DE7019934U - Elektromechanischer wertwandler. - Google Patents

Elektromechanischer wertwandler.

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DE7019934U DE19707019934 DE7019934U DE7019934U DE 7019934 U DE7019934 U DE 7019934U DE 19707019934 DE19707019934 DE 19707019934 DE 7019934 U DE7019934 U DE 7019934U DE 7019934 U DE7019934 U DE 7019934U
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Description

Die Erfindung betrifft elektromechanische Wertwandler zur Umwandlung verschlüsselter Ziffernwerte in reale Werte, wobei jeder verschlüsselten Wertstelle je ein mit Erregung einer Magnetspule eines Elektromagnetsystems um einen Hub bewegbarer, federbelasteter Magnetanker zugeordnet ist und wobei alle Hübe der
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gemeinsam über mechanische Einrichtungen auf eine Anzeigevorrichtung übertragen werden.

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Zwischen der unteren Ringflanschfläche und der oberen Platinenfläche ist eine auf der Achse gelagerte Druckfeder eingelegt, die die Achse bei entregten Magnetspulen in die Ruhelage drückt. Hierbei lehnt ein am unteren Ende der Achse angebrachter Bund gegen die Unterkante einer Verbindungshülse, die auf der gemeinsamen Achse aller
Hülsen verschiebbar aufgezogen ist und in Wirkverbindung mit den aneinandergereihten Hülsen des Wertwandlers steht. Die Verbindungshülse drückt durch die über den Bund angreifende Kraft der Druckfeder die verschiebbar angeordneten Hülsen soweit nach oben, bis die Oberkante der obersten Hülse sich an der Unterseite der Platine abstützt. Die hierdurch festgelegte maximale Hubhöhe entspricht der Höhe eines Klappankerhubes. Zur Anzeige des Dezimalwertes ist am unteren Ende der Achse verschwenkbar ein doppelseitiger, drehbar am Gehäuse gelagerter Drehzeiger befestigt. Das freie Zeigerende spielt über einen Segmentstreifen, auf den Dezimalziffern aufgedruckt sind.
Zur Anzeige eines Dezimalwertes einer verschlüsselten Wertzahl muß die Steuervorrichtung zwangsläufig mit Mitteln versehen sein, die den gemeinsamen Hub der Klappanker - entspricht der maximalen Hubhöhe eines Klappankers - in neun gleiche Teilschritte abstuft. Hierzu sind in Verbindung mit den Klappankern mehrere Sperrglieder vorgesehen, die je nach Erregung einzelner Magnetspulen den gemeinsamen Hub in neun gleiche Schritte unterteilen, indem sie - entsprechend der Wertzahl - durch die Klappankerbewegung aus dem Bereich der mit den axial verschiebbaren Hülsen fest verbundenen Anschlagsgliedern geschwenkt werden. Betätigt werden die aus Winkelhebeln bestehenden Sperrglieder über angelenkte Gestänge, die in Wirkverbindung mit den einzelnen, jeweils einem Sperrglied zugeordneten Klappanker stehen.
Zur Betätigung der Anzeigevorrichtung und zur Bewegung der Hülsen sind relativ starke Magnetkräfte notwendig. Da dieses nur durch entsprechend große Dimensionierung der Magnetspulen erreicht werden kann, ist es selbstverständlich, dass die Klappankermagnetsysteme ein relativ großes Volumen aufweisen. Dieser relativ große Raumbedarf wird insbesondere bei Anwendung derartiger Wertwandler in Rechenanlagen als nachteilig empfunden, weil dadurch eine angestrebte kleine Bauweise der Rechenanlagen nicht mehr möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die erwünschte feine Abstufung der Hubbewegung der Hülsen nur durch eine aufwendige und zeitraubende Justage der Sperrglieder zu erzielen ist. Bei nicht justierten Wertwandlern können die Teilschritte des Hubes unterschiedlicher Größenordnung sein, häufig setzen aber auch die Anschlagsglieder der Hülsen auf die noch nicht aus dem Bereich der Hülsen geschwenkten Sperrglieder auf. Hierdurch kommt es zu Fehlanzeigen des realen Wertes. In vielen Anwendungsgebieten ist es erwünscht, dass ein derartiger Wertwandler direkt nach einer Umwandlung die nächste Umwandlung vollzieht, ohne zunächst die Ruhelage einnehmen zu müssen. Dieses ist mit dem vorliegenden Wertwandler nicht möglich, da vor jeder Umwandlung einer verschlüsselten Zahl eine Rückstellung aller Glieder des Wertwandlers in die Ruhe- oder Ausgangsstellung erforderlich ist.
