DE70052C - Walzenegge aus lose auf einer Achse sitzenden Scheiben - Google Patents

Walzenegge aus lose auf einer Achse sitzenden Scheiben

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Publication number
DE70052C
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Authority
DE
Germany
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roller
wheels
harrow
brushes
frame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70052D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. H. KRÖGER in Süder-Stapel, Holstein
Publication of DE70052C publication Critical patent/DE70052C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B21/00Harrows with rotary non-driven tools
    • A01B21/02Harrows with rotary non-driven tools with tooth-like tools
    • A01B21/04Harrows with rotary non-driven tools with tooth-like tools on horizontally-arranged axles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der Zeichnung dargestellte Walzenegge dient hauptsächlich zum Auflockern von Grasland und Pflugland, um es von Unkraut und Moos zu reinigen und das Eindringen von gesäetem Dünger oder von sonstigen Dungstoffen in den Boden zu erleichtern. Die Walze besteht aus einer gröfseren Anzahl neben einander angeordneter Scheiben, die sich unabhängig von einander lose auf der gemeinsamen Achse drehen und am Umfang mit Haken versehen sind. Dabei können sich die Scheiben einzeln etwas heben oder senken, so dafs die Walze sich den Unebenheiten des Bodens ganz anschmiegt und ein gründliches Auflockern bewirkt wird.
Fig. ι zeigt die Walzenegge in Seitenansicht, Fig. 2 in Oberansicht, jedoch nur zur Hälfte.
Das Gestell h der Egge besteht gewöhnlich aus Holz, kann aber auch aus Eisen beliebig ausgeführt sein; bei h1 wird die Deichsel befestigt. Je nach der Gröfse der Egge läfst sich eine Zugvorrichtung für ein oder zwei Pferde anwenden. Die Scheiben a, die am Umfang mit Haken b besetzt sind, können ganz aus Eisen, theilweise auch aus Holz bestehen; sie sind auf der Achse d lose drehbar und ihre Naben a} sind durch die auf der Achse d befestigten Ringe c getrennt, damit sie sich nicht gegenseitig in ihrer Drehung hindern. Die Oeffhungen der Naben a1 haben einen gröfseren Durchmesser wie die Achse d, so dafs die Scheiben sich über der letzteren etwas heben oder senken können. Dadurch kommt die Walze stets in ihrer ganzen Länge zur Wirkung, weil die einzelnen Scheiben sich ganz den Unebenheiten des Bodens anpassen. Die Haken b lassen sich in beliebiger Art an den Scheiben befestigen.
Die Achse d ruht beim Betrieb in den Ausschnitten h'2 des Gestelles h. An den Enden der Achse greifen zu beiden Seiten der Egge die Winkelhebel e an, die bei f drehbar sind. Durch Niederdrücken der freien Enden der Winkelhebel kann man die Achse d mit den Scheiben α heben, wodurch diese aufser Berührung mit dem Boden kommen. Dies ist in Fig. ι und 2 bei der in vollen Linien gezeichneten Stellung der Fall. Die Betriebsstellung ist in Fig. 1 durch strich pun kürte Linien angegeben. Damit die Achse d in der gehobenen Lage verbleibt, werden die Hebel e etwa an der in Fig. 1 angegebenen, am Gestell vorgesehenen Oese g mittelst eines Vorsteckstiftes oder auf beliebige andere Art festgesteckt.
Das Gestell h ruht hinter den Scheiben a auf den Rädern q. Die Radzapfen o1 sind aber nicht unmittelbar am Gestell befestigt, sondern an bei ρ drehbaren Winkelhebeln 0. Durch Verstellen des freien Endes der letzteren läfst sich das Gestell höher oder tiefer über der Radachse einstellen. Man bringt das Gestell in die höchste Lage zu den Rädern, wenn die Egge ganz aufser Betrieb kommen soll. Die Lage des Rades zum Gestell für diesen Fall ist in Fig. 1 strichpunktirt angegeben, während die Stellung während des Betriebes in vollen Linien gezeichnet ist.
Es sind also zwei Abstellvorrichtungen vorhanden , von denen die erste namentlich für vorübergehende Abstellung dient. Uebrigens könnte auch eine derselben wegfallen, oder es

Claims (2)

könnte eine andere Einrichtung zum Heben und Senken der Scheibenachse d oder des Gestelles h benutzt werden. Die Räder q bewirken noch den Betrieb zweier neben einander liegender Walzenbürsten k durch Räderübersetzungen η m oder durch andere Uebertragungsmittel. Die Bürsten sind auf Achsen i hinter den Scheiben α angeordnet und werden am besten entgegengesetzt wie diese gedreht, um die Reinigung der Haken b von dem ausgerissenen Kraut oder dergleichen gründlich zu bewirken. Die Anordnung von zwei Walzenbürsten neben einander ist nöthig, damit die Triebräder und die Walzenbürsten sich beim Wenden der Egge unabhängig drehen können. Bei kleinen Ausführungen der Egge könnte auch eine Bürstenwalze genügen, die dann durch eines der Räder q angetrieben wird. Die Räder können ferner am Umfang noch mit Spitzen oder Vorsprüngen versehen sein, damit sie besser in den Boden eingreifen. Die Bürstenwalzen sind am einfachsten in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise aus Holz hergestellt. Hier sind Borsten oder Stahldraht lagenweise über Aussparungen des Holzkörpers k gelegt und durch in die Aussparungen geschraubte Leisten / in der Mitte befestigt, wobei die Enden der Borsten radial nach aufsen gedrängt werden Die Holzwalze k sitzt fest auf der Welle i, diel am Ende das Triebrad m trägt. Selbstverständlich läfst sich die Walzenbürste auch in abweichender Art ausführen. Die dargestellte Betriebsart der Bürsten k durch die Räder m η ist deshalb vortheilhaft, weil beim Hochstellen des Gestelles, wie in Fig. ι angedeutet, die Räder aufser Eingriff kommen, so dafs die Bürsten also bei der Leerfahrt nicht unnöthig gedreht zu werden brauchen. ■i Patent-Ansprüche: . :
1. Eine Walzenegge, deren Walze durch eine Reihe neben einander lose auf einer Achse (d) sitzender Scheiben (a) mit Zähnen (b) gebildet wird, wobei die Scheiben sich behufs Anpassung an die Unebenheiten des Bodens einzeln heben und senken können, indem ihre Nabenöffnungen (a1) gröfser sind als der Durchmesser der Achse.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Walzenegge hinter den Scheiben (a) eine oder zwei Bürstenwalzen (k), die durch die
■ Räder (q) der Egge gedreht werden und zur. Reinigung der Haken (b) dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70052D Walzenegge aus lose auf einer Achse sitzenden Scheiben Expired - Lifetime DE70052C (de)

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