DE69835546T2 - Diagnostisches Mittel zur Leberfunktion - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mittel zur Diagnose der Leberfunktion. Speziell betrifft die Erfindung ein Mittel zur Diagnose der Leberfunktion, das eine Verbindung umfasst, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist.
  • Testverfahren, die allgemein im Screening auf Leberfunktionsstörungen eingesetzt werden, sind biochemische Bluttests zur quantitativen Bestimmung von Enzymen im Blut, wie z.B. von Transaminasen (GPT und GOT), alkalischer Phosphatase (ALP) und Lactat-Dehydrogenase (LDH). Wenn bei einem Patienten eine Leberfunktionsstörung vorliegt, entweichen diese Enzyme aus dem Gewebe seiner Leber ins Blut. Von allen Enzymen liegen GPT und GOT hauptsächlich in der Leber vor. Während unter normalen Bedingungen ihre Blutspiegel gering sind, steigen diese jedoch bei Vorliegen von Leberfunktionsstörungen signifikant. Deshalb sind GPT und GOT ausgezeichnete Indikatoren, die Leberfunktionsstörungen auf empfindliche Weise detektieren. Bei Patienten, die an chronischer Hepatitis oder Zirrhose leiden und deren Leberfunktion deutlich verringert ist, nimmt das Entweichen von Enzymen aus der Leber ab, weil die im Lebergewebe vorliegenden Enzymmengen kleiner werden. Daher muss das Entweichen der Enzyme sogar bei hoher Krankheitsschwere nicht in hohem Ausmaß erfolgen (Diagnosis and Treatment Today, CD-Rom Vol. 6, Igaku-Shoin Ltd.). Außerdem werden bei Personen, die sich zum Zeitpunkt des Tests schon von einer Leberfunktionsstörung erholt haben, hohe Werte gemessen, da ein gewisser Zeitraum vonnöten ist, bis die entwichenen Enzyme aus dem Blut verschwunden sind. Deshalb ist die quantitative Bestimmung dieser Enzyme als Testverfahren zur Bestimmung des Grads der Leberfunktionsstörung unzureichend.
  • Insbesondere ist es bei einer chirurgischen Operation der Leber überaus wichtig, den Grad der Lebererkrankung und die Leberfunktion eines Patienten zu bestimmen (Practice of Diagnosis & Treatment in Digestive Apparatuses 1: Diagnostic Approach to Hepatic Disorders, Teruyuki Ohkubo (Hrsg.), Bunko-Do Co.). Derzeit werden die Bestimmung der Serumbilirubinwerte und der ICG-Toleranztest hauptsächlich zur Bestimmung des Grads der Lebererkrankung und der Leberfunktion durchgeführt. Jeder dieser Tests weist jedoch einige Probleme auf (Practice of Diagnosis & Treatment in Digestive Apparatuses 1: Diagnostic Appooach to Hepatic Disorders, Teruyu ki Ohkubo (Hrsg.), Bunko-Do Co.). Beispielsweise zeigt ein Anstieg des Serumbilirubinwerts nicht notwendigerweise eine herabgesetzte Leberfunktion an. Außerdem ist es schwierig, jene Prozesse zu verfolgen, in deren Verlauf die Leberfunktion sich nach einer Leberoperation über einen kurzen Zeitraum dramatisch verändert. Im ICG-Toleranztest können bei hohem Bilirubinwert keine verlässlichen Ergebnisse erzielt werden, da ICG bei Aufnahme in Leberzellen mit Bilirubin konkurriert. Unter diesen Umständen ist ein Mittel erwünscht, womit der Grad der Lebererkrankung und die Leberfunktion einer Person zum Zeitpunkt des Tests unabhängig von deren Zustand sicher und einfach bestimmt werden kann.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Mittel zur Diagnose der Leberfunktion bereitzustellen, das die Leberfunktion einer Person unabhängig von deren Zustand sicher und einfach bestimmen kann.
  • Infolge intensiver und weitreichender Forschung haben die vorliegenden Erfinder herausgefunden, dass es möglich ist, die Leberfunktion einer Person korrekt zu diagnostizieren, indem dieser Person eine Verbindung verabreicht wird, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist, und der Grad der Zunahme des 13C-Werts im ausgeatmeten CO2 gemessen wird. So wurde die vorliegende Erfindung gemacht.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mittel zur Diagnose der Leberfunktion, das eine Verbindung umfasst, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist, worin die Verbindung aus den folgenden, (a) bis (c), ausgewählt ist:
    • (a) Galactose, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist;
    • (b) einer Fettsäure, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist; und
    • (c) einem Glycerid, das an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist.
  • Beschreibung der Zeichnungen:
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines Verfahrens zur Gewinnung des Exhalats einer Ratte.
  • 2 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Galactose.
  • 3 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Glucose.
  • 4 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 3-13C-Glucose.
  • 5 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von U-13C-Stärke.
  • 6 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Arginin.
  • 7 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Histidin.