Wertwandler werden vielfach in Verbindung mit Rechenanlagen verwendet, die außerordentlich schnell arbeiten. Bestrebungen gehen deshalb dahin, elektromechanische Wertwandler zu konzipieren, die dieser Arbeitsgeschwindigkeit angepasst sind. Der beschriebene Wertwandler weist wegen der relativ großen Massenträgheit seiner beweglichen Bauelemente eine geringe Arbeitsgeschwindigkeit auf und eignet sich deshalb nicht besonders zum Einsatz in Verbindung mit elektronischen Rechner u. dgl..
Bei einem anderen bekannten elektromechanischen Wertwandler - gemäß der Ausführung in der DAS 1 171 658 - ist wiederum jeder Wertstelle je ein Elektromagnetsystem zugeordnet; im dargestellten Beispiel wurden Tauchspulmagnetsysteme verwendet. Mit jedem der bewegbaren Spulenkerne ist je ein Steuermittel verschwenkbar verbunden. Die Steuermittel weisen an ihren oberen Enden verschieden lange Querstücke auf, die unter Federwirkung aneinander gereiht eine gemeinsame Meßstrecke bilden. Die Meßstrecke wird durch ein einschwenkbares Abfühlorgan abgetastet und auf eine Ziffern- oder Zahnstange übertragen. Sobald die Magnetspulen - entsprechend den Wertstellen einer verschlüsselten Wertzahl - mit elektrischem Strom gespeist werden, ziehen die erregten Magnetfelder die einzelnen Spulenkerne um einen Hub an. Die mit den Spulenkernen verbundenen Steuermittel werden dadurch aus ihrer Ruhelage gezogen. Weil die abgewinkelten Querstücke der Steuermittel eine Höhe aufweisen, die geringer ist als die Hubhöhe der Spulenkerne, werden zwangsläufig die nicht bewegten, unter Federwirkung stehenden Steuermittel verschwenkt und damit eine neue abtastbare Meßstrecke gebildet. Nach Beendigung der Einstellung der Wertzahl müssen die Steuermittel in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden. Hierzu sind Vorrichtungen erforderlich, die - durch eine motorische Kraft angetrieben - die Steuermittel in ihre Ausgangslage zurückschwenken.
Ein wesentlicher Nachteil bei dieser Vorrichtung ist darin zu finden, dass nach jeder Umsetzung einer verschlüsselten Wertzahl in einen realen Wert die Vorrichtung durch Betätigungsmittel in ihre Ausgangslage zurückgestellt werden muß. Hierzu werden die Betätigungsmittel durch einen von einem Signal angesteuerten Fremdmotor angetrieben. Dieser Vorgang ist sehr zeitraubend. Sollen zwei oder mehrere verschlüsselte Wertzahlen hintereinander in reale Zahlen umgewandelt werden, so liegt zwischen der Anzeige der einzelnen Wertzahlen die Rückstellzeit für die Steuermittel. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Meßstrecke nicht direkt auf ein Abfühlorgan einwirkt, sondern das Abfühlorgan bei jeder Neubildung der Meßstrecke erst in den Bereich der Meßstrecke eingeschwenkt werden muß.
Eine andere Umsetzeinheit ist durch das eingetragene DGbm 6 808 208 bekannt geworden. Die in dieser Gebrauchsmusterschrift schrift
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der den größten Hub vollziehen muß. Ferner wird die Arbeitsgeschwindigkeit durch das elastische Auffangen der Hubbewegungen durch die flexiblen Bänder gemindert. Der Einsatz derartiger Wertwandler in schnellen Rechnern ist aus vorgenannten Gründen nur zum Teil möglich. Da die flexiblen Bänder außerdem einer dauernden Zugbeanspruchung unterworfen sind, ist eine Dehnung der Bänder nicht ausgeschlossen, so dass eine genaue Anzeige der Realwerte nur dann gewährleistet ist, wenn das flexible Band laufend kontrolliert und nach einer Dehnung gekürzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromechanischen Wertwandler derart zu gestalten, dass die aufgezeigten Nachteile der bereits bekannten Wertwandler nicht auftreten und außerdem ein Austauschen einzelner Bauelemente untereinander weitgehendst möglich ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Anzeigevorrichtung die Stellung eines ersten Brückengliedes anzeigt, das mit seinen beiden Endpunkten je mit einem weiteren Brückenglied oder mit einem Endpunkt mit einem weiteren Brückenglied und mit dem anderen Endpunkt an einem Festpunkt oder einem der Magnetanker in Schwenkverbindung steht, wobei die Endpunkte der weiteren Brückenglieder entweder direkt oder über nachfolgende Brückenglieder widerum in Schwenkverbindung mit den Magnetkernen oder Festpunkten stehen.
