DE699107C - inkels von Verstelluftschrauben - Google Patents
inkels von VerstelluftschraubenInfo
- Publication number
- DE699107C DE699107C DE1937V0033466 DEV0033466D DE699107C DE 699107 C DE699107 C DE 699107C DE 1937V0033466 DE1937V0033466 DE 1937V0033466 DE V0033466 D DEV0033466 D DE V0033466D DE 699107 C DE699107 C DE 699107C
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- switching
- lever
- switch
- movement
- propeller
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/30—Blade pitch-changing mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
Description
Zum Verändern des Bl'attanstellwinkels von elektrisch gesteuerten Verstelluftschrauben
dient in der Regel ein Schalter in Form eines Hebels, der aus seiner Ausschaltstellung
heraus in entgegengesetzten Richtungen entgegen einer federnden Rückstellkraft in seine
beiden Schaltstellungen bewegbar ist und beim Loslassen von selbst in seine Äusschaltstellung
zurückkehrt. Soll also der Anstell-
winkel des Propellers verändert werden, so muß der 'Schalter von Hand so lange in der
jeweiligen Schaltstellung gehalten werden, bis der gewünschte Anstellwinkel der Luftschraube
erreicht ist.
Eine solche Schaltvorrichtung hat den Nachteil, daß für die Herbeiführung einer größeren
Anstellwinkeländerung der Pilot gezwungen ist, den Schalter verhältnismäßig lange in
der-jeweiligen Schaltstellung zu halten, wodurch er in seiner Bewegungsfreiheit stark be- ao
schränkt ist. Eine größere Verstellung des Anstellwinkels kommt z.B. bei mehrmotorigen
Flugzeugen für die sogenannte Segelstellung · in Frage, wenn ein Motor aus irgendeinem
Grunde versagt oder aussetzt und seine Luftschraube in eine Stellung mit geringstem
Luftwiderstand gebracht werden muß. Bei · ,-""
Sturzbombern erfordert schon die Anstellwinkelveränderung in die sogenannte Sturzflugstellung
geraume Zeit, in der dazu die Aufmerksamkeit des Piloten noch anderweitig
stark in Anspruch genommen wird. Beim Sturzflug ist bekanntlich der Propeller auf
eine Steigung zu bringen, bei. der er nicht
über die maximal zulässige Drehzahl des Motors aufholt. Und umgekehrt erfordern die
Rückstellbewegungen wiederum die gleiche Zeit für die Aufmerksamkeit und Bewegungsfreiheit
des Piloten.
Insbesondere die neuzeitliche Entwicklung im Flugzeugbau macht die Bedienungseinrichtung für den Piloten immer verwickelter
und umfangreicher, weshalb man bestrebt ist, to die Bedienung des Flugzeuges möglichst einfach
zu gestalten. Zu diesem Zwecke werden in der Schaltanlage auch Endlagenschalter
eingebaut, die bekanntlich den Kraftfluß für die Verstellbewegung in den Grenzstellungen
t5 der Schraubenblätter selbsttätig unterbrechen. Gemäß der Erfindung wird die Bedienung
solcher Schaltvorrichtungen in der .Weise vervollkommnet und vereinfacht, daß das Schaltglied
beim weiteren Durchschalten über seine so beiden rückfedernden Schaltstellungen hinaus
durch an sich bekannte Rasten feststellbar und erst nach einer die Rastung aufhebenden,
Auslösebewegung in seine Ausschaltstellung rückführbar ist. Es wird dem Piloten also
erspart, das Schaltglied bei größeren Flügelverstellungen bzw. längeren ■ Verstellzeiten in
seiner Schaltstellung so lange festhalten zu müssen, bis die gewünschte" Endstellung des
Flügels erreicht ist.
Um die Bedienung bei der Einstellung des Blattanstellwinkels eines Propellers übersichtlich
zu halten, kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung das in Form eines Hebels ausgebildete Schaltglied so angeordnet
werden, daß die Verstellbewegung des Schalthebels die Luftschrauben drehzahl im
gleichen Steuersinn beeinflußt wie eine gleichartige Verstellbewegung des unabhängig von
dem Schalthebel bewegbaren Hebels für die Regelung der Treibstoff zufuhr zum Luftschraubenantriebsmotor.
