DE698397C - Entwicklungskontrolluhr - Google Patents

Entwicklungskontrolluhr

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DE698397C
DE698397C DE1938K0150962 DEK0150962D DE698397C DE 698397 C DE698397 C DE 698397C DE 1938K0150962 DE1938K0150962 DE 1938K0150962 DE K0150962 D DEK0150962 D DE K0150962D DE 698397 C DE698397 C DE 698397C
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DE
Germany
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development
clock according
clockwork
time
film
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938K0150962
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English (en)
Inventor
Rudolf Boetsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
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Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE698397C publication Critical patent/DE698397C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/007Processing control, e.g. test strip, timing devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Entwicklungskontrolluhr Die Erfindung betrifft Entwicklungskontrolluhren mit Einstellvorrichtung für die Entwicklungszeit von Filmen verschiedenen Formats.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden nur bestimmte Entwicklungszeiten für Filme verschiedenen Formats eingestellt. Es wird die ,allmähliche Erschöpfung des#Entwickters nicht genügend berücksichtigt.
  • Bei größeren Tankanlagen wird im allgemeinen so verfahren, daB morgens an Hand einer Probeentwicklung die für den betreffenden Arbeitstag gültige günstigste Entwicklungszeit für die verschiedenen Filmsorten bestimmt wird.
  • Bei unregelmäßig gebrauchten Tanks, die im wesentlichen mit dergleichen Filmart aber mit unterschiedlichen Filmgrößen und -,mengen beschickt werden, also z. B. ärztlichen Röntgenfilmentwicklungstanks, wird die entwickelte Filmfläche etwa in m2 fortlaufend addiert, wonach die Entwicklungszeit nach Erfahrungswerten oder Tabellen bestimmt werden kann.
  • Um nun die fortschreitende Eischöpfung des Entwicklers und damit die Verlängerung der Entwicklungszeit zu berücksichtigen, ist nach der Erfindung der Uhrwerkablauf einer Entwicklungskontrolluhr durch den Filmformaten zugeordnete, von Hand zu bedienende Steuerungsglieder auslösbar und jedes der Steuerungsglieder mit unterschiedlichen Ansätzen versehen, welche dem Getriebe des auf eine Skala hinweisenden Entwicklungszeitzeigers eine der Ausnutzung des Entwicklers durch das eingestellte Filmformat entsprechende Fortschaltkräft verleihen.
  • Durch die Gegenstände ,der Unteransprüche wird der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise- zur Ausführung gebracht.
  • Die Erfindung wird .an Hand zweier Ausführungsformen beschrieben, und zwar -zeigt Abb. i die Abhängigkeit der Entwicklungszeit von der je Liter entwickelten Filmmenge, Abb.2 eine schaubildliche Ansicht des-geöffneten Gerätes schräg von hinten rechts, Abb. 3 eine gleichartige Darstellung schräg von hinten links, Abb. 4 einen Querschnitt durch das Gerät, Abb. 5 eine Teildarstellung, welche die Abhängigkeitssteuerung des Stellzeigers ersichtlich macht, Abb: 6 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform bei geöffnetem Deckel und Abb. 7 das gleiche Gerät bei abgenommenem Vorderteil.
  • In der Abb. i ist die Abhängigkeit der Ausentwicklungszeit von der in einem Liter des Entwicklers behandelten Filmfläche in Quadratmetern angegeben. In den meisten . Fällen ist diese Abhängigkeit keine lineare Funktion.
  • Wird die Erschöpfung des Entwicklers eintach .durch Addition der entwickelten Filmmengen oder Filmflächen durch Vormerkstreifen kontrolliert, .«so wird gemäß der strichpunktierten Linie in Abb. i verfahren, d. h. der Film wird in Wirklichkeit während der ersten Hälfte der Gebrauchsperiode des Entwicklers unterentwickelt und in der zweiten Hälfte überentwickelt, während bei einer Berechnung gemäß der .gestrichelten Linie meist eine Überentwicklung die Folge sein wird. Die dargestellte Ermüdungscharakteristik - ist na- -türlich bei den einzelnen Entwicklerarbeiten verschieden, und sie ist nur -als Grundlage des Ausführungsbeispiels aufzufassen. Die vorliegende Erfindung ist auch durchaus nicht auf' solche Entwickler mit nicht linearer Charakteristik beschränkt, vielmehr ergibt sie auch schon wesentliche Vorteile bei Entwicklern mit linearer Entwicklungscharakteristik.
