DE69918257T2 - Vorgefertigte einheit zur herstellung von kochmulden - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Baugruppe, die vorgefertigt und zur Herstellung von Kochfeldern vorgesehen ist und ein Glaskeramikkochfeld umfasst.
  • Solche Kochfelder können unter anderem Heizelemente wie Heiz- oder Halogenstrahler und Regelungsmittel, um deren Leistung variieren zu können, umfassen.
  • Diese Elemente sind üblicherweise in einer gewöhnlich metallischen Konstruktion angeordnet, die als "Kasten" bezeichnet und von einem Glaskeramikkochfeld bedeckt wird, das mit einem Metallrahmen versehen ist, welcher diese Konstruktion umschließt.
  • Die Montage dieser Kochfelder endet mit der Anbringung des Glaskeramikkochfelds in der Metallkonstruktion. Zuvor wird der Zusammenbau des Glaskeramikkochfeldes mit dem Rahmen durch Verkleben mittels eines Siliconklebstoffs durchgeführt, der für eine solche Verwendung geeignet ist. Dabei erfüllt der Siliconklebstoff Aufgaben mit unterschiedlichem und einander ergänzendem Charakter.
  • Zunächst ermöglicht er es, das Glaskeramikkochfeld im Rahmen in einer definierten Position zu halten; ein so hergestelltes Kochfeld lässt sich leicht transportieren, da alle es bildenden Elemente nach der Montage im Kasten aneinander befestigt sind.
  • Eine weitere Funktion des Siliconklebstoffs besteht in der Sicherstellung der Dichtheit zwischen dem Metallrahmen und dem Glaskeramikkochfeld.
  • Die Unterbaugruppe, die von dem Glaskeramikkochfeld und dem Rahmen gebildet wird, muss einerseits derart eine gute Dichtheit aufweisen, dass Wasser, das beispielsweise zum Reinigen der sichtbaren Oberfläche des Glaskeramikkochfeldes verwendet wird, nicht ins Innere eindringen und dort einen Kurzschluss verursa chen kann. Andererseits ist unter hygienischen Gesichtspunkten, da ein solches Kochfeld zur Zubereitung von Speisen dient, eine Verschmutzung in den Bereichen zu verhindern, die schwer zugänglich und unmöglich zu reinigen sind, damit sich dort keine Keime bilden und vermehren können.
  • Eine andere Funktion, die ebenfalls von dem Siliconklebstoff zu erfüllen ist, besteht in der Dämpfung mechanischer Stöße. Dadurch wird ein direkter Kontakt des Metallrahmens mit dem Glaskeramikkochfeld vermieden, und es können auch die Dehnbewegungen des Metallrahmens kompensiert werden, da das Glaskeramikkochfeld eine Ausdehnung von praktisch Null hat. Dabei besteht ein vorteilhaftes Merkmal des Siliconklebstoffs darin, dass er eine gute Temperaturbeständigkeit besitzt. Obwohl der Siliconklebstoff nur am Rand des Glaskeramikkochfelds und somit in einer bestimmten Entfernung von den Kochstellen verwendet wird, muss diese Temperaturbeständigkeit hoch sein.
  • So erfährt auch der Rand des Kochfeldes eine Temperaturerhöhung, wenn sich eine oder mehrere Kochstellen in Betrieb befinden. Darüber hinaus kann ein heißer Behälter wie eine Pfanne auf dem Rand des Kochfeldes abgestellt werden, weshalb dann der Rahmen einer hohen Temperatur ausgesetzt ist.
  • Die letzte Funktion des Siliconklebstoffs ist eine ästhetische, weil, da wenigstens ein Teil des Klebstoffs von oben aufgebracht wird, es von Bedeutung ist, dass dieser derart geglättet werden kann, dass ihm ein schönes Aussehen verliehen wird, da wenigstens ein Teil später sichtbar sein kann.
  • Andererseits hat die Montage, die im Kleben des Glaskeramikkochfeldes auf den Metallrahmen mittels eines Klebstoffs vom zuvor beschriebenen Typ besteht, mehrere Nachteile.
