DE699294C - Webschuetzenantrieb fuer Breitwebstuehle - Google Patents

Webschuetzenantrieb fuer Breitwebstuehle

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DE699294C
DE699294C DE1938B0184614 DEB0184614D DE699294C DE 699294 C DE699294 C DE 699294C DE 1938B0184614 DE1938B0184614 DE 1938B0184614 DE B0184614 D DEB0184614 D DE B0184614D DE 699294 C DE699294 C DE 699294C
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DE
Germany
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shuttle
shooter
drive
bumps
shed
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Expired
Application number
DE1938B0184614
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Barnick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARTUR BARNICK
Original Assignee
ARTUR BARNICK
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webschützen'antrieb für Breitwebstühle Die Erfindung betrifft einen Webschützenantrieb an Breitwebstühlen mit einem oder mehreren nach dem Durchgang durch das Webfach im Kreislauf zum Facheingang zurückbewegten Schützen gemäß Patent 648 576. Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent ist das Aufpressen des Schützens auf die Saugnäpfe des Gummibandes mit gewisser Kraftleistung verbunden, die bremsend auf die Schützenbewegung wirkt, desgleichen die Ablösung des Schützens von den Saugnäpfen auf der Schützeneintrittseite. Durch e a me Ventilanordnung im Schützenkörperwurden diese Kraftleistungen wohl zu vermeiden sein, hierdurch würde aber die Sichexheit des Betriebes beeinträchtigt.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfiiidung dadurch behoben, daß das biegsame Antriebsband auf seiner Oberfläche nachinnen geneigte Höckerreihen und der oder die Webschützen im nüttleren Teil mit Wülsten versehene Rillen haben, in die die Höcker des Bandes eingreifen, während die Umleitrollen an der Schützenein- und -austrittseite mit einem gewölbten Laufkranz versehen sind, der auf der Eintrittseite das Eingreifen, auf der 'Austrittseite das Loslösen der Höcker aus den Wülsten ermöglicht.
  • An sich sind Mitnehmerbänder mit Knöpfen - bekannt, die # durch Einklemmen -in Federn den Schützen mitnehmen. Derartige Schützenantriebe sind aber in vorliegendem Falle, bei dem die Mitnahme lediglich durch Adhäsion erfolgt, nicht brauchbar. Gemäß der Erfindung wird demnach ein Antrieb geschaffen, der geräuschlos und materialschonend.arbeitet und beidemeinegenatieund sichere Mitnahme und Abgabe des Schlützens gewährleistet ist.
  • Auf'der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Antriebes gemäß der Erfindung schematisch veranschaulicht. Abb. i zeigt den Schützenantrieb in Vorderansicht.
  • Abb. 2 zeigt in. vergrößertem Maßstab die Schützenhaftvorrichtung nach dem Austritt des Schützens aus dem Webfach.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
  • Abb. 4 zeigt einen Schnitt des Schützens nach der Linie C-D# und des Bandes nach der Linie E-F in Abb. 2.
  • Wie, beim Schützenantrieb gemäß Hauptpatent sind zu beiden Seiten der Weblade i in einer Ebene senkrecht zur Gewebebahn Führungsscheiben 2 und 2' zur Umleitung eines endlosen Bandes 3 für den Antrieb eines oder mehrerer Greiferschützen 4 gelagert. Der Antrieb erfolgt wie beim Hauptpatent. Das endlose Antriebsband 3, z. B. ein Gummiriemen, wird durch Umleitrollen 5, 5', 5", 5111 unter der Weblade i hergeführt. Der Gummiriemen 3 ist auf seiner Oberseite mit zwei parallel laufenden, mit ihren Spitzen einander zu . j#e neigten Höckerreihen 6 versehen. Wie Abb. 2 und 3 zeigen, hat die Umlaufrolle 5 einen gewölbten Laufkranz, auf welchem sich das straff auflaufende Band 3 gemäß der Run-#ung anlegt. Um ein festes Anlegen zu gewährleisten, pressen die fest gelagerten Rollen 7 und 7' die Ränder des Gummibandes- 3 auf die Rolle 5. Hierdurch werden die normalerweise einander zugeneigten Spitzen der Höcker6 auseinandergezogen, so daß diaentsprechend vorgesehenen Rillen8 im Schätzen4 von den Höckern abstehen, wenn der Schützen 4 sich über der Rolle 5 befindet. Bei der fortschreitenden Bewegung in der Richtung des Pfeilesq (Abb.2) richten sich die Höcker6 in ihre alte Lage und greifen allmählich in die Rillen 8 des Schützens 4 ein. Im mittleren Teil des Schützens 4, etwa von Punkt i o bis Punkt i o', sind die Rillen mit den Wülsteiiii versehen, wodurch der Schützen 4 auf dem Band 3 festgehalten wird. Da die Wülste i i nur auf den mittleren Ab- schnitt des Schützens4 beschränkt sind, erübrigt es sich, die FührLingsscheibel-12 und 2' mit Gumniimäntehi gemäß dem Hauptpatent zu versehen. Auf der Schützenehitrittseite findet sinngemäß die Lösung des Schützens4 von der in gleicher Weise gebauten Rolle 5' statt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Webschützenantrieb für Breitwebstühle mit einem oder mehreren nach dem Durchgang durch das Webfach im Kreislauf zum Facheingang zurückbewegten Schützen nach Patent 648 576, dadurch gekennzeichnet, daß das-biegsame Antriebsband -auf seiner Oberfläche nach innen geneigte Höckerreihen - und der oder die Webschützen im mittleren Teil mit Wülsterr versehene Rillen haben, in die die Höcker des Bandes eingreifen, während die Umleitrollen an der SchüAenein- und -austrittseite mit einem gewölbten Laufkranz versehen sind, der auf der Eintrittseite das Eingreifen, auf der Austrittseite das Loslösen der Höcker aus den Wülsten ermöglicht.
DE1938B0184614 1938-09-15 1938-09-15 Webschuetzenantrieb fuer Breitwebstuehle Expired DE699294C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1535561B1 (de) * 1964-12-01 1970-07-23 Oberdorfer Metalltuchfabrik F Verfahren zur Schuetzenfuehrung an Flachwebstuehlen

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