DE69917767T2 - Empfängerteil eines Telephons - Google Patents

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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/34Muting amplifier when no signal is present
    • H03G3/348Muting in response to a mechanical action or to power supply variations, e.g. during tuning; Click removal circuits

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  • Amplifiers (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Empfängerabschnitt eines Telefons, wie es in dem Oberbegriff von Anspruch 1 definiert ist.
  • Das Signal, das durch ein Telefon eines digitalen Telefonnetzwerks empfangen wird, wird in digitaler Form verarbeitet, in eine analoge Form umgewandelt und schließlich verstärkt und an einen elektroakustischen Wandler angelegt.
  • Der Empfängerabschnitt eines Mobiltelefons kann schematisch wie in 1 gezeigt dargestellt werden. Ein demoduliertes Digitalsignal RX-IN, das durch eine Empfangs- und Demodulationseinheit 10 erzeugt wird, wird an den Eingang einer Schaltungseinheit 11 angelegt, in der dasselbe in eine analoge Form umgewandelt und gefiltert wird und die Spannung desselben verstärkt wird. Der Analogsignalausgang von der Einheit 11 wird an den Eingang einer Leistungsverstärkerstufe angelegt, die das Signal an einen elektroakustischen Wandler 13, wie z. B. eine elektromagnetische Einheit oder einen Lautsprecher mit einer ausreichenden elektrischen Leistung für den Betrieb desselben, übertragen kann. Die Leistungsverstärkerstufe weist einen Operationsverstärker 16 auf und weist eine Verstärkung auf, die bestimmt ist durch das Verhältnis zwischen dem Widerstandswert eines Rückkopplungswiderstands R2, der zwischen dem Ausgang und dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 16 angeordnet ist, und dem Widerstandswert eines Widerstands R1, der zwischen dem Ausgang der Einheit 11 und dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers angeordnet ist.
  • Um eine Leistungsdissipation bei Nichtgebrauch des Telefons zu verhindern, ist eine Schaltungseinrichtung, die auf eine externe Aktivierungs- oder Deaktivierungssteuerung an spricht, sowohl in der Einheit 11 als auch in dem Verstärker 16 bereitgestellt. Diese Funktion ist dargestellt durch die Verbindung der Einheit 11 und des Verstärkers 16 mit einem Anschluss, an den ein Ein-Bit-Digitalsignal PD (power down – Ausschalten) angelegt werden kann. Üblicherweise wird die Empfangsschaltungseinheit in den Nullstromabsorptionszustand versetzt, wenn PD = 1, und wird freigegeben, um Strom von der Versorgung zu absorbieren (power up – Einschalten), wenn PD = 0.
  • Bekanntlich unterliegen jedes Mal, wenn eine Änderung von dem „Ausschalt"-Zustand zu dem „Einschalt"-Zustand oder umgekehrt vorliegt, sowohl die Signalverarbeitungseinheit als auch der Leistungsverstärker einem abrupten Spannungs- und Stromübergang, bevor dieselben einen stabilen Betriebszustand erreichen. Während dieses Übergangs werden elektrische Störungen von Frequenzkomponenten in dem akustischen Band erzeugt und in hörbares und störendes Rauschen in dem elektroakustischen Wandler übersetzt.
  • Um diese Probleme zu umgehen, wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, die eine Reihen- und/oder Parallelschaltung aktiver und passiver Komponenten mit dem Wandler vorsehen, um die unerwünschten elektrischen Störungen herauszufiltern. Eine Lösung diesen Typs benötigt aber relativ voluminöse Komponenten außerhalb des Leistungsverstärkers, der normalerweise in der Form einer integrierten Schaltung vorliegt.
  • Es wurde auch vorgeschlagen, Verarbeitungseinheiten und Verstärkungseinheiten mit symmetrischen Ein- und Ausgängen zu verwenden, um den elektroakustischen Wandler unempfindlich gegenüber zumindest einigen der möglichen Störungen, insbesondere so genannten Gleichtaktstörungen, zu machen. Natürlich ist aber die Verwendung einer symmetrischen Verstärkungseinheit nur möglich, wenn der elektroakustische Wandler zwischen die zwei symmetrischen Ausgänge der Verstärkungseinheit geschaltet sein kann. Ist dies aber nicht möglich, weil einer der Anschlüsse des Wandlers mit einem Festleistungsanschluss verbunden sein muss, z. B. mit der Masse der Schaltung, besteht die einzige Lösung gemäß dem Stand der Technik darin, die oben genannten externen Filter zu verwenden.