  • Zunächst ist die erforderliche Klebstoffmenge relativ groß und sind die Kosten für dieses Produkt hoch. Ein weiterer Nachteil hängt mit der Polymerisationszeit zu sammen, die sich mit der Materialmenge verlängert, was ebenfalls zu einer Erhöhung der Herstellungskosten führt.
  • Schließlich besteht der letzte Nachteil in der eigentlichen Montage. Die Glaskeramikkochfelder werden üblicherweise so wie sie sind, den Herstellern von Herdplatten geliefert, die den Zusammenbau durchführen. A priori verursacht ein solcher werksseitiger Zusammenbau keine unüberwindlichen Probleme, wenn die Arbeiter über die erforderlichen Werkzeuge verfügen. Demgegenüber wird dies viel schwieriger bei einem Handwerker, der ein Glaskeramikkochfeld in einen Metallrahmen einbauen muss, nachdem beispielsweise eine Elektroreparatur durchgeführt worden ist, oder auch, um ein Kochfeld auszutauschen, das beschädigt worden ist. Dabei erweist es sich für den Handwerker als schwierig, das Glaskeramikkochfeld zu befestigen, da er gleichzeitig den Siliconklebstoff am Rand des Kochfeldes auf der Innenseite und auf den Rändern aufbringen, den Klebstoff im sichtbaren Bereich glätten und das Kochfeld ordnungsgemäß zentriert halten muss, wobei er es während den gesamten vorhergehenden Arbeitsgängen und während der Zeit der Polymerisation des Klebstoffs, die relativ lang ist, wie zuvor erläutert, angedrückt halten muss.
  • Das Anbringen eines solchen Keramikkochfelds ist ebenfalls nicht leicht. Der Handwerker muss den Siliconklebstoff von unten, d.h. von der Unterseite des Glaskeramikkochfelds, und ebenfalls von oben her, d.h. auf dem Rand des Kochfelds, zuschneiden. Dabei müssen diese beiden Arbeitsgänge über den gesamten Umfang durchgeführt werden und sind nicht einfach, da sich die zwei Schneidlinien treffen müssen, um die zwei Elemente Glaskeramilkkochfeld und Metallrahmen richtig voneinander zu trennen. Darüber hinaus, insbesondere beim Zuschneiden auf der Innenseite des Glaskeramikkochfeldes, ist es nicht leicht, diesen Schneidvorgang durchzuführen, ohne dabei ein Zerkratzen der Unterseite des Kochfelds zu riskieren, welche die empfindlichste Seite des Kochfelds ist.
  • Diese Gefahr von Kratzern kann zur Gefahr von Rissbildungen bei Spannungen und somit zu einem Bruch des Kochfelds führen. Ein Ausbau eines Glaskeramikkoch felds, um es später wieder einzubauen, erscheint daher als unmöglich oder fast unmöglich zu realisieren, ohne dabei das Kochfeld zu beschädigen.
  • Außerdem ist es, im es erneut im Rahmen zu befestigen, erforderlich, die Siliconklebstoffspuren der vorhergehenden Montage maximal zu entfernen, wobei ebenfalls die Gefahr von Kratzern mit denselben Folgen wie zuvor besteht.
  • Um diese Nachteile zu beheben, ist bereits im Patent FR 2 744 201 vorgeschlagen worden, das Glaskeramikkochfeld mit einem im unteren Umfangsteil aufgeformten wärmeaushärtbaren Profil zu versehen, das durch adäquate Befestigungsmittel die Befestigung des Kochfeldes an einem Metallrahmen ohne einen direkten Kontakt zwischen den beiden erlaubt.
  • Weiterhin ist, insbesondere im Patent EP 0 449 347 , vorgeschlagen worden, durch ein Doppelspritzgießverfahren auf den Umfang des Glaskeramikkochfelds direkt einen Kunststoffrahmen aufzuformen, der dann auf einem Metallsockel befestigt wird, der die verschiedenen Heizelemente trägt.
  • Diese Lösung ist jedoch nicht völlig zufrieden stellend. Der Kunststoffrahmen befindet sich in direktem Kontakt mit dem oberen Teil der Arbeitsfläche und die Berührungsfläche zwischen diesen beiden Teilen ist nicht sauber, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Dichtheit. Deshalb ist die Verschmutzungsgefahr groß.
