DE699285C - raftfahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen - Google Patents
raftfahrzeuge, insbesondere ZugmaschinenInfo
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- DE699285C DE699285C DE1939B0185870 DEB0185870D DE699285C DE 699285 C DE699285 C DE 699285C DE 1939B0185870 DE1939B0185870 DE 1939B0185870 DE B0185870 D DEB0185870 D DE B0185870D DE 699285 C DE699285 C DE 699285C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
Description
Bei Zugmaschinen, welche in. rauhen Betrieben, z. B. in 4er Landwirtschaft, verwendet
werden, treten beim Überwinden von Hindernissen sehr starke Zugkraftänderangen
auf, welche das ganze Fahrzeug, besonders aber das Getriebe, unzulässig beanspru-'
Chen. Als wirksames Mittel hat sich auch hier das Einschalten einer Federung in den
Kraftwieg zwischen Motor und Treibachse bewährt. So hat man z.B. die Antriebsräder
am Fahrzeugkörper beweglich über Gelenkhebel befestigt, die unter Federwirkung stehlen. Fährt das Fahrzeug an oder wird ein
Hindernis überwunden, so kann der Gelenkhebel 'und damit das Rad durch die Federung
die Stöße aufnehmen.
Bei Entlastung oder in der Ruhelage stützte sich der Gelenkhebel auf einem am Wagenkasten
angebrachten festen Anschlag ab. Ein
ao fester Anschlag hatte jedoch den Nachteil, daß bei plötzlicher Entlastung oder z. B.
beim Gangwech'sel die Feder ebenfalls plötzlich entlastet wurde und damit der Gelenkhebel
mit einem heftigen Schlag von dem Anschlag aufgehalten wurde. Versuche, die
Rückschläge durch federnde Anschläge aufzufangen, führten wohl, zur Milderung, jedoch
nicht zur endgültigen Behebung dieses Mangels. Die Ursache liegt darin, daß der Gelenkhebel
bei Entlastung keinen .Widerstand mehr findet,'so" daß die frei werdende Energie
der Speicherfeder den Gelenkhebel und das an ihm befestigte Treibrad stark beschleunigte
und mit aller Wucht gegen den Anschlaghebel warf. "
Nach vorliegender Erfindung wird die entlastete Speicherfeder daran gehindert, ihre
frei werdende Energie in Beschleunigungsarbeit umzusetzen, was dadurch geschieht,
daß die Bewegung durch eine Flüssigkeit gedämpft wird, die durch ein einstellbares, ■-.
nur in einer Richtung wirkendes Drosselventil in ein Ausgleichsgefäß fließt. Mit dieser
Lösung ist es auch möglich, beim Gangwechsel den Gelenkhebel in der gerade ein- 45·
genommenen Stellung festzuhalten, so daß
■χ· ai ι
. auch die früher hier beobachteten Rückstöße auf das Getriebe vermieden werden.
In Abb. ι der Zeichnung ist das nachgebende
Getriebe mit Falldämpfung in Ruhestellung und in Abb. 2 in einer Ärbeitsstel·-,
lung dargestellt. Das Antriebsrad« ist an dem Zapfen b gelagert, um den der Schwenkhebel
C drehbar angeordnet ist. In dem anderen Ende dieses Schwenkhebels ist die Wellet
drehbar, die überdies in dem Fahrzeugrahmen drehbar gelagert ist. Auf dieser Wellet
sitzt außerdem ein Ritzel e, welches in das an
dem Treibrad befestigte Zahnrad / leingreift. Nimmt man an, daß der Hebel c zunächst
'5 gegenüber,dem Fahrzeug nicht beweglich ist, wenn das Ritziel -e in Pfeilrichtung gedreht
wird, so läuft das Antriebsrad ß entsprechend dem Übersetzungsverhältnis zwischen e und /
mit, und das Fahrzjeug hewegt sich. Sobald zo am Zughaken ein Fahrwiderstand auftritt,
■warben auf den Hebel C Kräfte, die das Ende
mit dem Zapfen b nach rechts und das andere Ende mit der Welle d nach links zu bewegen
suchen. Wenn sich . jetzt der Hebel gegen den Fahrzeugrahmen bewegen kann,
, ■ so rollt sich das Ritzels auf dem Zahnrad/
nach links ab und htebt den Rumpf des Fahrzeuges an, ohne daß sich das Rad α mit-■
dreht. Hierbei muß das auf dem Antriebs-3«
rad lastende Wagengewicht und weiterhin eine Feder überwunden werden, die den
Hebelt" gegen den Fahrzeugrahmen festlegt,
wobei der Weg des Hebels c durch den Anschlag k nach links (rückwärts) begrenzt
wird. Die Speicherfeder besteht aus einem Kolben/, der in einem mit Luft von einstellbarem
Druck gefüllten Zylinder gleitet. Die Kolbenstange It dieses Kolbens ist an
'eine Verlängerung g des Hebels C angelenkt.
Solange die Kraft am Hebele den Druck auf
den Kolben/ nicht überwindet, behält der Hebele die in Abb.'i gezeichnete Lage bei.
