DE700807C - Anordnung an Drehstromnebenschlusskommutatormotore - Google Patents

Anordnung an Drehstromnebenschlusskommutatormotore

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DE700807C
DE700807C DE1939S0139277 DES0139277D DE700807C DE 700807 C DE700807 C DE 700807C DE 1939S0139277 DE1939S0139277 DE 1939S0139277 DE S0139277 D DES0139277 D DE S0139277D DE 700807 C DE700807 C DE 700807C
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DE
Germany
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motor
motors
arrangement
control range
speed
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Expired
Application number
DE1939S0139277
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English (en)
Inventor
Jaroslav Kozisek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/12AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation
    • H02K27/18AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation in shunt connection with rotor feeding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

Zur Erweiterung des Regelbereiches von läufergespeisten Drehstromnebenschlußkommutatormotoren ist es bekannt, die im Ständer untergebrachte Sekundärwicklung des Motors innerhalb des normalen Regelbereiches in Reihenschaltung der einzelnen Wicklungsteile von den Kommutatorbürsten aus zu speisen. Im erweiterten Regelbereich werden dann 'die Sekundärwicklungsteile in Parallelschaltung an die Kommutatorbürsten angeschlossen. Ebenso kann man bei ständergespeisten Drehstromnebenschlußmotoren den Regelbereich dadurch erweitern, daß man an dem die Kommutatorwicklung speisenden Regeltransformator (der beispielsweise ein einfacher oder ein D'oppeldrehtransformator ist) insbesondere die Sekundärwicklung in ähnlicher Weise umschaltet, wobei aber die Wicklungsteile im normalen Regelbereich parallel und im erweiterten Regelbereich in Reihe geschaltet sind. An Stelle einer Umschaltung von Reihen- auf Parallelschaltung bzw. umgekehrt könnte man auch eine Sterndreieckschaltung oder eine äquivalente Maßnahme vornehmen.
Fig. ι der Zeichnung zeigt das bekannte Leistungsdiagramm eines derartigen Motors unter der Annahme, daß das Drehmoment D innerhalb des gesamten Regelbereiches konstant bleiben soll. Man sieht, daß die Leistung W proportional mit der Drehzahl η sinkt bis zur Drehzahl·-W1, bei der die Umschaltung stattfinden soll. Werden nun die Wicklungen z. B. im Verhältnis 1: 2 umgeschaltet, dann sinkt bekanntlich die dem Motor entnehmbare Leistung auf den durch die Gerade W1 dargestellten Betrag, der stets nur etwa die Hälfte der durch die Ge-
rade W wiedergegebenen Leistung ist. Dies ist darauf zurückzuführen, daß man bei läufergespeisten Motoren dem Kommutator stets nur einen bestimmten Strom zuführen kann, so daß also die beiden Ständerwickhmgsteile nach der Parallelschaltung nur noch die Hälfte des Stromes führen dürfen, den sie während der Reihenschaltung führen. In ähnlicher Weise tritt eine Verminderung der
ίο Leistung bzw. des Drehmomentes bei ständergespeisten Motoren dadurch ein, daß die im normalen Regelbereich parallel geschalteten Wicklungen des Regeltransformators ohne die Gefahr einer Überlastung während der Reihenschaltung nur den halben Strom führen können. In dem einen Fall ist also die Leistungsverminderung· durch den Kommutator, im anderen Fall durch den Regeltransformator bedingt.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung an D rehstromnebenschlußkommutatormotoren, insbesondere an läufergespeisten Motoren, mit der diese Verminderung der Leistung mit besonders einfachen und billigen Mit-
ä5 teln verhindert werden kann. Erfindungsgemäß wird zur Vergrößerung des durch die Umschaltung verminderen Drehmomentes der Motor über ein die Drehzahl erhöhendes Getriebe mit einem in der Drehzahl regelbaren oder nachgiebigen Hilfsmotor gekuppelt. Man sieht nun aus dem Diagramm der Fig. i, daß dieser Hilfsmotor nur die Differenzl istung zwischen den Leistungsgeraden W und W1 zu liefern hat, so daß also seine Leistung an sich schon bei einer Umschaltung im Verhältnis 1:2 nur die Hälfte der Leistung des Hauptmotors ist. Die Motorgröße und damit auch die Kosten dieses Hilfsmotors werden aber noch weiter dadurch vermindert, daß er mit dem Hauptmotor über ein die Drehzahl erhöhendes Getriebe gekuppelt ist, so daß er also rascher läuft und dementsprechend auch mit weniger Polpaaren ausgerüstet ist als der Hauptmotor.
Der Hilfsmotor kann ebenfalls ein Drehstromnebenschlußmotor sein, wobei man dann die Organe für die Regelung"* der Drehzahl der beiden Motoren (Bürstenverschiebung oder Regelung am Transformator) miteinander kuppeln kann. Man könnte aber auch So einen Drehstromreihenschlußmotor als Hilfsmotor verwenden, da dessen Charakteristik leicht derart gewählt werden kann, daß er innerhalb des erweiterten Regelbereiches des Hauptmotors das gewünschte zusätzliche Drehmoment liefert (z.B. ein konstantes). Ebenso kann man einen gewöhnlichen Induktionsmotor als Hilfsmotor verwenden, in dessen Sekundärkreis ein Widerstand eingeschaltet wird, so daß der Motor ähnlich wie ein Reihenschlußmotor in der Drehzahl nachgiebig ist.
In Fig. 2 ist die neue Anordnung an einem Beispiel veranschaulicht. 1 ist ein läufergespeis'.er Drehstromnebenschlußmotor, dessen Sekundärwicklungsteile 2 und 3 im normalen Regelbereich, wie dargestellt, in Reihe geschaltet sind, im erweiterten Regelbereich hingegen, wie durch die Strichlierung angedeutet, parallel geschaltet sind. Zum Ausgleich des dadurch bedingten Leistungsver- / lustes ist nun mit dem Motor über ein ins Schnelle übersetzendes Getriebe 4 ein Hilfsmotor 5 der geschilderten Art gekuppelt. Im normalen Regelbereich ist das Getriebe 4 bzw. auch der Motor 5 durch eine Kupplung abschaltbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung an Drehstromnebenschlußkommutatormotoren, insbesondere an läufergespeisten Motoren, bei der zur Erweiterung des unteren Drehzahlregelbereiches die Motorsekundärwicklung oder bei ständergespeisten Motoren die eine Wicklung des Regeltransformators in der wirksamen Windungszahl durch Reihenparallelschaltung oder Sterndreieckschaltung umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung des durch die Umschaltung verminderten Drehmomentes des Motors mit diesem über ein die Drehzahl erhöhendes Getriebe ein in der Drehzahl regelbarer oder nachgiebiger Hilfsmotor gekuppelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeicliniitiuen
    IiERLIN. GEDRUCKT IN DER
DE1939S0139277 1939-11-23 1939-11-23 Anordnung an Drehstromnebenschlusskommutatormotore Expired DE700807C (de)

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