DE700421C - Mehrphasiger Transformatorsatz zum Regeln der Leistungsverteilung in Ringnetzen - Google Patents

Mehrphasiger Transformatorsatz zum Regeln der Leistungsverteilung in Ringnetzen

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DE700421C
DE700421C DE1936S0123533 DES0123533D DE700421C DE 700421 C DE700421 C DE 700421C DE 1936S0123533 DE1936S0123533 DE 1936S0123533 DE S0123533 D DES0123533 D DE S0123533D DE 700421 C DE700421 C DE 700421C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/02Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC
    • H02M5/04Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters
    • H02M5/10Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters using transformers
    • H02M5/12Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters using transformers for conversion of voltage or current amplitude only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Mehrphasiger Transformatorsatz zum Regeln der Leistungsverteilung in Ringnetzen Bei den bisher bekannten Einrichtungen zum Regeln der Leistungsverteilung in Ringnetzen mittels eines Zusatztransformators ist stets neben der Regelung' der Phasenlage auch eine Größenregelung der hinter dem Regelsatz herrschenden Spannung erforderlich.
  • Ist beispielsweise die in dem in Fig. i dargestellten Vektordiagramm mit i bezeichnete, in dem einen Teil eines Ringnetzes herrschende Spannung in der Phasenlage um den Winkel (3. gegen die in dem andei#en Teil des Ringnetzes herrschende, mit 2 bezeichnete Spannung verschoben, so wurde bei den bisher bekannten Einrichtungen zum Regeln der Leistungsverteilung mittels eines Zusatztransformators zu der Spannung i eine senkrechtstehende Regelspannung 3 geometrisch addiert, um se eine Übereinstimmung der Phasenlage der Spannungen herbeizuführen. Dabei ändert sich aber auch gleichzeitig die absolute Größe der hinter dem Regelsatz herrschenden Spannung um den im Diagramm der Fig. i gestrichelt angedeuteten und mit 5 bezeichneten Betrag. Herrscht beispielsweise zwischen den Spannungen i und 2 eine Phasenverschiebung von 3o°, so beträgt diese Spannungszunahme etwa. 15010.
  • Die Erfindung soll eine Regelung der Leistungsverteilung in Ringnetzen ermöglichen, ohne daß die Absolutgrößen der Spannungen vor und hinter dem Regelsatz trotz der Phasenregelung voneinander abweichen. Es wird dabei von einem mehrphasigen Transformatorregelsatz Gebrauch gemacht, der aus einem in den Zug des Ringnetzes eingeschalteten Zusatztransformator und einem Hilfstransformator besteht, an dem die Erregerspannung für den Zusatztransformator abgegriffen wird.
  • Erfindungsgemäß schließt die zur Phasenregelung dienende veränderliche Erregerspannung für den Zusatztransformator bzw. die in das Ringnetz eingeführte -Zusatzspannung zur Wahrung gleicher Absolutgrößen der vor und hinter dem Regelsatz herrschenden Spannungen mit der Grundspannung des Netzes einen Winkel ein, der stets kleiner als 9o°, aber größer als 6o° ist.
  • In Fig. i ist diese Spannung mit 6 bezeichnet. Sie schließt mit der Grundspannung den Winkel x ein. Das Diagramm läßt deutlich erkennen, daß bei der angegebenen Phasenverschiebung zwischen der Grundspannung i und der Zusatzspannung 6 keine nennenswerte Spannungsänderung hinter dem Regelsatz einzutreten vermag. Bei. einem Phäsenverschiebungswinkel von etwa 30@ zwischen der Spannung i und der Spannung 2 beträgt die Spannungsänderung im ungünstigsten Falle etwa 3,60'0.
  • Am besten läßt sich die angegebene Regelung mit einer in Zickzackschaltung betriebenen Regelwicklung des Hilfstransformators durchführen, deren zu je einer Phase gehörenden Wicklungsteile ungleiche Windungszahlen besitzen.
  • Zur näheren Erläuterung dienen die Fig. 2 und 3.
  • In Fig. 2 ist mit i o der eine Teil und mit i i der andere Teil eines Ringnetzes bezeichnet, die über den Zusatztransformator i2 miteinander gekuppelt sind. An der Kupplungsstelle herrsche im Netzteil i o die im Vektordiagramm mit i bezeichnete Spannung, während der Netzteil i i die mit 2 bezeichnete Spannung aufweisen möge.
  • Die Erregung des Zusatztransformators 12 wird an einem Hilfstransformator 13 abgegriffen, der den in Fig.3 dargestellten Aufbau haben kann. Er besitzt einen dreischenkeligen Eisenkern 14, der die aus den Wicklungsteilen 15, 16 bestehenden Zickzackwicklungen der einzelnen Phasen trägt. Die Wicklungsteile 15, die regelbar ausgebildet sind, haben, wie dies auch die Zeichnung erkennen läßt, eine größere Windungszahl als die mit ihnen in Reihe geschalteten Wicklungsteile 16. Die zu einer Phase gehörenden Wicklungsteile 15, 16 sind auf verschiedenen Schenkeln des Kernes 1 4. untergebracht. Unter Umständen können auch die Wicklungsteile 16 kleinerer Windungszahl regelbar ausgeführt sein. Die Erregung des Zusatztransformators 12 erfolgt also in Sparschaltung. Die Enden 17 der Zickzackwicklungen werden an in Dreieck oder in Stern geschaltete Wicklungen 18 eines Isoliertransformators angeschlossen, dessen in Stern oder in Dreieck geschaltete Primärwicklung i9 mit dem Netzteil to verbunden ist. Unter Umständen können die Wicklungen 18, 19 des Isoliertransformators auf dem Eisenkern 14 des Hilfstransformators untergebracht sein. Mit Rücksicht auf die bessere Isolation ist es jedoch vorteilhafter, die Wicklungen 18, i9 des Isoliertransformators auf einem eigenen Eisenkern unterzubringen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜC11E i. Mehrphasiger Transformatorsatzzum Regeln der Leistungsverteilung in Ringnetzen, der wenigstens aus einem in den Zug des Ringnetzes eingeschalteten Zusatztransformator und einem Hilfstransformator besteht, an dem die Erregerspannung für den Zusatztransformator abgegriffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Phasenregelung dienende veränderliche Erregerspannung für den Zusatztransformator bzw. die in das Ringnetz eingeführte Zusatzspannung zur Wahrung gleicher Absolutgrößen der vor und hinter dem Regelsatz herrschenden Spannungen mit der Grundspannung des Netzes einen Winkel einschließt, der stets kleiner als 9o°, aber größer als 6o° ist.
  2. 2. Transformatorsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspannung für den Zusatztransformator von einer in Zickzackschaltung betriebenen Regelwicklung des Hilfstransformators (13) abgegriffen wird.
  3. 3. Transformatorsatz nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die zu je einer Phase gehörenden Zickzackwicklungsteile des Hilfstransformators aus zwei Wicklungsteilen mit ungleichen Windungszahlen ,bestehen. Transformatorsatz nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Zickzackwicklung des Hilfstransformators von einem Isoliertransformator (18, i g) aus erfolgt.
DE1936S0123533 1935-07-31 1936-07-23 Mehrphasiger Transformatorsatz zum Regeln der Leistungsverteilung in Ringnetzen Expired DE700421C (de)

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