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Empfängerabschnitt des Typs, der in dem Oberbegriff von Anspruch 1 definiert ist, zu schaffen, bei dem insbesondere der elektroakustische Wandler einen Anschluss aufweist, der mit dem Masseanschluss verbunden ist, und der keine Filterkomponenten benötigt, aber trotzdem frei von den oben beschriebenen Störungen ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Bereitstellung des Empfängerabschnitts, der allgemein in dem ersten Anspruch definiert und charakterisiert ist, erreicht.
  • Die Erfindung wird aus der folgenden, detaillierten Beschreibung eines nicht begrenzenden Ausführungsbeispiels derselben, die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird, besser ersichtlich. Es zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm eines allgemeinen Empfängerabschnitts eines Telefons,
  • 2 ein Diagramm, teilweise in Blockform, das ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt,
  • 3 eine Kennlinie, die die zeitliche Beziehung zwischen zwei Steuersignalen der Schaltung von 2 zeigt, und
  • 4 eine Variante des Diagramms von 2.
  • 2, in der Elemente, die mit denen von 1 identisch sind oder denselben entsprechen, durch die gleichen Bezugszeichen angezeigt sind, ist ein Diagramm, teilweise in Blockform und teilweise in Schaltungsform, eines Empfängerabschnitts gemäß der Erfindung, der hauptsächlich in einer integrierten Schaltung gebildet ist.
  • Eine Verarbeitungseinheit 11 empfängt als einen Eingang ein demoduliertes Digitalsignal RX-IN, das durch eine Empfangs- und Demodulationseinheit 10 erzeugt wurde, und liefert an zwei Ausgängen ein symmetrisches Analogsignal. Die Ausgänge der Einheit 11 sind mit den Differenzeingängen INP1 und INP2 einer Differenzverstärkerstufe 12 über eine Schalteinheit 15 verbunden. Letztere weist zwei Schalter 15a und 15b auf, die bevorzugt durch MOSFET-Transistoren gebildet sein können und die eine erste Position einnehmen können, bei der dieselben eine Verbindung zwischen den Ausgängen der Einheit 11 und den Eingangsanschlüssen der Differenzverstärkerstufe 12 einrichten, oder eine zweite Position, bei der sie diese Verbindung unterbrechen und die Differenzeingänge INP1 und INP2 der Stufe 12 an einem gemeinsamen Anschluss RF0 miteinander verbinden. Die Schalter 15a und 15b sind durch eine Steuereinheit 20 gesteuert, wie es im Folgenden erklärt ist.
  • Die Steuereinheit 20 empfängt als einen Eingang ein Binärsignal PD (Ausschalten) von einer zentralen Steuereinheit 3 der Telefonschaltungen und spricht auf dieses Signal an, indem dieselbe gemäß einer vorbestimmten Zeitsequenz Aktivierungs-/Deaktivierungssignale PD1, PD2 und PD3 erzeugt, die an die Verarbeitungseinheit 11, die Differenzverstärkerstufe 12 bzw. einen Referenzspannungsgenerator 14 angelegt werden.
  • Die Steuereinheit 20 erzeugt auch ein Schaltsignal (SW), das an die Schalteinheit 15 angelegt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Zeitsequenz, die sich auf die Signale PD2 und SW bezieht, in 3 gezeigt, d. h. die Aktivierung der Differenzverstärkerstufe 12 und das Schalten der Einheit 15 zu der Position, in der die Differenzeingänge kurzgeschlossen sind, sind simultan.
  • Die Differenzverstärkerstufe 12 weist einen einzigen Ausgangsanschluss OUT auf, der über einen Entkopplungskondensator Cest außerhalb der integrierten Schaltung mit einem elektroakustischen Wandler 13 verbunden ist, der einen zweiten Anschluss aufweist, der mit dem Masseanschluss der integrierten Schaltung verbunden ist.
  • Die Stufe 12 weist einen Operationsverstärker 16 auf, dessen Ausgang mit dem Ausgangsanschluss OUT verbunden ist, dessen invertierender Eingang über einen ersten Kondensator C1 mit einem (INP1) der Differenzeingänge verbunden ist, und dessen nicht invertierender Eingang über einen zweiten Kondensator C2 mit dem anderen (INP2) der Differenzeingänge verbunden ist. Ein dritter Kondensator C3 ist zwischen den invertierenden Eingang und den Ausgang OUT des Operationsverstärkers 16 geschaltet, und ein vierter Kondensator C4 ist zwischen den nicht invertierenden Eingang und einen ersten Referenzspannungsanschluss RF1 geschaltet. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Referenzanschluss RF1 mit dem Masseanschluss der Schaltung verbunden, aber derselbe könnte ebenfalls mit einem Anschluss verbunden sein, der ein anderes Potential als das Massepotential aufweist.