Durch diese Anordnung der Brückenglieder soll erreicht werden, dass die Magnetanker einzelner Elektromagnetsysteme untereinander in Wirkverbindung stehen und über ein gemeinsames Brückenglied auf eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige der realen Werte einwirken. Bei bestimmten Codierungen ist eine ungerade Anzahl von Elektromagnetsystemen zur Umwandlung einer verschlüsselten Wertzahl in einen realen Wert notwendig. In diesem Fall verbindden erfindungsgemäß je ein Brückenglied je zwei Magnetanker miteinander, und ein weiteres Brückenglied, welches mit einem Endpunkt verschwenkbar an dem noch nicht belegten Magnetanker angelenkt ist, ist mit seinem zweiten Endpunkt entweder an einem Festpunkt des Gehäuses verschwenkbar gelagert oder steht in Schwenkverbindung mit einem der Brückenglieder, die bereits zwei Magnetanker miteinander verbinden. Welche Ausführung hierbei verwendet wird, liegt an dem angewandten Wertschlüssel.
Die Längen der Brückengliedabschnitte zwischen den einzelnen Schwenkverbindungen, also ihren beweglichen Drehpunkten, sind nach Maßgabe des angewandten Wertschlüssels gewählt. Durch entsprechende Veränderung der Abschnittslängen derartiger doppelseitiger Brückenglieder kann somit jeder Wertschlüssel in Anwendung gebracht werden. Als weitere Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Brückenglied, welches über eine Schwerverbindung mit der Anzeigevorrichtung gekoppelt ist, ebenfalls Abschnitte aufweist, die nach Maßgabe des angewandten Wertschlüssels gewählt sind. Zweckmäßigerweise besteht die Anzeigevorrichtung aus einem drehbar gelagerten Hebel, dessen einer Hebelarm mit dem ersten Brückenglied verschwenkbar verbunden ist und dessen anderer Hebelarm den realen Wert der verschlüsselten Wertzahl auf einer Skala o. dgl. anzeigt. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann dieser zweite, über eine Skala eines Segmentstreifens o. dgl. pendelnde Hebelarm auch als Segmentscheibe ausgebildet sein, die entweder front- oder breitseitig ablesbar ist, wobei in dem Gehäuse des Wertwandlers entsprechende Sichtfenster eingearbeitet sein müssen. Eine veränderte Anzeige mit einer derartigen Anzeigevorrichtung ist aber auch möglich. Hierbei ist der zweite Hebelarm durch ein Zahnsegment zu ersetzten, welches auf eine Antriebsverzahnung einer Ziffernrolle, Zahnstange o. dgl. einwirkt. Eine andere indirekte Anzeige ist aber auch dadurch möglich, dass der zweite Hebelarm der drehbar gelagerten Anzeigevorrichtung als Sperrglied für eine fremd angetriebene, fortlaufend sich drehende Ziffernrolle verwendet wird. Dieser Anwendungsfall ist bei schnell arbeitenden Rechenmaschinen gegeben.
Zur Umwandlung eines tetradischen Dualcodes in reale Werte ist als weitere Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass mit der Anzeigevorrichtung das erste Brückenglied gekoppelt ist, das mit seinen beiden Endpunkten je mit einem weiteren Brückenglied in Schwenkverbindung steht, deren vier Endpunkte schwenkbar mit Magnetankern gekoppelt sind. Um eine einwandfreie Anzeige der Realwerte zu gewährleisten, müssen bei einer derartigen Anordnung die Abschnitte des ersten Brückengliedes, also dem Brückenglied, welches verschwenkbar mit der Anzeigevorrichtung verbunden ist, im Verhältnis 4 : 1 und die beiden anderen Brückenglieder, die in Wirkverbindung mit den Magnetankern und dem ersten Brückenglied stehen, im Verhältnis 2 : 1 ausgebildet sein.
