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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Phasenangleichungssteuerschaltung
und insbesondere auf eine Phasenangleichungssteuerschaltung in einem
automatischen Entzerrersystem.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Es
ist bekannt, digitale Video- und Audioinformationssignale über begrenzte
Frequenzbänder zu
senden. Ebenfalls bekannt ist es, digitale Video- und Audioinformationssignale
aus Aufzeichnungsmedien wiederzugeben. Die Fehlerrate in einem derartigen
digitalen Informationssignal neigt dazu, nachteilig von Rauschen
beeinflußt
zu werden. Darüber hinaus
hängt die
Fehlerrate von der Eigenschaft des Übertragungswegs, der Art des
Aufzeichnungsmediums und der Sendeart ab.
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Es
gibt automatische Entzerrersysteme im Stand der Technik von verschiedener
Art, die arbeiten, um Fehler in den digitalen Sendeinformationssignalen
zu unterdrücken.
Die automatischen Entzerrersysteme nach dem Stand der Technik realisieren eine
Pegelsteuerung, eine Bitsynchronisationssteuerung und eine Wellenformentzerrung.
Die Pegelsteuerung justiert den Maximalpegel von Signalabtastwerten
auf einen vorgegebenen wert, um eine genaue Detektion von Werten
zu ermöglichen,
die ein gesendetes digitales Informationssignal darstellt. Die Bitsynchronisationssteuerung
justiert ein Abtasttaktsignal in zeitliche Übereinstimmung mit Momenten, zu
denen die Datenbits präsent
sind. Die Wellenformentzerrung kompensiert Verzerrungen in Hochfrequenzkomponenten
und Niederfrequenzkomponenten eines gesendeten digitalen Informationssignals und
hinsichtlich Symbolindifferenzen.
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Das
Kalibrieren und Justieren von Abschnitten der Entzerrersysteme nach
dem Stand der Technik ist im allgemeinen relativ kompliziert.
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Das
Dokument EP A-0 751 521 offenbart ein Datenwiedergabegerät. Die somit
offengelegte Phasenangleichungssteuerschaltung verfügt über einen Maximalwahrscheinlichkeitsdekoder,
der aufgebaut ist aus einer Mischbestimmungseinheit, einer Mischfeststelleinheit,
einer Zentralwertberechnungseinheit, einer Bezugswertberechnungseinheit
und einer Phasenfehlerfeststelleinheit.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Phasenangleichungssteuerschaltung
zu schaffen.
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Die
Aufgabe wird vorteilhafterweise gelöst durch eine Phasenangleichungssteuerschaltung
gemäß Patentanspruch
1, deren Weiterbildungen bevorzugter Ausführungsbeispiele in den abhängigen Ansprüchen angegeben
sind.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 ist
ein Blockdiagramm eines automatischen Entzerrersystems nach dem
Stand der Technik;
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2 ist
ein Blockdiagramm eines automatischen Entzerrersystems, das über eine
Phasenangleichungssteuerschaltung verfügt;
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3 ist
ein Blockdiagramm einer Phasenfeststellschaltung in 2;
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4 ist
ein Zeitdomänendiagramm
einer Signalwellenform entsprechend einer Bitsequenz von "010", die bezüglich der
Abtastmomente phasenfehlerfrei ist;
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5 ist
ein Zeitdomänendiagramm
einer Signalwellenform entsprechend einer Bitsequenz von "010", die bezüglich der
Abtastmomente eine Phasenverzögerung
hat;
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6 ist
ein Zeitdomänendiagramm
einer Signalwellenform gemäß einer
Bitsequenz von "010", die bezüglich Abtastmomenten
einen Phasenvorlauf hat;
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7 ist
ein Zeitdomänendiagramm
von Signalen im automatischen Entzerrersystem von 2;
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8 ist
ein Blockdiagramm einer Wellenformentzerrungsschaltung und einer
verwandten Steuerschaltung in 2;
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9 ist
ein Blockdiagramm einer Halte- und Auswahlschaltung in 8;
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10 ist
ein Blockdiagramm einer Fehlerberechnungsschaltung in 8;
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11 ist
ein Zeitdomänendiagramm
von Signalabtastwerten;
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12 ist
ein Zeitdomänendiagramm
von Signalabtastwerten, die sich aus der Verarbeitung der Signalabtastwerte
in 11 durch das automatische Entzerrersystem von 2 ergeben;
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13 ist
ein Blockdiagramm eines Beispiels einer vorläufigen Bestimmungsschaltung
in 3; und
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14 ist
ein Blockdiagramm eines Beispiels einer vorläufigen Bestimmungsschaltung
in 8.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein
automatisches Entzerrersystem nach dem Stand der Technik ist nachstehend
zum besseren Verständnis
zum Hintergrund dieser Erfindung beschrieben.
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Unter
Bezug auf 1 verfügt das automatische Entzerrersystem
nach dem Stand der Technik über
eine Entzerrerschaltung 901, eine Verstärkungsjustierschaltung 902,
einen Analog-Digital-Umsetzer (A/D-Umsetzer) 903, eine
Wellenformentzerrerschaltung 904, eine Viterbi-Schaltung 905,
eine Phasenfeststellschaltung 906, einen spannungsgesteuerten
Oszillator (VCO) 907, Steuerschaltungen 908 und 909,
Digital-Analog-Umsetzer
(D/A-Umsetzer) 915, und über ein Filter 916.
