DE69901667T2 - Einwickelvorrichtung - Google Patents

Einwickelvorrichtung

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Im Stand der Technik ist eine Verpackungsvorrichtung zum Wickeln einer Bahn von Verpackungsfolie um ein Objekt bekannt, die eine Ringführungsbahn umfasst, die eine endlose ringförmige Laufbahn mit variablem Radius bildet, die keine kreisförmige Laufbahn ist. Die Ringführungsbahn umfasst eine innere Rollfläche, die zu der Innenseite des Ringes weist, eine äußere Rollfläche, die nach außen in eine der inneren Rollfläche entgegengesetzte Richtung weist, und eine seitliche Rollfläche, die sich zwischen der inneren Rollfläche und der äußeren Rollfläche erstreckt (siehe EP 544 312 A).
  • Ferner umfasst diese Verpackungsvorrichtung nach dem Stand der Technik einen Folienspender, der einen Rahmen umfasst, der mit Stützelementen versehen ist, die eine Folienrolle an dem Rahmen halten. An jeder Seite des Rahmens hat der Folienspender zwei Tragrollensätze, die mit Abstand zueinander angeordnet sind und den Folienspender - tragen, während sich dieser, geführt durch die Ringführungsbahn, bewegt. Der Tragrollensatz umfasst eine innere Tragrolle, die mit einem Lager an dem Rahmen des Folienspenders angebracht ist und an ihrem Umfang an der inneren Rollfläche der Führungsbahn anliegt. Der Tragrollensatz umfasst ferner eine erste äußere Tragrolle, die mit einem Lager an dem Rahmen des Folienspenders an der anderen Seite der Führungsbahn in bezug auf die Position der inneren Tragrolle abgestützt ist. Die Drehachse der ersten äußeren Tragrolle ist parallel zu der Drehachse der inneren Tragrolle und sie liegt an ihrem Umfang an der äußeren Rollfläche der Führungsbahn auf. Ferner umfasst der Tragrollensatz eine seitliche Tragrolle, die ebenfalls von einem Lager an dem Rahmen des Folienspenders getragen ist, und deren Drehachse im wesentlichen senkrecht zu den Drehachsen der inneren und äußeren Tragrolle liegt. Die seitliche Tragrolle liegt mit ihrem Umfang an der seitlichen Rollfläche der Führungsbahn an. Somit hält der Tragrollensatz den Folienspender in eine Richtung senkrecht zu der Führungsbahn, mit anderen Worten, in alle Richtungen mit Ausnahme der Vorschubrichtung, die durch die Führungsbahn definiert ist.
  • Ein Problem bei dieser Verpackungsvorrichtung nach dem Stand der Technik ist es, dass die seitlichen Tragrollen zu einem schnellen Abrieb neigen, so dass ihre Wartungszeit kurz ist. Der Grund ist, dass die seitlichen Tragrollen auf Achsen montiert sind, die fest an dem Rahmen des Folienspenders angebracht sind, so dass sie immer in einer bestimmten unveränderten Richtung rollen, ohne sich an die sich ändernde Krümmung der seitlichen Rollfläche anzupassen. Mit anderen Worten, die Rotationsebene der seitlichen Tragrolle bildet einen Driftwinkel mit der seitlichen Rollfläche, was zu einem Abrieb der seitlichen Tragrolle führt.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist die Behebung der obengenannten Nachteile.
  • Eine besondere Aufgabe der Erfindung ist die Offenbarung einer Anordnung, die zur Behebung der Probleme bestimmt ist, die sich aus dem Abrieb der seitlichen Tragrolle ergeben, und die deren Wartungszeit verlängert.
  • Die Verpackungsvorrichtung der Erfindung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet.
  • Gemäß der Erfindung umfasst der Tragrollensatz eine zweite äußere Tragrolle, deren Drehachse parallel zu der Drehachse einer ersten äußeren Tragrolle ist, wobei die zweite äußere Tragrolle an ihrem Umfang an einer äußeren Rollfläche mit Abstand zu der ersten äußeren Tragrolle anliegt. Ferner umfasst der Tragrollensatz einen Schwenkrahmen, der mit einem Lager so an dem Rahmen angebracht ist, dass er um eine Schwenkachse drehen kann, die mit der Drehachse der inneren Tragrolle übereinstimmt, wobei die erste äußere Tragrolle, die zweite äußere Tragrolle und die seitliche Tragrolle mit Lagern an dem Schwenkrahmen gehalten sind.