Es versteht sich, dass bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Wertwandler die einzelnen Brückenglieder sowie die Magnetanker unter Federwirkung stehen müssen. Es genügt hierzu eine Feder, die auf die gesamte Brückengliederanordnung einwirkt und damit auch die Magnetanker mit der Entregung der einzelnen Magnetspulen in ihre Ausgangslagen zurückschwenkt.
Werden die Magnetspulen eines erfindungsgemäß ausgebildeten Wertwandlers - entsprechend der verschlüsselten Wertzahl - von elektrischem Strom durchflossen, so zieht der dieser Magnetspule zugeordnete Magnetanker mit der Magnetfelderregung um ein Hub an. Die Hubbewegung wird direkt auf das Brückenglied übertragen, welches mit diesem Magnetanker schwenkbar verbunden ist und drehbar an einem weiteren Magnetanker oder an einem Festpunkt angelenkt ist. Da dieses Brückenglied mit einem weiteren Brückenglied in

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Ein wesentlicher zusätzlicher Vorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Wertwandlers gegenüber den bekannten Wertwandlern liegt in der Ausbildung der einzelnen Bauteile. Fast alle Bauteile können untereinander ausgetauscht werden, was insbesondere bei der Montage derartiger Wertwandler vorteilig ist. Ein genaues Justieren und Ausrichten der einzelnen Bauelemente ist ebenfalls nicht erforderlich, da mögliche Abweichungen nur geringfügig die Anzeige der Realwerte verändern, so dass mögliche Skalenanwendungen der Realwerte nicht erkennbar sind.
Anhand der Zeichnungen sind nachfolgend drei verschiedene erfindungsgemäß ausgebildete Wertwandler näher erläutert:
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1: einen elektromechanischen Wertwandler zur Umwandlung verschlüsselter Wertzahlen des tetradischen Dualcodesystems in der Seitenansicht mit einem im Schnitt gezeichneten Gehäuse.
Fig. 2: den in Fig. 1 dargestellten Wertwandler mit entsprechend den Wertstellen einer im Dualcode verschlüsselten Wertzahl angezogenen Magnetankern.
Fig. 3: einen Wertwandler mit nur drei Elektromagnetsystemen, wobei eines der Brückenglieder mit einem Endpunkt in Schwenkverbindung mit einem Magnetanker eines Elektromagnetsystems steht und mit dem anderen Endpunkt an einem Festpunkt des Gehäuses drehbar gelagert ist und
Fig. 4: eine Ausgestaltung eines Wertwandlers zur Umwandlung von verschlüsselten Wertzahlen des internationalen Fernschreibcodes.
Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte elektromechanische Wertwandler zur Umwandlung der verschlüsselten Wertzahlen eines tetradischen Dualcodesystems in reale Werte besteht aus vier nebeneinander angeordneten Tauchspulmagnetsystemen I, II, III und IV, die in einem Gehäuse 1 festgelegt sind. Jedes dieser Tauchspulmagnetsysteme besteht aus einer auf einem Spulenkörper 2 a, b, c, d gewickelten Magnetspule 3 a, b, c, d, die von einem u-förmig ausgebildeten Magnetjoch 4 a, b, c, d umgeben ist. In die Mittelbohrung des Spulenkörpers 2 a, b, c, d greift ein durch die Magnetkraft bewegbarer Spulenkern 5 a, b, c, d ein, der an seiner unteren Seite ein Querstück 6 a, b, c, d aufweist. Dieses Querstück 6 a, b, c, d schließt bei erregtem Magnetfeld den magnetischen Kreis des Tauchspulmagnetsystems. In dem Magnetjoch 4 a, b, c, d ist in dem oberen Jochschenkel 7 a, b, c, d eine Führungsbohrung 8 zur Führung einer Verlängerung 11 des Spulenkerns 5 a, b, c, d eingearbeitet. Die Tauchspulmagnetsysteme I, II, III, IV sind in dem Gehäuse derart angeordnet, dass bei entregten Magnetspulen 3 a, b, c, d die Spulenkerne 5 a, b, c, d mit ihren fest verbundenen Querstücken 6 a, b, c, d durch die Schwerkraft auf Anschläge 9 aufsetzen. Die Tauchspulmagnetsysteme I, II stehen über einem Brückenglied 10 in Wirkverbindung miteinander, wobei das Brückenglied mit seinen Endpunkten in jeweils eine als Schneidlagerschale ausgebildete Vertiefung der Spulenkernverlängerung 11 eingreift. Ebenfalls werden die Tauchspulmagnetsysteme 3 und 4 durch ein konturengleiches Brückenglied 12 miteinander mechanisch gekoppelt. Auf die Brückenglieder 10 und 12 greift ein weiteres Brückenglied 13, das als erstes Brückenglied in Schwenkverbindung mit einem Hebel 14 eines um einen Drehpunkt 15 drehbar gelagerten Zahnsegments 16 steht. Das Zahnsegment 16 wirkt auf eine Triebverzahnung 17 einer Ziffernrolle 18 ein, die auf einer Achse 19 drehbar gelagert ist.
