DE700152C - Herstellungsverfahren fuer gehaertete Gewindespindeln - Google Patents

Herstellungsverfahren fuer gehaertete Gewindespindeln

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DE700152C
DE700152C DE1934L0087204 DEL0087204D DE700152C DE 700152 C DE700152 C DE 700152C DE 1934L0087204 DE1934L0087204 DE 1934L0087204 DE L0087204 D DEL0087204 D DE L0087204D DE 700152 C DE700152 C DE 700152C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/022Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for helicoidal grooves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für gehärtete Gewindespindeln, insbesondere Trapezgewindespindeln, die zur Erzeugung genauer Bewegungen von Maschinenteilen, wie Schlitten von Werkzeugmaschinen u. dgl., dienen. Es ist bekannt, solche Gewindespindeln aus dem vollen gehärteten Vorwerkstück zu schleifen. Durch das Eindringen der Schleifscheibe um das Maß der Gewindetiefe werden aber Spannungen frei, die sich in einem Verziehen der Spindel, besonders wenn diese sehr lang ist, auswirken. Ein weiterer Nachteil der so hergestellten Gewindespindeln ist, daß auf Grund der mit der Tiefe abnehmenden Härtewirkung die dem Gewindekern benachbarten Flankenteile weicher sind als die äußeren Flankenteile. Die Flanken des Gewindes erfahren also späterhin beim Gebrauch der Spindel eine
ao unterschiedliche Abnutzung.
Daher ging man dazu über, zuerst die Gewindegänge in dem ungehärteten Vorwerkstück mittels Formdrehstahls oder Formfräsers vorzuschneiden, darauf das vorge- arbeitete Werkstück zu härten und dann auf der Gewindeschleifmaschine fertigzuschleifen. Hierbei war jedoch nach dem Fertigbearbeiten immer noch ein verhältnismäßig starkes Verwerfen und Verziehen der Gewindespindel festzustellen. Angestellte Versuche haben ergeben, daß die Angriffswirkung der Schleifscheibe am Gewindegrund schuld daran ist, indem durch die Zertrennung der oberen Werkstoffschicht am Spindelkörper Spannungen ausgelöst werden, die sich als Ungenauigketten in der Steigung und als Schlag, d.h. unrunder Lauf des -Gewindes, bemerkbar machen.
An sich ist es allgemein bekannt, daß jede spanabhebende Bearbeitung, insbesondere von gehärteten Werkstücken, Spannungen frei werden läßt, die auf ein Verziehen des Werkstücks hinarbeiten; man vermeidet daher grundsätzlich jede unnötige Bearbeitung. Wo Bearbeitung nicht zu umgehen ist, macht man die Bearbeitungszugaben so klein wie möglich. Beim Gegenstand der Erfindung besteht der erfinderische Schritt darin, daß unter Berücksichtigung dieser Regeln von einem Gewindenormalprofil abgewichen wird zum Zwecke- der Erzielung höchstmöglicher Bearbeitungsgenauigkeit.
Gemäß der Erfindung werden gehärtete Gewindespindeln in der Weise hergestellt, daß vor dem Härten und Schleifen die Gewindegänge in der Spindel, vorzugsweise durch Drehen, so vorgearbeitet werden, daß an den arbeitenden Gewindeteilen (Flanken) das übliche Übermaß für das Schleifen bleibt, der Gewindegrund aber so weit ausgespart wird, daß bei der auf das Härten nachfolgenden Schleif bearbeitung die Schleifscheibe den Gewindegrund nicht berührt.
Beim Fertigschleifen greift die Formschleifscheibe also nur die Flanken des Gewindes an, und es kann dabei so vorgegangen wer-
den, daß zuerst die eine Flanke und dann die andere fertiggeschliffen wird oder aber auch beide gleichzeitig.
Es ist noch zu erwähnen, daß Gewindefräser vielfach am Zahngrund ausgestochen werden zwecks Erzielung eines freien Auslaufs für die Schleifscheibe beim Schleifen der Zahnflanken und zur Vermeidung des Anlaufens des Fräsers an den Zahnköpfen der ίο zu fräsenden Verzahnung.
Gewindemeßwerkzeuge werden meist ausgespart zum Zwecke der Herstellung einer einwandfreien Anlage der Meßflanken am Werkstück. Auch dienen diese Aussparungen als Schmutznuten.
Eine vom normalen Profil abweichende Schlittenspindel mit vertieftem Gewinde in Verbindung mit einer Gewindespielausgleichvorrichtung wurde schon vorgeschlagen zur ao Erzielung eines dauernd satten Anliegens der Gewindeflanken.
Die Vorteile, die durch die Erfindung erzielt werden, ergeben sich nur bei schlanken gehärteten Spindeln, d.h. Spindeln, bei denen das größte Verhältnis von Kerndurchmesser zur Gewindelänge etwa 1: ι ο beträgt und die als Bewegungs-, Meß- und Leitspindeln an Maschinen und Apparaten verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Herstellungsverfahren für gehärtete Gewindespindeln als Bewegungs-, Meß- und Leitspindeln an Maschinen und Apparaten, insbesondere für gehärtete Trapezgewindespindeln, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem vorzugsweise durch Drehen erfolgenden Vorarbeiten (Ausschruppen) der Spindel vor dem Härten und Schleifen an den arbeitenden Gewindeteilen (Gewindeflanken) das übliche Übermaß für das Schleifen vorgesehen, der Gewindegrund aber so weit ausgespart wird, daß bei der nachfolgenden Schleif bearbeitung der Gewindeflanken die Schleifscheibe den Gewindegrund nicht berührt.
DE1934L0087204 1934-12-21 1934-12-21 Herstellungsverfahren fuer gehaertete Gewindespindeln Expired DE700152C (de)

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