DE698982C - Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder Tonschneider - Google Patents
Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder TonschneiderInfo
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- DE698982C DE698982C DE1937B0179079 DEB0179079D DE698982C DE 698982 C DE698982 C DE 698982C DE 1937B0179079 DE1937B0179079 DE 1937B0179079 DE B0179079 D DEB0179079 D DE B0179079D DE 698982 C DE698982 C DE 698982C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/10—Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
- G11B3/34—Driving or guiding during transducing operation
Landscapes
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
- Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder Tonschneider Zur Vermeidung unbeabsichtigten Fallenlas:senseines Tonabnehmers, was zu einar Beschädigung der Platte, des Tonabnehmers oder seiner Nadel führen kann, sind bereits versdhiedeive Anordnungen bekanntgeworden. So hat man den Tragarm des Tonabnehmers in seiner Vertikalbewegung mit einer so! großen Reibung in seinem Drehgelenk versehen, daß er beim Loslassen des Tonabnehmers in der gerade vo2hande@nen vertikalen Lage verblieb. Bei einer anderen Konstruktion sind am Drehgelenk eine Anzglil kleiner Löcher vorge, sehen, in die,ein mit dem Tragarm verbundener Stift einschm;appt und ,den Tonabnehmex festhält. Auch pneumatische Vorrichtungen znxr Umwandlung des Falls in sein langsames G1e@ten sind angewandt worden. 'Alle diese Sicherungs- und Feststellvorrichtungen haben den Nachbeil, daß :auch die gewollte Bewegung biehihdert wird, da zur Bedienung des Tonabnehmers die Feststellkraft durch eine größere, in gleicher Richtung wirkende Kraft von der Hand überwunden werden-muß.
- Ferner ist es möglich, einem; Tonabnehmer vor den Folgern des Faillenlassees durch Anbringung einer Gleitrolle mit exzentrischer Achse zu schützen. Dieser Schütz gilt iedadh praktisch nur der Nadel und scheidet aus; wenn der Ton-aabnelimer Gewicht genug hat, um die Platte oder .sich selbst durch einen Fall zu beschädigen.
- Die genannten Nachteile werden @erfindungsgemäß durch eine Feststellvorrichtung in der vertikalen Bewegungsrichtung -vermieden, die dadurch gekennzeichnet ist; daß der Ton-@bnehmer, der Tragarm oder ein damit in Verbindung stehender Griff ,eine nur beim Anfassen des Tonabnehmers oder Tragarmes öder . Griffes apslösbare mechanische oder elektromaIgnetisch betätigte Schaltvorrichtung aufweist, durch welche eine Lösung der Fests.tellvo,rrichtung des Tragarmes während des Anfa,ssens bewirkt wird, ohne: daß hierzu eine Bewegung des Tönahnehmers notwendig ist.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Feststellvorrichtung wird erreicht, datß eine wesentliche Bewegung des Toinabnehmexs in vertikaler Richtung ein Anfassen des Tonabnehmers zur Voraussetzung hat. Zur Auslösung bedarf es nur :einer viel kleineren. Kraft, als die Feststellvorrichtung ihrerseits ausübt, und .ein. .Bewegen im gelösten Zustand geht gänzlich ungehündert vor sich.
- Der Erfindungsgedgnke selbst läßt sich auf verschiedene Weise verwirklichen. Abb. i zeigt als Beispiel eine rein mechanische Feststellvorrichtung. Der Tonabnehmer 1 gleitet mit seiner Ngdel auf der Schallplatte 5. Der TrAgarm 2 endet in. :dem um die Achse 14. drehbaren Gehäuse 8 und ist dort an dem Drehpunkt 7 so befestigt, daß er sich in vertika; er Richtung zu bewegen, vermag. Das Ende :des Tragarmes ist als Zahnradsektor ausgebildet. In das Zahnrad greift bei Schrägstellung des Tragarmes ein durch die Kraft der Feder i i angezogener Sperrhebel g ein, der sich um die Achse io bewegt. Der Hebelarm trägt einen. Zapfen i2, gegen den das kreisförmig begrenzte Ende :einer längeren Gleitschiene 3 stößt, die in Gleitlagern q. parallel zum Tragarm entlang führt und vorn meiner abgefederten Druckplatte 6 endet. Diese- Druckplatte wird zweckmäßig sä argeordnet, daß man sie beim Anfassen: des Tonabnehmers reit dem Daumen zwangsläufig eindrückt. Dadurch verschiebt sich der flebel g aus seiner gezeichneten Stellung nach rechts, und es ist nun möglich, ,den Tonabnehmer in, vertikaler Richtung frei zu bewegen.. Läßt man die Druckplatte los, so wind der Tonabnehmer sofort festgestellt. Statt in der gezeichneten Stellung kann man die Druckplatte auch ,an einer Stelle des Umfanges. des Tonabnehmers oder auch attn Tragarm selbst anbringen. Ferner kann zur Feststellung auch .ein. anderes technisches Mittel, z. B: eine Gummiwalze, an Stelle des Zahnrades in Verbindung mit einem zur .Arretierung dagegengedrückten Hebel. mit Gummibelag Anwendung finden.
