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Entwicklungskontrolluhr Die Erfindung betrifft Entwicklungskontrolluhren
mit Einstellvorrichtung für die Entwicklungszeit von Filmen verschiedenen Formats.
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Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden nur bestimmte Entwicklungszeiten
für Filme verschiedenen Formats eingestellt. Es wird die ,allmähliche Erschöpfung
des#Entwickters nicht genügend berücksichtigt.
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Bei größeren Tankanlagen wird im allgemeinen so verfahren, daB morgens
an Hand einer Probeentwicklung die für den betreffenden Arbeitstag gültige günstigste
Entwicklungszeit für die verschiedenen Filmsorten bestimmt wird.
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Bei unregelmäßig gebrauchten Tanks, die im wesentlichen mit dergleichen
Filmart aber mit unterschiedlichen Filmgrößen und -,mengen beschickt werden, also
z. B. ärztlichen Röntgenfilmentwicklungstanks, wird die entwickelte Filmfläche etwa
in m2 fortlaufend addiert, wonach die Entwicklungszeit nach Erfahrungswerten oder
Tabellen bestimmt werden kann.
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Um nun die fortschreitende Eischöpfung des Entwicklers und damit die
Verlängerung der Entwicklungszeit zu berücksichtigen, ist nach der Erfindung der
Uhrwerkablauf einer Entwicklungskontrolluhr durch den Filmformaten zugeordnete,
von Hand zu bedienende Steuerungsglieder auslösbar und jedes der Steuerungsglieder
mit unterschiedlichen Ansätzen versehen, welche dem Getriebe des auf eine Skala
hinweisenden Entwicklungszeitzeigers eine der Ausnutzung des Entwicklers durch das
eingestellte Filmformat entsprechende Fortschaltkräft verleihen.
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Durch die Gegenstände ,der Unteransprüche wird der Erfindungsgegenstand
in vorteilhafter Weise- zur Ausführung gebracht.
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Die Erfindung wird .an Hand zweier Ausführungsformen beschrieben,
und zwar -zeigt
Abb. i die Abhängigkeit der Entwicklungszeit von
der je Liter entwickelten Filmmenge, Abb.2 eine schaubildliche Ansicht des-geöffneten
Gerätes schräg von hinten rechts, Abb. 3 eine gleichartige Darstellung schräg von
hinten links, Abb. 4 einen Querschnitt durch das Gerät, Abb. 5 eine Teildarstellung,
welche die Abhängigkeitssteuerung des Stellzeigers ersichtlich macht, Abb: 6 eine
Ansicht einer zweiten Ausführungsform bei geöffnetem Deckel und Abb. 7 das gleiche
Gerät bei abgenommenem Vorderteil.
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In der Abb. i ist die Abhängigkeit der Ausentwicklungszeit von der
in einem Liter des Entwicklers behandelten Filmfläche in Quadratmetern angegeben.
In den meisten . Fällen ist diese Abhängigkeit keine lineare Funktion.
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Wird die Erschöpfung des Entwicklers eintach .durch Addition der entwickelten
Filmmengen oder Filmflächen durch Vormerkstreifen kontrolliert, .«so wird gemäß
der strichpunktierten Linie in Abb. i verfahren, d. h. der Film wird in Wirklichkeit
während der ersten Hälfte der Gebrauchsperiode des Entwicklers unterentwickelt und
in der zweiten Hälfte überentwickelt, während bei einer Berechnung gemäß der .gestrichelten
Linie meist eine Überentwicklung die Folge sein wird. Die dargestellte Ermüdungscharakteristik
- ist na- -türlich bei den einzelnen Entwicklerarbeiten verschieden, und sie ist
nur -als Grundlage des Ausführungsbeispiels aufzufassen. Die vorliegende Erfindung
ist auch durchaus nicht auf' solche Entwickler mit nicht linearer Charakteristik
beschränkt, vielmehr ergibt sie auch schon wesentliche Vorteile bei Entwicklern
mit linearer Entwicklungscharakteristik.
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In den Abb. 2 bis 5 ist nun eine Ausführungsform eines Gerätes nach
der Erfindung dargestellt.