  • In den Abb. 2 bis 5 ist nun eine Ausführungsform eines Gerätes nach der Erfindung dargestellt.
  • DasGerät besteht im Nvesentlichen aus einer Frontplatte i und einer Grundplatte 2, die durch Versteifungswinkels und 4 miteinander verbunden sind. Am oberen Teil der Frontplatte befindet sich ein Uhrwerk 5, dessen Zeiger 6 auf einer Skala 7 spielt, welche die Entwicklungszeit in Minuten angibt. Diese Skala ist durch ein Gehäuse 8 mit dem Fenster g ;abgedeckt. Das Uhrwerk ist in der üblichen Weise mit einer Zeigereinrichtung versehen, welche durch die Zugstange io betätigt wird. Bei einer Bewegung dieser Zugstange io nach unten wird der Zeiger 6 in cri sich bekannter Weise in die Anfangslage zurückgeführt und zugleich das Uhrwerk ausgelöst.
  • Uri das Uhrwerk in einem beliebigenPunkt stillsetzen 'zu können, soweit es nicht mit einer Einrichtung versehen ist, durch welche es nach Erreichung einer .bestimmten festen oder veränderlichen Grenzzeit selbsttätig stillgesetzt wird, ist eine Taste i i vorgesehen, welche durch ein biegsames Kabel 12 mit der Halte-"vorrichtung im Uhrwerk verbunden ist.
  • Durch die Frontplatte i ragt eine Reihe von Tasten 13, von .denen jede einem bestimmten Filmformat zugeordnet ist. Diese Tasten 13 sind in Bohrungen 14 der Frontplatte i und in Bohrungen 15 eines besonderen Führungsbügels 16 geführt und mit Bunden 17 versehen, während -ihre überstehenden Zapfen 18 durch entsprechegde Durchbrüche 19 einer Klappe 2o ragen, welche in Drehzapfen 21 der seitlichen Versteifungswinkels und q. schwenkbar gelagert ist. An dieser Klappe 2o befindet sich ein Ausleger 22, welcher mit der Auslösezugstange io verbunden ist.
  • Die Klappe 26 wird durch eine Flachfeder 23 entgegen der Pfeilrichtung A nach der Frontplatte, r zu gepreßtä und zwar gegen einen Anschlag 24 des Bügels 16 (Abb. 4). Beim Druck einer beliebigen Taste 13 wird die Klappe 2e, in Pfeilrichtung A geschwenkt, und zwar bis zum Anschlag an .die festen Stifte 25, welche an den Winkeln 3 und 4 befestigt sind. Dadurch wird der Ausleger 22 nach unten geschwenkt und die Zugstange io somit nach unten gezogen, wodurch das Uhrwerk 5 ausgelöst wird.
  • Gleichzeitig drückt der Stiftansatz 18 gegen ,die-Klappe 26 und verschwenkt diese in Pfeilrichtung B. Diese Schwenkrichtung wird dadurch begrenzt, daß die Klappe 2e, an die Stifte 25 - anschlägt. . -Auch diese Klappe 26, welche um Stifte 27 in den Versteifungswinkeln 3 und 4 schwingt, ist mit einem Ausleger 28 versehen, welcher ,am Ende einen Winkel 29 trägt, und zwischen dem Winkel 29 und der Klappe 26 ist eine Gewindespindel 3e, gelagert, die in einem Schlitzknopf 31 endet.