  • 8 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1,2-13C-Ornithin.
  • 9 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Valin.
  • 10 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Lysin.
  • 11 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Serin.
  • 12 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Threonin.
  • 13 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Cystein.
  • 14 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Glutaminsäure.
  • 15 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Prolin.
  • 16 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1,1-13C-Cystin.
  • 17 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Milchsäure.
  • 18 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 3-13C-Milchsäure.
  • 19 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Brenztraubensäure.
  • 20 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 3-13C-Brenztraubensäure.
  • 21 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1,4-13C-Bernsteinsäure.
  • 22 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Öl-säure.
  • 23 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1-13C-Octansäure.
  • 24 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 1,1,1-13C-Trioctanoin.
  • 25 zeigt die Zunahme von 13CO2 im Exhalat nach Verabreichung von 2-13C-Glycerin.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im Detail beschrieben.
  • Im Mittel zur Diagnose der Leberfunktion der vorliegenden Erfindung kann Galactose, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist, verwendet werden. Die Position der Markierung ist nicht speziell eingeschränkt.
  • Alternativ dazu kann im Mittel zur Diagnose der Leberfunktion der vorliegenden Erfindung eine Fettsäure, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist, verwendet werden. Die Position der Markierung ist nicht speziell eingeschränkt.
  • Bevorzugte Beispiele für die Fettsäure umfassen Octansäure, Palmitinsäure, Ölsäure, Linolsäure und Linolensäure, sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • Alternativ dazu kann im Mittel zur Diagnose der Leberfunktion der vorliegenden Erfindung ein Glycerid, das an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist, verwendet werden. Die Position der Markierung ist nicht speziell eingeschränkt.
  • Bevorzugte Beispiele für das Glycerid umfassen Trioctanoin, Tripalmitin und Triolein, sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • Die oben angeführten, in der vorliegenden Erfindung verwendeten Verbindungen sind in Nahrungsmitteln enthalten. Außerdem ist 13C, anders als Radioisotope, ein stabiles Isotop. Daher besteht keine Gefahr einer Strahlenbelastung. Demgemäß weist das Diagnosemittel der vorliegenden Erfindung kein Sicherheitsproblem auf.
  • Der Test unter Verwendung des Diagnosemittels der vorliegenden Erfindung ist ein Atemtest, bei dem einer Person das Mittel ein oder mehrere Male verabreicht wird und dann die Zunahme der 13C-Mengen im ausgeatmeten CO2 gemessen wird. Speziell werden nach Verabreichung des Mittels die 13C-Werte im ausgeatmeten CO2 gemessen, gefolgt von einer Beurteilung der Leberfunktion der Person anhand von Daten über den Grad der Zunahme der 13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) zu vorgegebenen Intervallen (z.B. 5 min, 10 min, 15 min) nach der Verabreichung, Daten über die Gesamtmenge der 13CO2-Exhalation über einen vorgegeben Zeitraum nach Verabreichung des Reagens oder im Zeitverlauf (Steigung zu Beginn, Änderung der Steigung, Zeitpunkt des Maximums etc.) des Grads der Zunahme der 13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) über einen vorgegeben Zeitraum nach der Verabreichung gemessen. Die Ergebnisse eines solchen Atemtests sind alleine schon nützlich. Allerdings werden diese Ergebnisse vorzugsweise in Kombination mit Bilirubinwerten oder dergleichen zur Beurteilung der Leberfunktion eingesetzt.
  • 13C-Werte im ausgeatmeten CO2 können unter Einsatz von Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS), Infrarotspektrophotometrie, Massenspektrometrie, photoelektrisch-akustische Spektralphotometrie und Kernresonanz (NMR) bestimmt werden.
  • Das Mittel zur Diagnose der Leberfunktion gemäß vorliegender Erfindung kann unter alleiniger Verwendung der oben beschriebenen Verbindung, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist, oder im Gemisch mit Füllstoffen oder Trägern zu pharmazeutischen Formulierungen, wie z.B. parenteralen Mitteln (Tabletten, Kapseln, Pulver, Körnchen, Flüssigkeiten etc.), Injektionen und dergleichen, abhängig vom Verabreichungsweg, formuliert werden. Es kann jeder beliebige Füllstoff oder Träger unter den üblicherweise in diesem Bereich als Träger eingesetzten Mitteln verwendet werden, solange sie pharmazeutisch annehmbar sind. Die Art und Zusammensetzung solcher pharmazeutischer Formulierungen wird gemäß dem Verabreichungsweg und dem Verabreichungsverfahren in geeigneter Weise geändert. Beispielsweise wird Wasser als flüssiger Träger eingesetzt. Als feste Träger werden Cellulosederivate, wie z.B. Hydroxypropylcellulose, und Salze organischer Säuren, wie z.B. Magnesiumstearat, eingesetzt. Zur Herstellung von Injektionen sind im Allgemeinen Wasser, physiologische Salzlösung und verschiedene Pufferlösungen wünschenswert. Formulierungen dieser Art können gefriergetrocknet werden, um als orale Mittel eingesetzt zu werden, oder die gefriergetrockneten Formulierungen können kurz vor ihrem Einsatz in geeigneten Injektionslösungsmitteln, z.B. Flüssigkeiten zur intravenösen Verabreichung (wie z.B. sterilisiertem Wasser, physiologischer Salzlösung, Elektrolyten etc.), gelöst werden.
