DE700393C - Feinbewegungsmechanismus - Google Patents

Feinbewegungsmechanismus

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Publication number
DE700393C
DE700393C DE1936Z0023197 DEZ0023197D DE700393C DE 700393 C DE700393 C DE 700393C DE 1936Z0023197 DE1936Z0023197 DE 1936Z0023197 DE Z0023197 D DEZ0023197 D DE Z0023197D DE 700393 C DE700393 C DE 700393C
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DE
Germany
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ball
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movements
movement mechanism
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Expired
Application number
DE1936Z0023197
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Publication date
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Publication of DE700393C publication Critical patent/DE700393C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J7/00Micromanipulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Feinbewegungsmechanismus Die Erfindung geht aus von einem Feinbe-,vegungsmechanismus, insbesondere für Mikromanipulatoren, der dazu dient, zweidimensionale Bewegungen eines von Hand betätigten Steuergliedes stark verkleinert auf ein Werkzeug o. dgl. zu übertragen. Bei bekannten Mechanismen dieser Art ist das Werkzeug des Mikromanipulators auf einem Kreuzschlitten gelagert, und es ist ein zweiarmiger Hebel vorgesehen, der um ein Kugelgelenk schwenkbar ist und dessen einer Arm als von Hand zu betätigendes Steuerglied dient; während der andere Arm die Bewegungen des Steuergliedes stark, verkleinert auf den Kreuzschlitten überträgt. Dieser Feinbewegungsmechanismus ist wegen der Anwendung von Schlittenführungen verhältnismäßig kostspielig und hat außerdem den Nachteil, daß die Richtung der Werkzeugbewegung der Richtung der Bewegung des Steuergliedes stets entgegengesetzt ist, wodurch das Arbeiten damit erschwert ist.
  • Die genannten Nachteile eines derartigen Feinbewegungsmechanismus, dessen Steuerglied von einer um ihren Mittelpunkt drehbaren Kugel getragen wird, werden erfindungsgemäß .dadurch behoben, daß diese Kugel und eine zweite das Werkzeug tragende Kugel in einem gemeinsamen Stützkörper um ihre Mittelpunkte frei drehbar gelagert sind, und daß ferner an der das Werkzeug tragenden Kugel ein Hebel befestigt ist, dessen Länge entgegen dem Drucke einer Feder veränderlich ist und dessen zweckmäßig kugelig ausgebildetes Ende sich in der mit dem Steuergliede versehenen Kugel in einer kugeligen Aussparung stützt, deren Mittelpunkt exzentrisch zu der mit dem Steuergliede versebenen Kugel liegt, so daß durch die Bewegungen des Steuergliedes angenähert ebene Bewegungen der Spitze des Werkzeugs erzielt werden. Durch geeignete Wahl der Abmessungen der Hebellängen und insbesondere der Größe der Exzentrizität der. kugeligen Aussparung hat man es in der Hand, das Übersetzungsverhältnis des Bewegungsmechanismus den jeweils vorliegenden Erfordernissen anzupassen. Indem man mehrere Kugeln mit verschiedenen Aussparungen vorsieht, kann man vor allem auch dieses übersetzungsverhältnis in einfacher Weise veränderlich machen.
  • Ist der Mechanismus überdies mit einer Vorrichtung zur Ausführung dreidimensionaler Bewegungen des Werkzeugs o. dgl. versehen, dann ist es zweckmäßig, zur Betätigung dieserVorrichtung einen so gestalteten Handgriff anzubringen, daß sich dessen freies Ende in der Nähe des Steuergliedes befindet und sich demzufolge mit ihm zugleich von einer Hand bewegen läßt. Besteht die Vorrichtung beispielsweise aus einem Exzenter, dann hat man es auch hierbei in der Hand, durch Austausch des Exzenters gegen ein anderes mit anderer Exzentrizität das Übersetzungsverhältnis der Bewegung nach der dritten Raumkoordinate schnell im gewünschten Maße zu verändern.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Feinbewegungsmechanismus für die Werkzeuge eines Mikromanipulators dargestellt. Abb. I zeigt den Mechanismus teilweise im Schnitt, im Aufriß. In Abb.2 ist der untere Teil des Beispiels im Seitenriß wiedergegeben. Abb. 3 veranschaulicht einen Einzelteil des Beispiels im Mittelschnitt.
  • Auf einer mit einer Schlittenführung versehenen Grundplatte i ist ein Schlitten 2, der selbst mit einer gleichgerichteten Schlitten führung ausgestattet ist, beweglich gelagert. In dieser Schlittenführung ist ein Schlitten 3 mit Hilfe einer Spindel d. verschieblieh. Die Grundplatte i trägt ein gabelförmiges Exzenterlager 5. In diesem Lager 5 ist ein am Schlitten 2 um einen Bolzen 6 drehbar befestigtes Exzenter 7 drehbar, das mit einem Handgriff 8 ausgerüstet ist. Der Schlitten 3 ist ebenfalls mit einer Schlittenführung versehen, deren Führungsrichtung rechtwinklig zu den Führungsrichtungen der Schlitten 2 und 3 verläuft und in welcher ein Schlitten 9 mit Hilfe eines Triebes io verschieblich ist. Der Schlitten 9 trägt einen Arm i i, in dem beweglich und mittels einer Schraube 12 feststellbar eine Kugel 13 gelagert ist, die mit einer Klemmvorrichtung i.1 für eine Stange 15 verbunden ist. Diese Stange.i5 trägt einen gabelartig ausgebildeten Stützkörper 16, in welchem zwei Kugeln 17 und 18 um ihre Mittelpunkte i9 und 2o drehbar gelagert sind. An der Kugel 17 ist einerseits eine Einspannvorrichtung 2I für ein Mikrowerkzeug, beispielsweise eine feine Nadel22, anderseits ein mittels eines Rändelknopfes 23 drehbarer Hebel 24 befestigt. Der Hebel 24 besteht aus zwei teleskopartig ineinander verschieblichen Teilen, die durch den Druck einer Feder 25 im Sinlie einer Vergrößerung der Hebellänge beeinflußt werden. Das freie Ende des Hebels 24 ist kugelig ausgebildet (4bb. 3) und greift in eine kugelige Aussparung 26 der Kugel i8 ein. Die Ahmessungen dieser Aussparung 26 sind so gewählt, daß der Mittelpunkt 27 der kugeligen Endfläche des Hebels 2.1 exzentrisch zum Mittelpunkte 2o der Kugel 18 liegt. An der Kugel 18 ist ein als Handgriff ausgebildetes Steuerglied 28 befestigt. Die Enden des Handgriffes 8 und des Handgriffes 28 liegen in mittleren Lagen so nebeneinander, daß sie bequem mit den Fingern einer Hand gleichzeitig bedient werden können.
  • Durch Drehen des Rändelknopfes 23 und Verschieben des Schlittens 9 mittels des Triebes io und des Schlittens 3 mittels der Spindel 4 läßt sich das Werkzeug 22 in die für das Arbeiten geeignete Lage gegenüber dem Objekte im Gesichtsfelde eines Mikroskops bringen, wobei gegebenenfalls eine weitere Grobeinstellung durch Verschieben und Drehen der Stange 15 in der Klemmvorrichtung 14 und durch Drehen der Kugel 13 im Arm i i vorgenommen werden kann. Die Feinbeivegungen des Werkzeugs werden durch Schwenken der Handgriffe 8 und 28 mit einer Hand ausgeführt. Durch Schwenkung des Handgriffes 8 dreht sich das Exzenter in seinem Lager 5, wobei der Schlitten 2 mit dem Werkzeug 22 kleine Bewegungen in waagerechter Richtung ausführt. Schwenkungen des Handgriffes 8 bewirken gleichgerichtete kleine Schwenkungen des Werkzeuges 22, dessen Spitze dabei Bewegungen ungefähr in einer lotrechten Ebene, und zwar in beliebigen Richtungen ausführt. Die Größe der Bewegungen der Werkzeugspitze ist abhängig von der Größe des Abstandes des Mittelpunktes 27 vom Mittelpunkt 2o und des Exzenters 7 und kann beliebig klein gemacht werden.