  • Auf der Spindel sitzt eine Mutter 32, und durch Verdrehen .der Spindel '3e, mittels eines Schraubenziehers, welcher an dem Schlitzknopf angesetzt wird; kann die Mutter 32 auf der Spindel 3e, hin und her gestellt werden; wodurch der -Abstand dieser Mutter 32- von der Drehachse 27 veränderlich ist, An der Mutter 32 ist mittels einer Öse 33 ein Kabel 3¢ angehängt, welches über eine Rillenscheihe 35 läuft und dessen- anderes Ende in einer Flachfeder 36 der Grundplatte 2 angehängt ist. Gleichzeitig ist noch eine zweite Feder 37 vorgesehen, welche eine Drehung der Scheibe 35 entgegen der Pfeilrichtung C verhindert.
  • Wird nun die Klappe 26 in Pfeilrichtung B geschwenkt, so wird das Kabel 34 in Pfeilrichtung C gezogen und damit durch Friktion -die Scheibe 35 entsprechend mitgenommen. Bei Rückkehr der Klappe 26 entgegen der Pfeilrichtung B wird eine Drehung der Scheibe entgegen der Pfeilrichtung C- idurch die Feder 37 verhindert, und das Kabel 34 gleitet wirkungslos über die Rillenscheibe 35 entgegen der Pfeilrichturig C in die Ruhelage gemäß ,Abt. 2 zurück.
  • - Die Stiftansätze 18 ,haben für die einzelnen Stifte 13 verschiedene Längen, und-zwar -ist die Länge so bemessen, daß entsprechend dem jeweils zugehörigen Format der Hub- der Klappe 26 in Pfeilrichtung B verschieden ausfällt. Dadurch -wird- also- die -Scheibe 35 entsprechend den verschiedenen Formaten um einen jeweils verschiedenen Winkel in PfeilrichtungC mitgenommen. Die Scheibe35 sitzt am Ende eines Zapfens 38, welcher zwischen den Platinen 39 und 40 gelagert ist. Dieser Zapfen 38 steht in Eingriff mit einem Reibrad 41, welches zweckmäßig mit -einem reibungserhöhenden Beleg, etwa Gummi, versehen ist. Diese -Scheibe 41 ist fest mit einer Welle 42 verbunden, welche ebenfalls in den Bohrungen der Platten 39, 4o und der Frontplatte -i gelagert ist und auf welcher -umdrehbar eine Kurvenscheibe 43 sitzt, -deren Ausbildung am -besten aus Abb. 5 ersichtlich ist.
  • An der Rückseite der Frontplatte i ist eine Welle 44 drehbar- gelagert, auf welcher undrehbarein Zahnrad 45 sitzt. Dieses Zahnrad trägt einen Hebelarm 46, dessen Länge mit Hilfe` eines Schlitzes 47 und zweier Halteschrauben 48 veränderlich ist.
  • Das Ende dieses Hebels trägt ein Gewicht 49, durch welches die Anlage eines Tastenstifts 5o mit dem Umfang der Kurvenscheibe 43 aufrechterhalten wird.
  • Wird nun die Kurvenscheibe 43 bei der stoßweisen Weiterschaltung,der Rillenscheibe 35 in Pfeilrichtung D unter Vermittlung des Reibrades 41 gedreht, so führt der Hebelarm 46 eine entsprechende Schwenkung .aus, wodurch das Zahnrad 45 .entsprechend ,gedreht wird. Dieses Zahnrad ist mit einem weiteren Zahnrad 5.1 in Eingriff, welches am Ende einer Hohlachse 53 sitzt, die über der Uhrwerkzei- -gerachse 54 drehbar ist und die aus der Vrontplatte i .herausragt und hier einen Stellzei.ger 55 trägt, welcher die jeweilige Ausentwicklungszeit anzeigt'. -Die Bemessung,des Hubes der Einstelltasten 13, des Hubes der Mutter 32; die Übersetzung des Reibradgetriebes 38, 41, die Abmessungen der Kurve 43, die Länge des Hebelarmes zwischen dem Stift 50 und der Achse 44 sowie die Übersetzung zwischen den Zahnrädern 45 und 51 ist dabei so gewählt, d.aß der Zeiger 55 bei