DE69920404T2 - Telefonempfangsschaltung zur Unterdrückung der Schaltungsinterferenz - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Empfangsabschnitt eines Telefons des Typs, der in dem Oberbegriff von Anspruch 1 definiert ist.
  • Das Signal, das durch ein Telefon eines digitalen Telefonnetzes empfangen wird, wird zuerst demoduliert und dann in digitaler Form verarbeitet, wird in analoge Form umgewandelt und schließlich verstärkt und an einen elektroakustischen Wandler angelegt.
  • Der Empfangsabschnitt eines Telefons kann schematisch dargestellt werden, wie es in 1 gezeigt ist. Ein demoduliertes Digitalsignal RX-IN, das durch eine Empfangs- und Demodulationseinheit 10 erzeugt wird, wird an den Eingang einer Schaltungseinheit 11 angelegt, in der dasselbe in analoge Form umgewandelt und gefiltert wird und seine Spannung verstärkt wird. Der Analogsignalausgang von der Einheit 11 wird an den Eingang eines Leistungsverstärkers 12 angelegt, der das Signal zu einem elektroakustischen Wandler 13, wie z. B. einer elektromagnetischen Einheit oder einem Lautsprecher mit ausreichender elektrischer Leistung für den Betrieb desselben, übertragen kann. Die Verstärkung des Leistungsverstärkers 12 wird durch das Verhältnis zwischen dem Widerstandswert eines Rückkopplungswiderstandes R2, der zwischen den invertierenden Eingang und den Ausgang des Verstärkers geschaltet ist, und den Widerstandswert eines Widerstandes R1, der zwischen den Ausgang der Einheit 11 und den invertierenden Eingang des Verstärkers geschaltet ist, bestimmt.
  • Um eine Leistungsdissipation zu verhindern, wenn das Telefon nicht in Gebrauch ist, ist eine Schaltungseinrichtung, die auf eine externe Aktivierungs- oder Deaktivierungssteu erung anspricht, sowohl in der Einheit 11 als auch in dem Verstärker 12 bereitgestellt. Diese Funktion ist dargestellt durch die Verbindungen der Einheit 11 und des Verstärkers 12 mit einem Anschluss, an den ein Einbitdigitalsignal PD (power down – Ausschalten) angelegt werden kann. Herkömmlicherweise entspricht das Signal PD = 1 einem Nullstromabsorptionszustand, und das Signal PD = 0 ermöglicht eine Absorption von Strom von der Versorgung (power up – Einschalten).
  • Bekanntlich unterliegen jedes Mal, wenn eine Änderung von dem „Ausschalt"-Zustand zu dem „Einschalt"-Zustand oder umgekehrt vorliegt, sowohl die Signalverarbeitungseinheit als auch der Leistungsverstärker einem abrupten Spannungs- und Stromübergang, bevor dieselben den stabilen Betriebszustand erreichen. Während dieses Übergangs werden elektrische Störungen mit Frequenzkomponenten in dem akustischen Band erzeugt und in hörbares und störendes Rauschen in dem elektroakustischen Wandler übersetzt.
  • Um diese Probleme zu umgehen, wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, die eine Reihen- und/oder Parallelschaltung aktiver und passiver Komponenten mit dem Wandler vorsehen, um die unerwünschten elektrischen Störungen herauszufiltern. Eine Lösung diesen Typs benötigt aber relativ voluminöse Komponenten außerhalb des Leistungsverstärkers, der normalerweise in der Form einer integrierten Schaltung vorliegt.
  • Es wurde auch vorgeschlagen, Verarbeitungseinheiten und Verstärkungseinheiten mit symmetrischen Ein- und Ausgängen zu verwenden, um zumindest einige der möglichen Störungen, insbesondere so genannte Gleichtaktstörungen, aufzuheben. Die Verwendung von symmetrischen Verstärkungseinheiten wurde jedoch gemäß dem Stand der Technik nur für vorteilhaft gehalten, wenn der elektroakustische Wandler zwischen die zwei symmetrischen Ausgänge geschaltet werden konnte. Wenn dies jedoch nicht möglich war, weil einer der An schlüsse des Wandlers mit einem festen Leistungsanschluss verbunden sein musste, z. B. mit der Masse der Schaltung, war es nicht möglich, den eigentlichen Vorteil des symmetrischen Verstärkers zu nutzen.