- Eine elektrisch betätigte Feststellvorrichtung ließe sich in Anlehnung an denn in. Abb, i gebrachten Voirschlag etwa so ausführen, daß die Druckplatte einen elektrischen Köntakt -betätigt, der .einen Magnetstromkreis schließt. Der Elektromagnet wird in dem Gehäuse 8 untergebracht und zieht bei Stromschluß aus magnetisch= Material anzufertigendenSperrheb,el. 9 vom- Zahnrad fort.
- Einer weiteren Ausführung des Erfi:ndungs# gedankens folgend, kann die Feststellvorrichtung, und zwar vorzugsweise die elektrische Ausführung, mit elektrischen Um1-schaltungen kombiniert werden, durch diebeispielsweise die Beleuchtung des Plattenspielers während der Zeitdauer :des Anfassens, zwangsläufig eingesdhältet oder :der Motorantrieb ausgeschaltet wird. Um die durch das Auswechseln der Nadel verursachten Geräusche nicht im Lautsprecher hörbar werden zu lassen, kann die zusätzliche elektrische Umschaltung auch den Lautsprecher während des Anfassens kurzsdhließen oder ihn vom Verstärker trennen. Bei der mechanischen Ausführung der Vorrichtung etwa nach Abb. i läßt sich z. B. ein voin der Gleitschiene 3 betätigter, im Gehäuse 8 untergebrachter Schalter für derartige zusätzliche Umschaltungen verwenden, Zur weiteren Erleichterung der Bedieniung ist vorgesehen, am Tonabnehmer einen besonderen Griff anzubringen, der die zur Lösung dienende mechanische oder elektrische Schaltervorrichtung trägt. Vorzugsweise soll dieser Schalter so mit denn. Griff vereinigt sein, daß er durch das Anfassen des Griffes ohne weiteres Zutun oder Suchen zwangsläufig betätigt wird. Zweckmäßig besteht das Verbindungsstück zwischen idiesiem Griff und dem Tonabnehmer aus elastischem Material, z. B. aus Schwammgummi; denn es hat sich gezeigt, daß so das während des Einsetzens oder Hochheb@ens des Tonabnehmers häufig vorkommende Zerkratzen ider Tonrillen vermieden wird.
- Abb. z zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung .des Griffes 16, .der über den elastischen Teil 17 mit dem Tonabnehmer ixt Verbindung steht. Die Sehaltervoxrichtung ist hier nicht gezeichnet. Die beschriebenen A.iordnungen lassen sieh außer` bei Tonabnehmern auch ibei den .ähnlich arbeitenden Tonschneidedoisen zur Anwendung bringen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE-: i. Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder Tonschneider, mit dessen Tragarm eine Feststellvorrichtung in der vertikafen Bewegungsrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daS der Tonabnebmer, der Tragarm oder :.ein damfit in Verbindung stehender Griff seine nur beim Anfassen des Tonabnehmers oder Trag-,armes oder Griffes auslösbaremecbanische aderelektromagnetisch betätigte Schaltvorrichtung aufweist, durch welche eine Lösung der Feststellvorrichtung des Tonarmes wähnend :des Anfassens bewirkt wird; ohne @däßhierzueine Bewegung des Tonabnehmers notwendig ist.
- 2. Tonabnehmer oder Tonschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß-am Drehpunkt (7) des Tragaranes (3) ein Sperrzahnrad angebracht ist, in das ein Feststellhebel (9) eingreift, der durch eine an .der Tonabnelurierdose endigende und ;dort bei Anfassen des Tonabnehmers sich verschiebende Gleitstange (q.) lösbar ist.
- 3. Tonabnehmer oder Tonschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Kontaktvorrichtungen am Tonabnehmer, am Tragarm, oder an seinem !damit in Verbindung stehenden Handgriff vorgesehen sind, die zur ErzIelung selbsttätiger Umschaltungen benutzt werden, beispielsweise zur Aus- oder Einschaltung der Bieleudlitung, des Plattenantriebes -oder des Tomabinehmeranschlusses. Tonabnehmer oder Tonschneider nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonabnehmer zum Anfassen mit einem besonderen' Griff vexsehen ist, der ;durch ein elastisches Zwischenstiück mit ihm in Verbindung steht und am dem die Kontaktvorrichtungen :so angebracht sind; .daß sie beim Anfassen des Griffes betätigt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937B0179079 DE698982C (de) | 1937-07-06 | 1937-07-06 | Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder Tonschneider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937B0179079 DE698982C (de) | 1937-07-06 | 1937-07-06 | Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder Tonschneider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698982C true DE698982C (de) | 1940-11-20 |
Family
ID=7008539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937B0179079 Expired DE698982C (de) | 1937-07-06 | 1937-07-06 | Elektrischer oder akustischer Tonabnehmer oder Tonschneider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE698982C (de) |
-
1937
- 1937-07-06 DE DE1937B0179079 patent/DE698982C/de not_active Expired
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