  • Der Gehalt der markierten Verbindung in der pharmazeutischen Formulierung variiert je nach Art der Formulierung und liegt für gewöhnlich im Bereich von 1 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 100 Gew.-%. Im Fall von Injektionen wird die markierte Verbindung beispielsweise in einer Menge von 1 bis 40 Gew.-% hinzugefügt. Im Fall von Kapseln, Tabletten, Körnchen und Pulver variiert der Gehalt der markierten Verbindung von 10 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 100 Gew.-%, wobei der Rest Träger sind.
  • Das Mittel zur Diagnose der Leberfunktion der Erfindung sollte in einer Dosierung verabreicht werden, die den Nachweis einer Zunahme von 13CO2 in einem Exhalat nach Verabreichung des Diagnosemittels ermöglicht. Abhängig vom Alter und Gewicht des Patienten und dem Zweck des Tests reicht die Dosierung pro Verabreichung bei Erwachsenen von 1 bis 1000 mg/kg Körpergewicht.
  • Das Mittel zur Diagnose der Leberfunktion der Erfindung kann eingesetzt werden, um Lebererkrankungen oder -störungen, wie z.B. Zirrhose, chronische Hepatitis, akute Hepatitis, Leberkrebs, etc. zu diagnostizieren und die Leberfunktion vor und nach einer chirurgischen Operation der Leber zu beurteilen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird ein Mittel zur Diagnose der Leberfunktion bereitgestellt, das dem Patienten weniger körperliche Belastung auferlegt, sofort genaue Testergebnisse liefert und dazu eingesetzt werden kann, zum Zeitpunkt des Tests die Leberfunktion zu beurteilen.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • Nachstehend wird die vorliegende Erfindung anhand der folgenden Beispiele genauer beschrieben. Der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
  • Die 13C-Reinheit an der Position der Markierung bei jeder der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Verbindungen beträgt 99% und mehr. Sofern nicht anders angegeben waren alle verwendeten Reagenzien garantiert reine Reagenzien.
  • BEISPIEL 1
  • Atemtestverfahren
  • (1) Vorbereitung von Ratten mit akuter Hepatitis
  • Als Versuchstiere wurden männliche Sprague-Dawley-(SD-) Ratten von Nippon Charles River K.K. bezogen. Sie wurden vor ihrer Verwendung bei 23 ± 2°C bei 55 ± 10 % Luftfeuchtigkeit gezüchtet. Diese Ratten (7-10 Wochen alt) wurden mittels intraperitonealer Verabreichung von Nembutal (50 mg/kg) und dann mithilfe von intraperitoneal verabreichtem Galactosamin-hydrochlorid (200 mg/ml physiologische Salzlösung) in einer Dosis von 0,6-1,2 g/kg anästhesiert [Koff, S, et al., Proc. Soc. Exptl. Med. 137, 696 (1971); Keppler, D. et al., Exp. Mol. Pathology 9, 279 (1968); Creation of Model Animals (by disease) and Experimental Methods for Development of New Drugs, überwacht von Masaharu Uchitaka, 126 (1993)]. Zwei Tage danach wurde aus der Schwanzvene Blut abgenommen und das Serum von diesem Blut abgetrennt. Unter Einsatz von Fuji Drychem FDC5500 wurden die Glutamat-Pyruvat-Transaminase-Aktivität (GPT) und die Gesamtmenge an Bilirubin im Serum gemessen.
  • (2) 13C-Atemtest
  • An den unter (1) vorbereiteten Ratten mit akuter Hepatitis und an gesunden Ratten wurde wie nachstehend beschrieben ein Atemtest durchgeführt. Das Verfahren, das unter (2)-2 nachstehend beschrieben wird, wurde für markierte Stärke und markiertes Cystin eingesetzt, das unter (2)-1 beschriebene Verfahren wurde für die anderen Verbindungen angewandt.
  • (2)-1 Intravenöse Verabreichung
  • Ratten, die über Nacht keine Nahrung bekommen hatten, wurden mittels intraperitonealer Verabreichung von Nembutal (50 mg/kg) anästhesiert und auf dem Operationstisch fixiert. Der Kopf wurde mit einer Kappe zum Ansaugen des Exhalats bedeckt. Über die Vena femoralis wurde eine spezifische Menge der markierten Verbindung verabreicht. Das Exhalat wurde mit einer Kolbenpumpe (variable Kolbenpumpe VS-500, Shibata Scientific Technology) mit einer Rate von 100 ml/min abgesaugt und dann direkt in eine Durchflusszelle in einem 13CO2-Analysator Ex-130S (Japan Spectroscopic Co., Ltd.) eingeleitet. Zwischen der Kappe und der Kolbenpumpe wurde ein Perma-Pure-Trockner (MD-050-12P; Perma Pure Inc.) platziert, um die Feuchtigkeit im Exhalat zu entfernen (1).