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Im
automatischen Entzerrersystem nach dem Stand der Technik von 1 wird
ein analoges Eingangssignal, das ein digitales Informationssignal darstellt,
an die Entzerrerschaltung 901 angelegt, und wird dadurch
der Entzerrung unterzogen, indem Symbolindifferenzen unterdrückt werden,
die sendeseitig oder aufzeichnungsseitig verursacht werden. Die
Entzerrerschaltung 901 ist vom analogen Typ. Das Ausgangssignal
der Entzerrerschaltung 901, das heißt, das Entzerrungsergebnissignal,
verstärkt
die Verstärkungsjustierschaltung 902 mit
einer variablen Verstärkung.
Der A/D-Umsetzer 903 tastet periodisch das Ausgangssignal
der Verstärkungsjustierschaltung 902 als
Reaktion auf ein Abtasttaktsignal ab und setzt jeden Abtastwert
vom Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 902 um
in eine Digitalform. Somit ändert
der A/D-Umsetzer 903 das Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 902 in
ein entsprechendes Digitalsignal. Das vom A/D-Umsetzer 903 erzeugte
Digitalsignal wird von der Wellenformentzerrerschaltung 904 verarbeitet. Die
Signalverarbeitung von der Wellenformentzerrerschaltung 904 ist
ausgelegt, der Wellenformentzerrung zu entsprechen, die verantwortlich
ist für
die variable Wellenformentzerrungskoeffizienten. Das Ausgangssignal
der Wellenformentzerrerschaltung 904, das heißt, das
Wellenformentzerrungsergebnissignal, wird der Viterbi-Schaltung 905,
der Phasenfeststellschaltung 906 und den Steuerschaltungen 908 und 909 zugeführt.
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Die
Viterbi-Schaltung 905 findet ein Zweitwertinformationssignal
wieder auf, das heißt,
ein digitales Informationssignal, und zwar durch einen Entscheidungsprozeß aus dem
Ausgangssignal der Wellenformentzerrerschaltung 904. Die
Viterbi-Schaltung 905 gibt das wieder aufgefundene digitale
Informationssignal an eine externe nicht dargestellte Einrichtung
ab.
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Die
Phasenfeststellschaltung 906 erzeugt ein Digitalsignal
eines Phasenfehlers als Antwort auf das Ausgangssignal der Wellenformentzerrerschaltung 904.
Der Phasenfehler ist eine Differenz in der Zeitvorgabe zwischen
dem Abtasttaktsignal, das der A/D-Umsetzer 903 verwendet,
und dem Signal aus dem A/D-Umsetzer 903 aus
der Verstärkungsjustierschaltung 902.
Die Phasenfeststellschaltung 906 gibt das digitale Phasenfehlersignal
an den D/A-Umsetzer 915 ab. Der D/A-Umsetzer 915 ändert das
digitale Phasenfehlersignal in ein entsprechendes analoges Phasenfehlersignal.
Das analoge Phasenfehlersignal wird vom D/A-Umsetzer 915 dem
spannungsgesteuerten Oszillator 907 als Steuerspannung über das
Filter 916 zugeführt.
Im allgemeinen ist das Filter 916 ein Tiefpaßfilter.
Der spannungsgesteuerte Oszillator 907 erzeugt ein Signal,
ein frequenzvariables Signal, mit einer Frequenz, die vom analogen
Phasenfehlersignal abhängt.
Das Signal variabler Frequenz, das der spannungsgesteuerte Oszillator 907 erzeugt,
wird dem A/D-Umsetzer 903 als Abtasttaktsignal zugeführt.
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Der
A/D-Umsetzer 903, die Wellenformentzerrerschaltung 904,
die Phasenfeststellschaltung 906, der D/A-Umsetzer 915,
das Filter 916 und der spannungsgesteuerte Oszillator 907 bilden
einen Phasenregelkreis. Im allgemeinen wird das Filter 916 als
Schleifenfilter bezeichnet.
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Die
Steuerschaltung 908 erzeugt ein Signal zum Steuern der
Wellenformentzerrerkoeffizienten als Antwort auf das Ausgangssignal
der Wellenformentzerrerschaltung 904. Die Steuerschaltung 908 gibt
das Steuersignal an die Wellenformentzerrerschaltung 904 ab.
Das Steuersignal justiert die Wellenformentzerrerkoeffizienten,
die in der Wellenformentzerrerschaltung 904 verwendet werden.
Die Wellenformentzerrerschaltung 904 und die Steuerschaltung 908 bilden
eine Wellenformentzerrerschleife.
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Die
Steuerschaltung 909 erzeugt Signal zum Steuern der Verstärkung der
Verstärkungsjustierschaltung 902 als
Reaktion auf das Ausgangssignal der Wellenformentzerrerschaltung 904.
Die Steuerschaltung 909 gibt das Steuersignal an die Verstärkungsjustierschaltung 902 ab.