Das oberste oder erste Brückenglied 13 ist an seinen Endpunkten derart ausgebildet, dass ebenfalls eine Schneidlagerung mit den jeweiligen Brückengliedern 10 und 12 gegeben ist. Das Brückenglied 13 und die Brückenglieder 11 und 12 werden in ihren Schneidlagerungen durch eine Druckfeder 20 gehalten, die sich an einem Druckblock 21 des Gehäuses 1 abstützt. In dem Gehäuse 1 ist zum Ablesen der jeweiligen Ziffernstellung der Ziffernrolle 18 ein Sichtfenster 22 eingearbeitet, das durch eine Sichtscheibe
23 abgeschlossen wird.
Diesem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 und 2 liegt das tetradische Dualcodesystem mit den Werten 2 hoch Null, 2 hoch 1, 2 hoch 2, 2 hoch 3 zugrunde. Hierbei sind die Abschnitte der Brückenglieder 10 und 12 im Verhältnis 2 : 1 und die Abschnitte des verbindenden ersten Brückengliedes 13 entsprechend dem Verhältnis 4 : 1 auszubilden.
Maximal können mit diesem erfindungsgemäß ausgestalteten Wertwandler entsprechend dem angewandten tetradischen Dualcode fünfzehn verschlüsselte Wertzahlen in reale Werte umgewandelt werden. Nach den Dualzahlensystemen werden die Dezimalzahlen 0 - 15 durch die neben diesen Zahlen eingeschriebenen Dualzahlenwerte verkörpert.

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Die als 2 = 1 dargestellten Größen des Dualzahlensystems geben Auskunft über die Dezimalzahlen, die mit Anlegen eines Potenzials an den entsprechenden Magnetspulen 3 a, b, c, d, angezeigt werden. Z.B. werden mit Erregung der Tauchspulmagnetsysteme I und IV, wie in Fig. 2 dargestellt, die Hübe der entsprechenden Spulenkerne über die Brückenglieder 10, 12 und 13 addiert und dadurch die Anzeigevorrichtung derart verschwenkt, dass die Ziffernrolle 18 die Dezimalzahl 9 anzeigt. Werden hingegen nur die Tauchspulmagnetsysteme I und III erregt - nicht dargestellt - so zeigt die Ziffernrolle 18 die Ziffer 5 an. Es können also durch entsprechende Potentialbelegung der einzelnen Spulen alle 10 möglichen Dezimalzahlen der im Dualcodesystem verschlüsselten Zahlenwerte angezeigt werden.
Innerhalb dieses Dualzahlensystems kann jede Dekade des Dezimalsystems nach Maßgabe eines entsprechend gewählten Codes, z.B. Exel-, Stiebitz-Code u. dgl. verschlüsselt werden. Die Anzeige der jeweiligen entschlüsselten Dezimalwerte ist in jedem Fall durch entsprechende Potentialbelegung einzelner Magnetspulen gegeben.