jeder Bedienung einer Taste 13 entsprechend der Erschöpfungscharakteristik des Entwicklers, .gemäß Abb: i um einen entsprechenden Schritt weitergeschaltet wird, -so . daß jeweils die endgültige Ausentwicklungszeit abgelesen -werden kann. Die Klappe 26 wird. durch eine. Feder 56 entgegen der Pfeilrichtung B zur Anlage mit den- Anschlagstiften 25 gezwungen. Die Benutzurig der Uhr erfolgt folgendermaßen: Das Uhrwerk wird -mit der Welle 57- aufgezogen (Abb.2). Wird nunmehr ein Film bestimmter Größe in den. frisch gefüllten Tank eingesetzt, so wird die entsprechende Taste 13;d e dem eingesetzten Film entspricht, -hineingedrückt, und zwar bis die Klappe 20- an die Stifte-25 ,anschlägt; dadurch wird -über die Zugstange io das Uhrwerk ausgelöst,- so daß der Zeiger 6 -seinen Umlauf beginnt. Der Zeiger-55 ist auf die Entwicklungszeit des frischen Entwicklers. eingestellt. Durch .das Eindrücken der entsprechenden Taste 13 wird .die Klappe 26 geschwenkt, wodurch das Rad 35 ein kurzes Stück in-Pfeilrichtung C weitergedreht wird. Dadurch wird,die Kurve 43 ein kleines Stück verdreht und der- Zeiger 55 :auf die entsprechend verlängerte Entwicklungszeit eingestellt.
  • Dieser Vorgang- wird nun sä lange- fortgesetzt, bis der Entwickler nahezu -erschöpft ist, die zugehörige- Stellung der Kurve 43- ist- aus Abb. 5 ersichtlich.-Bei -einer weiteren Betätigung- wird der Stift 5o bis zur Spitze 58 der Kürve-gleiten, waA einer Stellung des Zeigers 55 auf der Höchstentwicklungszeit- entspricht, und bei einer weiteren Betätigung wird der Stift 50 in die Versenkung 59 der Kurve 43, einschwenken; -wodurch der Zeiger 55 wieder auf de kürzeste Entwicklungszeit zurückspringt. Das ist gleichzeitig,-das -Signal,.-daß der Ent= wiekler vollständig erschöpft ist: und der Tank neu gefüllt werden muß. -Diese Stellung kann auch mit einem .besonderen Signal verbunden sein, beispielsweise einem-elektristhen Kontakt 6o, welcher in -der höchsten Stellung des -Stifts 5o eingeschaltet wird und ein optisches oder akustisches Signal auslöst oder eine Sperre, welche mechanisch eine Auslösung des Uhrwerkes durch die Zugstange io verhindert. An Stelle der beiden-Zeiger 6 und -5-5 kann auch eine elektrische oder, alkustische Signaleinrichtung verwendet werden, welche ,die jeweilige Beendigung der Entwicklung angibt bzw. selbsttätig das. Uhrwerk bei Erreichung der Entwicklungszeit anhält.
  • -In .den Abb. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform des Anmeldungsgegenstandes dargestellt.
  • In einem Gehäuse 62 befindet sich eine Uhr 03, welche durch einen Hebel 64 aufgezogen und in die Anfangsstellung zurückgeführt sowie ausgelöst werden kann.' Im Gehäuse ist ,eine Zugstange 65 in :den Führungen'-66, 67, 1 68 drehbar und verschiebbar. = Diese Zugstange endet außen in einem Knopf 69, ihr inneres obere Ende ist mit einem Knopf 70 versehen, und zwischen diesem Knopf 70 und der Führung 66 befindet sich eine Rückführfeder 71. Auf der Stange 65 ist ferner eine Buchse 72 gelagert, in welcher die Welle 65 drehbar und verschiebbar ist, unterhalb der Führung 66 ist mit der Welle ein -Bund 73 verbunden, an welchen sich die Buchse 72 anlegt, die mittels einer Zugstange 74 mit dem Auslösehebel 64 verbunden ist.