  • Eine Baugruppe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 14 sind aus EP-A-O 748 676 bekannt.
  • Deshalb liegt der Erfindung als Aufgabe zugrunde, eine vorgefertigte Baugruppe des zuvor beschriebenen Typs, d.h. die ein Glaskeramikkochfeld und einen Rahmen umfasst, bereitzustellen, die es nach Zusammenbau zu einem Kochfeld diesem erlaubt, eine ordnungsgemäß saubere Berührungsfläche mit der Arbeitsfläche, für welche es bestimmt ist, zu haben.
  • Dazu hat die Erfindung eine Baugruppe zum Gegenstand, die vorgefertigt und zur Herstellung eines Kochfeldes vorgesehen ist und ein Glaskeramikkochfeld und einen Rahmen umfasst, der aus einem Teil, der sich bis zum Rand dieses Feldes erstreckt, und aus einem anderen Teil, der sich in einer im Wesentlichen zu diesem Feld vertikalen Ebene erstreckt, besteht, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der zwei Teile des Rahmens eine aus einem Elastomer bestehende Aufformung umfasst, die Klemmen enthält, die in der Lage sind, den Rahmen in der Arbeitsfläche zu arretieren.
  • Die erfindungsgemäße vorgefertigte Baugruppe löst die gestellte Aufgabe.
  • Die Aufformung auf dein äußeren umfänglichen Teil des Rahmens erlaubt es, eine ordnungsgemäß saubere Berührungsfläche, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Dichtheit, mit dem oberen Teil der Arbeitsfläche sicherzustellen. Dabei ermöglicht es der elastische Charakter des Elastomers dein Profil, sich bestens an die Form der Arbeitsfläche anzuschmiegen, was sich als wirkungsvoll erweisen kann, insbesondere, wenn diese nicht lotrecht und/oder ihr Oberflächenzustand nicht regelmäßig ist.
  • Der erfindungsgemäße Rahmen besteht vorzugsweise aus Kunststoff. Er ist vorteilhafterweise geformt. Weiterhin besteht er vorzugsweise aus einem Polymerharz, das bis zu einer Temperatur von mindestens 180°C beständig ist.
  • Bei der Verbindung des Glaskeramikkochfelds mit dem Rahmen kann man sich dafür entscheiden, den Rahmen direkt auf das Kochfeld aufzuformen, anstatt die beiden mit einer Dichtung aus einem Elastomer vom Typ Silicon zu verbinden.
  • Eine solche Wahl kann insbesondere in Abhängigkeit von der Geometrie und dem Verfahren zur Herstellung des Rahmens getroffen werden.
  • Um die Bedienschalter für die Heizelemente und die anderen Beheizungsmittel wie Gasbrenner und/oder andere Funktionselemente des Glaskeramikkochfeldes wie eine Uhr zu integrieren, enthält der Rahmen vorteilhafterweise durchgehende Löcher, durch welche Elastomerschaltknöpfe geformt sind.
  • Entsprechend einem sehr vorteilhaften erfindungsgemäßen Merkmal ist die Aufformung ein Profil.
  • Gemäß demselben Merkmal umfasst jeder der zuvor genannten beiden Teile des Rahmens vorteilhafterweise ein Elastomerprofil.
  • Sehr vorteilhafterweise besteht das Elastomerprofil des Rahmenteils, der sich in der Ebene erstreckt, die im Wesentlichen vertikal zum Kochfeld steht, aus Klemmen, die vorzugsweise Aussparungen aufweisen. Die flexiblen "Klemmen" des aufgeformten Profils erlauben es in diese Abwandlung, das Kochfeld perfekt in der Arbeitsfläche zu arretieren, selbst wenn deren Zuschneiden nicht innerhalb der gewünschten Toleranzen durchgeführt worden ist. Auf diese Weise wird verhindert, dass ein großes Spiel zwischen den vertikalen Wänden des Rahmens und der Arbeitsfläche übrigbleibt, das in diesem Fall nur durch Keile kompensiert werden kann, die schwierig anzubringen sind.
