DE233376C - - Google Patents

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DE233376C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/02Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path simultaneously, i.e. using frequency division
    • G08C15/04Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path simultaneously, i.e. using frequency division the signals being modulated on carrier frequencies

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233376 KLASSE 74 c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Fernzeiger für Wechselstrom.
Zusatz zum Patente 212458 vom 22. Dezember 1908.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1910 ab. Längste Dauer: 11. Juli 1923.
Die im Patent 206689 beschriebene Einrichtung eines Fernzeigers für Wechselstrom, gemäß welcher Wechselstrommagneten verschiedene Spannungen aufgedrückt werden und diese Magnete entgegengesetzte Kräfte auf einen beweglichen, die Anzeigevorrichtung beeinflussenden Körper ausüben, ist durch die Einrichtung nach Patent 212458 insofern vervollkommnet, als zum Signalisieren mehrstelliger Zahlen, Befehle o. dgl. die Anzahl der für die verschiedenen Gebereinrichtungen erforderlichen Spannungsregler auf eine einzige Drosselspule zurückgeführt ist. Dabei sind die Magnetspulen der Empfänger parallel zueinander an das Netz gelegt und die zwischen je zwei Magnetspulen eines Empfängers nach der Drosselspule führenden Ausgleichsleitungen über Kontakte geführt, wobei die demselben Ausschlag des Zeigers entsprechenden Kontakte an denselben Punkt der Drosselspule angeschlossen sind.
Vorliegende Erfindung stellt nun eine Weiterbildung und Vervollkommnung der in den bei-r den oben erwähnten Patenten beschriebenen Einrichtungen, besonders der Einrichtung nach Patent 212458, dar. 'Der Zweck der Erfindung besteht in der Ermöglichung kombinierter Signale, und zwar sollen durch vorliegende Erfindung in gewissen Fällen die bisher bei derartigen Signalanlagen nicht zu vermeidenden Schaltwerke, die nach Art der bekannten Zählwerkseinrichtungen arbeiten, in Wegfall kommen und es ermöglicht werden, sämtliche erforderlichen Zeichen, auch' der verschiedensten Systeme oder Gruppen, innerhalb einer einzigen Umdrehung des Geberorganes geben zu können.
Dies wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch bewirkt, daß die einzelnen Kontaktgruppen sowie deren Betätigungsorgane derart miteinander in Verbindung gebracht sind, daß sich beim Einstellen der einen Gruppe (beispielsweise des Einersystems bei Weitergabe zusammengesetzter Zahlen) die gerade erforderlichen Hauptgruppen zwangläufig miteinstellen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι die Schaltung einer Gebereinrichtung nach vorliegender Erfindung, welche gestattet, die Zahlen von 0 bis 39 in einer einzigen Umdrehung des Geber kontaktarmes zu geben.
Zusatz zum Patent 206685 vom 12. Juli 1908,
Fig. 2 zeigt eine etwas andere Ausführungsform einer Gebereinrichtung für die Zahlenreihe von ο bis 29. Die Kontakte nach Fig. 1 sind im Kreise angeordnet zu denken. Sie sind sämtlich untereinander parallel und an nur eine Drosselspule D geschaltet. Bewegt sich beispielsweise nach Fig. 1 der Kontaktarm A auf der ersten (ganz unten gezeichneten) Kontaktreihe 0 bis 9, so zeigt lediglich der zum Einersystem gehörige Empfänger E, von welchem der Einfachheit wegen nur die beiden Magnetspulen gezeichnet sind, das eingestellte Zeichen an. Während der Bewegung des Kontaktarmes auf dieser Strecke bleiben, wie die gezeichnete Schaltung erkennen läßt, die Magnetspulen des Zehnersystems E1 des Empfängers ständig spannungslos, d. h. der Empfänger des Zehnersystems bleibt auf 0 eingestellt, so daß das im Empfänger erscheinende Signal also beispielsweise 03, 04' usw. lautet. Geht nun die Bewegung des , Kontaktgeberarmes A auf die nächstfolgende Kontaktreihe (10 bis 19) über (vgl. die gezeichnete Stellung), so ,wird gleichzeitig damit der Empfänger des Zehnersystems auf 1 eingestellt, so daß, wenn der Kontaktarm A den Kontakt 3 der zweiten Kontaktreihe beschleift, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist, das kombinierte Zeichen 13 übertragen wird. Um das Signal 26 geben zu können, wäre beispielsweise die in der Fig. 1 gestrichelt angedeutete Stellung des Kontaktarmes A erforderlich.