Die Steuerschaltung 909 justiert folglich die Verstärkung der
Verstärkungsjustierschaltung 902.
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Die
Verstärkungsjustierschaltung 902,
der A/D-Umsetzer 903, die Wellenformentzerrerschaltung 904 und
die Steuerschaltung 909 bilden eine Verstärkungssteuerschleife.
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Im
automatischen Entzerrersystem von 1 nach dem
Stand der Technik ist der A/D-Umsetzer 903 des Phasenregelkreises
und der Verstärkungssteuerschleife
gemeinsam. Die Wellenformentzerrerschaltung 904 ist der
Phasenregelschleife gemeinsam, der Verstärkungssteuerschleife und der Wellenformentzerrerschleife.
Der Phasenregelkreis, die Verstärkungssteuerschleife
und die Wellenformentzerrerschleife haben somit einen gemeinsamen Signalweg.
Der gemeinsame Signalweg verursacht Kalibrieren und Justieren der
Abschnitte des automatischen Entzerrersystems nach dem Stand der
Technik, so daß dies
relativ kompliziert ausfällt.
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Da
beim automatischen Entzerrersystem von 1 nach dem
Stand der Technik der Phasenregelkreis die Wellenformentzerrerschaltung 904 enthält, neigt
der Fangbereich, den der Phasenregelkreis vorsieht, eng zu sein.
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2 zeigt
ein automatisches Entzerrersystem. Das automatische Entzerrersystem
von 2 enthält
eine Entzerrerschaltung 1, eine Verstärkungsjustierschaltung 2,
einen Analog-Digital-Umsetzer (A/D)-Umsetzer 3, eine Wellenformentzerrerschaltung 4,
eine Viterbi-Schaltung 5, eine Phasenfeststellschaltung 6,
einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 7, Steuerschaltungen 8 und 9,
einen Digital-Analog-Umsetzer
(D/A)-Umsetzer 15 und ein Filter 16.
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Der
Eingangsanschluß der
Entzerrerschaltung 1 ist mit einem Magnetkopf 1B über einen
Vorverstärker 1C verbunden.
Der Magnetkopf 1B tastet ein Magnetband 1A ab.
Angemerkt sei, daß ein
Tiefpaßfilter
zwischen dem Vorverstärker 1C und
der Entzerrerschaltung 1 vorgesehen sein kann. Der Ausgangsanschluß der Entzerrerschaltung 1 ist
verbunden mit dem Eingangsanschluß der Verstärkungsjustierschaltung 2.
Die Verstärkungsjustierschaltung 2 hat
einen Steueranschluß,
der verbunden ist mit dem Ausgangsanschluß der Steuerschaltung 9.
Der Ausgangsanschluß der
Verstärkungsjustierschaltung 2 ist
sowohl mit dem Eingangsanschluß des
A/D-Umsetzers 3 als auch mit dem Eingangsanschluß der Steuerschaltung 9 verbunden.
Der A/D-Umsetzer 3 hat einen Taktanschluß, der mit
dem Ausgangsanschluß der
spannungsgesteuerten Schaltung 7 verbunden ist.
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Der
Ausgangsanschluß vom
A/D-Umsetzer 3 ist sowohl mit dem Eingangsanschluß der Wellenformentzerrerschaltung 4 als
auch mit dem Eingangsanschluß der
Phasenfeststellschaltung 6 verbunden. Die Wellenformentzerrerschaltung 4 hat
einen Steueranschluß,
der mit dem Ausgangsanschluß der
Steuerschaltung 8 verbunden ist. Der Ausgangsanschluß der Wellenformentzerrerschaltung 4 ist
sowohl mit dem Eingangsanschluß der
Viterbi-Schaltung 5 als auch mit dem Eingangsanschluß der Steuerschaltung 8 verbunden.
Der Eingangsanschluß der Viterbi-Schaltung 5 kann
mit einer externen nicht dargestellten Einrichtung verbunden werden.
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Der
Ausgangsanschluß der
Phasenfeststellschaltung 6 ist mit dem Eingangsanschluß vom D/A-Umsetzer 15 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
D/A-Umsetzer 15 ist mit dem Eingangsanschluß vom Filter 16 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Filter 16 ist mit dem Steueranschluß des spannungsgesteuerten
Oszillators 7 verbunden.
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Das
Magnetband 1A speichert ein Signal, das ein digitales Informationssignal
enthält,
beispielsweise ein digitales Video-/ Audiosignal. Das im Magnetband 1A gespeicherte
Signal stimmt überein mit
einem Partialantwortformat, wie einem PR(1, 0, –1)-Format. Der Magnetkopf 1B gibt
das Signal aus dem Magnetband 1A wieder. Das wiedergegebene Signal
wird vom Magnetkopf 1B der Entzerrerschaltung 1 über den
Vorverstärker 1C als
analoges Eingangssignal zugeführt,
das ein digitales Informationssignal darstellt. Angemerkt sei hier,
daß ein
Signal, das ein digitales Informationssignal darstellt und über eine
Sendeleitung gesendet wird, die Entzerrerschaltung 1 als
Eingangssignal beaufschlagen kann.
