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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen verdeckten Reißverschluss,
im Besonderen einen verdeckten Reißverschluss mit zweifach offenen
Enden, der einen Stopper und einen Innenschieber umfasst, die zum
Schließen
der ineinander greifenden Zähne an
zwei Reißverschlussbändern desselben
bewegt werden, wobei an den Reißverschlussbändern an
einem Ende ein Außen-Verschlussstück bzw.
ein Innen-Verschlussstück angebracht
ist, um beim Schließen
ineinander greifender Zähne
ineinander zu greifen.
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Gewöhnliche
verdeckte Reißverschlüsse bestehen üblicherweise
aus zwei Reißverschlussbändern, zwei
ineinander greifenden Spiralen, die jeweils an eine entsprechende
gefaltete Seitenkante an jedem der Reißverschlussbänder mittels
Stichen festgemacht sind, und einem Schieber, der zwischen den Reißverschlussbändern zum
Schließen/Trennen
der ineinander greifenden Spiralen bewegt wird. Diese verdeckten
Reißverschlüsse weisen
nur ein offenes Ende auf. Es gibt verdeckte Reißverschlüsse, die zwei offene Enden
bereitstellen. Ähnliche
Modelle finden sich in den U.S.-Patenten Nr. 5.653.002; 5.469.605;
5.400.482; 5.297.319; 5.119.530 und 3.175.268. Diese Modelle mit
zweifach offenen Enden beziehen sich auf nichtverdeckte Reißverschlüsse.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein verdeckter Reißverschluss bereitgestellt,
umfassend ein Paar Reißverschlussbänder, zwei
an den Reißverschlussbändern angebrachte
Reihen an ineinander greifenden Zähnen, einen Stopper und einen Schieber,
die zum Öffnen/Schließen der
ineinander greifenden Zähne
bewegbar sind, zumindest ein Endstück, das an einem Ende von zumindest
einem Reißverschlussband
am Ende der Zahnreihe befestigt ist, ein Außen-Verschlussstück und ein
Innen-Verschlussstück,
die fix an den anderen Enden der Zahnreihen jedes der Reißverschlussbänder befestigt
sind, um einander gegenüberzuliegen,
und ein vorragender Endanschlag, um die Endposition des Schiebers
zu bestimmen, wenn der Schieber zum Schließen zum anderen Ende des Reißverschlusses gezogen
wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Außen-Verschlussstück eine
Verbindungszunge und einen vorstehenden Zahn einschließt, der
zum Eingreifen in den Endzahn auf dem anderen Reißverschlussband
beim Schließen
des Reißverschlusses ange ordnet
ist, und das Innen-Verschlussstück
eine Verbindungsnut einschließt,
um die Verbindungszunge beim Schließen des Reißverschlusses darin aufzunehmen,
wobei das Außen-
und das Innen-Verschlussstück
jeweils einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt
aufweisen und darin jeweils eine sich in Längsrichtung erstreckende Einschiebnut
definiert, wobei eine Kante jedes Reißverschlussbands in der Einschiebnut
des zugehörigen
Verschlussstücks
gehalten ist und die Reißverschlussbänder zurückgebogen
sind, um das Außen-
und das Innen-Verschlussstück
zu verdecken.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird als Beispiel und mit Verweis auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines verdeckten Reißverschlusses gemäß der vorliegenden
Erfindung ist.
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2 ist
eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab eines
Teils der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A aus 2.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht in vergrößertem Maßstab des Außen-Verschlussstücks und
des Innen-Verschlussstücks
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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5 ist
eine Querschnittsansicht, die das Außen-Verschlussstück und das
Innen-Verschlussstück, die
jeweils an den Reißverschlussbändern angebracht
sind, gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht in vergrößertem Maßstab der vorliegenden Erfindung
und zeigt einen Hartplastiküberzug,
der ein Ende jedes Reißverschlussbands
ummantelt.
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Unter
Bezugnahme auf die 1, 2 und 3 wird
ein verdeckter Reißverschluss
dargestellt, der zwei Reißverschlussbänder 1,
einen Stopper 2, einen Schieber 3, ein Außen-Verschlussstück 4 und ein
Innen-Verschlussstück 5 umfasst.
Die Reißverschlussbänder 1 verfügen jeweils über eine
an einer Seitenkante angebrachte Reihe an Plastikzähnen 11 und
ein Endstück 12 an
einem Ende der Reihe an Plastikzähnen 11.
