DE698741C - UEberlastungstraege dreiteilige Schmelzsicherung - Google Patents

UEberlastungstraege dreiteilige Schmelzsicherung

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DE698741C
DE698741C DE1937A0084927 DEA0084927D DE698741C DE 698741 C DE698741 C DE 698741C DE 1937A0084927 DE1937A0084927 DE 1937A0084927 DE A0084927 D DEA0084927 D DE A0084927D DE 698741 C DE698741 C DE 698741C
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DE
Germany
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fuse
cartridge
spring
contact
soldering
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Expired
Application number
DE1937A0084927
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adam Horst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/044General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified
    • H01H85/045General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified cartridge type
    • H01H85/0454General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified cartridge type with screw-in type contacts

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  • Fuses (AREA)

Description

  • Überlastungsträge dreiteilige Schmelzsicherung Die Erfindung bezieht sich auf solche überlastungsträge Schmelzsicherungen, .bei denen parallel zu einem Schmelzleiter eine Lötstelle geschaltet ist, so daß nach Öffnen der Lötstelle der Schmelzlgiter den gesamten Ström übernehmen muß und zum Durchschmelzen gebracht wird. Die endgültige Stromunter-Brechung erfolgt hierbei in einer geschlossenen Sicherungspatrone. Die bekannten Sicherungen dieser Art wurden bisher als einteilige Schraubstöpsel hergestellt. Die Herstellung dieser Schraubstöpsel, bei denen die Schmelzleiter und die Lötsicherung in einem Körper untergebracht sind, ist fabrikatorisch nicht einfach und verhältnismäßig teuer: Es ist wohl -auch vorgeschlagen worden, -überlastungsträge Schmelzsicherungen der vorgenannten Art in Form der bekannten zweiteiligen, aus Schraubkopf und Einsatzpatrone bestehenden Schmelzsicherung herzustellen, jedoch sind hierbei befriedigende Ergebnisse nicht erzielt worden: -Die Erfindung geht außerdem -noch einen Schritt weiter, ,indem sie die Kurzschlußsicherung und die Über-, stromsicherung in getrennten Körpern unterbringt, die je nach Bedarf ersetzt- werden können.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine über= lastungsträge dreiteilige Schmelzsicherung mit einer zu einem Schmelzleiter parallel geschalteten Lötstelle und einer in Reihe zu beiden - liegenden Kurzschlußsicherung, bei welcher nach Öffnen der Lötstelle -der dazu parallel geschaltete, in einer geschlossenen Patrone angeordnete Schmelzleiter durchschmilzt. Erfindungsgemäß ist die Einsatzpatrone teilweise längsgeteilt, wobei der eine Teil . den Fußkontakt mit der Kurzschlußsicherung und der andere Teil die Lötsicherung mit dem Überbrückungsleiter enthält und die elektrische Verbindung der in getrennten Körpern untergebrachten Schmelze leiter durch einen die Lötstelle tragenden Federring oder eine Metallkappe erfolgt, die die beiden mit Kennvorrichtungen versehenen Kontaktkappen der beiden Patronenkörper umfassen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in den Abb. z bis 3 dargestellt: Abb. z zeigt einen Längsschnitt durch -die gesamte Patrone. Abb. z ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. x. Abb. 3 zeigt das Schaltbild dir Schxnelzsicherung.
  • Der Schraubkopf i ist in bekannter Weise mit dem Fenster a und dem S chraubgewinde 3 versehen. Das Schraubgewinde 3 ist nur in dem unteren Teil des Schraubkopfes i befestigt, reicht also nicht wie bei den normalen zweiteiligen Sicherungen bis in den oberen Teil des Schraubkopfes. Die Einsatzpatrone besteht aus den beiden Patronenkörpern ¢ und 5, die zusammengesetzt die Form und die Abmessungen einer normalen D-Patrone besitzen. Die Unterteilung der Einsatzpatrone kann in der aus den Abb. i und 2 ersichtlichen Weise erfolgen, jedoch kann hierfür auch jede andere zweckmäßige Form gewählt werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Patronenkörper 4 in seinem unteren Teil den Durchmesser einer normalen D-Patrone. Der Fußkontakt 6 ist in bekannter Weise in dem unteren Teil des Patronenkörpers 4 befestigt. Der obere Teil des Patronenkörpers 4 ist zur Hälfte weggeschnitten, und der dadurch entstehende freie Raum dient zur Aufnahme .des Patronenkörpers 5. Der Patronenkörper 4 enthält in einem Schmelzkanal den Schmelzleiter 7, der für den vollen Nennstrom bemessen ist, und den Kenndraht 8.- An dem oberen Ende ist der Patronenkörper 4 mit der Kontaktkappe 9 versehen.' In dem zweiten Patronenkörper 5 ist der Schmelzleiter io untergebracht, der für eine geringere Stromstärke als der Schmelzleiter 7 berechnet ist. Auch in diesem Patronenkörper 5 ist ein Kenndraht i i angeordnet. Das obere Ende ist reit der Kontaktkappe 12 versehen.
  • Die Lötsicherung besteht aus der Kontaktfeder. 16 und -den' beiden' Federringen 13 und 14. - Das eine Ende der Kontaktfeder 16 ist mit dem Federring 13 durch Schweißen oder Nieten fest verbunden: Das andere Ende der-Koritälttfeder i'6 ist mit dem Federring 14 durch Lot verbunden, das bei einer bestimmten Erwärmung weich -wird, so daß die unter Y-örspannung -stehende= Kontaktfeder 16- sich von dem Federring 14 entfernt. Die Ringe 13 und 14 halten die beiden Patronenkörper 4 und 5 zusammen, wobei ferner der Federring 14 die beiden Kontaktkappen 9 und 1a elektrisch miteinander verbindet. Die Ver-'":bindung zwischen den oberen Kontaktkappen 9 und 1a und dem Schraubgewinde 3 erfolgt durch die Kontaktfeder 16.
  • - Nach dem Schaltbild in Abb.3 ist die I,urzschlußsicherung 7 mit= der Lötsicherung in Reihe geschaltet. Der Schmelzleiter 7 ist einerseits mit dem Fußkontakt 6 und andererseits mit der Kontaktkappe 9 verbünden. Die Verbindung zwischen der Kontaktkappe 9 und der Kontaktkappe 1z erfolgt durch den Federring 14. Von der Kontaktkappe 1z verteilt sich der Strom auf den Schmelzleiter io und die Lötsicherung mit der Kontaktfeder 16, die mit der unteren Kontaktkappe 17 bzw: mit dem Schraubgewinde 3 in Verbindung stehen. Wird bei Überstrom die Lötstelle der Kontaktfeder 16 an dem Federring 14 geöffnet, so muß der Schmelzleiter io den vollen Strom übernehmen, und da er nicht für den vollen Nennstrom bemessen ist, schmilzt er sofort durch. Dadurch, daß jeder der beiden Patronenkörper 4 und 5 mit einer Kennvorrichtung versehen ist, kann nach dem Ansprechen- der Sicherung festgestellt werden, ob die Kurzschluß- oder die Überstromsicherung angesprochen hat. Da außerdem sowohl der Kurzschlußschmelzleiter als auch der Parallelleiter zu der Lötsicherung sowie die Lötsicherung selbst als selbständige Organe ausgebildet sind, so kann nach dem Ansprechen der Sicherung je nach Bedarf der eine oder der andere Teil ausgewechselt werden.
  • In bekannter Weise kann die neue Sicherung mit einer Unverwechselbarkeitsvorrichtung versehen sein, so daß die träge Sicherungspatrone nicht in einem Schraubköpf für flinke Sicherungen eingesetzt werden kann und umgekehrt ein Schraubkopf für träge Sicherungen nicht zur Aufnahme von flinken Sicherungen verwendet werden kann. Außerdem kann eine an sich bekannte Stromunverwechselbarkeitsvorrichtung verwendet -werden, so daß eine träge Sicherungspatrone einer bestimmten Stromstärke nicht in einen Schraubkopf eingesetzt werden kann, der zur Aufnahme von -Patronen -niedriger Stromstärken bestimmt ist, Die beiden Patronenkörper 4 und 5 können außerdem so zueinander abgestimmt werden, daß immer nur zwei Patronenkörper von zueinander passender Nennstromstärke eingesetzt werden können: An der Stelle, an der sich. die Lötsicherung: befindet, wird- zweckmäßigerweise im Stöpselkopf eine Aussparung 15 vorgesehen, so - daß die Kontaktfeder 16. beim Ansprechen_ der Lötsicherung einen .genügend großen ffnungsweg- zur-Verfügung hat. -