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Die
Entzerrerschaltung 1 unterzieht das analoge Eingangssignal
der Entzerrung zur Unterdrückung
von Symbolinterferenzen, die auf der Sende- oder auf der Aufzeichnungsseite
aufkommen. Die Entzerrerschaltung 1 ist vom Analogtyp.
Das Ausgangssignal der Entzerrerschaltung 1, das heißt das Entzerrungsergebnissignal,
wird von der Verstärkungsjustierschaltung 2 variabel
verstärkt.
Der A/D-Umsetzer 3 tastet
periodisch das Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 2 als
Reaktion auf ein Abtasttaktsignal ab und setzt jeden Abtastwert
vom Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 2 um
in eine Digitalform. Somit ändert
der A/D-Umsetzer 3 das Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 2 in
ein entsprechendes Digitalsignal. Der A/D-Umsetzer 3 gibt
das Digitalsignal an die Wellenformentzerrerschaltung 4 und
an die Phasenfeststellschaltung 6 ab.
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Das
vom A/D-Umsetzer 3 erzeugte Digitalsignal wird von der
Wellenformentzerrerschaltung 4 verarbeitet. Die Signalverarbeitung
der Wellenformentzerrerschaltung 4 ist eingerichtet, der
Wellenformentzerrung zu entsprechen, die auf variable Wellenformentzerrerkoeffizienten
anspricht. Die Wellenformentzerrerschaltung 4 enthält ein digitales
Transversalfilter zum Realisieren der Wellenformentzerrung. Das
Ausgangssignal der Wellenformentzerrerschaltung 4, das
heißt
das Wellenformentzerrerergebnissignal, wird sowohl der Viterbi-Schaltung 5 als auch
der Steuerschaltung 8 zugeführt.
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Die
Viterbi-Schaltung 5 bereitet ein Zweiwertinformationssignal
auf, das heißt
ein digitales Informationssignal, und zwar aus dem Ausgangssignal der
Wellenformentzerrerschaltung 4 durch einen Entscheidungsprozeß. Die Viterbi-Schaltung 5 gibt
das aufbereitete Digitalinformationssignal an eine externe nicht
dargestellte Einrichtung ab.
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Die
Phasenfeststellschaltung 6 erzeugt ein Digitalsignal eines
Phasenfehlers als Reaktion auf das Ausgangssignal des A/D-Umsetzers 3.
Der Phasenfehler bedeutet einen solchen, der zwischen der Phase
des Signals auftritt, das dem A/D-Umsetzer 3 aus der Verstärkungsjustierschaltung 2 zugeführt wird,
und der Phase des Abtasttaktsignals, das der A/D-Umsetzer 3 verwendet.
Die Phasenfeststellschaltung 6 gibt das digitale Phasenfehlersignal
an den D/A-Umsetzer 15 ab. Der D/A-Umsetzer 15 ändert das
digitale Phasenfehlersignal in ein entsprechendes analoges Phasenfehlersignal.
Das analoge Phasenfehlersignal wird vom D/A-Umsetzer 15 dem spannungsgesteuerten
Oszillator 17 als Steuerspannung über das Filter 16 zugeführt. Im
allgemeinen ist das Filter 16 vom Tiefpaßtyp. Der
spannungsgesteuerte Oszillator 7 erzeugt ein Signal (ein
frequenzvariables Signal) mit einer Frequenz, die abhängig ist vom
analogen Phasenfehlersignal. Das frequenzvariable Signal, das der
spannungsgesteuerte Oszillator 7 erzeugt, wird dem A/D-Umsetzer 3 als
Abtasttaktsignal zugeführt.
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Der
A/D-Umsetzer 3, die Phasenfeststellschaltung 6,
der D/A-Umsetzer 15, das Filter 16 und der spannungsgesteuerte
Oszillator 7 bilden einen Phasenregelkreis. Im allgemeinen
wird das Filter 16 als Schleifenfilter bezeichnet. Der
Phasenregelkreis ist ausgelegt, folgende Prozesse zu realisieren. Wenn
der Phasenfehler negativ ist, verzögert der spannungsgesteuerte
Oszillator 7 das Abtasttaktsignal für den A/D-Umsetzer 3,
um den Phasenfehler zu beseitigen. Wenn der Phasenfehler positiv
ist, läßt der spannungsgesteuerte
Oszillator 7 die Phase vom Abtasttaktsignal für den A/D-Umsetzer 3 voreilen,
um den Phasenfehler zu beseitigen. Somit justiert der Phasenregelkreis
das Abtasttaktsignal in Phasenübereinstimmung
mit dem Signal, das dem A/D-Umsetzer 3 aus der Verstärkungsjustierschaltung 2 zugeführt wird.
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Die
Steuerschaltung 8 erzeugt ein Signal zum Steuern der Wellenformentzerrerkoeffizienten als
Reaktion auf das Ausgangssignal der Wellenformentzerrerschaltung 4.
Die Steuerschaltung 8 gibt das Steuersignal an die Wellenformentzerrerschaltung 4 ab.