  • Ein weiterer Vorteil dieser erfindungsgemäßen Abwandlung besteht in der Garantie, dass die Arbeitsfläche beim Anbringen des zusammengebauten Kochfeldes in ihr nicht beschädigt wird.
  • Das Elastomerprofil des Teils des Rahmens, der sich am Umfang des Kochfeldes erstreckt, umfasst vorzugsweise eine Lippe, die es in hohem Maße erlaubt, die Gefahr einer Verschmutzung zu vermeiden.
  • Aufgrund ihrer Elastizität nimmt diese Lippe mit den zuvor beschriebenen flexiblen Halteelementen an der Auflage des Rahmens auf der Arbeitsfläche teil.
  • Das Elastomer der erfindungsgemäßen Aufformung besteht vorteilhafterweise aus Silicon.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Kochfeld, das eine wie zuvor beschriebene vorgefertigte Baugruppe nach den Ansprüchen 1 bis 12 umfasst, deren Rahmen auf einem Sockel befestigt ist, der Heizelemente wie Heiz- oder Halogenstrahler und/oder mindestens einen Gasbrenner und/oder mindestens ein induktives Beheizungsmittel trägt.
  • Die Erfindung betrifft schließlich ein Verfahren zur Herstellung einer vorgefertigten Baugruppe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12. In diesem Verfahren werden folgende Stufen durchgeführt:
    • a) Einlegen eines geformten Rahmens in einen Formstempel derart, dass ein Elastomer auf die Oberfläche von mindestens einem der zwei Teile des Rahmens gespritzt werden kann,
    • b) Einlegen eines Glaskeramikkochfeldes in den Stempel, wobei es sich etwa über den geformten Rahmen erhebt,
    • c) Verschließen der so gebildeten Einheit mit einer Formmatrize, die wenigstens teilweise zu dem Stempel komplementär ist,
    • d) Einspritzen eines Elastomers in die Kanäle, die von dem freien Zwischenraum zwischen Stempel und Matrize gebildet werden,
    • e) Polymerisieren des Elastomers und
    • f) Ausstoßen der so gebildeten Baugruppe.
  • Die Erfindung bietet zahlreiche Vorteile. Zunächst muss das Elastomer, das spritzgegossen und anschließend polymerisiert wird, nicht mehr von Hand geglättet werden, wie das im Stand der Technik der Fall sein konnte, und ist der Zustand seiner Oberfläche für den dekorativen Aspekt nicht mehr störend. Weiterhin ist es mög lich, indem das Elastomer auf einen bereits geformten Rahmen aufgespritzt wird, von verschiedenen Formen und/oder Farben des Rahmens auszugehen. Eine solche Vielfalt trägt zum ästhetischen Aussehen des Kochfeldes bei.
  • Die verschiedenen Formen erlauben es auch, in den Rahmen Ausrüstungen zu integrieren, die üblicherweise im Kochfeld integriert sind, wie Schalter der Heizelemente, die meistens ein genaues Durchbohren des Kochfeldes erfordern.
  • Aus Gründen der Herstellungskosten besteht der im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Rahmen vorzugsweise aus Kunststoff.
  • Dabei ist das verwendete Elastomer vorteilhafterweise ein Silicon.
  • Entsprechend einem sehr vorteilhaften Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Stufe e) zur Polymerisation bei Hochfrequenz durchgeführt.
  • Dadurch, dass das erfindungsgemäße Elastomer durch Hochfrequenz polymerisiert wird, wird im Herstellungsverfahren auch ein beträchtlicher Zeitgewinn möglich. Weiterhin ist das in einem solchen Verfahren verwendete Werkzeug das üblicherweise für ein Elastomer verwendete. Deshalb besteht durch den nachgiebigen Kontakt des Werkzeugs, insbesondere der Form, mit den verschiedenen Bauteilen, welche die erfindungsgemäße vorgefertigte Baugruppe bilden, nicht die Gefahr, dass die Materialien, insbesondere die Glaskeramik, die das Kochfeld bildet, verändert werden.
