DE699201C - Sicherungspatrone des normalen zweiteiligen Schraubstoepselsystems - Google Patents

Sicherungspatrone des normalen zweiteiligen Schraubstoepselsystems

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DE699201C
DE699201C DE1938L0094955 DEL0094955D DE699201C DE 699201 C DE699201 C DE 699201C DE 1938L0094955 DE1938L0094955 DE 1938L0094955 DE L0094955 D DEL0094955 D DE L0094955D DE 699201 C DE699201 C DE 699201C
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DE
Germany
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cartridge
contact
asbestos
normal
screw plug
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Expired
Application number
DE1938L0094955
Other languages
English (en)
Inventor
Max Haubold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lindner & Co
Original Assignee
Lindner & Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/143Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts
    • H01H85/15Screw-in contacts

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

  • Sicherungspatrone des normalen zweiteiligen Schraubstöpselsystems Die Erfindung bezieht sich auf Sicherungspatronen des normalen zweiteiligen Schraubsböpselsystems. Diese bestehen aus einem keramischen Patronenkörper mit Bohrung, die zur Aufnahme des Kennmeldedrahtes und .des Schmelzleiters dient und mit einer lichtbogenlöschenden Füllung versehen ist. Den Abschluß der Bohrung bildet je eine metallene Kontaktkappe, in welche ein- oder mehrere Asbestscheiben eingesetzt sein können.
  • Bei derartigen Patronen kann der übelstand auftreten, daß bei Ungleichmäßigkeiten des aus Porzellan bestehenden Patronenkörpers der Kontakt am Ende des Schmelzleiters -mit dem Mantelteil der aufgesetzten Kontaktkappe unzureichend ist. Wenn beispielsweise der Patronenzapfen Vertiefungen aufweist oder bei der bekannten Toleranz des Porzellans kleiner ausfällt, so liegt die Kontaktkappe mit ihrem Mantel nicht ausreichend an dem Ende des Schmelzleiters an. Unzureichender Kontakt erzeugt dann bei Stromübergang Wärme, die bei kurzen überlastungen zu einer vorzeitigen Zerstörung des Schmelzleiters führen kann.
  • Man hat deshalb ;auch schon versucht, statt einer Kontaktkappe mehrere Kontaktkappen zu benutzen, die nacheinander auf den Patronenzapfen aufgesetzt werden. Allein diese Bauart ist teurer, erfordert mehr Arbeitsgänge und beseitigt auch nicht immer die Mängel des unzureichenden Kontaktes, die von den Unebenheiten, Unrundheiten o. .dgl. des Patronenzapfens herrühren.
  • Die Erfindung zeigt einen neuen Weg, und dieser besteht .darin, die in die Kappe eingesetzte Asbestscheibe zur -Erreichung einer neuen Wirkung auszunutzen, d. h. ihr die Funktion zu übertragen, einen nachgiebigen elektrischen Kontakt dadurch herzustellen, daß zwischen Asbestscheibe -und Patronenzapfenstirnfläche noch ein dünner Metallring eingesetzt ist. Durch die Asbestscheibe wird der Metallring beim Aufpressen der Kontaktkappe auf den Patronenzapfen axial nachgiebig gegen den um den Patronenzapfen fassenden Schmelzleiter angedrückt. Mithin dient erfindungsgemäß die Asbestscheibe zusätzliclx.zu dem bekannten Zweck der Abdichtung gleichzeitig zu dem neuen, wesentlichen Zweck der Erzielung des nachgiebigen Kontaktes, wel eher von etwaigen Ungleichmäßigkeiten des Patronenzapfens unabhängig ist. Da die Asbestscheibe auf dem Boden der Kappe aufruht, so dichtet sie ab. Gleichzeitig schiebt sie das dünne Metallringchen nachgiebig vor' sich her und damit nachgiebig axial gegen die untere Schleife des Schmelzleiters. Diese doppelte Ausnutzung der Asbestscheibe und die dadurch ermöglichte Erzeugung des federnden, axialen Kontaktes der. Stirnfläche. des stromleitenden Ringchens 'an dem. stromleitenden, unten um den Patronenzapfen greifenden Schmelzleiter bildet den Gegenstand der Erfindung, .
  • Durch Verwendung des dünnen, nicht versteiften Ringes wird: außerdem erreicht,, daß. dieses in sich nachgibt und in sich federt, so daß noch aus einem zweiten Grunde ein federnder Kontakt axial an der um den Patronenzapfen fassenden Schleife des Schmelzleiters. erreicht wird.
  • Auf diese Weise wird ein stets verlustfreier Stromübergang sichergestellt, und zwar finit sehr einfachen Mitteln: Das Wesen der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich.
  • Mit i ist der Fußzapfen des aus Porzellan bestehenden Patronenkörpers und mit 2 idessen@ Sandfüllung bezeichnet. 3 ist ein Schmelzleiter, welcher schleifenförmig unten um den Patronenzapfen herumgreift. q. zeigt die aufsetzbare Kontaktkappe und 5 die Asbestscheibe.
  • Erfindungsgemäß ist zwischen Asbest->- und der Stirnfläche des Patronenzapfens i ein dünner Metallring 6 eingefügt, welcher durch _ die Asbestscheibe 5 beim Aufpressen der Kontäktkappeq. auf den Patronenzapfen axial nachgiebig gegen den um den Patronenzapfen fassenden Schmelzleiter angepreßt wird. Der Ring 6 selbst liegt mit seinem, äußeren Rand 6a an .der Kappe q: an, so daß der vom Schmelzleiter 3 in axialer Richtung auf. den Metallring 6 übergegangene Strom über den Gesamtkreisumfang des Ringes-6-auf die Kontaktkappe q. übertragen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Sicherungspatrone des normalen zweiteiligen- Schraubstöpselsystems mit je einer Kontaktkappe an den Enden des Patronenkörpers und je einer Asbestscheibe zwischen Kontaktkappe und Patronenzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß noch ,ein dünner Metallring (6) zwischen Asbestscheibe (5) und Patronenzapfenstirnfläch e eingefügt ist, der mit seinem äußeren Rand die-Kontaktkappe: (¢) berührt und durch die- Asbestscheibe beim Rufpressen der Kontaktkappe- auf den Patronenzapfen axial nachgiebig gegen den um den Patronenzapfen fassenden Schmelzleiter (3) angedrückt wiYd:
DE1938L0094955 1938-06-11 1938-06-11 Sicherungspatrone des normalen zweiteiligen Schraubstoepselsystems Expired DE699201C (de)

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