Das Steuersignal justiert die Wellenformentzerrerkoeffizienten,
die die Wellenformentzerrerschaltung 4 verwendet. Die Wellenformentzerrerschaltung 4 und
die Steuerschaltung 8 bilden eine Wellenformentzerrerschleife.
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Die
Steuerschaltung 9 erzeugt ein Signal zum Steuern der Verstärkung der
Verstärkungsjustierschaltung 2 als
Reaktion auf das Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 2.
Die Steuerschaltung 9 gibt das Steuersignal an die Verstärkungsjustierschaltung 2 ab.
Die Steuerschaltung 9 justiert folglich die Verstärkung der
Verstärkungsjustierschaltung 2 als
Reaktion auf das Ausgangssignal der Verstärkungsjustierschaltung 2.
Die Verstärkungsjustierung ist
ausgelegt zur Beibehaltung der Amplitude des Ausgangssignals von
der Verstärkungsjustierschaltung 2 auf
einen vorbestimmten konstanten Wert. Die Verstärkungsjustierschaltung 2 und
die Steuerschaltung 9 bilden eine Verstärkungssteuerschleife.
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Im
automatischen Entzerrersystem von 2 sind der
Phasenregelkreis, die Wellenformentzerrerschleife und die Verstärkungssteuerschleife voneinander
getrennt. Diese Auslegung vereinfacht das Kalibrieren und Justieren
von Abschnitten des automatischen Entzerrersystems. Da die Wellenformentzerrerschaltung 4 vom
Phasenregelkreis ausgeschlossen ist, kann der Fangbereich, den den
Phasenregelkreis bereitstellt, relativ weit ausfallen.
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Wie
in 3 dargestellt, enthält die Phasenfeststellschaltung 6 Verzögerungsschaltungen 11 und 12, eine
vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 und eine Fehlerberechnungsschaltung 14.
Die Fehlerberechnungsschaltung 14 enthält einen Subtrahierer 141,
einen Inverter 142, einen Signalgenerator 143,
einen Schalter 144 und einen Zwischenspeicher 145.
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Der
Eingangsanschluß der
Verzögerungsschaltung 11 ist
verbunden mit dem Ausgangsanschluß vom A/D-Umsetzer 3.
Der Ausgangsanschluß der
Verzögerungsschaltung 11 ist
sowohl mit dem Eingangsanschluß der
Verzögerungsschaltung 12 als
auch mit dem Eingangsanschluß der
vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 verbunden.
Der Ausgangsanschluß der
Verzögerungsschaltung 12 ist
mit einem ersten Eingangsanschluß des Subtrahierers 141 verbunden.
Ein zweiter Eingangsanschluß vom Subtrahierer 141 ist
mit dem Ausgangsanschluß vom A/D-Umsetzer 3 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Subtrahierer 141 ist mit dem Eingangsanschluß des Zwischenspeichers 145 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Zwischenspeicher 145 ist mit dem Eingangsanschluß vom Inverter 142 verbunden. Der
Ausgangsanschluß des
Inverters 142 ist mit einem ersten Kontakt des Schalters 144 verbunden. Der
Ausgangsanschluß vom
Zwischenspeicher 145 ist direkt an dem zweiten Festkontakt
des Schalters 144 angeschlossen. Der Zwischenspeicher 145 hat einen
Aktivierungsanschluß,
der mit dem ersten Ausgangsanschluß der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 verbunden
ist. Der Ausgangsanschluß vom Signalgenerator 143 ist
mit einem dritten Festkontakt des Schalters 144 verbunden.
Der Schalter 144 hat einen Steueranschluß, der mit
einem zweiten Ausgangsanschluß der
vorläufigen
Bestimmungsschaltung 3 verbunden ist. Der Schalter 144 hat
einen Bewegungskontakt, der entweder mit dem ersten, zweiten oder
dritten Kontakt als Reaktion auf ein Signal verbindet, das den Steueranschluß beaufschlagt. Der
Bewegungskontakt vom Schalter 144 ist mit dem Eingangsanschluß vom D/A-Umsetzer 15 verbunden.
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Die
Verzögerungsschaltung 11 empfängt das Ausgangssignal
vom A/D-Umsetzer 3. Die Verzögerungsschaltung 11 verzögert das
Ausgangssignal vom A/D-Umsetzer 3 um eine vorbestimmte
Zeit entsprechend einem 1-Abtast-Intervall oder einem 1-Bit-Entsprechungsintervall.
Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 11 beaufschlagt
sowohl die Verzögerungsschaltung 12 als
auch die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13. Die Verzögerungsschaltung 12 verzögert das
Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 11 um
eine vorbestimmte Zeit entsprechend einem 1-Abtast-Intervall (einem 1-Bit-Entsprechungsintervall).
Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 12 gelangt
in den Subtrahierer 141. Der Subtrahierer 141 empfängt das Ausgangssignal
vom A/D-Umsetzer 3. Der Subtrahierer 141 erzeugt
ein Signal entsprechend dem Ausgangssignal vom A/D-Umsetzer 3 minus
dem Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 12 und
gibt dieses ab, das heißt,
entsprechend der Differenz zwischen dem Ausgangssignal des A/D-Umsetzers 3 und
dem Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 12.
