DE698707C - Briefwaage mit Neigungshebel - Google Patents

Briefwaage mit Neigungshebel

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DE698707C
DE698707C DE1938M0141926 DEM0141926D DE698707C DE 698707 C DE698707 C DE 698707C DE 1938M0141926 DE1938M0141926 DE 1938M0141926 DE M0141926 D DEM0141926 D DE M0141926D DE 698707 C DE698707 C DE 698707C
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DE
Germany
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tilt lever
load
scale
parallel
letter
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Expired
Application number
DE1938M0141926
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Muth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT MUTH
Original Assignee
KURT MUTH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/002Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Breifwaage mit Neigungshebel Die Erfindung geht von einer Briefwaage der allgemein bekannten Bauart aus, bei welcher der Lastschaltenträger durch zwei Lenker parallel geführt wird und bei der ein Neigungshebel entsprechend der Belastung verschwenkt wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung derartiger Briefwaagen, und zwar derart, daß mit Leichtigkeit willkürliche Beeinflussungen der Skalenteilung erreichbar sind, so daß z. B. u. a. auch das Gewicht leichter und schwerer Brie£e mit annähernd gleicher Genauigkeit ermittelt werden kann, wie les z. B. auch bei Ausbildung des Neigungshebels als eine Art Nürnberger Schere bekannt ist.
  • Dieses angestrebte Ziel wird erfindungsgemaß dadurch erreicht, daß bei an sich bekanntem Antrieb des für sich schwingbar gelagerten Neigungshebels mittels eines an ihm zweckmäßig unter Anordnung reibungsimindernder Mittel angreifender, unter der Einwirkung der Lastschale stehenden Schwenkgliedes dieses Schwenkglied aus einem an einem der beiden Parallellenker des Lastschalenträgers angeordneten Kurvenarm besteht.
  • Bei den bekannten Waagen, bei denen der Neigungshebel für sich schwingbar gelagert ist und s!ein Antrieb mittels eines unter dem Einfluß der Lastschaie stehenden Schwenkarmes lerfolgt, der mit einer die Reibung verringernden Rolle auf den Neigungshebel drückt, die sich bei seinem Ausschwingen in Richtung auf die Schwingachse des Neigungshebels hin bewegt, sind für die Skaleneinteilung festbleibende Verhältnisse gegeben, die man nicht ohne weiteres beeinflussen kann. Bei dem Erfindungsgegenstand dagegen genügt es, den mit dern Kurvenarm verbundenen Lenker einfach auszuwechseln und durch eine anderen Lenker mit einem anders geformten Kurvenarm zu ersetzen. Auf diese Weise ist les -möglich, die eingangs; erwähnte, allgemein bekannte Gattung von Neigungsbriefwaagen durch die Ausbildung gemäß der Erfindung mit Leichtigkeit für die jeweils gewünschten Zwecke dienstbar zu machen.
  • Bei einer anderen bekannten Waage, deren Lastschalenträger auch durch zwei Lenker parallel geführt ist und bei welcher der obere Lenker mit einem Kurvenstück versehen ist, das mit einem weiteren Kurvenstück zusammenarbeitet, das an einem zum Lastausgleich dienenden Belastungshebel sitzt, handelt es sich nicht um eine Neigungswaage im eigentlichen Sinne dieses Wortes. Das dort vorhandene Belastungsigewicht hat lediglich die äußere Form eines Neigungshebels, dientaber infolge seiner geringfügigen Schwankungen um seine waagerechte Lage nur dazu, ein Gegengewicht von annähernd gleichbleibendem Lastmoment zu bilden. Es handelt sich also hierbei am eine ganz andere Wagengattung als beim Erfindungsgegenstand, die überdies infolge ihrer eigenartigen Lagerstellenausbildung vermutlich leicht Störungen ausgesetzt s,ein dürfte.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise $dargestellt.
  • Abb. I zeigt eine Ansicht der unbelasteten Waage, während Abb. 2 die vollbelastete Waage darstellt.
  • Der Schalenträger a ist in der üblichen Weise durch die Lenker b, c parallel geführt.
  • Der obere Lenker b ist über seine Drehachse d hinaus verlängert und mit einem Kurvenglied h fest verbunden. Letzteres versckwenkt den auf der Achsel für sich gelagerten Gewichtshebel i je nach Belastung um einen gewissen Betrag, indem es auf ein am Gewxchtshebel 1 sitzendes Röllchen k einwirkt. Dabei bewegt sich der mit dem Lenker b fest verbundene Zeiger z über die Skala s hin und -zeigt das jeweilige Gewicht an.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß je nach Ausbildung des Kurvengliedes h eine besonders erwünschte . Skaleneinteilung erreicht werden kann und daß eine vorhandene Waage durch einfache Auswechslung des mit dem Kurvenstück h versehenen Lenkers b für andere Anzeigeverhältnisse hergerichtet werden kann. Es ist dabei selbstverständlich, daß in solchen Fällen auch eine andere Skala argebracht werden muß, .die dem neu eingesetzten Kurvenstück entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brifwaage mit Neigungshebel, deren Lastschalenträger durch zwei Lenker parallel geführt wird, dadurch. gekennzeichnet daß bei an sich bekanntem Antrieb des für sich schwingbar gelagerten Neigungshebels mittels eines an ihm zweckmäßig unter Anordnung reibungsmindernder Mittel angreifenden, unter Einwirkung der Lastschale stehenden Schwenkgliedes dieses Schwenkglied aus einem an einem der beiden Parallellenker (b, c) des Lastschalenträgers (a) angeordneten Kurvenarm (b) besteht.
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