  • Wird nun der Knopf 69 nach unten in die strichpunktierte Stellung herausgezogen, so wird die Buchse 72 nach unten gezogen, wodurch der Hebel 64 nach unten geschwenkt wird. Dadurch wird das Uhrwerk 63 in -die Anfangsstellung zurückgeführt, und zugleich wird es in Tätigkeit gesetzt. Die Welle 65 ist mit einer Nut 75 versehen, durch welche eine Seilscheibe 76 uridrehbar :aber verschiebbar mit -der Welle 65 gekuppelt ist. Um diese Seilscheibe ist ein Seil 77 geschlungen, welches über die Rollen 78 und 79 :endlos läuft und ,dessen beide Enden mit einem Schlitten. 8o verbunden sind, welcher. einen Zeiger 8i trägt, der vor dem Deckel des Gehäuses auf , einer Formatskala spielt. Durch Drehen des Knopfes 69 und damit der Welle 65 wird dieser Schlitten 8o hin und her gezogen, so daß er .auf das jeweils in den Entwickler eingesetzte Format eingestellt werden kann.
  • Unverdrehbar und uriverschiebbar mit der Welle 65 ist eine Trommel 82 mit Hilfe einer Stellschraube 83 verbunden. Diese Trommel trägt Anschlagschrauben 84, deren eines Ende 85 nach unten verschieden weit vorsteht. Die Trommel besitzt ferner am Umfang eine entsprechende Anzahl von Nuten und am Gehäuse ist eine Schiene 87 vorgesehen, in welche bei Bewegung der Trommel 82 unten jeweils eine Nut 86 in Eingriff .kommen kann.
  • Die Stellung der Schraube 84 und der Nut 86 sowie der Schiene 87 ist so gewählt, .daß jeweils ein Schraubenende 85 mit- einem Bügel 88 in Eingriff kommt, und dem Eingriff eines bestimmten Sohraubenendes 85 mit dem Bügel 88 entspricht jeweils eine ganz bestirumte Stellung des Zeigers 81 auf der Außenskala. Der Bügel 88 sitzt gelenkig an einem Hebel 89, welcher um einen Stift 9o der Platte gi (Abb.6) schwenkbar ist. Am freien Ende dieses Hebels ist um einen Zapfen 92 ein Hebel gg schwenkbar, der durch eine Feder 94 in Eingriff mit einem Reibrad 95 gehalten wird. Dieses Reibrad 95 ist um einen Zapfen 96 drehbar, der seinerseits auf einem um .den Stift 98 der Platte 9i schwenkbaren Hebel 97 sitzt.
  • Durch eine Feder 99, welche am Umfang des Reibrades 95 angreift, wird eineDrehungdieses Rades entgegen der angegebenen Pfeilrichtung verhindert. Ein auf dem Reibrad 95 sitzendes kleines Reibrädchen i oo greift am Umfang einer Skalenscheibe ioi an, die um den festen Zapfen io2 drehbar ist. Der Deckel des Gehäuses ist mit einer Durchbrechung 103 versehen, durch welche die jeweilige Entwicklungszeit, die auf der Scheibe ioi verzeichnet ist, ablesbar ist. Der Hebelarm 89 wird .durch eine Feder 104 normalerweise in Anläge mit einem Anschlag io5 gehalten.
  • Die Benutzung dieser Einrichtung geschieht folgendermaßen: Durch Drehen des Knopfes 69 wird der Zeiger 81 auf das entsprechende in- den Tank eingesetzte Filmformat eingestellt. Sodann wird der Knopf 69 bis zum Anschlag herausgezogen, dadurch wird der Stift 85 entsprechend den Auslegern 88 heruntergezogen, und diese Bewegung wird durch :den Stift io5 begrenzt. Dadurch nimmt der federnde Bügel 93 ,die Scheibe 95 mitundverdreht über dasReibrädchen ioo .die Zählscheibe ioi um ein ent-,sprechendes Stück, so daß nunmehr im Ablesefenster io3 die nunmehr gültige Entwicklungszeit ablesbar ist. Zu gleicher Zeit wird der Hebel 64 des Uhrwerks 63 nach unten geschwenkt und damit das Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt.
  • An Stelle der in den Abbildungen 6 und 7 dargestellten Uhr .kann natürlich auch eine Uhr analog dem Beispiel i verwendet werden, und die Skala ioi kann konzentrisch mit:der Skala des Uhrwerks 63 angeordnet sein.