Claims (2)

  1. PA'rRNTANSPRÜCFIR: i. Überlastungsträge dreiteiligeSchmelzsicherung mit einer zu einem Schmelzleiter parallel geschalteten Lötstelle und einer in Reihe zu beiden liegenden Kurzschlußsicherung, bei welcher nach Öffnen der Lötstelle der dazu parallel geschaltete, in einer geschlossenen Patrone angeordnete Schmelzleiter durchschmilzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzpatrone teilweise längs geteilt ist, wobei der eine Teil (4) den Fußkontakt (6) mit der Kurzschlußsicherung (7) und der andere Teil (5) die Lötsicherung (i4, 16) mit dem Überbrückungsleiter - (I o) enthält und die elektrische Verbindung der in getrennten Körpern untergebrachten Schmelzleiter (7, io) durch einen die Lötstelle tragenden Federring (i4) oder eine Metallkappe erfolgt, die die beiden mit Kennvorrichtungen versehenen Kontaktkappen (9, 1Z) der beiden Patronenkörper umfassen.
  2. 2. Schmelzsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötsicherung als Ganzes auswechselbar ausgebildet ist und aus einer Kontaktfeder (I6) besteht, die mit dem einen Ende an, einem Federring (i3) durch Schweißen öder Nieten und mit dem anderen Ende an einem zweiten Federring (i4) unter Vorspannung durch Löten verbunden ist, wobei die Federringe die beiden Teile (4,5) der Sicherung zusammenhalten und elektrisch verbinden..
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