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DasGerät besteht im Nvesentlichen aus einer Frontplatte i und einer
Grundplatte 2, die durch Versteifungswinkels und 4 miteinander verbunden sind. Am
oberen Teil der Frontplatte befindet sich ein Uhrwerk 5, dessen Zeiger 6 auf einer
Skala 7 spielt, welche die Entwicklungszeit in Minuten angibt. Diese Skala ist durch
ein Gehäuse 8 mit dem Fenster g ;abgedeckt. Das Uhrwerk ist in der üblichen Weise
mit einer Zeigereinrichtung versehen, welche durch die Zugstange io betätigt wird.
Bei einer Bewegung dieser Zugstange io nach unten wird der Zeiger 6 in cri sich
bekannter Weise in die Anfangslage zurückgeführt und zugleich das Uhrwerk ausgelöst.
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Uri das Uhrwerk in einem beliebigenPunkt stillsetzen 'zu können, soweit
es nicht mit einer Einrichtung versehen ist, durch welche es nach Erreichung einer
.bestimmten festen oder veränderlichen Grenzzeit selbsttätig stillgesetzt wird,
ist eine Taste i i vorgesehen, welche durch ein biegsames Kabel 12 mit der Halte-"vorrichtung
im Uhrwerk verbunden ist.
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Durch die Frontplatte i ragt eine Reihe von Tasten 13, von .denen
jede einem bestimmten Filmformat zugeordnet ist. Diese Tasten 13 sind in Bohrungen
14 der Frontplatte i und in Bohrungen 15 eines besonderen Führungsbügels 16 geführt
und mit Bunden 17 versehen, während -ihre überstehenden Zapfen 18 durch entsprechegde
Durchbrüche 19 einer Klappe 2o ragen, welche in Drehzapfen 21 der seitlichen Versteifungswinkels
und q. schwenkbar gelagert ist. An dieser Klappe 2o befindet sich ein Ausleger 22,
welcher mit der Auslösezugstange io verbunden ist.
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Die Klappe 26 wird durch eine Flachfeder 23 entgegen der Pfeilrichtung
A nach der Frontplatte, r zu gepreßtä und zwar gegen einen Anschlag 24 des Bügels
16 (Abb. 4). Beim Druck einer beliebigen Taste 13 wird die Klappe 2e, in Pfeilrichtung
A geschwenkt, und zwar bis zum Anschlag an .die festen Stifte 25, welche an den
Winkeln 3 und 4 befestigt sind. Dadurch wird der Ausleger 22 nach unten geschwenkt
und die Zugstange io somit nach unten gezogen, wodurch das Uhrwerk 5 ausgelöst wird.
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Gleichzeitig drückt der Stiftansatz 18 gegen ,die-Klappe 26 und verschwenkt
diese in Pfeilrichtung B. Diese Schwenkrichtung wird dadurch begrenzt, daß die Klappe
2e, an die Stifte 25 - anschlägt. . -Auch diese Klappe 26, welche um Stifte 27 in
den Versteifungswinkeln 3 und 4 schwingt, ist mit einem Ausleger 28 versehen, welcher
,am Ende einen Winkel 29 trägt, und zwischen dem Winkel 29 und der Klappe 26 ist
eine Gewindespindel 3e, gelagert, die in einem Schlitzknopf 31 endet.
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Auf der Spindel sitzt eine Mutter 32, und durch Verdrehen .der Spindel
'3e, mittels eines Schraubenziehers, welcher an dem Schlitzknopf angesetzt wird;
kann die Mutter 32 auf der Spindel 3e, hin und her gestellt werden; wodurch der
-Abstand dieser Mutter 32- von der Drehachse 27 veränderlich ist, An der Mutter
32 ist mittels einer Öse 33 ein Kabel 3¢ angehängt, welches über eine Rillenscheihe
35 läuft und dessen- anderes Ende in einer Flachfeder 36 der Grundplatte 2 angehängt
ist. Gleichzeitig ist noch eine zweite Feder 37 vorgesehen, welche eine Drehung
der Scheibe 35 entgegen der Pfeilrichtung C verhindert.
