DE701395C - Mittels eines Griffes von aussen regelbare Schmiervorrichtung von Stangenlagern an Lokomotiven - Google Patents

Mittels eines Griffes von aussen regelbare Schmiervorrichtung von Stangenlagern an Lokomotiven

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DE701395C
DE701395C DE1938O0023603 DEO0023603D DE701395C DE 701395 C DE701395 C DE 701395C DE 1938O0023603 DE1938O0023603 DE 1938O0023603 DE O0023603 D DEO0023603 D DE O0023603D DE 701395 C DE701395 C DE 701395C
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DE
Germany
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handle
oil
locomotives
outside
regulated
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Expired
Application number
DE1938O0023603
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English (en)
Inventor
Paul Ostermann
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PAUL OSTERMANN
Original Assignee
PAUL OSTERMANN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N9/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent
    • F16N9/04Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent with reservoir on or in a reciprocating, rocking, or swinging member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Mittels eines Griffes von außen regelbare Schmiervorrichtung von Stangenlagern an Lokopotiven Die Erfindung bezieht sich auf mittels eines Griffes von außen regelbare Schrniervorrichtung von Stangenlagern an Lokomotiven o. dgl., wobei z# in dein Z, Ölgefäß ein Einsatz mit Ölzulaufkanälen angeordnet ist. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird entweder durch einen verschiebbaren Stift o. dgl. der Ouerschnitt der Kanäle geändert und zur Verringerung -der Ülzulaufmenge verkleinert, oder es werden größere oder kleinere Öffnungen freigegeben ' Diese Ausführungen haben aber den großen Nachteil, daß durch Ölrückstände, Vertinreinigungen usw. die engen Ölzulaufkanäle zugesetzt werden, so daß die Schinierung gänzlich aufhört.
  • Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, zur Regelung des Olzulaufes die Lage der Kanäle -egenüber der Bewegungsebene der Stange durch Drehen des Einsatzes zu ändern. Hierdurch wird erreicht, daß der Querschnitt der Ölzulaufkanäle immer gleich groß bleibt, s(; daß sie sich nicht bei zu engem Querschnitt verstopfen können. Der Inhalt des Ülgefäßes führt beini Lauf der Lokomotive infolge der Zentrifugalkraft eine vorzugsweise umlaufende Strömung in der Ebene und in der Richtung der Stangenbewegung aus. Die Einlauföffz# el nungen der Ülzulaufkanäle nehmen ein Maxiinum an Öl auf, wenn sie von der Strömung senkrecht getroffen werden, während sie in der zur Strömungsrichtung senkrechten Stellung ein 'Minimum aufnehmen. jeder Zwischenstellung entspricht innerhalb dieser Grenzwerte eine bestimmte Ülaufnahme.
  • Da bei Lokomotiven die Richtung der Stanaenbewegung und somit auch die Strörnungsrichtung des Olinhaltes bei N-or- und Rückwärtsfahrt -wechselt, werden im Einsatz zwei Ülkanäle angebracht, deren Einlauföffnungen an der -Mantelfläche des Einsatzes einander gegenüberliegen.
  • Vorteilliafterweise kann der Griffzapfen der Schiiiiervorrichtung in an sich bekannter Weise init einer Bohrung für eine Druckfeder und init z-wei Mitnehmerstiften versehen sein, die in Schlitze des Einsatzes eingreifen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schmier-vorrichtung im Schnitt dargestellt. In dem Olgefäß io des Stangenlagers befindet sich in bekannter Weise ein ülstutzen 3 mit dem Ölkanal 8. Erfindungsgemäß ist in den Kanal 8 ein Einsatz i eingesetzt, der fÜr beide Fahrtrichtungen je einen Olzuführungskanal 2 besitzt, deren Einlauföffnungen einander gegenüberliegen. Der Einsatz trägt an seinem oberen Ende einen Schlitz ii, in den zwei Mitnehmerstifte 12 des Zapfens 6 des Griffes 7 axial verschiebbar eingreifen. Der Griffzapfen 6 ist im Deckel 9 des Olgefäßes gelagert und trägt einen Bund 5. Durch eine Feder 4 wird der Einsatz i gegen den Öl- stutzen 3 und der Bund 5 des Griffzapfens gegen den Deckel 9 gedrückt und auf diese Weise abgedichtet. Gleichzeitig werden durch diese axiale Verschiebbarkeit etwa vorhandene Unterschiede in den Höhenmaßen verschiedener Olgefäße ausgeglichen.
  • Diese Vorrichtung hat mithin den bekannten Einrichtungen gegenüber die Vorteile, daß die Regelung der Olmenge durch Drehen eines Griffes auf dem Lagerdeckel von außen möglich ist und daß der freie kreisrunde Querschnitt des Olzulaufes bei Änderung der Öl- menge nicht ge#drosselt wird. Außerdem kann die Vorrichtung ohne Änderung des Olgefäßes lediglich durch Änderung des Oldeckels bei vorhandenen Schmiervorrichtungen angebracht werden.

Claims (2)

  1. PA TEN T AN SPRÜC Il E: i. Mittels eines Griffes von außen regelbare Schmiervorrichtung von Stangenlagern an Lokomotiven o. dgl. mit einem im ölgefäß angeordneten Einsatz mit Ölzulaufkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung des ölzulaufes die Lage der Kanäle (2) gegenüber der Bewegungsebene der Stange durch Drehen des Einsatzes (i) geändert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffzapfen (6) in an sich bekannter Weise mit einer Bohrung für eine Druckfeder (4) und mit zwei Mitnellmerstiften (12) versehen ist, die in Schlitze (ii) des Einsatzes (i) eingreifen.
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