  • Der Vorteil, der durch die Anordnung entsprechend der Erfindung erzielt wird, ist, dass der Folienspender, wenn er von einer Ringführungsbahn geführt wird, sich entlang einer Laufbahn mit variabler Krümmung bewegt, die Drehachse der seitlichen Tragrolle an jedem Punkt der Laufbahn im wesentlichen in die Richtung des Radius der Laufbahn schwenkt. Die Rollrichtung der seitlichen Tragrolle folgt somit der Richtung einer Tangente zu der Krümmung der seitlichen Rollfläche, ohne einen Driftwinkel mit der seitlichen Rollfläche zu bilden, mit dem Ergebnis, dass die Standfestigkeit der seitlichen Tragrolle verbessert ist.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung umfasst die Ringführungsbahn zwei Flanschteile, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, einen ersten Flanschteil und einen zweiten Flanschteil, deren freie Randzonen die obengenannten Rollflächen bilden, während die seitlichen Rollflächen der Flanschteile in Richtungen weisen, die einander entgegengesetzt sind. Für jede Führungsrollenanordnung, die mit dem ersten Flanschteil in Eingriff steht, umfasst der Folienspender eine entsprechende, direkt gegenüberliegend angeordnete, ähnliche spiegelbildartige Führungsrollenanordnung, die mit dem zweiten Flanschteil an der gegenüberliegenden Seite der Ringführungsbahn in Eingriff steht.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung umfassen die Tragrollensätze einen ersten Tragrollensatz, der ein vorderer Tragrollensatz in bezug auf die Bewegungsrichtung des Folienspenders ist, und einen zweiten Tragrollensatz, der ein hinterer Tragrollensatz ist, der hinter dem ersten Tragrollensatz läuft. Der erste Tragrollensatz ist mit einem Schwenkrahmen wie zuvor beschrieben versehen, wobei die erste äußere Tragrolle, die zweite äußere Tragrolle und die seitliche Tragrolle mit Lagern an dem Schwenkrahmen gehalten sind.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung ist der zweite Tragrollensatz mit einem Schwenkrahmen wie zuvor beschrieben versehen, wobei die erste äußere Tragrolle, die zweite äußere Tragrolle und die seitliche Tragrolle mit Lagern an dem Schwenkrahmen gehalten sind.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung umfasst der Folienspender eine Zugfeder, die ausgebildet ist, um zwischen dem ersten Tragrollensatz und dem zweiten Tragrollensatz zu wirken, um diese zueinander zu drehen.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung ist die Laufbahn, die von der Ringführungsbahn gebildet wird, in einer im wesentlichen vertikalen Ebene angeordnet.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung ist das zu verpackende Objekt ein Zylindrischer Körper, der mit einer mittleren Öffnung versehen ist, wie eine Bandrolle oder dergleichen. Die Ringführungsbahn bildet eine ringförmige Laufbahn ovaler Form, die einen geraden Laufbahnabschnitt, der durch die Öffnung in dem zu verpackenden Objekt verläuft, und einen gekrümmten Laufbahnabschnitt umfasst, der sich um das Objekt zwischen den Enden des geraden Laufbahnabschnittes krümmt.
  • Nachfolgend wird die Erfindung ausführlich mit Hilfe einiger Beispiele ihrer Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, von denen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Verpackungsvorrichtung der Erfindung zeigt,
  • Fig. 2 einen Folienspender zeigt, der in der Verpackungsvorrichtung von Fig. 1 enthalten ist, auf einem geraden Abschnitt einer Ringführungsbahn,
  • Fig. 3 den Folienspender von Fig. 2 auf einem gekrümmten Abschnitt der Ringführungsbahn zeigt,
  • Fig. 4 den Schnitt IV-IV von Fig. 2 zeigt, und
  • Fig. 5 den Schnitt V-V von Fig. 2 zeigt.
