DE699650C - Waermeableitung mittels Kuehlfluessigkeit bei Luftkammerreifen - Google Patents

Waermeableitung mittels Kuehlfluessigkeit bei Luftkammerreifen

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DE699650C
DE699650C DE1939B0188817 DEB0188817D DE699650C DE 699650 C DE699650 C DE 699650C DE 1939B0188817 DE1939B0188817 DE 1939B0188817 DE B0188817 D DEB0188817 D DE B0188817D DE 699650 C DE699650 C DE 699650C
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DE1939B0188817
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Louis Betz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/18Tyre cooling arrangements, e.g. heat shields

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

Es ist bei Elastik- bzw. Luftkammerreifen bekannt, durch Luftkühlung mittels Kammern oder Kanälen im Reifengummi, die meist mit der Außenluft in Verbindung standen, die durch die Fahrbeanspruchung im Reifengummi auftretende Wärme zu vernichten. Dies wurde auch bei Luftreifen gemacht, bei denen man rundum laufende Luftkammern in die LaufgummiscMcht legte und durch Kanäle die Verbindung der Luft in den Kammern mit der Atmosphäre herstellte, um eine Abkühlung vorzunehmen.
Es ist weiter bekannt, daß man bei sog. Luftkammerreifen, bei denen eine oder mehrere ringförmige Luftkammern am Reifengrunde, im Stahlband beginnend, in die Gummimasse des Reifens hereinrageh, mit Luft kühlte.
Eine wirkungsvollere Kühlung der erhitzten Reifengummimassen ist dann erreicht worden, als man begann, die Luftkammern auch nach der Stahlbandseite hin abzudichten und sie mit Kühlflüssigkeit zu füllen.
Bei mit Verschlußringen ausgeführten Luftkammerreifen, bei denen die Luftkammer bis zwischen die Stahlbänder hereinreichte, ist die Kühlung wirkungsvoller, weil hier aus der Kühlflüssigkeit die Reifenwärme über Verschlußring und Stahlband nach den Radmassen abgeleitet wird. Die Fahrgeschwindigkeiten, die solche Reifen aushalten, lagen also schon erheblich höher.
Nun tritt erfahrungsgemäß die Wärme bei Luftkammerreifen in zwei Zonen auf: einmal in der sog. Arbeitsebene der Reifen, die ungefähr in Luftkammermitte liegt {g-h der Zeichnung), und andererseits über dem oberen Teil der Luftkammer, rechts und links von der Querschnittsmittellinie (ungefähr bei den Punktenex und e2 der Zeichnung).
Da die Luftkammer aus technischen Gründen nur zum Teil mit Flüssigkeit gefüllt werden kann und diese Kühlflüssigkeit infolge der .Zentrifugalkraft während der Fahrt an die Oberseite der Luftkammer und an die Luftkammermitte geschleudert wird, während sie bei jeder Fahrtgeschwindigkeitsverminderung nach dem Luftkammergrunde zurückgeht, wird auch nur die Gummimasse in der unmittelbaren Umgebung der Luftkammer wirkungsvoll gekühlt. Die erzielbaren Fahrgeschwindigkeiten werden zwar erheblich höher als bei allen anderen Konstruktionen, genügen aber noch nicht immer für den Schnellverkehr.
Die Erfindung geht daher einen neuen Weg, der eine erhebliche Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit gewährleistet.
In der Abbildung, die einen Querschnitt durch einen derartigen Luftkammerreifen darstellt, ist /z die Reifengummimasse; ^1 und b2 sind die Stahlbandringe (einmal mit schmalem, einmal mit breitem Stahlband gezeichnet); c ist der Verschlußring, der die Stahlbandringe zusammenhalt und der zur Abdichtung der Luftkammer d mit den Stahlbandringen verschweißt oder verlötet werden kann; ex und ez geben die Lage der ringförmig in der Gummimasse liegenden Erhitzungszonen an, und /t und /2 zeigen die Kanäle, die vom oberen Teil der Luftkammer aus unmittelbar an und in die Erhitzungszonen hereingeführt werden. Durch die Zentrifugalkraft wird nunmehr die Kühlflüssigkeit unmittelbar in die erhitzten Gummizonen hereingeführt und so die Wärme wirkungsvoll abgeleitet.
Diese Kanäle, die über den gesamten Reifenumfang verteilt sind und sich entweder paarweise gegenüberstehen oder auch versetzt »o gegeneinander angeordnet werden, können entweder geradlinig oder gewunden oder konisch ausgeführt sein oder gleichmäßigen oder ungleichmäßigen Querschnitt haben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wärmeableitung mittels Kühlflüssigkeit bei Luftkammerreifen mit Basisluftkammern, . dadurch gekennzeichnet, daß von der Luftkammer (d) Kanäle (Z1 und /2) ausgehen, die in die erhitzungsgefährdeten Reifenzonen Kühlflüssigkeit hineinleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939B0188817 1939-10-12 1939-10-12 Waermeableitung mittels Kuehlfluessigkeit bei Luftkammerreifen Expired DE699650C (de)

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