  • Die Stufe 12 weist auch zwei Schaltkondensatoren auf, von denen einer, der als C1S bezeichnet ist, mittels zweier Schalter S1 und S2, die bevorzugt durch MOSFET-Transistoren gebildet sind, alternativ zwischen zwei Referenzspannungsanschlüsse RF2 und RF3 oder zwischen den invertierenden Eingang und den Ausgang des Operationsverstärkers 16 geschaltet ist. Der andere Schaltkondensator, der als C2S bezeichnet ist, ist mittels zweier Schalter S3 und S4, die ebenfalls bevorzugt MOSFET-Transistoren sind, alternativ zwischen weitere zwei Referenzspannungsanschlüsse RF4 und RF5 oder zwischen den nicht invertierenden Eingang und den Referenzspannungsanschluss RF5 geschaltet.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel sind alle Anschlüsse RF2–RF5 mit dem Ausgangsanschluss 17 des Referenzspannungsgenerators 14 verbunden, an dem eine konstante Spannung VCM, deren ausgewählter Wert bevorzugt gleich der Hälfte der maximalen Amplitude des jeweiligen Ausgangssignals relativ zu dem Massepotential ist, eingerichtet wird, wenn der Generator aktiviert ist.
  • Im Allgemeinen können sich aber die Referenzspannungen voneinander unterscheiden; z. B. könnten die Spannungen an RF2 und RF4 miteinander übereinstimmen und geringer sein als die Spannungen an RF3 und RF5, um den Entwurf der Eingangsstufe des Operationsverstärkers 16 zu erleichtern. Die Schalter S1–S4, die den Schaltkondensatoren C1S, C2S zugeordnet sind, sind, bevorzugt synchron, durch einen Taktsignalgenerator, der nicht gezeigt ist, gesteuert.
  • Nun wird der Betrieb der Schaltung betrachtet, angefangen von einer Situation, in der die Verarbeitungseinheit 11, die Differenzverstärkerstufe 12 und der Referenzspannungsgenerator 14 mit einer Spannungsversorgung, die nicht gezeigt ist, verbunden sind, aber deaktiviert sind. Sobald die zentrale Einheit 3 ein Signal PD = 0, d. h. ein Aktivierungs- (Einschalt-) Signal, erzeugt, erzeugt die Steuereinheit 20 Aktivierungssignale PD1, PD2 und PD3, die die Verarbeitungseinheit 11, die Verstärkerstufe 12 und den Referenzspannungsgenerator 14 gemäß einer vorbestimmten Zeitsequenz aktivieren. Die Aktivierung der drei Schaltungen ist bevorzugt nicht simultan; z. B. kann es für den Generator 14 geeignet sein, vor der Aktivierung der Verstärkerstufe 12 aktiviert zu werden, um eine Referenzspannung an andere Einheiten der integrierten Schaltung zu liefern. Die Steuereinheit 20 erzeugt auch ein Signal SW, das simultan mit dem Signal PD2 zur Aktivierung der Verstärkerstufe 12, aber von begrenzter Dauer ist, die als Δt in 3 angegeben ist, und das die Schalter 15a und 15b in die Position bringt, die als erste Position definiert ist, d. h. bei der die Differenzeingangsanschlüsse INP1 und INP2 miteinander und mit dem gemeinsamen Anschluss RF0 verbunden und von den Ausgangsanschlüssen der Verarbeitungseinheit 11 getrennt sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird eine Referenzspannung gleich der Gleichtaktspannung des Ausgangs der Verarbeitungseinheit 11 bevorzugt an den gemeinsamen Anschluss RF0 angelegt.
  • Damit die Schaltung richtig wirksam ist, weisen die Schaltkondensatoren C1S und C2S viel niedrigere Kapazitäten auf als die Kondensatoren C3 und C4. Bei einer praktischen Anwendung waren diese Kapazitäten wie folgt: C1 = C2 = C3 = C4 = 10 pF (Stufe-l2-Verstärkung = 1), CS1 = CS2 = 0,05 pF.