  • Fig. 1 zeigt eine Verpackungsvorrichtung, die zum Umwickeln von Bandrollen, z. B. Stahlbandrollen, bestimmt ist. Die Bandrolle 1 ruht auf einer Drehvorrichtung, z. B. auf einer Halterung, die mit zwei drehenden Walzer versehen ist, so dass die Bandrolle um ihre horizontale Längsachse, d. h. um ihre Mittelachse, während des Verpackungsvorganges gedreht werden kann. Die Bandrolle weist eine zylindrische Form auf, durch welche eine mittlere Öffnung 18 hindurchgeht. Während des Verpackens wird die Bandrolle 1 langsam durch die Drehvorrichtung gedreht, während gleichzeitig Verpackungsfolie F mit einer Wickelbewegung, die durch die Öffnung 18 geht, um die Bandrolle gewickelt wird, so dass die Verpackungsfolie die Öffnung nicht überdeckt.
  • Damit eine Bahn von Verpackungsfolien-Bahn F um ein Objekt 1 gewickelt werden kann, umfasst die Verpackungsvorrichtung eine Ringführungsbahn 2 mit einer Form, die einer Ellipse ähnlich ist, die an einer Seite abgeflacht ist. Die Ringführungsbahn 2 ist mit einem sich ändernden Radius konstruiert, d. h., ihre Form unterscheidet sich von einer kreisförmigen Laufahn. In diesem Beispiel ändert sich die Krümmung der Ringführungsbahn an verschiedenen Punkten der Laufbahn, da die Ringführungsbahn 2 so angeordnet ist, dass sie durch die mittlere Öffnung in der Rolle 1 in Richtung deren Längsachse entlang einem geraden Abschnitt 19 der Laufbahn verläuft, wo der Radius der Laufbahn unendlich ist. Zwischen den Enden des geraden Laufbahnabschnittes 19 befindet sich ein gekrümmter Laufbahnabschnitt 20 mit sich änderndem Radius, wo der Radius zunimmt und abnimmt. Gemeinsam bilden der gerade Laufbahnabschnitt 19 und der gekrümmte Laufbahnabschnitt 20 der Ringführungsbahn 2 eine endlose ringförmige Laufbahn. Die Laufbahn, die durch die Ringführungsbahn 2 gebildet wird, ist in einer vertikalen Ebene angeordnet.
  • Die Ringführungsbahn 2 besteht aus zwei Führungsbahnteilstücken 21 und 22, die unter Verwendung von Antriebsmitteln 23, 24 zwischen zwei Positionen I und II horizontal zueinander hin und voneinander weg bewegt werden können. Aus diesem Grund hängen die Führungsbahnteilstücke 21 und 22 an einer horizontalen Führungsstange 25. In der offenen Position I, die in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellt ist, wird eine Toröffnung 26 zwischen den Führungsbahnteilstücken 21, 22 gebildet. In der offenen Position I kann eine Bandrolle 1 in die Verpackungsstation eingebracht werden. In der geschlossenen Position II ist die Toröffnung geschlossen und die Ringführungsbahn 2 bildet eine geschlossene, ringförmige Laufbahn, wie zuvor erwähnt, die durch die Öffnung 18 in der Bandrolle 1 verläuft.