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Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 bestimmt, ob der vom Ausgangssignal
der Verzögerungsschaltung 11 dargestellte
Wert gleich "1", "0" oder "–1" ist. Die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 erzeugt
abhängig
vom Ergebnis der Entscheidung erste und zweite Steuersignale. Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 gibt das erste Steuersignal an
den Zwischenspeicher 145 als Aktivierungssignal ab. Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 gibt das zweite Steuersignal an
den Schalter 144 als Schaltsteuersignal ab. Dieses Schaltsteuersignal
hat beispielsweise 2 Bits. Wenn die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 entscheidet,
daß der
vom Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 11 dargestellte
Wert gleich "1" ist, dann wird das
Schaltsteuersignal in einen ersten Zustand auf "1" versetzt.
Wenn die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 entscheidet, daß der vom Ausgangssignal der
Verzögerungsschaltung 11 dargestellte
Wert gleich "0" ist, dann wird das
Schaltsteuersignal in einen zweiten Zustand entsprechend "0" versetzt. Wenn die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 entscheidet,
daß der
vom Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 11 dargestellte
Wert gleich "–1" ist, dann wird das
Schaltsteuersignal in einen dritten Zustand entsprechend "–1" versetzt.
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Das
Ausgangssignal vom Subtrahierer 141 entspricht der Wertedifferenz
zwischen den Signalabtastwerten unmittelbar vor und nach einer Signalabtastung,
die aktuell der Entscheidung durch die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 unterzogen wird.
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Der
Zwischenspeicher 145 tastet periodisch das Ausgangssignal
vom Subtrahierer 141 als Reaktion auf das Systemtaktsignal
ab und gibt es aus, beispielsweise das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten
Oszillators 7 gemäß
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2.
Der Zwischenspeicher 145 wird in selektiver Weise als Reaktion
auf das erste Steuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 aktiviert
und gesperrt. Beispielsweise hat das Steuersignal ein Bit. Der Zwischenspeicher 145 wird
aktiviert, wenn das erste Steuersignal auf "1" ist.
Der Zwischenspeicher 145 wird gesperrt, wenn das erste Steuersignal
auf "0" ist. Der Zwischenspeicher 145 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher 145 gesperrt
ist, wird das vom Zwischenspeicher 145 gehaltene Signal
an der Aktualisierung gehindert.
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Der
Inverter 142 empfängt
das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 145. Die Einrichtung 142 invertiert
das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 145 und gibt das
Umkehrergebnissignal an den ersten Festkontakt des Schalters 144 ab.
Der zweite Festkontakt vom Schalter 144 empfängt das
Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 145. Der Signalgenerator 143 liefert
beliefert den dritten Festkontakt vom Schalter 144 mit
einem vorbestimmten Signal, das einem Zustand entspricht, bei dem
der Phasenfehler gleich Null ist. Der Bewegungskontakt vom Schalter 144 verbindet
entweder den ersten, zweiten oder dritten Festkontakt desselben
als Reaktion auf das Schaltsteuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13.
Der Schalter 144 wählt
somit entweder das Ausgangssignal des Inverters 142, das Ausgangssignal
des Zwischenspeichers 145 oder das Ausgangssignal vom Signalgenerator 143 als Reaktion
auf das Schaltsteuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 aus.
Der Schalter 144 sendet das ausgewählte Signal an den D/A-Umsetzer 15 als
Phasenfehlersignal.
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Genauer
gesagt, wenn die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 entscheidet, daß das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
gleich "1" ist, das heißt, wenn
das Entscheidungsergebnis der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 "1" entspricht, dann wählt der Schalter 144 das
Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 145 aus. Wenn die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 entscheidet,
daß das Ausgangssignal
der Verzögerungsschaltung 11 gleich "–1" ist, daß heißt, wenn das Entscheidungsergebnis
der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 13 "–1" entspricht, dann
wählt der
Schalter 144 das Ausgangssignal vom Inverter 142 aus.
Wenn die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 entscheidet, daß das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 11 gleich
0" ist, daß heißt, wenn
das Entscheidungsergebnis der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 "0" entspricht, dann wählt der Schalter 144 das
Ausgangssignal vom Signalgenerator 143 aus.
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4 zeigt
die Wellenform eines Signals gemäß einem
Digitalinformationssignal, das zu drei aufeinanderfolgenden Abtastmomenten
bei Abwesenheit eines Signalphasenfehlers relativ zur Abtastzeitvorgabe
gleich "0", "1" und "0" ist.
Unter Bezug auf 4 wird der Signalpegel zu einem
ersten Abtastmoment "a – 1" auf Null gebracht,
und ein Signalzustand von "0" wird festgestellt.
Zu einem zweiten Abtastmoment "a" wird der Signalpegel
signifikant höher als
Null, und ein Signalzustand von "+1" wird erkannt. Zu
einem dritten Abtastmoment "a
+ 1" wird der Signalpegel
zu Null, und ein Signalzustand von "0" wird festgestellt.
Die Differenz zwischen den Signalpegeln, die in 4 beim
ersten und dritten Abtastmoment "a – 1" und "a + 1" auftreten, ist also
gleich Null.