  • Zunächst wird die Wirkung des Schaltens des Kondensators C1S betrachtet: Während einer Stufe des Taktsignals weist C1S an beiden Elektroden dieselbe Spannung VCM auf und wird somit entladen; während der nächsten Stufe des Taktsignals ist C1S mit C3 parallel geschaltet, so dass dieser Kondensator ebenfalls dazu tendiert, entladen zu werden, weil jegliche Ladung darin dazu tendiert, an den Kondensator C1S übertragen zu werden und denselben zu laden; während der nächsten Stufe wird C1S wieder entladen usw., bis C3 entladen ist. Die Wirkung des Schaltkondensators C1S ist äquivalent zu der eines Widerstands mit einem hohen Widerstandswert parallel zu dem Kondensator C3, d. h. einem Rückkopplungswiderstand zwischen dem Ausgang und dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 16.
  • Die Wirkung des Schaltens des Kondensators C2S wird nun betrachtet: Während einer Stufe des Taktsignals weist C2S ebenfalls an beiden Elektroden die gleiche Spannung VCM auf, so dass derselbe entladen wird; während der nächsten Stufe des Taktsignals weist C2S an einer Elektrode die Spannung VCM auf, und die andere Elektrode ist mit dem Kondensator C4 verbunden, so dass letzterer eine Ladung von C2S empfängt. Nach einer bestimmten Anzahl von Zyklen des Taktsignals ist der Kondensator C4 auf die Spannung VCM geladen. Die Wirkung des Schaltkondensators C2S ist äquiva lent zu der eines Widerstands mit einem hohen Widerstandswert zwischen dem nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 16 und dem Referenzanschluss RF4 bei der Spannung VCM.
  • Da der Operationsverstärker 16 bei offener Schleife eine sehr hohe Verstärkung aufweist, ist die Spannung zwischen seinen Eingängen bei geschlossener Schleife so gering, dass die Potentiale seiner zwei Eingänge als gleich betrachtet werden können (virtuelle Masse). Nach einer bestimmten Anzahl von Taktsignalzyklen ist die Spannung an dem Ausgangsanschluss OUT gleich der Summe der Spannungen an C3 und C4, d. h. VOUT = 0 + VCM = VCM. Bei dieser Schaltungskonfiguration ist der Ausgang des Verstärkers 12 somit innerhalb einer Zeitperiode, die so gewählt sein kann, dass sie ausreichend lang ist, um Übergänge zu vermeiden, die hörbares Rauschen bei dem elektroakustischen Wandler hervorrufen könnten, auf die Referenzspannung (VCM) gebracht. Diese Anstiegszeit ist bestimmt durch das Verhältnis zwischen den Kapazitäten der Kondensatoren C2S und C4 und durch die Frequenz des Taktsignals, das das Schalten von C2S steuert. Die Zeitkonstante, die den Anstieg bestimmt, beträgt τ = C4/(fs·C2S), wobei fs die Taktsignal-Frequenz angibt und C4 und C2S die Kapazitäten der Kondensatoren angeben, die mit den gleichen Symbolen bezeichnet sind. Wenn z. B. fs = 16 kHz, C4 = 10 pF und C2S = 0,05 pF, dann ist τ = 12,5 ms. Der Anstieg der Ausgangsspannung des Verstärkers auf VCM ist exponentiell mit einer Zeitkonstante τ. Der Übergangszustand des Verstärkers auf das Einschalten hin wird nach einer Zeit Δt = 4–5τ (50–60 ms) von dem Beginn der Aktivierung des Verstärkers, d. h. ab dem Umschalten von PD2 = 1 zu PD2 = 0, als abgeschlossen betrachtet. Ist diese Zeit verstrichen, bewirkt die Steuereinheit 20, dass das Signal SW umschaltet, wodurch die Schalter 15a und 15b der Einheit 15 in die zweite Position gebracht werden, d. h. in die Position, in der die Ausgänge der Verarbeitungseinheit 11 mit den Eingängen der Differenzstufe 12 verbunden sind.
  • Unter diesen Bedingungen wird das analoge Signal, das von der Verarbeitungseinheit 11 kommt, an die Differenzeingänge INP1 und INP2 der Verstärkerstufe 12 angelegt. Letztere verhält sich bezüglich des Audio-Frequenz-Signals, das zwischen den Eingängen derselben angelegt ist, wie ein normaler Verstärker mit einer Rückkopplung, bei dem anstatt Widerständen kapazitive Impedanzen vorliegen.
