferten, die in Wasser, verdünnter kalter Lauge und Säure unlöslich war.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren werden ausschließlich oder hauptsächlich aus Protalbin- und Lysalbinsäure besehende Produkte benu:zt. Im Gegensatz zu den vorbekannten Verfahren, bei denen als Eiweißspaltungsprodukte Peptone verwendet wurden, erhält man bei der neuen Arbeitsweise in Wasser klar lösliche Kondensationsprodukte.
  • Zu ganz besonders günstigen Ergebnissen gelangt man, wenn man die Kondensation nicht in verdünnten, sondern in konzentrierteren Lösungen durchführt, die etwa 2o% Eiweißspaltungsprodukte enthalten.
  • Als im wesentlichen aus Lysalbin- und Protalbinsäure bestehende Eiweißspaltungsprodukte können technische Aufschlußlaugen, wie sie z. B. bei dem Abbau von Chromfalzspänen erhalten werden, dienen.
  • Man kann sowohl höhere gesättigte als auch höhere ungesättigte Fettsäurehalogenide oder ihre Gemische verwenden.
  • In die im vorhergehenden erwähnten, aus Chromfalzspänen gewonnenen, hauptsächlich aus Lysalbin- und Protalbinsäuren bestehenden Aufschlußlaugen, die etwa 20% Eiweißspaltungsprodukte enthalten, läßt man unter kräftigem Rühren das Chlorid der Fettsäure, mit # der die Umsetzung vorgenommen werden soll, einfließen; durch Zugabe von Alkali trägt man dafür Sorge, daß die Lösung während des gänzen Verfahrens alkalisch bleibt. Gegebenenfalls kann man die Umsetzung auch in Gegenwart von mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln ausführen. Die durch die Umsetzung entstandene dickflüssige Lösung kann entweder direkt Verwendung finden, oder man kann sie durch Eindunsten, Zerstäuben oder andere bekannte Verfahren auf Trockenpräparate verarbeiten.
  • Die durch das neue Verfahren erhaltenen dickflüssigen Lösungen der Kondensationsprodukte aus Lysalbin- und Protalbinsäure und höheren Fettsäurechloriden sind beliebig verdünnbar. Sie stellen beständige kolloide Lösungen dar, die sich insbesondere durch schutzkolloide Eigenschaften auszeichnen. Beispiel Zu einer Lösung von 8o Teilen technisch lysalbinsaurem Natron und q.oo Teilen Wasser werden 3o Teile Ölsäurechlorid unter gutem Rühren zugefügt. Gleichzeitig läßt man Natronlauge, die 6 Teilen Natriumhydroxyd entspricht, derart in die Lösung einfließen, daß die Masse dauernd alkalisch bleibt. Durch nachträgliches Erwärmen auf 6o° vervollständigt man die Reaktion. Man erhält eine helle salbenähnliche Masse, die man gegebenenfalls trocknen kann.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜcIiR: i. Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen von Eiweißspaltungsprodukten durch Kondensation von hochmolekularen Eiweißspaltungsprodukten mit den Säurehalogeniden höherer gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß Lösungen, die ausschließlich oder hauptsächlich aus Lysalbin- und Protalbinsäure bestehende Eiweißspaltungsprodukte enthalten, in Gegenwart säurebindender Mittel mit den höheren -gesättigten oder ungesättigten Fettsäurehalogeniden umgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i,# dadurch gekennzeichnet, daß für die Kondensation Lösungen der ausschließlich oder hauptsächlich aus Lysalbin- und Protalbinsäure bestehenden Eiweißspaltungsprodukte mit einem Gehalt von etwa 20% oder mehr Verwendung finden.
DE1932C0046051 1932-02-17 1932-02-17 Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen von Eiweissspaltungskoerpern Expired DE702386C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896197C (de) * 1948-10-02 1953-11-09 Mack Chem Pharm Verfahren zur Herstellung von festen Umsetzungsprodukten aus Eiweiss-stoffen und hoehermolekularen Fettsaeurechloriden bzw. aus Eiweissstoffen und Gemischen aus hoehermolekularen Fettsaeurechloriden mit Fettsaeuren
DE926789C (de) * 1948-10-02 1955-04-25 August Friedrich Dr-In Schrodt Verfahren zur Herstellung von homogenen, mit Wasser feindisperse Emulsionen bildenden OEl- und Fettpraeparaten
DE970958C (de) * 1953-07-16 1958-11-20 Chem Fab Gruenau Veb Verfahren zur Herstellung von waschaktiven Eiweissfettsaeurekondensationsprodukten

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