DE699403C - gegeneinander verschiebbar sind - Google Patents

gegeneinander verschiebbar sind

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DE699403C
DE699403C DE1937H0153606 DEH0153606D DE699403C DE 699403 C DE699403 C DE 699403C DE 1937H0153606 DE1937H0153606 DE 1937H0153606 DE H0153606 D DEH0153606 D DE H0153606D DE 699403 C DE699403 C DE 699403C
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DE1937H0153606
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Inventor
Julius Herrmann
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/30Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Zum Anlassen und zur Drehzahlregelung von Asynchronmotoren besteht eine bekannte Methode darin, daß zwei Ständer, von denen einer verdrehbar ist, auf zwei mit gemein-S samer Kurzschlußwicklung versehene Läufer einwirken oder daß zwei gegeneinander ver; drehbare Läufer von einem gemeinsamen Ständer induziert werden. Bei einer relativen Verstellung der Teile gegeneinander um 180 elektrische Grade bleibt die Sekundärwirkung stromlos. Bei allmählicher Verringerung der Verstellung bis auf ο Grad wächst die EMK bei gleicher Schlüpfung bis zum Maximum. Diese Stellung entspricht dem Dauerbetrieb.
Es ist auch allgemein bekannt, die Drehzahlregulierung von Asynchronmotoren durch axiale Verschiebung des Läufers aus dem Ständerfeld heraus vorzunehmen. Hierbei kann neben, dem eigentlichen Arbeitsläufer ein loser Läuferteil vorgesehen sein. Um den Läuferstrom bis auf Null herabzudrücken, muß der Arbeitsläufer um seine ganze Länge verschoben werden, also so weit, bis derselbe aus dem Bereich des Ständerfeldes heraus ist. Neben einer erheblichen Verlängerung des Motors sind auch Lager für den losen Läuferteil erforderlich, die einer ständigen Wartung bedürfen.
Man kann auch den Läufer in Zonen ungleichen Widerstandes einteilen. Diese Methode bedingt aber eine noch größere Baulänge des Motors als die vorherige, wenn durch die Verschiebung des Läufers eine vollständige Stromlosigkeit desselben erreicht werden soll.
Es sind auch Motoren mit verschiebbarem Läufer bekanntgeworden, bei denen die Läuferwicklung auf einem Teil der Läuferlänge in sich gegengeschaltet ist. Dadurch aber, daß der entgegengeschaltete Teil der Wicklung im gleichen Eisenkörper liegt wie die übrige Wicklung, bleibt dieser Wicklungsteil wie jede bifii'are Wicklung wirkungslos, und
es wird hierbei nicht mehr erreicht wie bei den bekannten Motoren; bei denen ein Teil de: I Läufers unbevpicke.lt ist.
Bei diesen und jenen ist eine Verschiebung um die ganze Läuferlänge nötig, um den Läu: fer stromlos zu machen.
Bei dem der Erfindung zugrunde liegenden Motor ist nur eine Verlängerung und dementsprechend auch nur eine Verschiebung um die halbe Läuferlänge nötig, um eine vollständige Stromlosigkeit des Läufers herbeizuführen.
Die Erfindung besteht darin, daß bei einem axial verschiebbaren, aus zwei, nebeneinander !angeordneten Abschnitten verschiedener Breite bestehenden Läufer auf dem schmalen Läuferteil entweder die Wicklung tun 180 elektrische Grade versetzt oder der übrigen Läuferwicklung entgegengeschältet ist, wobei im ao letzteren Falle die Zuleitung zu dem entgegengeschalteten Teil dear Ankerwicklung der Einwirkung des Drehfeldes entzogen ist. Dabei ist ebenfalls bei einer bestimmten Stellung des Läufers im Ständerfelde der Läuferstrom gleidh Null. Wird der Läufer aus dieser Stellung allmählich in dem Ständerfeld axial verschoben, dann wächst die EMK bei gleicher Schlüpfung bis zum Maximum. Das Maximum ist dann erreicht, wenn der Läuferteil mit der um 180 elektrische Grade versetzten bzw. mit der entgegengeschalteten Wirkung sich außerhalb des Bereiches des Ständerfeldes befindet.