  • Die Datenausgabe des 13CO2-Analysators wurde nach AD-Wandlung einem Personal Computer (Apple Power Macintosh 8500) übermittelt. Unter Einsatz der Datenverarbeitungssoftware Lab VIEW (National Instruments) wurden die Daten an 10 Punkten alle 100 ms addiert und in Intervallen von 5 s Mittelwerte gebildet und dann in 13C-Atom-%, Δ13C (‰) und CO2-Gaskonzentration (%) umgerechnet, um auf diese Weise einen 13C-Atemtest mit kontinuierlicher Messung durchzuführen. Die umgerechneten Daten wurden in Echtzeit auf dem Bildschirm dargestellt und dann auf der Festplatte gespeichert. Während der Messung wurde die Temperatur im Rectum der Ratte überwacht und unter Einsatz eines Körpertemperaturreglers für Kleintiere (TR-100, Fine Science Tools Inc.) bei 37°C ± 0,5°C gehalten. Die CO2-Gaskonzentration im abgesaugten Exhalat wurde bei 3 ± 0,5 % gehalten.
  • Aus dem 13C-Wert im ausgeatmeten CO2 wurde unter Einsatz der folgenden Formel für jeden Zeitpunkt (13C t min) das Δ13C (‰) berechnet, wie auch aus dem 13C-Wert im Standard-CO2-Gas (13C std): Δ13C (‰) = [(13C t min – 13C 0 min)/13C std] × 1000
  • (2)-2 Orale Verabreichung
  • Ratten, die über Nacht keine Nahrung bekommen hatten, wurden ohne Anästhesie in einer Ratten-Haltevorrichtung eines Mikrowellenbestrahlungsgeräts fixiert. Das Exhalat wurde mit einer Kolbenpumpe (variable Kolbenpumpe VS-500; Shibata Scientific Technology) mit einer Rate von 100-300 ml/min abgesaugt und direkt in eine Durchflusszelle eines 13CO2-Analysators EX-130S (Japan Spectroscopic Co., Ltd.) eingeleitet. Zwischen der Haltevorrichtung für die Ratte und der Kolbenpumpe wurde ein Perma-Pure-Trockner (MD-050-12P; Perma Pure Inc.) platziert, um die Feuchtigkeit im Exhalat zu entfernen. Als die CO2-Gaskonzentration stabilisiert war, wurde die Ratte einmal aus der Halterung befreit und ihr dann mithilfe einer Sonde zur oralen Verabreichung eine spezifische Menge der markierten Verbindung in den Magen verabreicht.
  • Die Datenausgabe des 13CO2-Analysators wurde nach AD-Wandlung einem Personal Computer (Apple Power Macintosh 8500) übermittelt. Unter Einsatz der Datenverarbeitungssoftware Lab VIEW (National Instruments) wurden die Daten an 10 Punkten alle 100 ms addiert und in Intervallen von 5 s Mittelwerte gebildet und dann in 13C-Atom-%, Δ13C (‰) und CO2-Gaskonzentration (%) umgerechnet, um auf diese Weise einen 13C-Atemtest mit kontinuierlicher Messung durchzuführen. Die umgerechneten Daten wurden in Echtzeit auf dem Bildschirm dargestellt und dann auf der Festplatte gespeichert. Mithilfe der oben angeführten Formel wurde Δ13C (‰) berechnet.
  • BEISPIEL 2
  • 1-13C-Galactose-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 3) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 2,8 mg/dl; n = 3) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1-13C-Galactose (von ICON bezogen) in einer Dosis von 100 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der 13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Die Δ13C-Werte (‰) stiegen bis 20 min nach Verabreichung von 1-13C-Galactose sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten (2) an.
  • 20 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 12,68 ± 6,25 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 42,43 ± 3,75 ‰ betrug. Daher war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz (LSD)) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 6,31 ± 8,22 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 25,73 ± 0,66 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei jenen Ratten, die an Hepatitis erkrankt waren, signifikant geringer (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Galactose oder aus der Steigung der Zunahme von Δ13C-Werten (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 3 (Hintergrund)
  • 1-13C-Glucose-Atemtests
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1-13C-Glucose (von CIL bezogen) in einer Dosis von 100 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der 13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Die Δ13C-Werte (‰) stiegen bis 20 min nach der Verabreichung von 1-13C-Glucose sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten an (3).
  • 5 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 48,90 ± 2,97 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 39,37 ± 4,02 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 2 bis 5 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 33,89 ± 2,26 ‰/3 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 23,97 ± 2,03 ‰/3 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant höher (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Glucose oder aus der Steigung der Zunahme von Δ13C-Werten (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 4 (Hintergrund)
  • 3-13C-Glucose-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 2,1 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 3-13C-Glucose (von ICON bezogen) in einer Dosis von 100 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der 13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Die Δ13C-Werte (‰) nahmen bis 20 min nach der Verabreichung von 3-13C-Glucose sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten (4) zu.
