DE699020C - Duebel aus Faserstoffen oder aehnlichen Stoffen und einem in der Mauerbohrung erhaetenden Schutztraenkungsmittel - Google Patents

Duebel aus Faserstoffen oder aehnlichen Stoffen und einem in der Mauerbohrung erhaetenden Schutztraenkungsmittel

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DE699020C
DE699020C DE1933K0130394 DEK0130394D DE699020C DE 699020 C DE699020 C DE 699020C DE 1933K0130394 DE1933K0130394 DE 1933K0130394 DE K0130394 D DEK0130394 D DE K0130394D DE 699020 C DE699020 C DE 699020C
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ELISABETH ANITA KRAUSE
HILDEGARD MARGARETHE HOEMEN GE
JOHANNA ANNA KRAUSE GEB AUSTEL
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ELISABETH ANITA KRAUSE
HILDEGARD MARGARETHE HOEMEN GE
JOHANNA ANNA KRAUSE GEB AUSTEL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/14Non-metallic plugs or sleeves; Use of liquid, loose solid or kneadable material therefor
    • F16B13/141Fixing plugs in holes by the use of settable material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Dübel aus Faserstoffen oder ähnlichen Stoffen und einem in der Mauerbohrung erhärtenden Schutztränkungsmittel Die Erfindung betrifft Dübel aus Faserstoffen oder ähnlichen Stoffen, die mit einem in der Mauerbohrung erhärtenden Schutzmittel getränkt sind und bezwecken, dem Schutzmittel eine solche Wirkung zu geben, daß es ein Nachlassen des Klemmdruckes zwischen Dübel und Mauerbohrung verhindert.
  • Die bisher angewandten Tränkungsmittel dieser Art erreichen diese Wirkung entweder nicht vollkommen oder sind mit anderen Nachteilen verbunden.
  • Wendet man z. B. zur Festlegung das vorgeschlagene Rost-Kitt-Verfahren an, bei welchem die erforderliche Rostbildung in Derivaten von Cellulose durch Oxydation von hinzugefügtem Eisenfeilstaub und geeigneten Salzen herbeigeführt wird, so entstehen naturgemäß die Nachteile, daß bei der Rostbildung auch das eingetriebene Befestigungsmittel, z. B. die Schraube, mit angegriffen wird. Die Schraube kann dann entweder aus dem Dübel nichg wiederherausgedreht werden oder aber si'wird sogar vollständig zerstört. Auch werden solche Dübel durch Rostbildung während des Lagerns vor ihrer Anwendung schnell unbrauchbar. Diese Fehler werden zwar bei einer anderen Art vermieden,. bei denen der Faserstoff mit plastischen Massen getränkt wird, welche aus Eiweißkörpern gebildet sind, die beim Eintreiben des Befestigungsmittels durch Wärme oder elektrolytisch zur Denaturierung gebracht werden, um zu erstarren. Bei ihnen liegt die Schwierigkeit darin, die Eiweißkörper in dem zum Dübeln erforderlichen plastischen Zustande zu erhalten und vorzeitige chemische Umsetzungen zu vermeiden, die geeignet sind, zu bewirken, daß die gewünschte Denaturierung in' dem gewollten Augenblick nicht zustande kommt. Auch ist die Anwendung dieser Eiweißkörper- verhältnismäßig teuer.
  • Nach der Erfindung werden nun auf billigerem Wege, ' ohne Rostschäden, bei unbegrenzter Lagerfähigkeit mit besserem Wirkungsgrad die angestrebten Vorteile dadurch erzielt, daß das Tränkungsmittel bei der Temperatur, der der Dübel und seine Umgebung normalerweise ausgesetzt ist, eine zähfeste Masse bildet, deren Erweichungspunkt nur um so viel über der Temperatur, der der Dübel und seine Umgebung normal ausgesetzt sind, liegt, daß bei Zuführen eines geringen, z. B. durch Eintreiben einer Befestigungsschraube erzeugten Wärmeüberschusses. über diese Temperatur eine vorübergehende Erweichunü des Schütztränkungsmittels eintritt, die ein Umformen des Faserstoffes in die Preßstellang ermöglicht, während nach Aufhören des Wärmeüberschusses das wieder erhärtende Schütztränkungsmittel den Faserstoff in der Preßstellüng unverrückbar festhält und ihn Luft- und wasserdicht einhüllt.