  • Die Europäische Patentanmeldung EP-A-0 642 247 offenbart eine Lautsprechvorrichtung für Telefonschaltungen.
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Empfangsabschnitt für ein Telefon zu schaffen, der eine Endstufe und einen elektroakustischen Wandler, bei dem einer der Anschlüsse desselben mit dem Masseanschluss verbunden ist, aufweist und der frei von den oben beschriebenen Störungen ist und keine Filterkomponenten benötigt.
  • Diese Aufgabe wird durch die Bereitstellung des Empfangsabschnitts, der allgemein in dem ersten Anspruch definiert und charakterisiert ist, erreicht.
  • Die Erfindung wird aus der folgenden, detaillierten Beschreibung eines nicht beschränkenden Ausführungsbeispiels derselben, die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird, besser ersichtlich. Es zeigen
  • 1 ein Blockdiagramm eines allgemeinen Empfangsabschnitts eines Telefons,
  • 2 ein Blockdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, und
  • 3 eine Kennlinie, die die zeitliche Beziehung zwischen den zwei Steuersignalen der Schaltung von 2 zeigt.
  • Mit Bezugnahme auf 2, bei der Elemente, die mit denjenigen von 1 identisch sind oder denselben entsprechen, durch die gleichen Bezugszeichen angezeigt sind, empfängt eine Verarbeitungseinheit 11 mit einer symmetrischen Struk tur ein demoduliertes Digitalsignal RX-IN als einen Eingang und liefert ein symmetrisches Analogsignal an zwei Ausgängen. Die Ausgänge der Einheit 11 sind mit den Eingängen einer Endleistungsstufe verbunden, die durch einen symmetrischen Differenzverstärker oder einen Volldifferenzverstärker 12 gebildet ist; insbesondere ist jeder Ausgang mit einem der Eingänge des Verstärkers 12 über einen Widerstand R1A oder R1B in Reihe mit einem n-Kanal-MOSFET-Transistor M1A oder M1B, der die Funktion eines elektronischen Schalters aufweist, verbunden. Die Differenzausgänge 15 und 16 des Verstärkers 12 sind in einer Rückkopplungsanordnung mit dem invertierenden bzw. dem nicht-invertierenden Eingang desselben über jeweilige Widerstände R2A, R2B, jeder in Reihe mit einem MOSFET-Transistor M2A, M2B, der zur Leitung vorgespannt ist, verbunden.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bilden die Schaltungseinheiten 10, 11 und 12 und die Verbindungselemente zwischen denselben Teile einer monolithischen integrierten Schaltung, die allgemein mit 5 bezeichnet ist.
  • Ein Ausgang des Verstärkers 12, der mit 15 bezeichnet ist, ist mit einem Anschluss OUT der integrierten Schaltung 5 verbunden. Ein Schalter 21 außerhalb der integrierten Schaltung, der z. B. durch zwei MOSFET-Transistoren gebildet ist, kann einen elektroakustischen Wandler 13 mit dem Anschluss OUT oder einem anderen Anschluss der integrierten Schaltung, der mit REF bezeichnet ist, mittels eines Entkopplungskondensators Cest verbinden. Der Schalter 21 weist einen Steuerungsanschluss 7 auf, der mit einer Steuerungseinheit 20 verbunden ist, die ebenfalls in der integrierten Schaltung 5 enthalten ist. Der Anschluss REF ist mit dem Zwischenabgriff eines Spannungsteilers verbunden, der durch zwei Widerstände Rcm1 und Rcm2 gebildet ist, die zwischen den Ausgang eines Operationsverstärkers 30 und den Masseanschluss der integrierten Schaltung geschaltet sind. Der invertierende Anschluss des Operationsverstärkers 30 ist mit seinem Ausgang verbunden und der nicht-invertierende Anschluss desselben ist mit einem Generator (nicht gezeigt) einer Referenzspannung Vref verbunden. Der Anschluss REF ist auch mit dem nicht-invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 31 verbunden, dessen invertierender Eingang mit dem anderen Ausgang 16 des Differenzverstärkers 12 verbunden ist. Der Verstärker 31 stellt eine Gleichtaktrückkopplungsschaltung dar, die normalerweise in einem symmetrischen Verstärker bereitgestellt ist zum Steuern der Gleichtaktreferenzspannung des Ausgangssignals.