Es ist jedoch keineswegs nötig, daß man die Zahlenreihen von 0 bis 9 der verschiedenen Systeme oder Dekaden gesondert auf dem Umfange eines Kreises aufträgt, sondern dieselben können ohne weiteres in einer einzigen Kontaktreihe zusammengefaßt werden, wobei gegebenenfalls nur erforderlich ist, das gerade arbeitende System irgendwie zu kennzeichnen. Eine derartig vereinfachte Anordnung der Einrichtung nach vorliegender Erfindung zeigt das in Fig. 2 schematisch veranschaulichte Aus-. führungsbeispiel. An Stelle der verschiedenen Kontaktreihen 0 bis 9 für die verschiedenen Systeme besitzt die Einrichtung nach Fig. 2 nur eine Kontaktreihe, jedoch für jede Dekade einen zusätzlichen Geberarm, welcher zugleich beispielsweise unmittelbar anzeigt, welches System, ob Einer, Zehner usw., gerade wirksam ist. Die Arbeitsweise einer derartigen Einrichtung ist aus der Figur ohne weiteres zu ersehen. Der oder die Kontaktarme zum Einstellen des Einersystems sind auf einer Welle angeordnet, mit welcher starr verbunden ein Arm C zum Einstellen der Zehnersysteme angeordnet sein kann. Einer der drei erstgenannten Einerarme, auf denen jedoch gleichzeitig irgendwie angegeben sein kann, zu weleher Hauptgruppe jeder derselben gehört, bleibt stets auf den Kontakten ο bis 9 des Einersystems und beschleift einen gemeinsamen Schleifring B, während die anderen beiden Arme auf isolierten Schienen F schleifen. Durch den jeweils auf den Kontakten schleifenden Arm wird die Verbindung mit dem Empfänger des Einersystems E hergestellt, während der zweite zwangläufig mitbewegte Arm, wie schon erwähnt, das Zehnersystem E1 betätigt. In der skizzierten Stellung der Arme nach Fig. 2 ist in dieser Weise beispielsweise die Einstellung der Geberarme für das Zeichen veranschaulicht.
Im Bereich vorliegender Erfindung ist ohne weiteres eine beliebige Vermehrung der verschiedenen Zahlensysteme denkbar. Desgleichen können an Stelle der verschiedenen Zahlengruppen irgendwelche Signalgruppen tre ten, für welche Gruppen beispielsweise jeweils ein bestimmtes Grundsignal bestehen kann, das beispielsweise an Stelle der Zahlen 1, 2, 3 des Zehnersystems zu denken ist.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Fernzeiger, für Wechselstrom nach Patent 212458 zur Übertragung von aus den Angaben mehrerer Empfängersysteme zusammengesetzter Zeichen, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der unterteilten Geberschaltkontaktgruppen zueinander, daß beim Einstellen der Untergruppen (beispielsweise »Einer«) die jeweils zugehörigen Hauptgruppen (Zehner, Hunderter usw.), und somit sämtliche zu übertragenden Zeichen, infolge gegenseitiger Abhängigkeit der Gruppenschaltorgane ohne jegliche mechanische Zwischenübersetzung innerhalb einer einzigen Umdrehung des Geberorganes zwangläufig ein- bzw. ausgeschaltet werden.
2. Fernzeiger für Wechselstrom nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine der Zahl der Hauptkontaktgruppen entsprechende Anzahl Unterkontaktgruppen (Einersysteme) derart, daß ein Kontaktorgan beim Beschleif en einer jeden der an sich gleichen und parallel geschalteten Untergruppen jeweils eine der erforderlichen Hauptgruppen mittelbar oder unmittelbar mitbeschleift.
3. Fernzeiger für Wechselstrom nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle mehrerer, an sich gleicher Unterkontaktgruppen (Einersysteme) mehrere dasselbe System nacheinander beschleifende Kontaktarme angeordnet sind und ein mit
. dem aus diesen Armen gebildeten Kontaktstern in Verbindung stehender weiterer Kontaktarm bei der Drehung des Kontaktsternes gleichzeitig zwangläufig die erforderliche Hauptgruppe ein- bzw. ausschaltet.
4. Fernzeiger für Wechselstrom nach
Anspruch ι und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Arme des Kontaktsternes gleich der Zahl der Hauptgruppen ist.
5. Fernzeiger für Wechselstrom nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Geber kontakte der verschiedenen Systeme, sowie bei Verwendung mehrerer Einersysteme auch diese, in einer oder mehreren Ebenen angeordnet sind und unter Vermittlung einer Schaltwelle geschaltet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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