  • 5 min nach Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 60,47 ± 5,02 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 46,09 ± 5,76 ‰ betrug. Daher war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher als bei den gesunden Ratten (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz).
  • 2 bis 5 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 50,99 ± 3,66 ‰/3 min, während die Steigung bei gesunden Ratten 37,44 ± 4,31 ‰/3 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher als bei den gesunden Ratten (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz).
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 3-13C-Glucose oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 5 (Hintergrund)
  • U-13C-Stärke-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert = 0,4 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 4) wurde in physiologischer Salzlösung gelöste U-13C-Stärke (von Chlorella Industry bezogen) in einer Dosis von 30 mg/kg oral verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der 13C-Werte im ausgeatmeten CO213C-Werte (‰)) gemessen.
  • Die Δ13C-Werte (‰) nahmen bis zu 20 min nach der Verabreichung von U-13C-Stärke sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten (5) zu.
  • 20 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 116,18 ± 27,12 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 175,61 ± 15,36 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von U-13C-Stärke eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 6 (Hintergrund)
  • 1-13C-Arginin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Arginin (von ICON bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Bei spiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 10 min nach der Verabreichung von 1-13C-Arginin an. Danach blieb der Wert bis zu 20 min nach der Verabreichung nahezu konstant. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 20 min nach der Verabreichung an (6).
  • 10 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 62,55 ± 4,93 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 145,69 ± 6,11 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,0001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 4 bis 9 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 22,16 ± 2,64 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 56,67 ± 4,22 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,0001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Arginin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 7 (Hintergrund)
  • 1-13C-Histidin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Histidin (von ICON bezogen) in einer Dosis von 30 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 17 min nach der Verabreichung von 1-13C-Histidin an. Danach blieb der Wert bis zu 20 min nach der Verabreichung nahezu konstant. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 20 min nach der Verabreichung weiter an (7).
  • 15 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 14,20 ± 4,57 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 90,01 ± 18,15 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 5 bis 10 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 4,68 ± 1,47 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 43,76 ± 10,84 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Histidin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 8 (Hintergrund)
  • 1,2-13C-Ornithin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert < 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 2,2 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1,2-13C-Ornithin-hydrochlorid (von ICON bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 20 min nach Verabreichung von 1,2-13C-Ornithin-hydrochlorid an. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 3 min nach der Verabreichung rapide an, nahm danach jedoch allmählich bis zu 20 min nach der Verabreichung zu (8).
  • 15 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 102,00 ± 3,42 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 137,37 ± 10,79 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 4 bis 9 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 13,27 ± 4,77‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 39,92 ± 3,91 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1,2-13C-Ornithin-hydrochlorid oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 9 (Hintergrund)
  • 1-13C-Valin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Valin (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stiegen die Δ13C-Werte (‰) bis zu 20 min nach Verabreichung von 1-13C-Valin an (9).
  • 8 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 34,65 ± 6,08 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 54,4 ± 4,05 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 15 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 4,3 ± 1,38 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten –1,22 ± 1,85 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant höher (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Valin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 10 (Hintergrund)
  • 1-13C-Lysin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (7 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 0,7 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (7 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Lysin-hydrochlorid (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 10 min nach der Verabreichung von 1-13C-Lysin-hydrochlorid rapide an und blieb bis zu 15 min nahezu konstant. Danach begann der Wert allmählich bis zu 20 min nach der Verabreichung abzunehmen. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 20 min nach der Verabreichung weiter an (10).
  • 10 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 51,53 ± 34,60 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 138,29 ± 9,67 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 3 bis 8 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 31,83 ± 21,00 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 86,41 ± 9,63 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Lysin-hydrochlorid oder aus der Steigung der Zu nahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 11 (Hintergrund)
  • 1-13C-Serin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (7 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 3) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Serin (von ICON bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 8 min nach der Verabreichung von 1-13C-Serin rapide an und blieb dann bis zu 15 min nahezu konstant. Danach begann der Wert allmählich bis zu 20 min nach der Verabreichung abzunehmen. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 20 min nach der Verabreichung weiter an (11).
  • 2 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 9,92 ± 1,59 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 28,42 ± 5,43 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 20,86 ± 4,86 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten –8,81 ± 4,16 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant höher (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Serin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 12 (Hintergrund)
  • 1-13C-Threonin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (7 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (7 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Threonin (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 8 min nach der Verabreichung von 1-13C-Threonin rapide an und blieb dann bis zu 20 min nahezu konstant. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 20 min nach der Verabreichung weiter an (12).
