DE7002829U - Elektrisch isolierender polierspatel. - Google Patents

Elektrisch isolierender polierspatel.

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DE7002829U
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Germany
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polishing
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glued
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Expired
Application number
DE19707002829
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English (en)
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Boesch-Wisselink Maria
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/02Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping rigid; with rigidly-supported operative surface
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung
Maria Bösch-Wisselink, Ö702 Zollikon, Bahnhofstr. 3O1
Schweiz
Elektrisch isolierender Polierspatel
Die Neuerung betrifft einen elektrisch isolierenden Polierspatel mit einem Handgriff und einer, eine PoIierschicht tragenden Zunge.
Kontakte von elektro-magnetischen Relais, insbesondere von sog. Telefonrelais in Telefonzentralen sind ständigen Veränderungen der Oberfläche und Abnützungen unterworfen. Auf den Kontaktoberflächen bilden sich neben schwer entfernbaren Karbidschichten auch Oxyd- oder Staubschichten, die die Kontaktgabe beeinträchtigen. Insbesondere sind Kontakte in Telefon-Sprechstromkreisen sehr empfindlich und können Geräuschstörungen verursachen, welche die Verständlichkeit beim Telefonieren erschwer—en oder sogar unmöglich machen.
Die Relais-Kontakte müssen deshalb periodisch gereinigt werden. Das Reinigen von Relais-Kontakten muß so geschehen, daß keine zusätzlichen Zerstörungen entstehen. Die Oberfläche muß möglichst fein poliert werden und darf keine zusätzliche Rauhigkeit erhalten. Auch dürfen die Telefon-Relais-Kontakte durch das Reinigen nicht verbogen werden, damit die Kontakt-
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Abstände und die Kontakt-Drücke nicht verändert werden.
Ferner darf durch das Reinigen nicht eine zusatzliche Metallschicht oder isolierende Schmutzschicht aufgebracht werden.
Als Werkzeug für diese Arbeit werden Polierspateln benutzt. Es sind Polierspatein bekannt, deren Griff aus einem fl ^hen, linealähnlichen Holzbrettchen besteht, das am Ende eine dünne Zunge aufweist, welche durch Verminderung der Dicke des Holzbrett-
--. chens gebildet ist. Diese Zunge ist mit einer Polier-
schicht versehen; sie ist beispielsweise mit dünnem Hirschleder, Schleifpapier oder dgl. beklebt.
Solche bekannten Polierspateln weisen Mangel auf, die das feinfühlige Reinigen von Relais-Kontakten unmöglich machen »und die Betriebs- und Lagerhaltung erschweren. Die Zunge dieser bekannten Polierspateln kann wegen der Art der bisherigen Herstellung nicht beliebig dünn gemacht werden. Die übliche Dicke beträgt bisher ca. 1 mm. Wenn eine solche Zunge mit Hirschleder beklebt ist, hat sie eine Dicke von ca. 2,o mm*
Da der übliche Kontaktabstand nur ca. 0}6 mm beträgt, besteht die Gefahr, daß die Kontaktfedern beim Einführen der Polierspatel verbogen werden. Zudem ist die bisher bekannte Spatelzunge starr ausgebildet und sie beeinträchtigt aufgrund dieser Starrheit die Feinfühligkeit bei der Kontaktreinigung.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Polierbrettchen besteht darin, daß sie bei infolge Gebrauchs verschmutztem Belag insgesamt unbrauchbar werden und dann durch ein neues Brettchen ersetzt werden müssen.
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Ein solches Erneuern de? gesamten Polierspatels nach Verschmutzen des Belags ist relativ aufwendig und dementsprechend teuer.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel der eingangs erwähnten bekannten Polierspateln zu vermeiden und stattdessen einen Polierspatel zu schaffen, der relativ billig herzustellen, flexibel und relativ dünn auszubilden ist.
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, daß bei einem Polierspatel der eingangs erwähnten Art die Zunge in dem als Halter ausgebildeten Handgriff lösbar befestigt ist.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Polierschicht einer solchen Zunge aus einen Polierstoff streif en besteht, der auf die Zunge aufgeklebt ist.
Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, daß der Halter an seinem der Zunge zugewandten Ende mit einem Schlitz zur Aufnahme des vom Polierstoffstreifen abgewandten Zungenendes versehen ist, wobei der Halter ein Klemmstück zum Festklemmen des Zungen^ endes im Schlitz aufweist.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines solchen Klemmstücks besteht in einem Klemmring.