  • Somit wird bei einer Industrieproduktion die Gefahr von Ausschuss verringert.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale und Einzelheiten werden anhand der folgenden erfindungsgemäßen Beispiele unter Bezugnahme auf die im Anhang befindlichen 1 bis 2e näher erläutert, wobei
  • 1 ein Kochfeld, das eine erfindungsgemäße erste vorgefertigte Baugruppe umfasst und in einer Arbeitsfläche angeordnet ist, zeigt und die
  • 2a bis 2e die Stufen des Verfahrens zur Herstellung einer erfindungsgemäßen zweiten vorgefertigten Baugruppe zeigen.
  • 1 ist ein Querschnitt, der ein erfindungsgemäß hergestelltes Kochfeld 1 zeigt, das in die Arbeitsfläche 2 einer Küche integriert ist.
  • Dieses Kochfeld 1 besteht im Wesentlichen aus einem Glaskeramikkochfeld 3 und einer erfindungsgemäß vorgefertigten Baugruppe 4, die auf einem Metallsockel 5 mit rechtwinkligem Querschnitt mittels nicht dargestellter Schrauben befestigt ist.
  • Auf diesem Sockel 5 sind auf an sich bekannte Weise nicht dargestellte Heizelemente befestigt.
  • Die Verbindung der erfindungsgemäß vorgefertigten Baugruppe mit dem Metallsockel ersetzt daher, wenigstens unter dem Gesichtspunkt der Funktion als Einfassung, einen im Stand der Technik verwendeten Metallrahmen. Ein Rahmen 6 aus einem mit Glasfasern verstärkten Kunststoff wie gegebenenfalls einem der weiter unten aufgezählten Kunststoffe bildet die Einfassung der erfindungsgemäß vorgefertigten Baugruppe.
  • Der Rahmen 6 besteht im Wesentlichen aus drei Teilen, nämlich den vertikalen Seiten 61, 62, dem äußeren umfänglichen Teil 63, der das Glaskeramikkochfeld 3 umgibt, wobei er sich direkt mit diesem in Kontakt befindet, und einem ebenen Teil 64, der sich im Wesentlichen in der Hauptebene des Glaskeramikkochfelds 3 erstreckt.
  • Dieser ebene Teil 64 enthält Öffnungen, deren Funktion weiter unten erläutert wird.
  • Um den gesamten Umfang des Rahmens 6 verläuft ein Siliconprofil 7. Dieses hat die Form einer Lippe 71 für den Teil, der sich direkt mit dem oberen Teil der Arbeitsfläche in Kontakt befindet. Diese Lippe 71 hat die Aufgabe, eine ordnungsgemäß saubere Berührungsfläche zwischen dem Rahmen 6 und dem oberen Teil der Arbeitsfläche, d.h. unter anderem Dichtheit gegenüber Flüssigkeiten und Speisen, die in ihre Nähe kommen können, sicherzustellen.
  • Dabei wird der Lippe 71 durch ihre gekrümmte Form ein ästhetisches Aussehen verliehen.
  • Das Siliconprofil 7 besitzt im vertikalen Teil Klemmen 72, 73, die sich einerseits mit der gesamten Höhe der vertikalen Seiten 61, 62 des Rahmens 6 und andererseits mit der gesamten Höhe der Arbeitsfläche in Kontakt befinden. Dabei erlaubt es der elastische Charakter des Silicons diesen Klemmen 72, 73 sich beim Einbau des Kochfeldes in die Arbeitsfläche zu verformen und somit eine perfekte Arretierung ohne Spiel zwischen den beiden Elementen sicherzustellen.
  • Der Ausbau des Kochfeldes ist ebenfalls sehr leicht, ohne dass dabei die Gefahr besteht, den Rahmen 6 und/oder die Arbeitsfläche 2 zu beschädigen.
  • Der ebene Teil 64 des Rahmens enthält zwei kreisrunde Öffnungen 65 und eine rechteckige Öffnung 66.
  • Durch die zwei kreisrunden Öffnungen 65 sind auf den Rahmen Bedienungsknöpfe 67 aus Silicon geklemmt oder vorzugsweise aufgeformt, die es, nachdem sie hineingedrückt worden sind, ermöglichen, den Betrieb der nicht dargestellten Heizelemente auszulösen.