  • 8 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 20,56 ± 9,62 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 92,92 ± 36,36 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 14,65 ± 4,11 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 0,01 ± 5,97 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Threonin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 13 (Hintergrund)
  • 1-13C-Cystein-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 2,1 mg/dl; n = 2) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Cystein (von ICON bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 4 min nach Verabreichung von 1-13C-Cystein rapide an, sank aber dann allmählich bis zu 20 min ab. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 7 min nach der Verabreichung weiter an, sank danach aber allmählich bis zu 20 min ab (13).
  • 2 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 30,11 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 71,93 ± 13,52 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Cystein eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 14 (Hintergrund)
  • 1-13C-Glutaminsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 2) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1-13C-Glutaminsäure (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 10 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 4 min nach Verabreichung von 1-13C-Glutaminsäure rapide an, sank aber dann allmählich bis zu 20 min ab (14).
  • 3 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 175,98 ± 20,94 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 236,10 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Glutaminsäure eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 15 (Hintergrund)
  • 1-13C-Prolin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert < 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 1,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Prolin (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 9 min nach Verabreichung von 1-13C-Prolin rapide an, sank aber dann allmählich bis zu 20 min ab. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) jedoch bis zu 20 min nach der Verabreichung weiter an (15).
  • 15 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten –0,25 ± 2,93 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten –8,91 ± 1,18 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach Verabreichung von 1-13C-Prolin eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 16 (Hintergrund)
  • 1-13C-Tryptophan-Atemtest
  • Gesunden Ratten (9 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (9 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Tryptophan (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 10 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • 5 min nach der Verabreichung von 1-13C-Tryptophan betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 1,49 ± 0,51 ‰, während der Wert bei den gesun den Ratten 4,78 ± 2,04 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Tryptophan eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 17 (Hintergrund)
  • 1-13C-Isoleucin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Isoleucin (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 27,99 ± 2,70 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 11,28 ± 3,44 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung von 1-13C-Isoleucin eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 18 (Hintergrund)
  • 1,1-13C-Cystin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (9 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (9 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 4,5 mg/dl; n = 4) wurde oral 1,1-13C-Cystin (von Mass Trace bezogen), das in einer 0,5%igen wässrigen Lösung von Natriumcarboxymethylcellulose suspendiert war, in einer Dosis von 45 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Die Δ13C-Werte (‰) stiegen bis 30 min nach Verabreichung von 1,1-13C-Cystin sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten an (16).
  • 30 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 58,36 ± 13,51 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 146,48 ± 19,34 ‰ betrug. Daher war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant niedriger (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 5 bis 10 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 10,93 ± 3,83 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 38,11 ± 9,58 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1,1-13C-Cystin oder aus der Steigung der Zunahme von Δ13C-Werten (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 19 (Hintergrund)
  • 1-13C-Asparaginsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,4 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 2,8 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1-13C-Asparaginsäure (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 10 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • 2 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 139,25 ± 2,53 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 158,35 ± 8,54 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Asparaginsäure eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 20 (Hintergrund)
  • 1-13C-Milchsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Natriumlactat (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 10 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 2 min nach der Verabreichung von 1-13C-Natriumlactat rapide an, sank aber dann allmählich bis zu 20 min ab. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) nach der Verabreichung jedoch bis zu 4 min weiter an, nahm danach aber allmählich bis zu 20 min ab (17).
  • 2 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 76,07 ± 5,56 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 251,21 ± 26,15 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,0001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 1 bis 2 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 43,41 ± 4,15 ‰/min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 171,16 ± 22,39 ‰/min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,0001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Natriumlactat oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 21 (Hintergrund)
  • 3-13C-Milchsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (10 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert = 0,3 mg/dl; n = 3) und Ratten mit akuter Hepatitis (10 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≥ 2,5 mg/dl; n = 6) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 3-13C-Natriumlactat (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 8 min nach der Verabreichung von 3-13C-Natriumlactat rapide an, blieb aber dann bis zu 20 min nahezu konstant. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) nach der Verabreichung jedoch bis zu 20 min weiter an (18).
  • 5 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 55,42 ± 10,84 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 124,48 ± 27,01 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 15 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 19,15 ± 9,20 ‰/5 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 0,81 ± 5,16 ‰/5 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 3-13C-Natriumlactat oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 22 (Hintergrund)
  • 1-13C-Brenztraubensäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (10 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 1-13C-Natriumpyruvat (von ICON bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 4 min nach der Verabreichung von 1-13C-Natriumpyruvat rapide an, nahm aber dann allmählich bis zu 14 min ab. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) nach der Verabreichung jedoch bis zu 5 min rapide an, nahm aber dann allmählich bis zu 14 min ab (19).
  • 4 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 234,23 ± 33,66 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 319,45 ± 21,16 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Natriumpyruvat eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 23 (Hintergrund)
  • 3-13C-Brenztraubensäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert < 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3,5 mg/dl; n = 4) wurde in physiologischer Salzlösung gelöstes 3-13C-Natriumpyruvat (von ICON bezogen) in einer Dosis von 20 mg/kg oral verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 7 min nach der Verabreichung von 3-13C-Natriumpyruvat rapide an, blieb aber dann bis zu 20 min nahezu konstant. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) nach der Verabreichung jedoch bis zu 6 min an, nahm aber dann allmählich bis zu 20 min zu (20).