  • .-11s Tränkungsmittel im Sinne der Erfinclung eignen sich alle bei den in Frage komtuenden Temperaturen erweichenden Stoffe, wie Metallegierungen, natürliche und künstliche Wachse und Harze, Kittzusammensetzungen, bituminöse Stoffe u. dgl. Wesentlich ist stets; daß die Stoffe bei der normal in Frage kommenden Temperatur eine nähfeste Mässe bilden, die einerseits den Füllstoff und das Befestigungsmittel nicht angreift, sondern vor Zerstörungen schützt und gleichzeitig den im Mauerwerk auftretenden Säuren, Alkalien und Feuchtigkeiten Widerstand zu leisten vermag, und andererseits an sich oder durch geeignete Zusätze in ihrem Erweichungspunkt so gehalten wird, daß sie bei geringer Temperaturerhöhung über die normalen Temperaturen vorübergehend erweicht und sich plastisch den veränderten Dübelformen entsprechend umformt, so daß sie nach ihrer Abkühlurig auf die normale Temperatur und Wiedererhörten zu einer nähfesten Mässe die Füllmasse des Dübels in der Klemmstell4ng festhält und gegen Zerstörung schützend einhüllt.
  • Zu :beachten ist aber stets, daß das Tränkungsmittel bei normaler Temperatur nicht schmiert, sondern einen kräftigen Gleitwiderstand ausübt, da sonst die Faserstoffteilchen, statt in der Klemmstellung festgehalten zu werden, nuseinandergleiten, und weitet; daß der Erweichungspunkt nicht zu hoch liegt, so daß das Tränkungsmittel z. B. unter der Druckentwicklung beim Dübeln spröde zerbröckelt, ohne zu erweichen, so daß der Faserstoff nicht gegen Feuchtigkeit abgeschlossen würde. In diesem Falle würden die Faser-Stoffteilchen zerstörbar sein, in jenem der anfängliche Klemmdruck in unzulässiger Weise sinken.
  • Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Füllmasse, z. B. der Faserstoff, mit einem geringen Überschuß an Schutztränkungsmitteln nach der Erfindung versehen wird, so daß beim Eintreiben des Befestigungsmittels Teile des erweichten Tränkungsmittels aus dem Faserstoff lierausgepreßt werden und die Maüerstaübteilchen bis an das feste Mauerwerk der Bohrungswandung durchtränken, so daß also nach Abkühlung auf normale Temperatur und Erhärtung nicht nur die Faserstoffteilchen des Dübels, sondern auch der :Mauerstaub in der Klemmstellung festgehalten werden und dadurch eine unmittelbare @rerbindung mit dem Mauerwerk entsteht.
  • Es leuchtet ohne weiteres ein, däß nach der Erfindung die wieder erhärtete Dübelmasse bei einer gedübelten Schraube, z. B. einer Holzschraube, eine Schraubenmutter im Mauerwerk bildet, welche fest wie ein Mauerteil mit dem umgebenden Mauerwerk verbunden ist und bei welcher die Faserstoffteilchen lüft- und wasserdicht eingeschlossen und dadurch unzerstörbar eingebettet sind.
  • Die Vorteile der Erfindung lassen sich je nach Art des Schutztränkungsmittels unter sinngemäßer Anpassung an dessen besondere Eigenschaften bei allen Dübelformen erreichen. Naturgemäß eignen sich z. B. für Faserstoffdübel ohne Versteifung härtere Tränkungsmittel zum Halten des Faserstoffes in der Dübelform besser als weichere, während für Faserstoffdübel mit besonderer Versteifung weichere Schutztränküngsmittel geeigneter sind. Bei der Verwendung von Tränkungsmitteln, welche beim Wärmeüberschuß sehr weich werden, erhält der Dübel zweckmäßig eine die Mauerbohrung abschließende Asbestscheibe, die das Herausfließen der überschüssigen Tränkungsmasse aus der Mauerbohrung verhindert.