Eine andere Ausführung der Erfindung ist in der Figur 3 enthalten. Hier sind in einem Gehäuse 1 drei nebeneinander angeordnete Klappankermagnetsysteme festgelegt, die aus einem winkelförmig ausgebildeten Magnetjoch 36 a, b, c bestehen, welche mit je einem Spulenkern 37 a, b, c verbunden sind, der von einer Magnetspule
3 a, b, c umgeben ist. An dem Magnetjoch 36 a, b, c ist drehbar ein in Richtung auf den Spulenkern 37 a, b, c verschwenkbarer Klappanker 24 a, b, c angelenkt, der durch eine am Magnetjoch 36 a, b, c angenietete Feder 25 an die Magnetjochoberkante gedrückt wird. Die Klappanker 24 b und 24 c sind untereinander durch ein Brückenglied 26 miteinander verschwenkbar verbunden. Der Klappanker 24 a steht ebenfalls in Schwenkverbindung mit einem Brückenglied 27, das mit einem Endpunkt an dem Klappanker 24 a drehbar befestigt ist, mit dem anderen Endpunkt drehbar auf einer Achse 28 des Gehäuses 1 gelagert ist. Die beiden Brückenglieder 26 und 27 stehen über ein weiteres Brückenglied 13 in Schwenkverbindung, welches drehbar an einer Anzeigevorrichtung befestigt ist. Die Anzeigevorrichtung besteht aus einem doppelseitigen Hebel 29, der um einen Drehpunkt 15 verschwenkt werden kann. Am vorderen Ende des Hebelarms, welcher nicht mit dem ersten Brückenglied 13 verbunden ist, ist ein Segmentstreifen 31 mit einer Sichtskala 30 angebracht; die Sichtskala 30 kann durch ein Sichtfenster 22 des Gehäuses 1 abgelesen werden. Die Klappanker 24 a, b, c und Brückenglieder 26, 27, 13 werden bei potentialfreien Magnetspulen 3 a, b, c durch eine am Gehäuse 1 festgelegte Zugfeder 32, die an dem Gelenkstück des ersten Brückengliedes 13 und des Hebels 29 angreift, in ihre Ruhestellung zurückgeschwenkt.
Die Funktion dieses Wertwandlers unterscheidet sich nicht wesentlich von der des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Umwandlers. Es werden hier lediglich Klappankermagnetsysteme verwendet, die eine Zugbelastung der Brückenglieder 26, 27, 13 bewirken. Der wesentliche Unterschied liegt aber in dem Aufbau und den Umwandlungsmöglichkeiten. Bei diesem Wertwandler sind nur noch drei Elektromagnetsysteme vorgesehen, so dass die tetradischen Dualcodesysteme nicht mehr zur Anwendung kommen können. Außerdem ist der eine Endpunkt des Brückengliedes 27 an einem
Standpunkt 28 des Gehäuses 1 festgelegt. Ein derartiger Wandler ist z.B. als Stellorgan für spannungsabhängige Energieverbraucher anwendbar, wobei acht verschiedene Schaltstellungen durch die Anzeigevorrichtung angezeigt werden können.
Das in der Figur 4 enthaltene Ausführungsbeispiel eines elektromechnischen Wertwandlers weist fünf gleiche Elektromagnetsysteme auf, die jeweils aus einem abgewinkelten Magnetjoch 36 a, b, c, d, e, einem Spulenkern 37 a, b, c, d, e, einer Magnetspule 3 a, b, c, d, e und einem Klappanker 24 a, b, c, d, e besteht, wobei der Klappanker 24 a, b, c, d, e mittels einer Feder dergestalt an die Oberkante des Magnetjochs 36 a, b, c, d, e gedrückt wird, dass er in Richtung auf den Spulenkern 37 a, b, c, d, e verschwenkbar ist. Die Klappanker 24 d und e stehen in Schwenkverbindung über ein Brückenglied 33. Die Klappanker 24 b und c sind untereinander durch ein Brückenglied 34 verbunden, dessen Enden verschwenkbar an den jeweiligen Klappankern 24 b und 24 c angelenkt sind. Dieses Brückenglied 34 steht in Schwenkverbindung mit einem Endpunkt eines Brückengliedes 35, dessen anderer Endpunkt drehbar mit dem Magnetanker 24 a verbunden ist. Die Brückenglieder 35 und 33 stehen untereinander in Wirkverbindung durch ein erstes Brückenglied 13, wobei der Endpunkt dieses Brückengliedes 13 drehbar mit den Lagestellen der Brückenglieder 35 und 33 verbunden sind. Dieses erste Brückenglied 13 ist drehbar an einem Hebel 29 einer Anzeigevorrichtung befestigt, der um einen Lagerungspunkt 15 verschwenkt werden kann. Am anderen Ende dieses Hebels 29 ist ein Segmentstreifen 31 angebracht, auf dessen äußerer Kante und / oder Stirnfläche die Realwerte in Form einer Sichtskala 30 aufgedruckt sind. Durch ein Sichtfenster 22 im Gehäuse 1 können die Realwerte abgelesen werden.