Wenn also der Gashebel beim. Vorwärtsbewegen die Motordrehzahl beispielsweise erhöht, so soll auch der
Schalthebel für die Flügelverstellung durch seine Vorwärtsbewegung eine-Vergrößerung
der Motor- bzw. Luftschraubendrehzahl durch' Verkleinern des Luftschraubenblattanstellwinkels
bewirken, und umgekehrt erfolgt durch Umlegen des Schalthebels nach der
anderen Richtung ein Verkleinern der Luftschrauberidrehzahl infolge der Vergrößerung
des-Anstellwinkels,
In der Zeichnung" sind zwei Ausführungsbeispiele für -die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung
in-Stirnansicht veranschaulicht. :Äbb·. ι läßt die Hebelführung für den
■ Schalter von insbesondere mehrmotorigen
Flugzeugen erkennen, während
Abb. 2 eine solche, wie sie z. B. für den
Sturzflug Anwendung finden kann, zeigt. ' In beiden Abbildungen, ist der "Schalthebel
nur in seinem Querschnitt dargestellt und seine Bewegungsrichtungen aus der Ausschaltstellung,
das ist die Stellung, in der keine Veränderung des Blattanstellwinkels erfolgt, durch Pfeile angedeutet. In dieser
Ausschaltstellung wird der Hebel durch Federn gehalten. Wie die Abbildungen erkennen
lassen, erfolgt eine Verkleinerung des Anstellwinkels bzw. eine D rehzahl vergrößerung
der Luftschraube, .wenn der Schalthebel entgegen der Federwirkung nach oben umgelegt
wird, und umgekehrt bezweckt die Schaltbewegung in entgegengesetzter Richtung die
Vergrößerung des Anstellwinkels bzw. die Verkleinerung der Luftschraubendrehzahl.
Diese Schaltbewegungen sind geeignet, die Anstellwinkel vorübergehend zu ändern, wobei
der Ausschlag des Schalthebels bis zu einem Anschlag erfolgt. Nach jedem Loslassen
des Hebels kehrt dieser in seine Anfangs stellung, also in die Ausschaltstellung,
selbsttätig zurück;
Wird nun eine größere Veränderung des Blattanstellwinkels angestrebt, so soll gemäß
der Erfindung der Schalthebel in der einen oder anderen Schaltstellung durch eine Raste
gehalten werden. Dieses ist z. B. in Abb. 1
•in dem unteren Abschnitt der Hebelführung durch einen Vorsprung angedeutet. Hier wird
der Hebel, um die Segelstellung zu erreichen, hinter diesen Vorsprung gedrückt, wo er so
lange verbleibt, bis er durch eine seitliche Bewegung wieder ausgerastet wird und damit in
seine Ausschaltstellung zurückkehren kann.
Natürlich kann an Stelle dieses Vorsprunges auch ein federnder Zahn, eine
federnde Kugel oder eine sonstige Rastung treten, die auch für mehrere ausgeprägte
Flügelblattstellungen vorgesehen sein kann, wie dies z. B. beim Ausführungsbeispiel nach
Abb. 2 der Fall ist. Hier ist außer der Raste für die Sturzflugstellung im entgegengesetzten
Schaltbereich· des Hebels eine Raste für eine Normalstellung vorgesehen. In diese
Normalstellung soll der Propeller aus seiner Sturzflugstellung zurückgeführt werden können.
Im unteren Schältbereich des Hebels ist noch eine Raste gestrichelt angedeutet, die in
Frage kommt, wenn die Verstellung des nc Propellers über die Sturzflugstellung hinaus
für die Segelstellung oder auch Bremsstellung erfolgen soll.
Wie .schon angedeutet, ist die Form des
Schalters von untergeordneter Bedeutung, ng
Der Schalter kann also statt als Hebelschalter auch als sog. Drehschalter ausgebildet werden,
die Rasten können fest oder federnd ausgeführt sein, und ebenso kann auch die Auslösung
der Rasten durch besondere Betätigung eines .zusätzlichen Hebels oder Druckknopfes
erfolgen. ...... ...
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Schaltvorrichtung zum Verändern des Blattansteliwinkels von Verstellluftschraufoen unter Verwendung von Endlagenschaltern für die elektrisch gesteuerte Flügelverstelleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das aus seiner Ausschaltstellung heraus in entgegengesetzten Richtungen entgegen einer federn-, den Rückstellkraft in seine beiden-Schaltstellungen bewegbare Schaltglied der Sehaltvorrichtung beim weiteren !durchschalten durch an sich bekannte Rastenfeststellbar und erst nach einer die Rastung aufhebenden Auslösebewegung in seine Ausschaltstellung rückführbar ist.
- 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Schaltglied als Schalthebel ausgebildet ist, dadurch gekenn- 2c zeichnet, daß die Verstellbewegung des Schalthebels die Luftschraubendrehzahl im gleichen Steuersinn beeinflußt wie eine gleichartige Verstellbewegung des~ unabhängig von dem Schalthebel bewegbaren Hebels für die Regelung der Treibstoffzufuhr zum Luftschrau'benantriebsmotor.Hierzu ι Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT !N DER REICHSt)HUCKEl(EI
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937V0033466 DE699107C (de) | 1937-01-15 | 1937-01-15 | inkels von Verstelluftschrauben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937V0033466 DE699107C (de) | 1937-01-15 | 1937-01-15 | inkels von Verstelluftschrauben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699107C true DE699107C (de) | 1940-11-22 |
Family
ID=7588134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937V0033466 Expired DE699107C (de) | 1937-01-15 | 1937-01-15 | inkels von Verstelluftschrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699107C (de) |
-
1937
- 1937-01-15 DE DE1937V0033466 patent/DE699107C/de not_active Expired
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