  • Zusammenfassend müssen somit dieSchutztränkungsmittel folgende vier Eigenschaften besitzen, deren Gesamtheit in der vorliegenden Erfindung mit nähfest bezeichnet ist: a) Die Schutztränkungsmittel müssen sich beim Eindrehen der Schraube umformen lassen, ohne zu zerbröckeln; b) sie müssen einen kräftigen Gleitwiderstand ausüben; c) der anfängliche Klemmdruck darf nicht in unzulässiger Weise sinken; d) die Eigenschaften-a bis c müssen bei den am Anwendungsort normal herrschenden Ternperaturen vorhanden sein.
  • Zur Durchführung des Erfindungsgedankens ist es also erforderlich, sich zunächst über die Temperaturgrenzen am Anwendungsorte des Dübels zu unterrichten und danach ein Tränkungsmittel mit den Eigenschaften a bis d auszusuchen. Die Auswahl des geeigneten Schutztränkungsmittels ist ohne-weiteres an Hand der heute für die in Frage kornmenden Stoffe, z: B. Bitumina, überall vorhandenen Analysentabellen möglich. Die Auswahl erfolgt -dabei an Hand der Eigenschaften a und c, worauf der gewählte Stoff daraufhin geprüft wird, inwieweit er einen genügenden Gleitwiderstand ausübt, also die nach b erforderliche Eigenschaft besitzt. Ist der Gleitwiderstand nicht genügend, kann er durch an sich bekannte Mittel erhöht werden. Derartige Mittel sind: i. Die Reibung erhöhende Zusätze, wie Sand, Kieselgur, Schiefermehl u. dgl. Schon durch einen Zusatz von 2,o bis 30'/, Kieselgur wird, wie Versuche ergeben haben, der Halt von 30 kg auf ioo kg gesteigert.
  • z. Die @ Zähigkeit erhöhende Zusätze, wie Kautschuk, .Harze u. dgl. Durch derartige Zusätze kann die Haltekraft leicht von 30 kg auf Zoo kg erhöht werden.
  • 3. Eine Anwendung des Tränkungsmittels ohne herauspreßbaren Überschuß.
  • Da die in Frage kommenden Tränkungsstoffe zum Teil hinsichtlich ihres Schrumpfens, Splitterns und Erweichens mit durch Prüfung bestimmten Angaben gehandelt werden, können sie nach diesen Angaben ausgewählt werden, ohne daß eine Vorbehandlung insofern erfolgen muß, daß zur Verhütung des Schrumpfens z. B. durch eine Wärmebehandlung solche Bestandteile entfernt werden; die bei den in Frage kommenden Temperaturen verdunsten. Sind jedoch solche Verkaufsanalysen nicht verfügbar, so müssen vor der Verwendung eines Tränkungsmittels. die erforderlichen Prüfungen vorgenommen und ungeeignete Eigenschaften mit den an sich bekannten Mitteln beseitigt werden, bis die im Sinne der Erfindung geforderten Eigenschaften a bis d vorhanden sind.
  • Für die am Anwendungsorte der Dübel in Frage kommenden Temperaturgrenzen werden sich normalerweise drei Bereiche ergeben, die somit drei verschiedene Dübelsorten bedingen. Diese drei Bereiche sind: i. Temperaturen von - 5 bis -+- 25° C, die für ungeheizte Räume, Hausflure usw. maßgebend sind.
  • 2. Temperaturen von o bis -+- 40, C, die für normale Innenräume maßgebend sind.
  • 3. Temperaturen von etwa -i- 3o bis 70° C, die für Heizräume o. dgl. in Frage kommen.
  • Als Beispiele für diese drei Temperaturbereiche kommen folgende in Frage.
  • i. Es wird eine Mischung aus q.o Teilen Paraffin, 4.o Teilen I. G. Wachs O .P, 2o Teilen I. G. Wachs O, 3o Teilen Ozokerit gelb, 7o Teilen Harz hell, 5 Teilen Alkyelal, 1,5 Teilen in 13,5 Teilen Mineralöl gequollenem Kautschukkrepp hergestellt.