  • Gemäß der in 4 gezeigten Variante ist die Schalteinheit 15 zwischen den Kondensatoren C1 und C2 und den Eingängen des Operationsverstärkers 16 angeordnet. In diesem Fall wird die Spannung VCM bevorzugt an den Anschluss RF0' angelegt, der den beiden Elektroden der Kondensatoren C1 und C2 in einer der beiden Positionen der Schalter 15a und 15b gemeinsam ist.
  • Wie es ersichtlich ist, ist der Empfängerabschnitt gemäß der Erfindung mit derselben Störfestigkeit wie eine vollsymmetrische Struktur wirksam, obwohl der Wandler nicht zwischen zwei symmetrische Ausgänge geschaltet ist. Außerdem ist derselbe ohne Weiteres herzustellen, nimmt eine sehr begrenzte Fläche ein, da derselbe Kondensatoren anstelle von Widerständen verwendet, und benötigt keine voluminösen externen Komponenten, sondern lediglich einige zusätzliche Komponenten, die ohne Weiteres integriert werden können.

Claims (6)

  1. Ein Empfängerabschnitt eines Telefons, der folgende Merkmale aufweist: – eine Signalempfangs- und -demoduliereinheit (10), – eine Einheit (11) mit zwei Ausgängen zum Verarbeiten des demodulierten Signals, – eine Differenzverstärkerstufe (12) mit zwei Differenzeingangsanschlüssen (INP1, INP2), die je mit einem der Ausgänge der Verarbeitungseinheit (11) verbunden sind, und mit einem einzigen Ausgangsanschluß, – einen elektroakustischen Wandler (13), der über eine kapazitive Einrichtung (Cest) zwischen einen Masseanschluß des Empfängerabschnitts und den Ausgangsanschluß der Differenzverstärkerstufe (12) geschaltet ist, und – eine Einheit (20) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens, die mit der Differenzverstärkerstufe (12) zur Aktivierung oder Deaktivierung derselben verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzverstärkerstufe (12) folgende Merkmale aufweist: einen Operationsverstärker (16), der einen Ausgang, der mit dem Ausgangsanschluß der Differenzverstärkerstufe (12) verbunden ist, und einen ersten Eingang und einen zweiten Eingang aufweist, die je mit einem der Eingangsanschlüsse der Differenzverstärkerstufe (12) über einen ersten Kondensator (C1) bzw. einen zweiten Kondensator (C2) verbunden sind, einen dritten Kondensator (C3), der zwischen den ersten Eingang und den Ausgang des Operationsverstärkers (16) geschaltet ist, einen vierten Kondensator (C4), der zwischen den zweiten Eingang des Operationsverstärkers und einen ersten Referenzspannungsanschluß (RF1) geschaltet ist, einen fünften Kondensator (C1S), der alternativ zwischen einen zweiten Referenzspannungsanschluß (RF2) und einen dritten Referenzspannungsanschluß (RF3) oder zwischen den ersten Eingang und den Ausgang des Operationsverstärkers (16) durch eine erste Schalteinrichtung (S1, S2) schaltbar ist, die bei einer vorbestimmten Frequenz betrieben wird, einen sechsten Kondensator (C2S), der alternativ zwischen einen vierten Referenzspannungsanschluß (RF4) und einen fünften Referenzspannungsanschluß (RF5) oder zwischen den zweiten Eingang des Operationsverstärkers (16) und den fünften Referenzspannungsanschluß (RF5) durch eine zweite Schalteinrichtung (S3, S4) schaltbar ist, die bei der vorbestimmten Frequenz betrieben wird, und dadurch, daß dieselbe eine Schalteinheit (15) aufweist, die zwischen die Verarbeitungseinheit (11) und die Differenzverstärkerstufe (12) geschaltet ist und eine dritte Schalteinrichtung (15a, 15b) aufweist, die mit der Einheit (20) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens verbunden ist, um von derselben ein Schaltsignal (SW) zu empfangen, zum Unterbrechen der Verbindung zwischen den Eingangsanschlüssen der Differenzverstärkerstufe (12) und den Ausgängen der Verarbeitungseinheit (11) und zu einem Verbinden der Differenzeingangsanschlüsse (INP1, INP2) miteinander an einem gemeinsamen Anschluß (RF0) für eine vorbestimmte Zeitperiode (Δt), die von der Aktivierung der Differenzverstärkerstufe (12) an beginnt.