  • Unter der rechteckigen Öffnung 66 ist eine digitale Anzeige angeordnet, die es dem Betrachter erlaubt, die Zeit und/oder die programmierte Dauer eines Heizzyklus mindestens eines der Heizelemente abzulesen. Weiterhin kann sie, welches Heiz element eingeschaltet ist, wenn sich das Kochfeld unter elektrischer Spannung befindet, und die Temperatur des/der Heizelemente/s anzeigen.
  • Schließlich ist unter diesem ebenen Teil gegenüber den beschriebenen Öffnungen mittels Silicon ein Träger 68 eingekapselt, in welchem Leiterbahnen angebracht sind, welche die Stromversorgung der verschiedenen Elemente sicherstellen.
  • Die 2a und 2e zeigen die verschiedenen aufeinander folgenden Stufen des Verfahrens zur Herstellung einer zweiten erfindungsgemäß vorgefertigten Baugruppe.
  • Gemäß dieser zweiten Abwandlung werden die vorgefertigte Baugruppe 4 und das Glaskeramikkochfeld 3 über eine Silicondichtung 8 miteinander verbunden.
  • 2a betrifft die erste Stufe des Anbringens eines geformten Rahmens 6 in einem Stempel 9. Der geformte Rahmen 6 hat einen chemischen Charakter und eine der in 1 gezeigten analoge Form.
  • In 2b ist das Glaskeramikkochfeld 3 gezeigt, das im Stempel 9 derart angebracht wird, dass es in Bezug auf den Rahmen 6 leicht erhöht ist und einen Zwischenraum 10 frei lässt.
  • Nachdem diese zwei Teile im Stempel 9 angebracht worden sind, wird eine Matrix 11 auf den Stempel 9 gedrückt und an bestimmten Stellen auf das Glaskeramikkochfeld 3 und den Rahmen 6 derart gedrückt, dass geschlossene Spritzkanäle 12, wie in 2c gezeigt, gebildet werden.
  • Mittels einer geeigneten Vorrichtung wird dann das Silicon in die Kanäle 12 gespritzt.
  • Nachdem die Kanäle 12 vollständig mit Silicon gefüllt sind (wie in 2d gezeigt), wird der Spritzgießvorgang unterbrochen und in Abhängigkeit von der zu polymerisierenden Siliconmenge eine 0,5 bis 2 min dauernde Polymerisation dieses Materials mittels Hochfrequenz durchgeführt.
  • Die Matrize 11 wird danach vom Stempel 9 gelöst und die vorgefertigte Baugruppe ausgestoßen, wie in 2e gezeigt.
  • Ein solches Verfahren hat den Vorteil, dass es sich einfach und schnell durchführen lässt. Es ist weiterhin vorteilhaft für die Produktion neuer Serien mit neuen Formen des geformten Rahmens, die sich ohne zusätzliche Produktionskosten leicht durchführen lässt, wobei auch die Anfertigung der neuen Werkzeuge Matrize und/oder Stempel einfach ist.
  • Dabei ist es selbstverständlich, dass innerhalb des Erfindungsumfangs zahlreiche Modifizierungen vorgenommen werden können. So kann sich ein beliebiger neuer Kunststoff für den geformten Rahmen dann eignen, sofern er hohen Temperaturen, die typischerweise über 250°C liegen, widersteht.
  • So kann beispielsweise der Kunststoff für den erfindungsgemäß geformten Rahmen aus Polybutylenterephthalat (PBT), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK), Polyacrylat (PAR), Polyethersulfon (PES), Polyetherimid (PEI), Polyamidimid (PAI), Flüssigkristallpolymeren (LCP), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyetherethersulfon (PEES), Polyepoxiden (EP) und gegebenenfalls Polysulfon (PSF), Fluorpolymerharzen (FEP, beispielsweise PTEFE, PFA und ETFE), Polythioethersulfon (PTES), thermoplastischem Polyimid (TPI), vernetztem Polyimid (CLPI), Polyetherketon (PEK), Polyethernitril (PEN), Polycyclohexylenterephthalat (PCT) und Polyphthalamid (PPA) ausgewählt werden.
  • Aus Kostengründen für dieses Material kann der Rahmen vorteilhafterweise aus Polyesterharzen (UP) bestehen.