  • Wird der Faserstoff für den Dübel in Fadenform benutzt, wird der Faden durch die Masse hindurchgezogen und auf den gewünschten Durchmesser kalibriert.
  • Wird der Faserstoff in loser Form benutzt, so wird er der Masse in der erforderlichen Menge hinzugesetzt, wobei die Menge des Faserstoffes davon abhängt, ob das Tränlcungsmittel in herauspreßbarem Überschuß vorhanden sein soll oder nicht. Das Faserstoff-Tränkungsmittel-Gemisch wird dann durch eine Kalibrierdüse hindurchgepreßt.
  • 2. Nach einer Analysentabelle gemäß den Eigenschaften a und c ausgewähltes Bitumen mit einem Schmelzpunkt von 8o bis go° C nach, Krämer-Sarnow. wird mit 2o bis 5o°/, Kreide, Schiefermehl, Kieselgur o. dgl. in heißflüssigem Zustande unter Rühren vermischt, wobei sich der Prozentsatz dieses Zusatzes nach der erforderlichen Haltekraft (Beseitigung des Schmierens gemäß b) richtet.
  • Bezüglich der Tränkung des Faserstoffes wird wie bei i verfahren.
  • 3. Für den Temperaturbereich 3 kann gemäß Beispiel e verfahren werden, wobei jedoch sinngemäß Bitumina mit Erweichungspunkten nach K. und S. von ioo bis i 5o° C Verwendung finden.
  • Bei einer Behandlung des Faserstoffes gemäß der Erfindung ist der Faserstoff in eine nähfeste Masse gebettet, welche bei Frost nicht brüchig wird und nicht bröckelt und bei Sonnentemperatur genügend Härte besitzt, um Faserstoff- und Mauerstaubteilchen, welche den eigentlichen Klernindruck übertragen, so zu binden, daß sie aus den Klemmstellungen nicht heräusgleiten können.
  • In der Zeichnung sind mehrere Anwendungsbeispiele der Erfindung dargestellt; es zeigen Fig. i einen Dübel in Röhrenform mit Faserstoffüllung, zum Teil in der Ansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß des Dübels; Fig.3 eine besondere Form eines Werkstoffes zur Herstellung von. Faserstoffdübeln in Röhrenform, Fig. 4. einen Dübel mit außenliegender Versteifung im Aufriß, Fig. 5 denselben im Grundriß, Fig. 6 einen Dübel mit innenliegender Versteifung im Längsschnitt, Fig. 7 denselben im Querschnitt, Fig. 8 ein Dübelrohr im Aufriß.
  • Bei der Ausführung nach Fig. i und 2 besteht der Dübel aus einer Faserstoffrdhre a, die mit einem Schutztränkungsmittel, z. B. Woodschem Metall, durchtränkt ist. Die Innenseite der Röhre a kann in an sich bekannter Weise mit einer Weichkupferblechschicht b o. dgl. ausgefüttert werden, welche sich beim Einziehen einer vorgewärmten Schraube zu größerem Durchmesser aufweitet und sich dem Schraubengang eng anpaßt. Dübel dieser Art können in Formen gegossen oder gespritzt werden. Das Schutztränkungsmittel wird gemäß der Erfindung ausgebildet. Handelt es sich um eine sehr weich werdende Tränkungsmasse, -so kann der Dübel noch mit einer Asbestscheibe e versehen «-erden die die Maueröffnung abschließt und das Austreten der Tränkungsmasse verhindert.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 3 wird das Dübelrohr aus einer Mischung d von Asphalt mit Faserstoff gebildet, welche nach Wellpappenart zwischen zwei Schichten e und f; z: B. aus Hartpapier, eingepreßt wird. Wird ein solcher Streifen so zusammengerollt, daß die Wellen nach innen zu liegen kommen, so entsteht eine vollständige Röhre von kreisringförmigem Querschnitt, wie sie auch bei dem Dübel nach- Fig. r und 2 vorhanden ist. Für Dübel dieser Art wird die Füllmasse in Walzenform gedrückt oder gegossen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 4. und 5 ist ein mit einem Schutztränkungsrnittel durchtränkter Faserstoff strang g mit einer-außenliegenden Metallversteifung h versehen, die im vorliegenden Fäll aus zwei U-förmigen Schienen besteht, die am vorderen Ende zu einem Flansch i umgebogen sind und durch einen Ring k zusammengehalten werden. Damit der erweichende überschüssige Tränkungsstoff die Verbindung mit dem festen Mauerwerk herstellen und die Mauerstaubteile durchtränken kann, wird die Metallversteifung mit Durchlaßöffnungen r versehen.