  • Die Verarbeitungseinheit 11 und der Differenzverstärker 12 werden durch eine Spannungsversorgung Vcc, die nicht gezeigt ist, versorgt und weisen jeweils eine Schaltungseinrichtung auf, die die Versorgung derselben in Abhängigkeit von einem Signal, das an einen jeweiligen Aktivierungsanschluss 17 oder 18 angelegt wird, freigibt oder sperrt.
  • Die Steuerungseinheit 20 weist einen Eingangsanschluss 19 auf, der ein Binärsignal PD (Ausschalten) empfängt, das durch eine zentrale Steuerungseinheit 3 der Telefonschaltungen erzeugt wird, die unter anderem den Ein-/Aus-Zustand der Schaltungen des Empfangsabschnitts steuert. Die Steuerungseinheit 20 spricht auf das Signal PD an und erzeugt gemäß einem vorbestimmten Zeitprogramm das Signal SW zum Steuern des Schalters 21 und zwei Aktivierungs-/Deaktivierungssignale PD1 und PD2 an den Aktivierungsanschlüssen 17 und 18 der Verarbeitungseinheit 11 bzw. der Verstärkungseinheit 12. Das Signal PD1 wird auch an einen Aktivierungs-/Deaktivierungsanschluss 9 des Operationsverstärkers 30 und über einen Inverter 25 an die Gate-Anschlüsse der n-Kanal-MOSFET-Transistoren M1A und M1B angelegt. (Der Inverter 25 ist nötig, da die n-Kanal-Transistoren M1A und M1B geschlossen werden müssen, wenn der Verstärker 12 aktiviert wird; da dies geschieht, wenn das Binärsignal PD1 bei einem niedrigen Pegel ist (PD1 = 0), muss dieses Signal invertiert werden, um die positive Spannung aufzuweisen, die notwendig ist, um die n-Kanal-Transistoren M1A und M1B zu steuern; falls p-Kanal- Transistoren statt n-Kanal-Transistoren verwendet würden, wäre der Inverter nicht notwendig).
  • Die Widerstände R1A, R1B und R2A, R2B dienen dazu, die Verstärkung des Verstärkers 12 zu bestimmen. Die Funktion der Transistoren M2A und M2B, die zur Leitung vorgespannt sind, besteht ausschließlich darin, zum Bestimmen der Verstärkung einen zusätzlichen Widerstandswert in die Rückkopplungsschaltung einzubringen, der gleich demjenigen der leitfähigen Transistoren M1A und M1B ist. Die Verstärkung des Verstärkers wird durch das Verhältnis zwischen dem Rückkopplungswiderstandwert und dem Widerstandswert in Reihe mit dem Eingangsanschluss bestimmt. Bekanntlich ist es wegen der großen Veränderlichkeit der Herstellparameter während des Entwurfs einer integrierten Schaltung nicht möglich, den Widerstandswert eines einzelnes Widerstandes genau vorherzusagen, es ist jedoch möglich, zwei Widerstände mit einem exakten Verhältnis zwischen ihren Widerstandswerten herzustellen. Die Verbindung eines Transistors (M1A, M1B) mit einem gegebenen Widerstandswert, wenn er leitfähig ist, in Reihe mit jedem der Eingänge, modifiziert das Verhältnis, das bei der Entwurfsstufe zwischen dem Rückkopplungswiderstandswert und dem Widerstandswert in Reihe mit den Eingängen eingestellt wurde. Der Widerstandswert jedes der leitfähigen Transistoren M2A und M2B in Reihe mit den Rückkopplungswiderständen gleicht die Modifizierung dieses Verhältnisses aus.