Das Vorsehen eines die auswechselbare Zunge aufnehmenden Halters ermöglicht es, besonders preisgünstige Polierzungen herzustellen und diese, bei einem entsprechend gewähltem Zungenmaterial, so dünn auszubilden, wie es den Erfordernissen entspricht· Damit der-die PoIierschicht tragende-Teil der Zunge -sehr dünn, also möglichstunter 0*7 bis 0/8 mm .. sein kann, muß das Zungenmaterial eine
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große Festigkeit aufweisen. :f
Die Neuerung sehJVjt deshalb vor, daß die Zunge au· einem federnd slaiUechen, isolierenden, dünnen Holzplättchen besteht.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Neuerung ! - besteht das Holzplättchen aus langfaserigem, zähem Hickoryholz.
Die Neuerung schlägt ferner vor, daß das Holzplättchen aus dünnem Sperrholz besteht.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Neuerung wird vorgeschlagen, daß das Holzplättchen maximal 0,8 mm dick ist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Polierstoffstreifen mit einem solchen Leim auf die Zunge aufzukleben, der aus ähnlichen organischen Substanzen besteht, wie der aufgeklebte Polierstoffstreifen bzw. wie das aufgeklebte Polier-Leder.
Als besonders geeigneter Klebstoff hat sich Knochenleim erwiesen.
Die Neuerung schlägt weiter vor, daß die Zunge, aus einem Phenoplast-Schichtträger mit Vielschichtpapier als Harzträger besteht.
Damit die Zunge möglichst stabil im Halter befestigt werden kann, ist sie an ihrem dem Halter zugewandten Ende konisch verjüngt. '
HlNWElSt Di·» Unterlage fBetchreibung und Sdiutzonspr.) ist di· nileW^eingereichte; ti· weicht wn ctor W<Nrtfa*«ng der uriprOnglich einoereichteir Unterlagen at. Di· rechtliche Bedeutung der Abweichuno i»t. nicM gepjOft.JWl ·*"££"««*·£· gereichten Unterlagen befinden michTin den Amttakten. Sie konnm jeder»» ohn. NaoWl "'W"*"/*"1 'äSSS^JRSSJT renfrei eingesäten werden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopien oder Filmneflotiv» XU Om Oblh fmti O*I"W* C UU (ί.ί9) OeeHdk·· tetetlmm»,
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i !.Z- 5 - 20. Januar 1970 L
Wenn die Zunge auf beiden Seiten mit einem Polierstoffstreifen belegt ist, dann ist es zweckmäßig, daß der Polierstoffstreifen ein ungeteilter, zu beiden Seiten der Zunge festgeklebter, das dem Halter abgewandte Ende der Zunge umgreifender Streifen ist. Eine solche Ausbildung verhindert, daß sich der Polierstoffstreifen beim Hineinstoßen zwischen zwei Kontakte von der Zunge löst.
Zungen mit verschiedensten Polierstreifen, beispielsweise aus Hirschleder, Zickelleder, mit F einstdiamant besetztem Papier oder anderen zum Polieren geeigneten Stoffen, können innerhalb kürzester Zeit ausgewechselt werden und benötigen nur einen sehr geringen Lagerraum.
Die genau wählbare elastische Biegsamkeit der Zunge erhöht das Feingefühl bei der Arbeit und vermeidet Schaden durch Verbiegen von Relais-Kontaktfedern. Die Auswechselbarkeit der Polierzunge erhöht den Gebrauchswert derselben. Darüberhinaus werden die Betriebskosten dadurch reduziert, daß man statt des bisher bekannten ganzen Holzbrettchens nun nur kleine Plättchen wegzuwerfen hat.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Halters mit
eingesetzter Zunge mit entlang linie 1-1 in Fig. 2 geschnittenem Klemmring(
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Halter mit Zunge gemäß Fig. 1.
Der Halter 12 ist an seinem vorderen Ende mit einem Längsschlitz 15 versehen, in den eine Zunge eingeschoben ist, welche einen die Zunge umgreifenden
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beidseitig aufgeklebten Polierstoffstreifen 13 trägt. Der Halter 12 besitzt einen Klemmring 14, welcher beim Verschieben des Klemmrings gemäß Zeichnung nach links die beiden durch den Schlitz 1? voneinander getrennten Halterlaschen gegen die Zunge 11 preßt und diese festklemmt. An ihrem hinteren Ende ist die Zunge 11 konisch verjüngt oder zugespitzt ausgebildet. Diese Zusp';iung dient, insbesondere bei einem Eingreifen der Zuspitzung in ein entsprechend ausgebildetes Gegenstück des Halters, zu einem zusätzlichen Festlegen der Zunge 11 im Halter 12.
Λ-ν Der Klemmring Ik kann auch als Gewindering aus
gebildet sein, der auf ein ggfs. konisches Gewinde des Halters aufschraubbar ist und der beim Aufschrauben auf das Haltergewinde die beiden durch den Schlitz voneinander getrennten Halterlaschen gegen die Zunge 11 preßt und diese festklemmt.
- Schutzansprüche -