Claims (1)

  1. hATENNTANSI'ltÜCIlli: i. Feinbewegungsmeehanismus, der dazu dient, die Bewegungen eines von Hand betätigten Steuergliedes stark verkleinert auf ein Werkzeug o. dgl. zu übertragen, wobei das Steuerglied von einer um ihren Mittelpunkt drehbaren Kugel getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kugel (I8) und eine das Werkzeug (22) tragende zweite Kugel (I7)_ in einem gemeinsamen Stützkörper (I6) um ihre Mittelpunkte (I9, 20) frei drehbar gelagert sind, und daß an der das Werkzeug (22) tragenden Kugel (i7) ein Hebel (2q.) befestigt ist, dessen Länge entgegen dem Drucke einer Feder (25) veränderlich ist und dessen zweckmäßig kugelig ausgebildetes Ende sich in einer in der mit dem Steuergliede (28) versehenen Kugel (i8) befindlichen kugeligen Aussparung (26) stützt, deren Mittelpunkt (27) exzentrisch zu der mit dem Steuergliede (28) versehenen Kugel (i8) liegt, so daß durch die Bewegungen des Steuergliedes (28) Bewegungen der Spitze des Werkzeugs (22) ungefähr in einer lotrechten Ebene, und zwar in beliebigen Richtungen erzielt werden. z. Feinbewegungsmechanismus nach Anspruch i mit einer Vorrichtung zur Ausführung dreidimensionaler Bewegungen des Werkzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung dieser Vorrichtung (7) ein so gestalteter Handgriff (8) dient, daß sich dieser zugleich mit dem Steuergliede (28) von -einer Hand bewegen läßt.
DE1936Z0023197 1935-05-11 1936-05-12 Feinbewegungsmechanismus Expired DE700393C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK700393X 1935-05-11

Publications (1)

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DE700393C true DE700393C (de) 1940-12-19

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ID=8152337

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1936Z0023197 Expired DE700393C (de) 1935-05-11 1936-05-12 Feinbewegungsmechanismus

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DE (1) DE700393C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3336519A1 (de) * 1983-10-07 1985-04-25 Fa. Carl Zeiss, 7920 Heidenheim Monipulator an operationsmikroskopen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3336519A1 (de) * 1983-10-07 1985-04-25 Fa. Carl Zeiss, 7920 Heidenheim Monipulator an operationsmikroskopen

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