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Wird nun die Klappe 26 in Pfeilrichtung B geschwenkt, so wird das
Kabel 34 in Pfeilrichtung C gezogen und damit durch Friktion -die Scheibe 35 entsprechend
mitgenommen. Bei Rückkehr der Klappe 26 entgegen der Pfeilrichtung B wird eine Drehung
der Scheibe entgegen
der Pfeilrichtung C- idurch die Feder 37 verhindert,
und das Kabel 34 gleitet wirkungslos über die Rillenscheibe 35 entgegen der Pfeilrichturig
C in die Ruhelage gemäß ,Abt. 2 zurück.
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- Die Stiftansätze 18 ,haben für die einzelnen Stifte 13 verschiedene
Längen, und-zwar -ist die Länge so bemessen, daß entsprechend dem jeweils zugehörigen
Format der Hub- der Klappe 26 in Pfeilrichtung B verschieden ausfällt. Dadurch -wird-
also- die -Scheibe 35 entsprechend den verschiedenen Formaten um einen jeweils verschiedenen
Winkel in PfeilrichtungC mitgenommen. Die Scheibe35 sitzt am Ende eines Zapfens
38, welcher zwischen den Platinen 39 und 40 gelagert ist. Dieser Zapfen 38
steht in Eingriff mit einem Reibrad 41, welches zweckmäßig mit -einem reibungserhöhenden
Beleg, etwa Gummi, versehen ist. Diese -Scheibe 41 ist fest mit einer Welle 42 verbunden,
welche ebenfalls in den Bohrungen der Platten 39, 4o und der Frontplatte -i gelagert
ist und auf welcher -umdrehbar eine Kurvenscheibe 43 sitzt, -deren Ausbildung am
-besten aus Abb. 5 ersichtlich ist.
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An der Rückseite der Frontplatte i ist eine Welle 44 drehbar- gelagert,
auf welcher undrehbarein Zahnrad 45 sitzt. Dieses Zahnrad trägt einen Hebelarm 46,
dessen Länge mit Hilfe` eines Schlitzes 47 und zweier Halteschrauben 48 veränderlich
ist.
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Das Ende dieses Hebels trägt ein Gewicht 49, durch welches die Anlage
eines Tastenstifts 5o mit dem Umfang der Kurvenscheibe 43 aufrechterhalten wird.
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Wird nun die Kurvenscheibe 43 bei der stoßweisen Weiterschaltung,der
Rillenscheibe 35 in Pfeilrichtung D unter Vermittlung des Reibrades 41 gedreht,
so führt der Hebelarm 46 eine entsprechende Schwenkung .aus, wodurch das Zahnrad
45 .entsprechend ,gedreht wird. Dieses Zahnrad ist mit einem weiteren Zahnrad 5.1
in Eingriff, welches am Ende einer Hohlachse 53 sitzt, die über der Uhrwerkzei-
-gerachse 54 drehbar ist und die aus der Vrontplatte i .herausragt und hier einen
Stellzei.ger 55 trägt, welcher die jeweilige Ausentwicklungszeit anzeigt'. -Die
Bemessung,des Hubes der Einstelltasten 13, des Hubes der Mutter 32; die Übersetzung
des Reibradgetriebes 38, 41, die Abmessungen der Kurve 43, die Länge des Hebelarmes
zwischen dem Stift 50 und der Achse 44 sowie die Übersetzung zwischen den Zahnrädern
45 und 51 ist dabei so gewählt, d.aß der Zeiger 55 bei jeder Bedienung einer Taste
13 entsprechend der Erschöpfungscharakteristik des Entwicklers, .gemäß Abb: i um
einen entsprechenden Schritt weitergeschaltet wird, -so . daß jeweils die endgültige
Ausentwicklungszeit abgelesen -werden kann. Die Klappe 26 wird. durch eine.
Feder 56 entgegen der Pfeilrichtung B zur Anlage mit den- Anschlagstiften 25 gezwungen.
