DE472877C - Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen

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Publication number
DE472877C
DE472877C DES68014D DES0068014D DE472877C DE 472877 C DE472877 C DE 472877C DE S68014 D DES68014 D DE S68014D DE S0068014 D DES0068014 D DE S0068014D DE 472877 C DE472877 C DE 472877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
excitation
machine
machines
commutator
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Expired
Application number
DES68014D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jaroslav Kozisek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES68014D priority Critical patent/DE472877C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE472877C publication Critical patent/DE472877C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen Für die Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen ist bereits eine Anordnung bekannt, bei der die Sekundärwicklung der Induktionsmaschine mit ihren Anfängen und Enden an je eine Kommutatorhintermaschine in Hintereinanderschaltung angeschlossen ist. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß jede Hintermaschine nur die Hälfte der Sekundärspannung auf sich zu nehmen braucht. Da nun die Spannung der Hintermaschine wegen des Kommutators begrenzt ist, so ergibt sich bei Verwendung zweier derartig geschalteter Hintermaschinen ein entsprechend vergrößerter Regelbereich der Drehzahl der I-3 auptmaschitie.
  • Die Erfindung betrifft nun ein besonders zweckmäßiges Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen, deren Sekundärwicklung mit zwei fremderregten Kommutatorhintermaschinen hintereinander. geschaltet ist. Erfindungsgemäß wird die Drehzahl der Hauptmaschine mittels der einen Hintermaschine auf einen entweder unter- oder übersynchronen Wert fest eingestellt und mittels Veränderung der Erregung an der zweiten Kommutatorhintermaschine geregelt. Um dies zu erreichen, ist es vorteilhaft, die eine Kommutatorhintermaschine mit einer konstanten Erregung zu versehen und so die I-Iauptmaschine in ihrer Drehzahl auf einen bestimmten über- oder untersynchronen Wert einzustellen. Die zweite) Hintermaschine bekommt hingegen eine veränderliche Erregung. Durch Änderung dieser Erregung oder auch durch ihre Umkehrung kann dann die Drehzahl, wie an Hand der Abb. a später erläutert, in besonders vorteilhafter Weise geregelt werden. Das neue Verfahren hat den Vorteil, daß nur für eine Hintermaschine eine veränderliche Erregung, z. ß. eine regelbare Synchronmaschine, vorgesehen zu werden braucht, und daß außerdem die betriebsmäßige Regelung der Drehzahl einfacher und sicherer vor sich geht.
  • Das Verfahren ist irn folgenden an Hand der Schaltung in Abb. i der "Zeichnung und dem Diagramm der Abb. a erläutert. In Abb. i ist i-ein in der Drehzahl zu regelnder Induktionsmotor, , die einzelnen Phasen seiner Sekundärwicklung 2 sind mit ihren Enden an je eine Kommutatorhintermaschine angeschlossen. Die beiden Kommutatorhintermaschineu besitzen Fremderregung, und zwar erfolgt die Erregung der einen Hintermaschine 3 mittels eines Erregertransformators 5, während für die Erregung der Hintermaschine 4. eine Synchronmaschine 6 vorgesehen ist. Diese Anordnung gibt die Möglichkeit, den Induktionsmotor -über seinen gesamten über- und untersynchronen Drehzahlregelbereich mittels Änderung der Gleichstromerregung der Synchronmaschine 6 zu regeln.
  • In Abb. a stellt die Linien, die synchrone Drehzahl dar. nmax und "min sind die beiden über- und untersynchronen Grenzwerte der Drehzahlregelung. Die Drehzahl des Motors wird nun mit Hilfe des Erregertransformators 5 z. B. auf den Wert nl eingestellt, der etwa in der Mitte zwischen n-, und nma, liegt. Der Motor kann dann in seiner . Drehzahl mittels Veränderung bzw. Umkehrung der Gleichstromerregung in der synchronen Erregermaschine 6 auf jeden beliebigen Wert zwischen no und nn,ak eingestellt werden. Soll die Regelung sich untersynchron vollziehen, dann braucht man bloß die Richtung der Erregung durch den Erregertransformator 5 umzukehren, indem man etwa die Anschlüsse im Transformator entsprechend ändert (Vertauschung des Sternpunktes und der drei Anschlußpunkte).
  • Selbstverständlich ist das Verfahren nicht auf Anordnungen, die der Abb. z der Zeichnung entsprechen, beschränkt. Die Kommutatorhintermaschinen können mit der Hauptmaschine sowohl mechanisch als auch nur elektrisch gekuppelt sein. Ebenso kann die eine Hintermaschine mechanisch, die zweite nur elektrisch gekuppelt sein. Für die Erregung der Kommutatormaschinen kann irgendein bekanntes System Verwendung finden:- Wesentlich ist nur, daß mittels beider Maschinen die Drehzahl auf bestimmte unter-oder übersynchrone Werte gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen, deren Sekundärwicklung mit zwei fremderregten Kommutatorhintermaschinen hintereinandergeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl mittels der einen Kommute.torhintemmaschine auf einen entweder unter- oder übersynchronen Wert fest eingestellt und mittels Veränderung der Erregung an der zweiten Kommutatorhintermaschine geregelt wird.
DES68014D 1924-12-11 1924-12-11 Verfahren zur Regelung der Drehzahl von Induktionsmaschinen Expired DE472877C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012369B (de) * 1954-09-11 1957-07-18 Bbc Brown Boveri & Cie Asynchronmaschine mit Regelsatz in Kaskadenschaltung

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