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5 zeigt
die Wellenform eines Signals entsprechend einem Digitalinformationssignal,
das "0", "1" und "0" zu
drei aufeinanderfolgenden Abtastmomenten bei Anwesenheit einer Signalphasenverzögerung relativ
zur Abtastzeitvorgabe durch einen Wert "θ" ist. In Hinsicht
auf 5 wird beim ersten Abtastmoment "a – 1" der Signalpegel
zu Null. Beim zweiten Abtastmoment "a" wird
der Signalpegel signifikant höher
als Null. Beim dritten Abtastmoment "a + 1" wird der Signalpegel gleich dem Wert "X", der geringfügig über Null liegt. Die Differenz
zwischen den Signalpegeln in 5, die beim
ersten und dritten Abtastmoment "a – 1" und "a + 1" auftritt, ist somit gleich
dem Nichtnullwert "–X". Der Nichtnullwert "–X" hängt
ab von der Signalphasenverzögerung
bezüglich
der Abtastzeitvorgabe.
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6 zeigt
die Wellenform eines Signals entsprechend einem Digitalinformationssignal,
das "0", "1" und "0" zu
drei aufeinanderfolgenden Abtastmomenten bei Anwesenheit einer vorlaufenden
Signalphase bezüglich
der Abtastzeitvorgabe durch den Wert "θ" ist. Unter Bezug
auf 6 wird im ersten Abtastmoment "a – 1" der Signalpegel
gleich dem Wert "Y", der geringfügig über Null
liegt. Beim zweiten Abtastmoment "a" ist
der Signalpegel signifikant höher als
Null. Beim dritten Abtastmoment "a
+ 1" ist der Signalpegel
gleich Null. Die Differenz zwischen den Signalpegeln in 6,
der beim ersten und dritten Abtastmoment "a – 1" und "a + 1" auftritt, ist somit
gleich dem Nichtnullwert "Y". Der Nichtnullwert "Y" entspricht dem Signalphasenvorlauf
bezüglich
der Abtastzeitvorgabe.
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Wie
sich aus den 4, 5 und 6 ergibt,
kann der Signalphasenfehler auf der Grundlage der Differenz zwischen
den Signalpegeln festgestellt werden, die zum ersten und dritten
Abtastmoment "a – 1" und "a + 1" in den Fällen auftreten,
bei denen ein Signalzustand von "+1" zum zweiten Abtastmoment "a" festgestellt wird. Der Signalphasenfehler
kann gleichermaßen
auf der Grundlage der Differenz zwischen den Signalpegeln erkannt
werden, die zum ersten und dritten Abtastmoment "a – 1" und "a + 1" in den Fällen auftreten,
wenn ein Signalzustand von "–1" beim zweiten Abtastmoment "a" festgestellt wird. Der Subtrahierer 141 berechnet
die Differenz zwischen den Signalpegeln, die zum ersten und dritten Abtastmoment "a – 1" und "a + 1" auftreten. Die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 entscheidet,
ob die Signalabtastung beim zweiten Abtastmoment "a" gleich "1", "0" oder gleich "–1" ist.
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Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 ist eingerichtet zum Realisieren
der hiernach erläuterten Signalverarbeitung.
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Unter
Bezug auf 7 wird angenommen, daß ein auf
das Magnetband 1A aufgenommenes Digitalinformationssignal
eine Bitsequenz von "1100010011110001" hat. In 7 hat
ein Dreiwertinformationssignal, festgestellt auf der Grundlage des
vom Magnetband 1A wiedergegebenen Signals einen Pegel oder
einen Wert, der sich in der Zeitdomäne mit "10(-1)001(-1)01000(-1)001" ändert. Das Magnetaufzeichnungs-
und -wiedergabesystem und das Transversalfilter in der Wellenformentzerrerschaltung 4 haben Übertragungseigenschaften
von "1-D" (eine 1-Bit-Verzögerung und
einen Subtraktionsoperator",
die die Zeitdomänenpegeländerung des
festgestellten Informationssignal veranlassen, unterschiedlich gegenüber der
Bitsequenz des aufgezeichneten Digitalinformationssignals zu sein.
Hinsichtlich des festgestellten Informationssignals wird jeder Pegel
von "–1" durch Symbolinterferenz
verursacht.
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Hinsichtlich
der Magnetaufzeichnung des Digitalinformationssignals wird die Übertragungsfunktion
des Codierens des Digitalinformationssignals nach dem Partialentsprechungsverfahren
ausgedrückt
mit "1/1-D2", was sich unterteilen
oder umsetzen läßt in "1/(1-D)(1+D)". Der Term "1-D" entspricht einer
differentiellen Eigenschaft, die durch Signalwiedergabe bereitgestellt
werden kann. Somit wird das Wiedergabesignal entsprechend einer "1-D"-Funktion so verarbeitet,
daß die
zuvor aufgezeigte Zeitdomänenpegeländerung "10(-1)001(-1)01000(-1)001" auftritt. Das Wellenformentzerrerergebnissignal
wird entsprechend einer "1+D"-Funktion (eine 1-Bit-Verzögerung und
ein Additionsoperator) verarbeitet, um ein Zweiwertinformationssignal
daraus aufzubereiten.