  • 7 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 160,20 ± 26,27 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 226,58 ± 26,56 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 26,35 ± 3,06 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten –0,28 ± 7,50 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant höher (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 3-13C-Natriumpyruvat oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 24 (Hintergrund)
  • 1,4-13C-Bernsteinsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (10 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 3) und Ratten mit akuter Hepatitis (10 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1,4-13C-Bernsteinsäure (von ICON bezogen) in einer Dosis von 4 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Sowohl bei den gesunden Ratten als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stiegen die Δ13C-Werte (‰) bis zu 3 min nach Verabreichung von 1,4-13C-Bernsteinsäure rapide an, nahmen aber dann allmählich bis zu 20 min ab (21).
  • 7 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 211,88 ± 10,19 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 236,60 ± 5,93 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1,4-13C-Bernsteinsäure eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 25 (Hintergrund)
  • 1,6-13C-Citronensäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (8 Wochen alt; Gesamtbilirubinwert > 3 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1,6-13C-Citronensäure (von ICON bezogen) in einer Dosis von 5 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • 15 min nach der Verabreichung von 1,6-13C-Citronensäure betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 66,70 ± 1,10 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 74,54 ± 1,53 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1,6-13C-Citronensäure eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 26
  • 1-13C-Ölsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (Gesamtbilirubinwert ≤ 0,7 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (Gesamtbilirubinwert ≥ 2,4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis mit Tween 20 (0,2 %) in physiologischer Salzlösung emulgierte 1-13C-Ölsäure (von ICON bezogen) in einer Dosis von 70 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 20 min nach der Verabreichung von 1-13C-Ölsäure weiter an. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) nach der Verabreichung jedoch bis zu 8 min an, blieb aber dann bis zu 20 min nahezu konstant (22).
  • 20 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 89,80 ± 10,44 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 119,81 ± 2,14 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten –1,79 ± 1,58 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 18,22 ± 2,94 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,0001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Ölsäure oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 27
  • 1-13C-Octansäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (Gesamtbilirubinwert ≤ 0,7 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (Gesamtbilirubinwert > 2,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis mit Tween 20 (0,2 %) in physiologischer Salzlösung emulgierte 1-13C-Octansäure (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 30 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 5 min nach Verabreichung von 1-13C-Octansäure rapide an, nahm dann aber bis zu 20 min allmählich ab (23).
  • 2 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 12,71 ± 2,00 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 8,37 ± 1,42 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten –5,48 ± 1,33 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten –2,21 ± 0,29 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Octansäure oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 28
  • 1-13C-Palmitinsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (Gesamtbilirubinwert ≤ 0,7 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (Gesamtbilirubinwert ≥ 4 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis mit Tween 20 (0,4 %) in physiologischer Salzlösung emulgierte 1-13C-Palmitinsäure (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • 15 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 12,22 ± 0,36 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 13,67 ± 0,41 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Palmitinsäure eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 29 (Hintergrund)
  • 1-13C-Essigsäure-Atemtest
  • Gesunden Ratten (Gesamtbilirubinwert ≤ 0,8 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (Gesamtbilirubinwert > 2 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöste 1-13C-Essigsäure (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 10 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • 20 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 144,05 ± 3,81 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 153,55 ± 1,94 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1-13C-Essigsäure eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 30
  • 1,1,1-13C-Trioctanoin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (Gesamtbilirubinwert ≤ 0,6 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (Gesamtbilirubinwert ≥ 3,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis mit Tween 20 (0,2 %) in physiologischer Salzlösung emulgiertes 1,1,1-13C-Trioctanoin (von Mass Trace bezogen) in einer Dosis von 30 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Bei den gesunden Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 6 min nach Verabreichung von 1,1,1-13C-Trioctanoin rapide an, nahm dann aber allmählich bis zu 20 min zu. Bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) nach der Verabreichung jedoch allmählich bis zu 20 min an (24).
  • 6 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 15,78 ± 10,78 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 64,06 ± 5,69 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant niedriger (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 2 bis 5 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 10,14 ± 7,59 ‰/3 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 49,29 ± 4,97 ‰/3 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten sehr signifikant geringer (p < 0,001; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 1,1,1-13C-Trioctanoin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • BEISPIEL 31 (Hintergrund)
  • 2-13C-Glycerin-Atemtest
  • Gesunden Ratten (Gesamtbilirubinwert ≤ 0,5 mg/dl; n = 4) und Ratten mit akuter Hepatitis (Gesamtbilirubinwert > 3,5 mg/dl; n = 4) wurde über die Vena femoralis in physiologischer Salzlösung gelöstes 2-13C-Glycerin (von CIL bezogen) in einer Dosis von 50 mg/kg verabreicht. Danach wurde gemäß dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren der Grad der Zunahme der Δ13C-Werte im ausgeatmeten CO213C (‰)) gemessen.