  • Der Betrieb der Schaltung wird nun betrachtet. Wenn das Signal PD sich von 1 zu 0 ändert, d. h. von einem ausgeschalteten Zustand zu einem eingeschalteten Zustand (Einschalten), erzeugt die Steuerungseinheit 20 ein Signal PD2 = 0. Die Verarbeitungseinheit 11 wird durch dieses Signal an dem Aktivierungs-/Deaktivierungsanschluss 17 aktiviert. Nach einer vorbestimmten Verzögerung erzeugt die Steuerungseinheit 20 ein Signal PD1 = 0, das an den Aktivierungs-/Deaktivierungsanschluss 18 der Verstärkungseinheit 12 angelegt wird. Die ausgewählte Verzögerung ist lang genug, um zu ermöglichen, dass sich die Verarbeitungseinheit 11 einschwingt; die Störungen, die an dem Ausgang der Einheit 11 vorhanden sind, haben somit keine Wirkung auf den Verstärker 12 oder auf den elektroakustischen Wandler 13, da der Verstärker ausgeschaltet ist und die Transistoren M1A und M1B sich wie Leerlaufschaltungen verhalten, während die Einheit 11 sich einschwingt. Zeitgleich mit der Aktivierung des Verstärkers 12 werden die Ausgänge der Einheit 11 über die leitfähigen MOSFET-Transistoren M1A und M1B mit den Eingängen des Verstärkers 12 verbunden. Wenn das Eingangssignal des Differenzverstärkers 12 stabil ist, kann nur eine Gleichtaktstörung aufgrund des Einschwingens des Verstärkers selbst an den Ausgängen 15 und 16 des Verstärkers vorhanden sein.
  • Wie es bereits zu Beginn erwähnt wurde, würden die Gleichtaktstörungen aufgehoben, wenn der elektroakustische Wandler zwischen die zwei Ausgangsanschlüsse des symmetrischen Verstärkers geschaltet werden könnte. Wenn derselbe jedoch gemäß dem Stand der Technik zwischen einen der Ausgänge und die Masse geschaltet werden muss, können die Störungen, die an dem Ausgang vorhanden sind, nur durch geeignete Filter beseitigt werden. Im Gegensatz dazu ermöglicht es die Erfindung, dass die Störungen beseitigt werden, obwohl der Wandler zwischen einen der Ausgänge und Masse geschaltet ist. Dies wird ersichtlich durch ein Betrachten des Betriebs der Endstufe des Empfängerabschnitts gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in 2 gezeigt ist.
  • Während der Ausschaltstufe, d. h. wenn PD = 1 und PD1 = 1, sind die Verstärkungseinheit 12 und der Operationsverstärker 30 inaktiv und weisen im Wesentlichen das Massepotential auf, obwohl ihre Ausgänge eine hohe Impedanz zu der Masse der Schaltung aufweisen. Die Zeitgebung der Signale, die durch die Steuerungseinheit 20 bestimmt ist, ist derart, dass sich in dieser Situation der Schalter 21 in der Stellung befindet, die in 2 gezeigt ist, so dass der Kondensator Cest mit dem Zwischenabgriff 4 des Teilers Rcm1, Rcm2 verbunden ist und deshalb entladen wird.
  • Auf einen Wechsel von dem Ausschaltzustand zu dem Einschaltzustand hin, d. h. von PD = 1 zu PD = 0, wird der Schalter 21 mit einer vorbestimmten Verzögerung umgeschaltet zu der Stellung, bei der der Kondensator Cest mit dem Anschluss OUT verbunden ist, d. h. mit dem Ausgang 15 der Verstärkungseinheit 12. Die Beziehung zwischen dem Signal PD und dem Signal SW ist in der Kennlinie von 3 gezeigt, bei der Δt die Schaltverzögerung anzeigt. Während der Periode Δt, in der die Einheit 12 und der Operationsverstärker eingeschaltet sind, steigt die Spannung an dem Zwischenabgriff 4 des Teilers von 0 (Massepotential) zu einem Wert Vcm, der durch die Eingangsspannung Vref bestimmt ist, mit einer Zeitkonstante τ1 = Rp·Cest, bei der Rp der Widerstandswert der parallelen Widerstände Rcm1 und Rcm2 ist, und Cest die Kapazität des Kondensators ist, der durch das gleiche Symbol bezeichnet ist. Die Widerstände und der Kondensator sowie die Versorgungsspannung Vcc und die Referenzspannung Vref sind derart ausgewählt, dass die folgende Gleichung zutrifft: Vcm = Vref·Rcm2/(Rcm1 + Rcm2) = Vcc/2
  • Typische Werte für dieses Ausführungsbeispiel sind Vcc = 2,7 V, Vref = 2,3 V, Rcm1 = 22 Kohm, Rcm2 = 32 Kohm, so dass Vcm = 1,36 V, Cest 10 μF und τ1 = 130ms.