Die Benutzurig der Uhr erfolgt folgendermaßen: Das Uhrwerk wird -mit der Welle
57- aufgezogen (Abb.2). Wird nunmehr ein Film bestimmter Größe in den. frisch
gefüllten Tank eingesetzt, so wird die entsprechende Taste 13;d e dem eingesetzten
Film entspricht, -hineingedrückt, und zwar bis die Klappe 20- an die Stifte-25 ,anschlägt;
dadurch wird -über die Zugstange io das Uhrwerk ausgelöst,- so daß der Zeiger 6
-seinen Umlauf beginnt. Der Zeiger-55 ist auf die Entwicklungszeit des frischen
Entwicklers. eingestellt. Durch .das Eindrücken der entsprechenden Taste
13 wird .die Klappe 26 geschwenkt, wodurch das Rad 35 ein kurzes Stück in-Pfeilrichtung
C weitergedreht wird. Dadurch wird,die Kurve 43 ein kleines Stück verdreht und der-
Zeiger 55 :auf die entsprechend verlängerte Entwicklungszeit eingestellt.
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Dieser Vorgang- wird nun sä lange- fortgesetzt, bis der Entwickler
nahezu -erschöpft ist, die zugehörige- Stellung der Kurve 43- ist- aus Abb. 5 ersichtlich.-Bei
-einer weiteren Betätigung- wird der Stift 5o bis zur Spitze 58 der Kürve-gleiten,
waA einer Stellung des Zeigers 55 auf der Höchstentwicklungszeit- entspricht, und
bei einer weiteren Betätigung wird der Stift 50 in die Versenkung 59 der Kurve 43,
einschwenken; -wodurch der Zeiger 55 wieder auf de kürzeste Entwicklungszeit zurückspringt.
Das ist gleichzeitig,-das -Signal,.-daß der Ent= wiekler vollständig erschöpft ist:
und der Tank neu gefüllt werden muß. -Diese Stellung kann auch mit einem .besonderen
Signal verbunden sein, beispielsweise einem-elektristhen Kontakt 6o, welcher in
-der höchsten Stellung des -Stifts 5o eingeschaltet wird und ein optisches oder
akustisches Signal auslöst oder eine Sperre, welche mechanisch eine Auslösung des
Uhrwerkes durch die Zugstange io verhindert. An Stelle der beiden-Zeiger 6 und -5-5
kann auch eine elektrische oder, alkustische Signaleinrichtung verwendet werden,
welche ,die jeweilige Beendigung der Entwicklung angibt bzw. selbsttätig das. Uhrwerk
bei Erreichung der Entwicklungszeit anhält.
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-In .den Abb. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform des Anmeldungsgegenstandes
dargestellt.
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In einem Gehäuse 62 befindet sich eine Uhr 03, welche durch einen
Hebel 64 aufgezogen und in die Anfangsstellung zurückgeführt sowie ausgelöst werden
kann.' Im Gehäuse ist ,eine Zugstange 65 in :den Führungen'-66, 67, 1 68 drehbar
und verschiebbar. = Diese Zugstange endet außen in einem Knopf 69, ihr
inneres
obere Ende ist mit einem Knopf 70
versehen, und zwischen diesem Knopf
70 und der Führung 66 befindet sich eine Rückführfeder 71. Auf der Stange
65 ist ferner eine Buchse 72 gelagert, in welcher die Welle 65 drehbar und verschiebbar
ist, unterhalb der Führung 66 ist mit der Welle ein -Bund 73 verbunden, an welchen
sich die Buchse 72 anlegt, die mittels einer Zugstange 74 mit dem Auslösehebel 64
verbunden ist.
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Wird nun der Knopf 69 nach unten in die strichpunktierte Stellung
herausgezogen, so wird die Buchse 72 nach unten gezogen, wodurch der Hebel 64 nach
unten geschwenkt wird. Dadurch wird das Uhrwerk 63 in -die Anfangsstellung zurückgeführt,
und zugleich wird es in Tätigkeit gesetzt. Die Welle 65 ist mit einer Nut 75 versehen,
durch welche eine Seilscheibe 76 uridrehbar :aber verschiebbar mit -der Welle 65
gekuppelt ist. Um diese Seilscheibe ist ein Seil 77 geschlungen, welches über die
Rollen 78 und 79 :endlos läuft und ,dessen beide Enden mit einem Schlitten. 8o verbunden
sind, welcher. einen Zeiger 8i trägt, der vor dem Deckel des Gehäuses auf , einer
Formatskala spielt. Durch Drehen des Knopfes 69 und damit der Welle 65 wird dieser
Schlitten 8o hin und her gezogen, so daß er .auf das jeweils in den Entwickler eingesetzte
Format eingestellt werden kann.