Das Außen-Verschlussstück 4 und das
Innen-Verschlussstück 5 sind
jeweils an den Reisverschlussbändern 1 an
einem Ende der jeweiligen Reihe an Plastik-Zähnen 11 dem entsprechenden
oberen Endstück 12 gegenüberliegend
befestigt. Der Stopper 2 und der Schieber 3 stehen
jeweils in Verbindung mit den Plastikzähnen 11 zwischen den Reißverschlussbändern 1 und
werden zum Schließen/Trennen
der Plastikzähne 11 bewegt.
Wird der Stopper 2 zum Schließen der Plastikzähne 11 zum Ende
gezogen, so wird er am Endstück 12 an
jedem der Reißverschlussbänder 1 gestoppt.
Wird der Schieber 3 zum Schließen der Plastikzähne 11 zum Ende
gezogen, so wird er am vorragenden Endanschlag 53 am Innen-Verschlussstück 5 gestoppt.
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Unter
Bezugnahme auf 4 bis 6 weisen
die Verschlussstücke 4 und 5 einen
im Wesentlichen L-förmigen
Querschnitt auf, wobei jedes eine sich in Längsrichtung erstreckende Einschiebnut 41 bzw. 51 definiert,
in der ein Reißverschlussband 1 gehalten
wird. Die Verschlussstücke 4 und 5 können direkt
auf die jeweiligen Reißverschlussbänder 1 spritzgegossen
werden. Alternativ dazu können
die Verschlussstücke 4 und 5 jeweils
mittels Gießen
oder Pressen an den Reißverschlussbändern 1 befestigt werden.
Nachdem die glatte Seitenkante (die die jeweilige Zahnreihe 11 tragende
Seitenkante) fix an die Einschiebnut 41 bzw. 51 befestigt
worden ist, wird das Reißverschlussband 1 zurückgebogen,
um das Verschlussstück 4 bzw. 5 zu
verdecken, und wird daraufhin mittels Erwärmung geformt (siehe 5 und 6).
Nachdem die Verschlussstücke 4 und 5 und die
Reißverschlussbänder jeweils
miteinander verbunden worden sind, sind die Verschlussstücke 4 und 5 so
ausgerichtet, dass sie einander gegenüberliegen. Das Außen-Verschlussstück 4 umfasst
eine dem Innen-Verschlussstück 5 gegenüberliegende Verbindungszunge 42.
Das Innen-Verschlussstück 5 umfasst
eine Verbindungsnut 52, um die Verbindungszunge 42 aufzunehmen.
In Längsrichtung
ist die Länge
des Außen-Ver schlussstücks 4 relativ
länger
als jene des Innen-Verschlussstücks 5.
Das Außen-Verschlussstück 4 umfasst
zudem einen vorstehenden Zahn 43, der vom vorderen Ende
dessen an einer Innenseite absteht, um in einen Endzahn 11 am gegenüberliegenden
Reißverschlussband 1 einzugreifen.
Der zuvor erwähnte
vorragende Endanschlag 53 ist am hinteren Ende des Innen-Verschlussstücks 5 ausgebildet.
Wird der Reißverschluss
geschlossen, greift die Verbindungszunge 42 am Außen-Verschlussstück 4 in
die Verbindungsnut 52 am Innen-Verschlussstück 5 ein,
und der Schieber 3 wird am vorragenden Endanschlag 53 am
hinteren Ende des Innen-Verschlussstücks 5 gestoppt.
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Die
Verbindungszunge 42 ist eine dreieckige Zunge, die von
der vertikalen inneren Seitenwand des Außen-Verschlussstücks 4 absteht,
und weist eine Breite auf, die von der Vorderseite, die den Zähnen 11 am
jeweiligen Reißverschlussband
gegenüberliegt,
aus schrittweise in Richtung des vorstehenden Zahns 43 hin
zunimmt. Die Verbindungsnut 52 ist eine dreieckige Nut,
die zur dreieckigen Verbindungszunge 42 passt. Wird also
der Schieber 3 zum Schließen der Zähne 11 an den Reißverschlussbändern 1 gezogen,
so wird die Verbindungszunge 42 dazu gebracht, widerstandslos
in die Verbindungsnut 52 einzugreifen.
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Mit
erneutem Bezug auf 6 ist eine oder sind beide Seiten
an jedem Ende jedes Reißverschlussbands 1 zum
Schutz der Gewebestruktur beider Reißverschlussbänder 1 mit
einem Hartplastiküberzug 13 ummantelt.
Der Hartplastiküberzug 13 ist auf
jedes der Reißverschlussbänder 1 durch
Ultraschall-Heißsiegeln
aufgeschweißt.
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Obwohl
nur eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt und beschrieben worden ist, versteht es
sich, dass verschiedene Modifikationen und Veränderungen daran vorgenommen
werden können,
ohne den Umfang der Erfindung, so wie diese in den Ansprüchen definiert
ist, zu verlassen.