  2. Ein Empfängerabschnitt eines Telefons, der folgende Merkmale aufweist: – eine Signalempfangs- und -demoduliereinheit (10), – eine Einheit (11) mit zwei Ausgängen zum Verarbeiten des demodulierten Signals, – eine Differenzverstärkerstufe (12) mit zwei Differenzeingangsanschlüssen (INP1, INP2), die je mit einem der Ausgänge der Verarbeitungseinheit (11) verbunden sind, und mit einem einzigen Ausgangsanschluß, – einen elektroakustischen Wandler (13), der über eine kapazitive Einrichtung (Cest) zwischen einen Masseanschluß des Empfängerabschnitts und den Ausgangsanschluß der Differenzverstärkerstufe (12) geschaltet ist, und – eine Einheit (20) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens, die mit der Differenzverstärkerstufe (12) zur Aktivierung oder Deaktivierung derselben verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzverstärkerstufe (12) folgende Merkmale aufweist: einen Operationsverstärker (16), der einen Ausgang, der mit dem Ausgangsanschluß der Differenz verstärkerstufe (12) verbunden ist, und einen ersten Eingang und einen zweiten Eingang aufweist, die je mit einem der Eingangsanschlüsse der Differenzverstärkerstufe (12) über einen ersten Kondensator (C1) bzw. einen zweiten Kondensator (C2) verbunden sind, einen dritten Kondensator (C3), der zwischen den ersten Eingang und den Ausgang des Operationsverstärkers (16) geschaltet ist, einen vierten Kondensator (C4), der zwischen den zweiten Eingang des Operationsverstärkers und einen ersten Referenzspannungsanschluß (RF1) geschaltet ist, einen fünften Kondensator (C1S), der alternativ zwischen einen zweiten Referenzspannungsanschluß (RF2) und einen dritten Referenzspannungsanschluß (RF3) oder zwischen den ersten Eingang und den Ausgang des Operationsverstärkers (16) durch eine erste Schalteinrichtung (S1, S2) schaltbar ist, die bei einer vorbestimmten Frequenz betrieben wird, einen sechsten Kondensator (C2S), der alternativ zwischen einen vierten Referenzspannungsanschluß (RF4) und einen fünften Referenzspannungsanschluß (RF5) oder zwischen den zweiten Eingang des Operationsverstärkers (16) und den fünften Referenzspannungsanschluß (RF5) durch eine zweite Schalteinrichtung (S3, S4) schaltbar ist, die bei der vorbestimmten Frequenz betrieben wird, und dadurch, daß dieselbe eine Schalteinheit (15) aufweist, die zwischen die Verarbeitungseinheit (11) und die Differenzverstärkerstufe (12) geschaltet ist und eine dritte Schalteinrichtung (15a, 15b) aufweist, die mit der Einheit (20) zum Steuern eines Ein-/Ausschaltens verbunden ist, um von derselben ein Schaltsignal (SW) zu empfangen, zum Unterbrechen der Verbindung zwischen dem ersten Eingang des Operationsverstärkers (16) und einer Elektrode des ersten Kondensators (C1) und zwischen dem zweiten Eingang des Operationsverstärkers (16) und einer Elektrode des zweiten Kondensators (C2) und zu einem Verbinden der Elektroden des ersten Kondensators (C1) und des zweiten Kondensators (C2) miteinander an einem gemeinsamen Anschluß (RF0') für eine vorbestimmte Zeitperiode (Δt), die von der Aktivierung der Differenzverstärkerstufe (12) an beginnt.
  3. Ein Empfängerabschnitt gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem der gemeinsame Anschluß (RF0, RF0') auf einer vorbestimmten Referenzspannung ist.
  4. Ein Empfängerabschnitt gemäß einem der Ansprüche 1, 2 und 3, bei dem der erste Referenzspannungsanschluß (RF1) mit dem Masseanschluß verbunden ist.
  5. Ein Empfängerabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der zweite Referenzspannungsanschluß (RF2) und der vierte Referenzspannungsanschluß (RF4) auf einer ersten Referenzspannung sind und der dritte Referenzspannungsanschluß (RF3) und der fünfte Referenzspannungsanschluß (RF5) auf einer zweiten Referenzspannung sind.
  6. Ein Empfängerabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der zweite, der dritte, der vierte und der fünfte Referenzanschluß (RF2, RF3, RF4, RF5) auf der gleichen Referenzspannung (VCM) sind.
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