  • Sowohl bei den gesunden als auch bei den an Hepatitis erkrankten Ratten stieg der Δ13C-Wert (‰) bis zu 20 min nach der Verabreichung von 2-13C-Glycerin an (25).
  • 20 min nach der Verabreichung betrug der Δ13C-Wert (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 78,69 ± 15,82 ‰, während der Wert bei den gesunden Ratten 53,35 ± 3,3 ‰ betrug. Demnach war der Wert bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,05; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • 10 bis 20 min nach der Verabreichung betrug die Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte (‰) bei den an Hepatitis erkrankten Ratten 39,51 ± 5,06 ‰/10 min, während die Steigung bei den gesunden Ratten 24,06 ± 2,13 ‰/10 min betrug. Demnach war die Steigung bei den an Hepatitis erkrankten Ratten signifikant höher (p < 0,01; ANOVA mit Fischer-Grenzdifferenz) als bei den gesunden Ratten.
  • Demzufolge ist es möglich, aus dem Δ13C-Wert (‰) zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Verabreichung von 2-13C-Glycerin oder aus der Steigung der Zunahme der Δ13C-Werte nach der Verabreichung eine Leberfunktionsstörung zu detektieren.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 1
  • (Injektion)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Galactose wurden in 90 Gewichtsteilen physiologischer Salzlösung gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt einer Injektion in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 2
  • (enterales flüssiges Mittel)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Glucose wurden in 90 Gewichtsteilen destilliertem und entionisiertem Wasser (DDW, „distilled and de-ionized water") gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt eines enteralen flüssigen Mittels in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 3
  • (Injektion)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Arginin wurden in 90 Gewichtsteilen physiologischer Salzlösung gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt einer Injektion in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 4
  • (enterales flüssiges Mittel)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Histidin wurden in 90 Gewichtsteilen DDW gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt eines enteralen flüssigen Mittels in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 5
  • (Injektion)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Natriumlactat wurden in 90 Gewichtsteilen physiologischer Salzlösung gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt einer Injektion in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 6
  • (enterales flüssiges Mittel)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Natriumpyruvat wurden in 90 Gewichtsteilen DDW gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt eines enteralen flüssigen Mittels in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 7
  • (Injektion)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Ölsäure, 89 Gewichtsteile physiologische Salzlösung und 1 Gewichtsteil Polysorbat 80 (alle zuvor sterilisiert) wurden aseptisch vermischt und mit einem Ultraschallhomogenisator emulgiert. Die resultierende Emulsion wurde zum Erhalt einer Injektion in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 8
  • (enterales flüssiges Mittel)
  • 10 Gewichtsteile 1-13C-Essigsäure wurden in 90 Gewichtsteilen DDW gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt eines enteralen flüssigen Mittels in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 9
  • (Injektion)
  • 10 Gewichtsteile 1,1,1-13C-Trioctanoin, 89 Gewichtsteile physiologische Salzlösung und 1 Gewichtsteil Polysorbat 80 (alle zuvor sterilisiert) wurden aseptisch vermischt und mit einem Ultraschallhomogenisator emulgiert. Die resultierende Emulsion wurde zum Erhalt einer Injektion in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 10
  • (enterales flüssiges Mittel)
  • 10 Gewichtsteile 1,1,1-13C-Trioctanoin, 89 Gewichtsteile physiologische Salzlösung und 1 Gewichtsteil Tween 20 (alle zuvor sterilisiert) wurden aseptisch vermischt und mit einem Ultraschallhomogenisator emulgiert. Die resultierende Emulsion wurde zum Erhalt eines enteralen flüssigen Mittels in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 11
  • (Injektion)
  • 10 Gewichtsteile 2-13C-Glycerin wurden in 90 Gewichtsteilen physiologischer Salzlösung gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt einer Injektion in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.
  • FORMULIERUNGSBEISPIEL 12
  • (enterales flüssiges Mittel)
  • 10 Gewichtsteile 2-13C-Glycerin wurden in 90 Gewichtsteilen DDW gelöst und mittels Filtration mit einem Millipore-Filter sterilisiert. Das Filtrat wurde zum Erhalt eines enteralen flüssigen Mittels in eine Phiole gefüllt und dicht verschlossen.

Claims (3)

  1. Verwendung einer Verbindung bei der Herstellung einer Zusammensetzung zur Diagnose von Leberfunktion, worin die Verbindung an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist und worin die Verbindung aus der aus folgenden (a) bis (c) bestehenden Gruppe ausgewählt ist: (a) Galactose, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist; (b) einer Fettsäure, die an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist; und (c) einem Glycerid, das an zumindest einer spezifischen Position mit 13C markiert ist.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Fettsäure Essigsäure, Linolsäure, Linolensäure, Ölsäure, Octansäure oder Palmitinsäure ist.
  3. Verwendung nach Anspruch 1, worin das Glycerid Trioctanoin, Tripalmitin oder Triolein ist.
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