In den Abb. 1 bis 4 sind einige Wicfclungsarten angedeutet, nach denen der Läufer des Motors nach der Erfindung ausgeführt werden kann.
Abb. i. In dem Ständerfelde zwischen den Polens ist die Drahtsdhleife b drehbar und axial verschiebbar. In dem aus dem Ständerfelde α herausragenden Teil der Drahtschleife kann keine EMK induziert werden. Sind die Längen C und d einander gleich, dann bleibt die Drahtschleife stromlos, weil die in diesen '45 Teilen der Drahtsdhleife induzierten Ströme einander gleich, aber entgegengerichtet sind, sidh also gegenseitig aufheben.
Abb. 2. Verschiebt man die Drahtschleife
in die Stellung nach Abb. 2, dann erreicht
So der Strom im Läufer sein Maximum, weil der entgegengeschaltete Teil der Wicklung außerhalb des Ständerfeldes liegt, in diesem Wicklungsteil also keine EMK induziert werden kann. ;
>, Die Ausbildung der Wicklung nach den "•'Abb. ι und 2 ergibt sich für zweipolige Motoren.
Abb. 3. Hier wird ein Teil eines Stäbankers für einen mehrpoligen Motor gezeigt, wobei die einzelnen Stäbe teilweise um 180 elektrische Grade versetzt sind.
Abb. 4. Für Motoren jeder Polzahl eignet sich die hier angedeutete Ankerwicklung, bei der die einzelnen Ankerstäbe / teilweise rückläufig geführt, also der Hauptwicklung ebenfalls entgegengeschaltet sind, wobei die Verbindung beider Stabteile außerhalb des Bereichs des Feldes geführt ist. Die Ringe g 'und h verbinden die Stäbe / an ihren Enden miteinander.
Es ist ersichtlich, daß nur _ eine Läuferverlängerung um die halbe normale Läuferlänge und dementsprechend auch nur eine ebenso große Verschiebung nötig ist, um den Ankerstrom von Null bis zum Maximum an- 75 ■ steigen zu lassen.
Die Verschiebung des Läufers erfolgt entweder durch Hebel oder Schraubenspindel von Hand oder durdh einen- Preßluft- oder hydraulischen Zylinder. ,80
Das Einschalten des Netzstromes erfolgt in der Nullstellung (Abb; 1), ebenso das Umse'halten, wenn der Motor in beiden Drehrichtungen laufen soll.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Asynchronmotor, bei dem Ständer und Läufer axial gegeneinander verschiebbar sind und der Läufer aus zwei nebeneinander angeordneten, verschieden breiten Abschnitten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter des schmalen Läuferteils um 180 elektrische Grade gegenüber den übrigen Leitern versetzt (Abb. 3) oder ihnen entgegengeschaltet (Abb. r, 2 und 4) sind, wobei im letzteren Fall die Zuleitungen zu den entgegengeschalteten Leitern dem Bereich des Ständerfeldes entzogen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937H0153606 1937-11-10 1937-11-10 gegeneinander verschiebbar sind Expired DE699403C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054561B (de) * 1956-06-26 1959-04-09 Wolfgang Schick Dipl Ing Drehzahlregelbarer Asynchronmotor mit Kurzschlusslaeufer
DE1076311B (de) * 1956-05-28 1960-02-25 Scheller Textilmaschinenfabrik Warenabzugsvorrichtung mit selbsttaetig veraenderlicher Abzugskraft an Strick- und Wirkmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076311B (de) * 1956-05-28 1960-02-25 Scheller Textilmaschinenfabrik Warenabzugsvorrichtung mit selbsttaetig veraenderlicher Abzugskraft an Strick- und Wirkmaschinen
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