Wird jedoch der Zugwiderstand durch irgendein Hindernis erhöht, so bleibt im ersten
Augenblick die Achse δ und damit das Antriebsrad α stehen oder verringert seine Geschwindigkeit.
Das Ritzel # wälzt sich auf dem Zahnrad/ so lange nach links ab, bis
die Summe aus dem angehobenen Wagengewicht und dem Gegendruck auf den Kolben
i den Zugwiderstand überwindet. Aus Abb. 2 ist zu ersehen) wie in der Arbeitsstellung
der Wagenkasten r gegenüber der Ruhestellung , in Abb. 1 ,angehoben ist. Der An*
rriebsmotor läuft also im Augenblick des
Widerstandes selbst bei stillstehendem Rad weiter. Wenn der Fahrer dies verspürt, öffnet
er die Drosselklappe vollständig, um die Motorleistung zu steigern. Zu dieser willkürlichien
Zugkrafterhöhung kommt noch die frei werdende Energie des Schwungrades und die in der Luftfeder sowie im angehobenen Fahrzeug
enthaltene Energie hinzu, um das Hindernis zu. überwinden, ohne daß unzulässige
Materialbeanspruchungen auftreten. Sobald >der Zugwiderstand nachläßt oder das Hindernis
überwunden ist, drückt der Kolben / und das Rumpfgewicht den Schwenkhebel c wieder
in die in Abb. 1 gezeichnete Lage zurück.
Zur Dämpfung der hierbei oder beim Gangwechsel durch die rasche Entlastung der
Feder entstehenden heftigen Stöße ist die Flüssigkeitsdämpfung nach der Erfindung vorgesehen.
Zu diesem Zweck ist die untere Hälfte des Luftzylinders 1 abgedichtet und
mit Flüssigkeit gefüllt und über den Kanal ti
mit dem jAusgleichbehälter m verbunden. Wird
der Kolben/ nach oben gedruckt, so saugt er aus dem Ausgleichbehälter m über das
sich öffnende Rückschlagventil ο Flüssigkeit an. Diese Bewegung erfolgt also ungedämpft,
da sich die .Kugel von ihrem Sitz abhebt. In umgekehrter Richtung jedoch, d. h. wenn
der Zugwiderstand nachläßt, schließt sich das Ventil bis auf einen kleinen Spalt, so daß
die Bewegung nur gedämpft erfolgen kann. Die Einstellung des .Ventilspaltes erfolgt
durch den nachstellbaren Kegel p, so daß die Dämpfung geregelt werden kann.
Eine Entladung des Speichers findet nicht nur beim Nachlassen des Zugwiderstandes,
sondern auch beim Gangwechsel statt, da liier die Antriebskraft ausfällt. In solchen
Fällen muß' der Schwenkhebel, um das Schalten überhaupt zu ermöglichen, festgehalten
werden. Hierzu wird der Kegel ρ beim Treten des Kupplungspedales q angehoben ,
und damit das Ventil ο vollständig geschlossen. Der Schwenkhebel wird somit festge- 1°°
halten und nimmt erst nach Einschalten des neuen Ganges seine Bewegung wieder auf.
Selbstverständlich kann man die Dämpfung auch anders ausführen, indem man z. B.
■einen zweiten Zylinder vorsieht, der eben- '»5
falls auf den Schwenkhebel einwirkt. Es ist auch möglich, an Stelle der Flüssigkeit ein
Gas zu verwenden oder eine elektrisch wirbende Dämpfung einzubauen, ohne daß sich
am Wesen der Erfindung etwas ändert.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Unter Speicherwirkung nachgebendes Getriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen, mit auf den Antriebsritzelwelien gelagerten, die Treibräder tragenden Schwenkhebeln, bei dem die den Speicher entladende Bewegung der Schwenkhebel gedämpft ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Dämpfung eine Flüssigkeit verwendet wird, die durch ein einstell-bares, nur in einer Richtung wirkendes Drosselventil, in ein Ausgleichgefäß fließt.
- 2. Getriebe nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil (o) während des Gangwechsels oder Löeens ' der Getriebekupplung geschlossen ist, so daß die Entladebewegung der Schwenkhebel angehalten wird.
- 3. Getriebe nach Anspruch 1 und 2$ dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungspedal (q) auf das Drosselventil (o) 'einwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939B0185870 DE699285C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | raftfahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939B0185870 DE699285C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | raftfahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699285C true DE699285C (de) | 1940-11-26 |
Family
ID=7010112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939B0185870 Expired DE699285C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | raftfahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699285C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016220383A1 (de) | 2016-10-18 | 2018-04-19 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Scooter mit Fußablagenanordnung |
-
1939
- 1939-01-08 DE DE1939B0185870 patent/DE699285C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016220383A1 (de) | 2016-10-18 | 2018-04-19 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Scooter mit Fußablagenanordnung |
| WO2018072918A1 (de) | 2016-10-18 | 2018-04-26 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Scooter mit fussablagenanordnung |
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