  • Weiterhin ist ein beliebiges anderes gleichwertiges Profil, das erfindungsgemäß spritzgegossen werden kann, im Erfindungsumfang unter der Bedingung enthalten, dass die analogen Eigenschaften des Silicons wie Elastizität und Hochtemperaturbeständigkeit gewährleistet werden.
  • Die Elastomeren, die unter der Bezeichnung VITON bzw. KALREZ von der Gesellschaft DUPONT DE NEMOURS vertrieben werden, sind perfekt geeignet.
  • Weiterhin sind die Elastomeren, die unter der Bezeichnung FLUOREL bzw. CHEMRAZ von den Gesellschaften 3M bzw. GREEN TWIN vertrieben werden, perfekt geeignet.

Claims (17)

  1. Baugruppe (4), die vorgefertigt und zur Herstellung eines Kochfeldes vorgesehen ist und ein Glaskeramikkochfeld (3) und einen Rahmen (6) umfasst, der einen Teil (61), der sich bis zum Rand (63) des Feldes erstreckt, und einen anderen Teil (62), der sich in einer im Wesentlichen zu diesem Feld vertikalen Ebene erstreckt, enthält, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der zwei Teile (61, 62) des Rahmens eine aus einem Elastomer bestehende Aufformung (7, 8) umfasst, die Klemmen (72, 73) enthält, die in der Lage sind, den Rahmen in der Arbeitsfläche zu arretieren.
  2. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus Kunststoff besteht.
  3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen geformt worden ist.
  4. Baugruppe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus einem Polymerharz besteht, das wenigstens bis zu einer Temperatur von 180°C beständig ist.
  5. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffrahmen direkt auf das Glaskeramikkochfeld aufgeformt ist.
  6. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rahmen und Glaskeramikkochfeld durch eine Dichtung (8) aus einem Elastomer vom Typ Silicon miteinander verbunden sind.
  7. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen durchgehende Löcher enthält, durch welche Elastomerknöpfe (67, 68) aufgeformt sind.
  8. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufformung ein Profil (72, 73) ist.
  9. Baugruppe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teile des Rahmens ein Elastomerprofil enthalten.
  10. Baugruppe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen des Elastomerprofils Aussparungen aufweisen.
  11. Baugruppe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomerprofil des Teils des Rahmens, der sich bis zum Rand des Feldes erstreckt, eine Lippe (71) enthält.
  12. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer der Aufformung ein Silicon ist.
  13. Kochfeld, das eine vorgefertigte Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 12 umfasst, deren Rahmen auf einem Sockel befestigt ist, der Heizelemente wie Heiz- oder Halogenstrahler und/oder mindestens einen Gasbrenner und/oder mindestens ein induktives Beheizungsmittel trägt.
  14. Verfahren zur Herstellung einer vorgefertigten Baugruppe (4) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, die für die Fabrikation eines Kochfeldes vorgesehen ist und ein Glaskeramikkochfeld (3) und einen Rahmen (6) umfasst, der aus einem Teil (61), der sich bis zum Rand des Feldes erstreckt, und einem anderen Teil (62), der sich in einer im Wesentlichen zu dem Feld vertikalen Ebene erstreckt, besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen: a) Einlegen eines geformten Rahmens (6) in einen Formstempel (9) derart, dass ein Elastomer auf die Oberfläche von mindestens einem der zwei Teile des Rahmens gespritzt werden kann und das aufgespritzte Elastomer Klemmen (72, 73) bildet, die in der Lage sind, den Rahmen in der Arbeitsfläche zu arretieren, b) Einlegen eines Glaskeramikkochfeldes in den Stempel, wobei es sich etwas über den geformten Rahmen erhebt, c) Verschließen der so gebildeten Einheit mit einer Formmatrize (11), die wenigstens teilweise zu dem Stempel komplementär ist, d) Einspritzen eines Elastomers in die Kanäle (12), die von dem freien Zwischenraum zwischen Stempel und Matrize gebildet werden, e) Polymerisieren des Elastomers und f) Ausstoßen der so gebildeten Baugruppe durchgeführt werden.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus Kunststoff besteht
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer ein Silicon ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe e) zur Polymerisierung mit Hochfrequenz durchgeführt wird.
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