  • Unter diesen Bedingungen ist die Spannung an dem Ausgang 15 in Ruhe gleich Vcm (dem Gleichtaktreferenzspannungswert) aufgrund der Wirkung der Gleichtaktrückkopplungsschaltung. Die Auswahl der Werte ist nicht entscheidend, da der Spannungswert in Ruhe auch von der Hälfte der Versorgungsspannung Vcc versetzt werden kann, wobei dieser Wert ausschließlich ausgewählt wird, um einen maximalen Ausgangsvolumenbereich zu gewährleisten. Hinsichtlich der Zeitkonstante reicht es aus, dass dieser größer ist als ein Mini malwert, z. B. 100 ms, der die Abwesenheit von Akustikbandfrequenzen bei dem Kondensatorladeeinschwingvorgang gewährleistet. Die Verzögerung Δt, die für das Umschalten des Schalters 21 (SW von 1 zu 0) ausgewählt ist, ist ziemlich lang, um zu gewährleisten, dass der Kondensator Cest auf die Spannung Vcm geladen wird, z. B. Δt = 1 s. Aufgrund der Wirkung der Gleichtaktrückkopplungsschaltung nimmt die Spannung in Abwesenheit eines Eingangssignals an die Einheit 12 an dem Anschluss OUT mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Spannung in dem Kondensator Cest zu. Erst nachdem die Spannung an dem Ausgangsanschluss OUT ihren Ruhewert Vcm erreicht hat, d. h. nach etwa 1 s, ändert sich das Steuersignal SW von 1 zu 0 und führt ein Umschalten des Schalters herbei, um den Ausgangsanschluss OUT in Kommunikation mit dem Kondensator Cest zu setzen. Da der Kondensator Cest bereits auf eine Spannung geladen ist, die gleich der Spannung Vcm ist, bei der es sich um die Spannung an dem Ausgang 15 des Verstärkers 12 in Ruhe handelt, kann das verstärkte Sprachsignal zu dem elektroakustischen Wandler 13 in einer linearen Weise übertragen werden, d. h. ohne die Überlagerung von Akustikbandkomponenten, die nicht zu dem Signal gehören.
  • Auf einen Wechsel von dem Einschaltzustand (PD = 0) zu dem Ausschaltzustand (PD = 1) hin, erzeugt die Steuerungseinheit 20 ein Signal SW = 1, das ein sofortiges Umschalten des Schalters 21 herbeiführt, der somit zu der Stellung, die in 2 gezeigt ist, zurückkehrt. Der Kondensator Cest wird durch den Widerstand Rcm2 mit einer Zeitkonstante τ2 = Rcm2·Cest, die größer ist als die Ladezeitkonstante, entladen, wodurch es ermöglicht wird, dass der Kondensator Cest ohne Hochfrequenzeinschwingvorgänge entladen wird.
  • Zur Zusammenfassung, jegliche Störungen, die zwischen den Ausgängen 15 und 16 des Verstärkers 12 aufgrund des Einschwingens der Spannungen und der Ströme, wenn der Verstärker aktiviert oder deaktiviert wird, vorhanden sind, weisen keine Wirkung auf den Wandler 13 auf, da dieselben auftre ten, wenn der Wandler nicht mit dem Ausgang OUT verbunden ist. Außerdem wird während der Aktivierung/Deaktivierung des Verstärkers 12 der Kopplungskondensator Cest graduell und somit ohne ein Erzeugen von Spannungs- oder Stromschwankungen, die hörbares Rauschen in dem Wandler 13 erzeugen, geladen/entladen.
  • Ein Empfängerabschnitt, der mit der gleichen Störfestigkeit wirksam ist wie eine vollsymmetrische Struktur, obwohl der elektroakustische Wandler nicht zwischen zwei symmetrische Ausgänge geschaltet ist, wird somit hergestellt.