  • An Stelle eines Zeigers 8-1, der auf einer festen Skala spielt, kann auch eine Wandskala verwendet werden, welche. in einem Fenster des Gehäuses ablesbar ist. Auch sonst läßt sich der grundsätzliche Erfindungsgedanke noch in der verschiedensten Weise ausführen.

Claims (7)

  1. PATEIVTANSPRÜCFIE; i. Entwicklungskontrolluhr mit Einstellvorrichtung für die Entwicklungszeit von Filmen verschiedenen Formats, dadurch gekennzeichnet, daß der Uhrwerkablauf durch den Filmformaten zugeordnete von Hand -zu bedienende Steuerungsglieder (13, 84) auslösbar ist und daß jedes der Steuerungsglieder mit unterschiedlichen Ansätzen (18,85) versehen ist, welche dem Getriebe des .auf eine Skala hinweisenden Entwicklungszeitzeigers (55) eine der Ausnutzung .des Entwicklers durch das eingestel lte Filmformat entsprechende Fortschaltkraft verleihen.
  2. 2. Entwicklungskontrolluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (7) mit der Zeitskala der Entwicklungsuhr identisch ist und daß demgemäß ,der die Entwicklungszeit in Minuten angebende Zeiger (6) und der :die jeweilige Ausentwicktungsz:eit anzeigende Zeiger (55) konzentrischzueinandergelagert sind.
  3. 3. Entwicklungskontrolluhr nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Anzeige der Ausentwicklungszeit dienende Zeiger (55) mit einer an sich bekannten Signal- und Haltvorrichtung gekuppelt ist, welche bei Erreichung dieser Zeit durch den Zeiger (6) ein optisches oder akustisches Signal auslöst und die Uhr stillsetzt.
  4. Entwicklungskontrolluhr nach einem der Ansprüche x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der zur Berücksichtigung der eingesetzten Filmformate dienenden Tasten (i3) ein Schrittsohaltwerk um einen entsprechend verschiedenen Schritt weiterschaltet.
  5. 5. Entwicklungskontrolluhr nach Anspruch q:, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (i3) verschieden lang sind.
  6. 6. Entwicklungskontrolluhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Tasten .(i3) eingemeinsamer Bügel (2o) vorgesehen ist, welcher das Uhrwerk (5) bei Bedienung irgendeiner Taste auslöst.
  7. 7. Entwicklungskontrolluhr nach einem der Ansprüche i bis 6, gekennzeichnet durch eine das Uhrwerk beeinflussende Kurvenscheibe (q.3), welche durch das Schrittschaltwerk um den dem Filmformat entsprechenden Winkel weitergeschaltet wird. B. Entwicklungskontrolluhr nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk mit einer Skalenscheibe (zoi) gekuppelt ist, welche an Hand einer Marke oder unter einem Fenster (1o3) die jeweilige Entwicklungszeit .abzulesen gestattet. Entwicklungskontrolluhr nach den Ansprüchen i und 8,, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Auslöseknopf (6g) und eineFormäteinstellvorrichtung (75 bis 8i), durch welche die Wirkung des Auslöseknopfes (6g) auf das Schrittschaltwerk entsprechend dem Filmformat veränderbar ist. io. Entwicklungskontrolluhr nach Anspruch g,, gekennzeichnet durch eine heb-und senkbare Trommel (82), .deren Hub durch an ihr befindliche Anschläge (85) begrenzt wird, von denen jeder einem bestimmten Filmformat zugeordnet ist und von denen :durch Drehung !der Trommel (82) vermittels des Knopfes (6g) anHand einer Skala jeweils einer in den Bereich eines Mitnehmers (88) des Schaltwerks gebracht werden kann. r i. Entwicklungskontrolluhr nach einem der Ansprüche 8 bis io, gekennzeichnet durch' eine Kreisscheibe (ioi) mit entsprechender nicht linearer Teilung, welche die, jeweils notwendige Entwicklungszeit anzeigt und durch das Schrittschaltwerk um den :dem Filmformat entsprechenden Winkel weitergeschaltet wird. -
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