Mit diesem Wertwandler ist es bei entsprechender Wahl der Abschnitte der einzelnen Brückenglieder 33, 34, 35, 13 möglich, im Fernschreibcode verschlüsselte Wertzahlen in Realwerte umzuwandeln. Entsprechend einer verschlüsselten Wertzahl werden die einzelnen Magnetspulen 3 a, b, c, d, e mit Potential belegt, so dass die Klappanker 24 a, b, c, d, e der entsprechenden Magnetsysteme angezogen werden. Die einzelnen Hüte werden durch die Brückenglieder 33, 34, 35, 13 untersetzt addiert und auf die Anzeigevorrichtung übertragen. Maximal können mit diesem Wertwandler 32 verschiedene verschlüsselte Wertzahlen in reale Werte umgewandelt werden.
Die Erfindung ist nicht nur auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie ist auch für Druckzählelemente u. dgl. mit und ohne Sichtanzeige anwendbar. Die Anzahl der jeder Wertstelle zugeordneten Elektromagnetsysteme ist erweiterungsfähig. Die einzelnen Brückenglieder können verschiedene Abschnittslängen aufweisen, so dass jede beliebige Zahl eines auf dem Dualzahlensystem aufgebauten Wertschlüssels und deren Abwandlungen in reale Werte umgesetzt werden kann. Durch Wechsel der Zahlenfolge auf der Anzeigevorrichtung, z.B. Ziffernrolle, sind ausserdem noch Anwendungsvariationen möglich.

Claims (6)

1. Elektromechanischer Wertwandler zur Umwandlung verschlüsselter Ziffernwerte in reale Werte, wobei jeder verschlüsselten Wertstelle je ein, mit Erregung einer Magnetspule eines Elektromagnetsystems um einen Hub bewegbarer, federbelasteter Magnetanker zugeordnet ist und wobei die Hübe gemeinsam über mechanische Einrichtungen auf eine Anzeigenvorrichtung übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung die Stellung eines ersten Brückengliedes (13) anzeigt, das mit seinen beiden Endpunkten je mit einem weiteren Brückenglied (10, 12) oder mit einem Endpunkt mit einem weiteren Brückenglied und mit dem anderen Endpunkt mit einem Festpunkt (28) oder einem der Magnetanker (5 o. 24) in Schwenkverbindung steht, wobei die Endpunkte der weiteren Brückenglieder (10, 12) entweder direkt oder über nachfolgende Brückenglieder wiederum in Schwenkverbindung mit den Magnetankern (5 o. 24) oder Festpunkten (28) stehen.
2. Elektromechanischer Wertwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längen der Brückengliederabschnitte zwischen den einzelnen Schwenkverbindungen nach Maßgabe des angewandten Wertschlüsseln gewählt sind.
3. Elektromechanischer Wertwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Brückenglied (13) über eine Schwenkverbindung mit der Anzeigevorrichtung gekoppelt ist, und die Abschnitte des ersten Brückengliedes (13) ebenfalls nach Maßgabe des angewandten Wertschlüssels gewählt sind.
4. Elektromechanischer Wertwandler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Anzeigevorrichtung gekoppelte Brückenglied (13) mit seinen beiden Endpunkten je mit einem weiteren Brückenglied (10, 12) in Schwenkverbindung steht, deren vier Endpunkte schwenkbar mit Magnetankern (3 a, b, c, d) gekoppelt sind, wobei die Abschnitte des ersten Brückengliedes (13) im Verhältnis 4 : 1 und die der beiden anderen Brückenglieder (10, 12) im Verhältnis 2 : 1 ausgebildet sind.
5. Elektromechanischer Wertwandler nach einem der vorgehenden Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Brückenglied (13) drehbar mit einem Hebelarm eines um einen Drehpunkt verschwenkbar gelagerten Hebels verbunden ist, dessen anderer Hebelarm den realen Wert der verschlüsselten Wertzahl anzeigt.
6. Elektromechanischer Wertwandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Brückenglied (13) drehbar mit einem Hebelarm (14) eines um einen Drehpunkt verschwenkbar gelagerten Zahnsegments (16) verbunden ist, das in Wirkverbindung mit einer Ziffernrolle (18) o. dgl. steht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171658B (de) 1960-12-21 1964-06-04 Canteen Internat S A Auswahl-Selbstverkaeufer
DE6808208U (de) 1967-11-22 1969-05-22 Arenco Electronics Ab Steuervorrichtung in einer umsetzungseinheit

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