  • Obwohl nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und veranschaulicht wurde, sind offensichtlich viele Variationen und Modifizierungen innerhalb des Schutzbereiches des gleichen erfindungsgemäßen Konzeptes möglich.

Claims (8)

  1. Ein Empfangsabschnitt eines Telefons, der eine Endstufe (12) und einen elektroakustischen Wandler (13) mit einem ersten Anschluss, der mit einem Masseanschluss des Empfangsabschnitts verbunden ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe ferner folgende Merkmale aufweist: – eine Einheit (3) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens, – eine Spannungsquelle (30) mit einem Referenzspannungsanschluss (REF), – eine Schalteinrichtung (21), die eine erste Stellung oder eine zweite Stellung einnehmen kann, um einen zweiten Anschluss des elektroakustischen Wandlers (13) selektiv über eine kapazitive Einrichtung (Cest) mit dem Referenzspannungsanschluss (REF) beziehungsweise mit einem Ausgangsanschluss (OUT) der Endstufe (12) zu verbinden, und – eine Steuerungseinrichtung (20), die auf Signale (PD) der Einheit (3) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens anspricht, um die Endstufe (12) und die Referenzspannungsquelle (30) zu aktivieren oder zu deaktivieren und um die Schalteinrichtung (21) gemäß einem vorbestimmten Zeitprogramm zu betreiben.
  2. Ein Empfangsabschnitt gemäß Anspruch 1, bei dem das vorbestimmte Zeitprogramm die im Wesentlichen zeitgleiche Aktivierung der Endstufe (12) und der Referenzspannungsquelle (30) und, mit einer vorbestimmten Verzögerung, das Umschalten der Schalteinrichtung (21) von der ersten Stellung zu der zweiten Stellung liefert.
  3. Ein Empfangsabschnitt gemäß Anspruch 2, bei dem das vorbestimmte Zeitprogramm im Wesentlichen zeitgleich die Deaktivierung der Endstufe (12) und der Referenzspannungsquelle (30) und das Umschalten der Schalteinrichtung (21) von der zweiten Stellung zu der ersten liefert.
  4. Ein Empfangsabschnitt gemäß einem der Ansprüche 1, 2 und 3, bei dem die Endstufe einen Differenzverstärker (12) mit symmetrischen Ausgängen mit einer Gleichtaktregulierungsschaltung (31) umfasst, bei dem der Ausgangsanschluss (OUT) der Endstufe einer (15) der symmetrischen Ausgänge des Differenzverstärkers (12) ist, und bei dem der Referenzspannungsanschluss (REF) der Spannungsquelle (30) mit der Gleichtaktregulierungsschaltung verbunden ist.
  5. Ein Empfangsabschnitt gemäß Anspruch 4, bei dem die Gleichtaktregulierungsschaltung einen Operationsverstärker (31) mit einem ersten Anschluss, der mit dem anderen (16) der symmetrischen Ausgänge des Differenzverstärkers (12) verbunden ist, und mit einem zweiten Eingangsanschluss, der mit dem Referenzspannungsanschluss (REF) verbunden ist, umfasst.
  6. Ein Empfangsabschnitt gemäß Anspruch 5, bei dem die Spannungsquelle (30) eine Widerstandseinrichtung (Rcm2) zwischen dem Referenzspannungsanschluss (REF) und dem Masseanschluss derselben aufweist.
  7. Ein Empfangsabschnitt gemäß Anspruch 6, bei dem die Spannungsquelle einen Operationsverstärker (30) aufweist, dessen Ausgang über eine weitere Widerstandseinrichtung (Rcm1) mit der Widerstandseinrichtung (Rcm2) verbunden ist, dessen invertierender Eingang mit dem Ausgang desselben verbunden ist und dessen nicht-invertierender Eingang mit einer konstanten Referenzquelle (Vref) verbunden ist, und bei dem die Steuerungseinrichtung (20) auf Signale (PD) der Einheit (3) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens anspricht, um den Operationsverstärker (30) gemäß dem vorbestimmten Zeitprogramm zu aktivieren oder zu deaktivieren.
  8. Ein Empfangsabschnitt gemäß Anspruch 7, bei dem das Zeitprogramm die im Wesentlichen zeitgleiche Aktivierung der Endstufe (12) und des Operationsverstärkers (30) liefert.
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