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Unverdrehbar und uriverschiebbar mit der Welle 65 ist eine Trommel
82 mit Hilfe einer Stellschraube 83 verbunden. Diese Trommel trägt Anschlagschrauben
84, deren eines Ende 85 nach unten verschieden weit vorsteht. Die Trommel besitzt
ferner am Umfang eine entsprechende Anzahl von Nuten und am Gehäuse ist eine Schiene
87 vorgesehen, in welche bei Bewegung der Trommel 82 unten jeweils eine Nut
86 in Eingriff .kommen kann.
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Die Stellung der Schraube 84 und der Nut 86 sowie der Schiene 87 ist
so gewählt, .daß jeweils ein Schraubenende 85 mit- einem Bügel 88 in Eingriff kommt,
und dem Eingriff eines bestimmten Sohraubenendes 85 mit dem Bügel 88 entspricht
jeweils eine ganz bestirumte Stellung des Zeigers 81 auf der Außenskala. Der Bügel
88 sitzt gelenkig an einem Hebel 89, welcher um einen Stift 9o der Platte
gi (Abb.6) schwenkbar ist. Am freien Ende dieses Hebels ist um einen Zapfen 92 ein
Hebel gg schwenkbar, der durch eine Feder 94 in Eingriff mit einem Reibrad 95 gehalten
wird. Dieses Reibrad 95 ist um einen Zapfen 96 drehbar, der seinerseits auf einem
um .den Stift 98 der Platte 9i schwenkbaren Hebel 97 sitzt.
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Durch eine Feder 99, welche am Umfang des Reibrades 95 angreift, wird
eineDrehungdieses Rades entgegen der angegebenen Pfeilrichtung verhindert. Ein auf
dem Reibrad 95 sitzendes kleines Reibrädchen i oo greift am Umfang einer Skalenscheibe
ioi an, die um den festen Zapfen io2 drehbar ist. Der Deckel des Gehäuses ist mit
einer Durchbrechung 103 versehen, durch welche die jeweilige Entwicklungszeit,
die auf der Scheibe ioi verzeichnet ist, ablesbar ist. Der Hebelarm 89 wird .durch
eine Feder 104 normalerweise in Anläge mit einem Anschlag io5 gehalten.
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Die Benutzung dieser Einrichtung geschieht folgendermaßen: Durch Drehen
des Knopfes 69 wird der Zeiger 81 auf das entsprechende in- den Tank eingesetzte
Filmformat eingestellt. Sodann wird der Knopf 69 bis zum Anschlag herausgezogen,
dadurch wird der Stift 85 entsprechend den Auslegern 88 heruntergezogen, und diese
Bewegung wird durch :den Stift io5 begrenzt. Dadurch nimmt der federnde Bügel
93
,die Scheibe 95 mitundverdreht über dasReibrädchen ioo .die Zählscheibe
ioi um ein ent-,sprechendes Stück, so daß nunmehr im Ablesefenster io3 die nunmehr
gültige Entwicklungszeit ablesbar ist. Zu gleicher Zeit wird der Hebel 64 des Uhrwerks
63 nach unten geschwenkt und damit das Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt.
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An Stelle der in den Abbildungen 6 und 7 dargestellten Uhr .kann natürlich
auch eine Uhr analog dem Beispiel i verwendet werden, und die Skala ioi kann konzentrisch
mit:der Skala des Uhrwerks 63 angeordnet sein.
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An Stelle eines Zeigers 8-1, der auf einer festen Skala spielt, kann
auch eine Wandskala verwendet werden, welche. in einem Fenster des Gehäuses ablesbar
ist. Auch sonst läßt sich der grundsätzliche Erfindungsgedanke noch in der verschiedensten
Weise ausführen.