Claims (1)

1. Elektrisch isolierender Polierspatel mit einem Handgriff und einer eine Polierschicht tragenden Zunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (11) in dem als Halter (12) ausgebildeten Handgriff lösbar befestigt ist.
2. Polierspatel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,; daß die PoIierschicht aus einem Polierstoffstreifen (13) besteht, der auf die Zunge
(11) aufgeklebt ist.
3. Polierspatel nach Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (12) an seinem der Zunge zugewandten Ende mit einem Schlitz (15) zur Aufnahme des vom Polierstoffstreifen abgewandten Zungenendes versehen ist, wobei der Halter
(12) ein Klemmstück Hk) zum Festklesmen des Zungenendes im Schlitz-(15) aufweist.
k. Polierspatel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (lk) ein Klemmring ist.
5. Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis (t, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (11) aus einem federnd elastischen, isolierenden, dünnen Holzplättchen besteht.
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Polierspatel nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Holzplättchen aus langfaserigem, zähem Hickoryholz besteht#
7. Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzei chnet, daß das Holzplättchen aus dünnem Sperrholz besteht.
8· Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Holzplättchen maximal 0,8 mm dick ist.
9· Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzei chnet, daß der Polierstoffstreifen (13) mit einem solchen Leim auf die Zunge (11) aufgeklebt 1st, der aus ähnlichen organischen Substanzen besteht, wie der aufgeklebte Polierstoffstreifen bzw. wie das aufgeklebte Polier-Leder.
10. Polierspatel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Polierstoffstreifen (I3) mittels Knochenleim aufgeklebt ist.
11. Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (11) aus einem Phenoplast-SchiChtträger mit Vie!schichtpapier als Harzträger besteht.
12. Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge an ihrem dem Halter zugewandten Ende konisch verjüngt ist.
13· Polierspatel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Polierstoffstreifen (13) ein ungeteilter,
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zu beiden Seiten der Zunge (11) festgeklebter, das dem Halter (12) abgewandte Ende der Zunge (11) umgreifender Streifen ist.
l4. Polierspatel nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (l4) \ ein Gewindering ist.
760282923.7.70
DE19707002829 1969-02-01 1970-01-28 Elektrisch isolierender polierspatel. Expired DE7002829U (de)

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CH165669A CH492521A (de) 1969-02-01 1969-02-01 Elektrisch isolierender Polierspatel mit Wechselzunge

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