  • Die Ausführung nach Fig. 6 und 7 zeigt eine getränkte Faserstoffröhre m mit innenliegender Metallversteifung n, wobei die außenliegende Dübelmasse zweckmäßig mit einer zerreißbaren Papierschicht ö umhüllt sein kann.
  • Fig. 8 stellt ein metallisches Dübelrohr p dar, welches direkt in die Mauer wie ein Bohrer eingeschlagen werden kann. Das Dübelrohr p ist mit Öffnungen r versehen, durch welche das überschüssige Schutztränkungsmittel die Verbindung mit dem Mauerwerk herstellen kann. Nach dem Einschlagen des Dübelrohres p wird entweder in zylindrischer Form oder in Röhrenform die mit Tränkungsmitteln versehene Faserstoffmasse eingebracht. Beim Eintreiben einer Schraube oder eines Nagels erweicht die Tränküngsmasse und stellt durch die Öffnungen rin der Dübelrohrwandung die Verbindung mit dem Mauerwerk her, so daß nach dem Erhärten die eingeschobene Faserstoffmasse sowohl fest mit der Innenseite des Stahlrohres als auch direkt mit dem Mauerwerk verbunden ist.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜCFIR: r. Dübel aus Faserstoffen oder ähnlichen Stoffen, die mit einem in der Mauerbohrung erhärtenden Schutzmittel getränkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutztränkuhgsmittel bei der Temperatur, der der Dübel und seine Umgebung normal ausgesetzt sind, eine zähfeste Masse bildet, deren Erweichungspuhkt nur um so viel über der Temperatur, der der Dübel und seine Umgebung normal ausgesetzt sind, liegt, daß bei Zuführung eines geringen, z. B. durch Eintreiben einer Befestigungsschraube erzeugten Wärmeüberschusses über diese Temperatur eine vorübergehende Erweichung des Schutztränkungsmittels eintritt, die ein Umformen des Faserstoffes in die Preßstellung ermöglicht, während nach Aufhören des Wärmeüberschusses das wieder erhärtende Schutztränkungsmittel den Faserstoff in der Preßstellung unverrückbar festhält und ihn luft- und wasserdicht einhüllt.
  2. 2. Dübel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstoff mit einem geringen Überschuß an Schutztränkungsmitteln versehen ist; so daß beim Zusammenpressen während des Dübelvorganges dieser Überschuß des Schutztränkungsmittels durch den Mauerstaub hindurch an die raune Mauerböhrwandung gedrückt wird.
  3. 3. Dübel nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet; daß der Dübel eine die Mauerbohrung abschließende Asbestscheibe besitzt; die das Heraustreten des erweichten Schutztränkungsmittels aus der Mauerbohrung verhindert. . Dübel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstoff zwischen zerreißbaren Papierstreifen,Zinnfolien o. dgl: in - Wellenform eingepreßt liegt.
DE1933K0130394 1933-06-09 1933-06-09 Duebel aus Faserstoffen oder aehnlichen Stoffen und einem in der Mauerbohrung erhaetenden Schutztraenkungsmittel Expired DE699020C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2553614A (en) * 1949-01-14 1951-05-22 Arthur J Valluzzi Anchoring plug for walls
DE855902C (de) * 1948-07-22 1952-11-17 Rawlplug Co Ltd Wandduebel
DE974267C (de) * 1941-04-20 1960-11-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zur Vernichtung von Phenolwasser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE974267C (de) * 1941-04-20 1960-11-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zur Vernichtung von Phenolwasser
DE855902C (de) * 1948-07-22 1952-11-17 Rawlplug Co Ltd Wandduebel
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