  • Wie aus Fig. 1-5 ersichtlich ist, ist die Ringführungsbahn 2 eine T-förmige Schiene, in welcher die Querschnittsform des horizontalen Flansches des T die Form eines flachen Rechtecks aufweist. Der aufrecht stehende Teil des T verbindet den horizontalen Flansch mit dem Rahmen der Ringführungsbahn. Der horizontale T- Flansch der Ringführungsbahn 2 umfasst eine innere Rollfläche 3, die zu der Innenseite der Ringführungsbahn weist. Ferner umfasst die Ringführungsbahn eine äußere Rollfläche 4, die in eine Richtung weist, welche der Außenseite der inneren Rollfläche 3 entgegengesetzt ist. Die äußere Rollfläche 4 ist parallel zu der inneren Rollfläche 3. Da die elliptische Laufbahn in einer vertikalen Ebene angeordnet ist, liegt der Querschnitt der inneren und äußeren Rollfläche horizontal. Die seitliche Rollfläche 5 verläuft zwischen der inneren und der äußeren Rollfläche.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt, umfasst die Verpackungsvorrichtung einen Folienspender 6, der an der Ringführungsbahn 2 befestigt ist, so dass er entlang einem Pfad um die Bandrolle 1 und durch die Öffnung 18 bewegt werden kann, der von der Ringführungsbahn 2 definiert ist. Der Folienspender 6 umfasst einen Rahmen 7 mit Stützelementen 8 (in der Figur nicht dargestellt), durch welche die Folienrolle 9 lösbar an dem Rahmen 7 angebracht sein kann. Ferner umfasst der Folienspender 6 Spannmittel zur Aufrechterhaltung einer geeigneten Folienspannung.
  • An beiden Seiten des Folienspenders 6 befinden sich zwei Tragrollensätze 10, 11, die mit Abstand zueinander in Richtung der Ringführungsbahn 2 angeordnet sind und den Folienspender 6 abstützen, während sich dieser entlang der Ringführungsbahn 2 bewegt.
  • Wie in Fig. 2-5 dargestellt, umfasst jeder Tragrollensatz 10, 11 eine innere Tragrolle 12, die von einem Lager an dem Rahmen 7 gehalten wird und mit ihrem Umfang an der inneren Rollfläche 3 der Ringführungsbahn 2 anliegt.
  • Die erste äußere Tragrolle 13, deren Drehachse parallel zu der Drehachse der inneren Tragrolle 12 liegt, liegt mit ihrem Umfang an der äußeren Rollfläche 4 der Ringführungsbahn an. Die erste äußere Tragrolle 13 wird von einem Lager an dem Schwenkrahmen 16 gehalten, der seinerseits von einem Lager an dem Rahmen 7 des Folienspenders 6 gehalten wird. Der Schwenkrahmen 16 dreht um eine Schwenkachse, die mit der Drehachse der inneren Tragrolle 12 übereinstimmt.
  • Eine zweite äußere Tragrolle 15 ist ebenfalls mit einem Lager an dem Schwenkrahmen 16 befestigt. Die Drehachse der zweiten äußeren Tragrolle 15 liegt parallel zu der Drehachse der ersten äußeren Tragrolle 13 und ist mit Abstand zu dieser angeordnet, so dass die zweite äußere Tragrolle 15 mit ihrem Umfang an der äußeren Rollfläche 4 mit Abstand zu der ersten äußeren Tragrolle 13 anliegt.
  • Die seitliche Tragrolle 14, deren Drehachse im wesentlichen senkrecht zu den Drehachsen der inneren Tragrolle 12 und der äußeren Tragrolle 13 liegt, wobei seitliche Tragrolle mit ihrem Umfang an der seitlichen Rollfläche 5 anliegt, wird ebenso von einem Lager an dem Schwenkrahmen 16 gehalten.
  • Wenn sich der Folienspender 6, von der Ringführungsbahn 2 geführt, entlang der äußeren Rollfläche 4 bewegt, versetzen die äußeren Tragrollen 13 und 15 den Schwenkrahmen 16 in Drehung um seine Schwenkachse entsprechend der Form der Laufbahn, so dass die Drehachse der seitlichen Tragrolle 14, die mit dem Schwenkrahmen 16 verbunden ist, sich an jedem Punkt der Laufbahn in Richtung des Laufbahnradius dreht. Mit anderen Worten, die mittlere Ebene der Drehung der seitlichen Tragrolle 14 ist an allen Punkten der Laufbahn in Richtung einer Tangente zu der Laufbahn ausgerichtet. Somit wird ein Null-Kreuzungswinkel der seitlichen Tragrolle 14 in bezug auf die seitliche Rollfläche 5 erreicht, und es kommt zu keinem Abrieb zwischen der seitlichen Tragrolle 14 und der seitlichen Rollfläche 5.
  • Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind die innere Tragrolle und die äußeren Tragrollen relativ zueinander in einer dreieckigen Konfiguration angeordnet. Die innere Tragrolle 12 ist direkt gegenüber der ersten äußeren Tragrolle 13 an der gegenüberliegenden Seite der Führungsbahn 2 angeordnet. Die Drehachse der seitlichen Tragrolle 14 liegt in derselben Ebene (senkrecht zu der Ebene der Zeichnung) wie die Drehachsen der inneren Tragrolle 12 und der ersten äußeren Tragrolle 13. Die zweite äußere Tragrolle 15 ist mit einem gewissen Abstand zu einer Seite der obengenannten Ebene angeordnet. Sowohl der vordere Tragrollensatz 10 als auch der hintere Tragrollensatz 11 ist vorzugsweise so konstruiert, dass sie in einer entsprechenden Weise drehbar sind. Wie in den Figuren dargestellt, können die Tragrollensätze 10 und 11 mittels einer Zugfeder 17 miteinander oder mit dem Rahmen 7 des Folienspenders 6 verbunden sein.
  • Wie aus der schematischen Querschnittsansicht in Fig. 5 hervorgeht, umfasst die Ringführungsbahn 2 zwei Flanschteile, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, einen ersten Flanschteil 2¹ und einen zweiten Flanschteil 2². Die freien Randflächen dieser Flanschteile bilden die obengenannten Rollflächen, wobei die seitlichen Rollflächen 5 in entgegengesetzte Richtungen voneinander weisen. Für jede Führungsrollenanordnung, die mit dem ersten Flanschteil 2¹ in Eingriff steht, umfasst der Folienspender 6 eine entsprechende, spiegelbildartige Führungsrollenanordnung ähnlicher Konstruktion, die mit dem zweiten Flanschteil 2² in Eingriff steht, der direkt gegenüber an der anderen Seite der Ringführungsbahn angeordnet ist.
  • Fig. 5 zeigt auch den Antriebsmechanismus und die Leistungsübertragungsanordnung, die in dem Folienspender 6 verwendet wird. Der Folienspender 6 umfasst einen Antriebsmotor 27, der über einen Riementrieb 28 eine Antriebswelle 29 antreibt, die mit einem Zahnrad 30 versehen ist, das sich in einem antreibenden Eingriff mit einer Zahnstange 31 befindet, die an der Ringführungsbahn 2 angebracht ist. Der Schwenkrahmen 16 und die innere Tragrolle 12 des zweiten Tragrollensatzes 11 sind mit Lagern an der Antriebswelle 29 derart angebracht, dass eine freie Drehung möglich ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebenen Beispiele ihrer Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind viele Variationen im Umfang des erfinderischen Gedankens möglich, der in den Ansprüchen definiert ist.

Claims (7)

1. Verpackungsvorrichtung zum Wickeln einer Bahn von Verpackungsfolie (F) um ein Objekt (1), wobei die Verpackungsvorrichtung umfasst:
eine Ringführungsbahn (2), die eine Laufbahn mit variablem Radius bildet und eine innere Rollfläche (3), die zu der Innenseite des Ringes weist, eine äußere Rollfläche (4), die nach außen in eine der inneren Rollfläche entgegengesetzte Richtung weist, und eine seitliche Rollfläche (5), die sich zwischen der inneren Rollfläche und der äußeren Rollfläche erstreckt, umfasst; und
einen Folienspender (6), der einen Rahmen (7) umfasst, der versehen ist mit Stützelementen (8), welche eine Folienrolle (9) an dem Rahmen halten, und wenigstens zwei Tragrollensätzen (10, 11), die mit Abstand zueinander in die Richtung der Ringführungsbahn (2) angeordnet sind und den Folienspender tragen, während sich dieser, geführt durch die Ringführungsbahn, bewegt, wobei jeder der Tragrollensätze eine innere Tragrolle (12), die mit einem Lager an dem Rahmen (7) montiert ist und an ihrem Umfang an der inneren Rollfläche (3) aufliegt, und eine erste äußere Tragrolle (13), deren Drehachse parallel zu der Drehachse der inneren Tragrolle ist und die an ihrem Umfang an der äußeren Rollfläche (4) aufliegt, und eine seitliche Tragrolle (14), deren Drehachse im wesentlichen senkrecht zu den Drehachsen der inneren und äußeren Tragrolle liegt und die an ihrem Umfang an der seitlichen Rollfläche (5) aufliegt, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrollensatz
eine zweite äußere Tragrolle (15) umfasst, deren Drehachse parallel zu der Drehachse der ersten äußeren Tragrolle (13) ist und die an ihrem Umfang an der äußeren Rollfläche (4) mit Abstand zu der ersten äußeren Tragrolle (13) aufliegt; und
einen Schwenkrahmen (16), der mit einem Lager an dem Rahmen montiert ist, so dass er um eine Schwenkachse drehen kann, die mit der Drehachse der inneren Tragrolle (22) übereinstimmt, wobei die erste äußere Tragrolle (13), die zweite äußere Tragrolle (15) und die seitliche Tragrolle (14) mit Lagern an dem Schwenkrahmen gehalten werden,
so dass, wenn der Folienspender, der von der Ringführungsbahn geführt ist, sich entlang einer Laufbahn mit variabler Krümmung bewegt, die Drehachse der seitlichen Tragrolle im wesentlichen in die Richtung des Radius der Laufbahn an jedem Punkt der Laufbahn schwenkt.
2. Verpackungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringführungsbahn (2) zwei Flanschteile umfasst, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, einen ersten Flanschteil (2¹) und einen zweiten Flanschteil (2²), deren freie Randzonen die obengenannten Rollflächen bilden, während die seitlichen Rollflächen (5) der Flanschteile in Richtungen weisen, die einander entgegengesetzt sind; und dass für jede Führungsrollenanordnung, die mit dem ersten Flanschteil (2¹) in Eingriff steht, der Folienspender (6) eine entsprechende ausgerichtete ähnliche spiegelbildartige Führungsrollenanordnung umfasst, die mit dem zweiten Flanschteil (2²) an der gegenüberliegenden Seite der Ringführungsbahn in Eingriff steht.
3. Verpackungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrollensätze einen ersten Tragrollensatz (10) umfassen, der ein vorderer Tragrollensatz in bezug auf die Bewegungsrichtung des Folienspenders ist, und einen zweiten Tragrollensatz (11), der ein hinterer Tragrollensatz ist, der hinter dem ersten Tragrollensatz läuft; und dass der erste Tragrollensatz (10) mit einem Schwenkrahmen (16) wie zuvor beschrieben versehen ist, wobei die erste äußere Tragrolle (13), die zweite äußere Tragrolle (15) und die seitliche Tragrolle (14) mit Lagern an dem Schwenkrahmen gehalten werden.
4. Verpackungsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Tragrollensatz (11) mit einem Schwenkrahmen (16) wie zuvor beschrieben versehen ist, wobei die erste äußere Tragrolle (13), die zweite äußere Tragrolle (15) und die seitliche Tragrolle (14) mit Lagern an dem Schwenkrahmen gehalten werden.
5. Verpackungsvorrichtung gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienspender eine Zugfeder (17) umfasst, die so ausgebildet ist, dass sie zwischen dem ersten Tragrollensatz (10) und dem zweiten Tragrollensatz (11) wirkt, um diese zueinander zu drehen.
6. Verpackungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn, die von der Ringführungsbahn (2) gebildet wird, in einer im wesentlichen vertikalen Ebene angeordnet ist.
7. Verpackungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das zu verpackende Objekt (1) ein zylindrischer Körper ist, der mit einer mittleren Öffnung (18) versehen ist, wie eine Bandrolle oder dergleichen; und dass die Ringführungsbahn (2) eine ringförmige Laufbahn ovaler Form bildet, die einen geraden Laufbahnabschnitt (19) umfasst, der durch die Öffnung (18) in dem zu verpackenden Objekt (1) verläuft, und einen gekrümmten Laufbahnabschnitt (20) der sich um das Objekt zwischen den Enden des geraden Laufbahnabschnittes krümmt.
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