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Unter
Bezug auf 7 hat das aus dem Magnetband 1A wiedergegebene
Signal eine Wechselspannung. Das Wiedergabesignal wird periodisch
zu den Momenten (1), (2),... und (16)
abgetastet. Angenommen wird, daß zum
Moment (1) der Pegel der Signalabtastung, der beim Abtastmoment
vor dem Moment (1) auftritt, mit "–1" entschieden ist.
In diesem Falle wird zum Moment (1) ein Bezugspegel auf
einen vorgegebenen Negativrichtungswert eingesetzt, um einen Signalpegel
von "+1" festzustellen.
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Zum
Moment (2) überschreitet
der Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts den Bezugswert in negativer Richtung, so daß der Bezugspegel
sich vom vorgegebenen Negativrichtungswert in den vorgegebenen Positivrichtungswert ändert und
daß der Pegel
der Signalabtastung zum Moment (1) mit "+1" entschieden
wird. Zu dieser Zeit wird vorhergesagt, daß der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (2) gleich "02
oder "–1" ist, da zwei aufeinanderfolgende
Signalabtastwerte von "+1" nicht auftreten werden.
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Im
Moment (3) ist der Pegel der gegenwärtigen Signalabtastung näher an "–1" als der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (2). Somit wird der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (2) mit "0" entschieden.
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Im
Moment (4) wird der Pegel des gegenwärtigen Abtastwerts näher an "0" als der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (3) liegen. Darüber hinaus überschreitet der gegenwärtige Signalabtastwert den
Bezugspegel nicht. Der Pegel des gegenwärtigen Signalabtastwerts, das
heißt,
der Pegel des Abtastwerts zum Moment (4) wird somit auf "0" entschieden, während der Pegel des Signalabtastwerts im
Moment (3) unentschieden bleibt.
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Zum
Moment (5) überschreitet
der Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts den Bezugspegel, so daß der Signalabtastwertpegel
zum Moment (3) mit "–1" zu entscheiden ist.
Darüber
hinaus wird der Pegel vom vorgegebenen Positivrichtungswert in den vorgegebenen
Negativrichtungswert gewechselt.
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Hinsichtlich
des Wiedergabesignals entsprechen die Signalpegel von "+1" und "–1" den Spitzen der Täler, die durch scharfe Abschnitte
der Wellenform gebildet werden. Die Pegel der Signalabtastwerte
um "+1"- und "–1"-Signalabtastwerte ändern sich über den Bezugspegel. In Hinsicht
auf die Tatsache wird folgende Einrichtung verwendet. Im Falle, bei
dem der Signalabtastwert nahe eines aktuellen Signalabtastwerts
den Bezugspegel nicht überschreitet
und näher
an "0" liegt als der Pegel
des Gegenstandssignalabtastwerts, wird der Pegel des Gegenstandssignalabtastwerts
unentschieden bleiben, während
der nächste
Signalabtastwert mit "0" entschieden wird.
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Zum
Moment (4) wird beispielsweise der Pegel des gegenwärtigen Signalabtastwerts,
das heißt, der
Pegel des Signalabtastwerts zum Moment (4) mit "0" entschieden, während der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (3) unentschieden bleibt. Im Moment (5)
wird der Pegel vom Signalabtastmoment "3" entschieden.
Insbesondere wird im Moment (5) der Pegel des Signalabtastwerts
vom Moment (3) auf "0" entschieden, wenn
der Pegel des vorliegenden Signalabtastwerts unter dem Pegel des
Signalabtastwerts zum Moment (3) liegt. Der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (3) wird mit "–1" entschieden, wenn
der Pegel des vorliegenden Signalabtastwerts höher als der Pegel des Signalabtastwerts
zum Moment (4) ist, oder wenn der Pegel des vorliegenden Signalabtastwerts
den Bezugspegel gemäß 7 überschreitet.
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Die
Pegel der Signalabtastwerte zum Moment (5) und zu späteren Momenten
werden gleichermaßen
entschieden, während
der Bezugswert in gleicher Weise aktualisiert wird.
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Auf
diese weise stellt die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 Signalabtastwerte von "+1" und "–1" fest, die der Maximalwahrscheinlichkeit
entsprechen. Die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 entscheidet, daß andere Signalabtastwerte
von "0" sind. Selbst wenn
Rauschen aufgrund einer Symbolinterferenz einem Original-0-Pegelsignalabtastwert
hinzugeführt
wird, um eine Spitze oder um ein Tal der Wellenform, dann kann der
Pegel des Signalabtastwerts in korrekter Weise mit "0" entschieden werden.
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Das
Aufzeichnen des Digitalinformationssignals auf dem Magnetband 1A im
Partialansprechverfahren wendet in positiver Weise Symbolinterferenzen
an. Folglich hat das Wiedergabesignal weder aufeinanderfolgende
Spitzen noch aufeinanderfolgende Täler. Mit anderen Worten, das
Wiedergabesignal hat einen Wechsel von Spitzen und Tälern. Beispielsweise
wird das Digitalinformationssignal von 00100 als Dreiwertinformationssignal
von 001(-1)0 festgestellt, wobei ein Signalabtastwert von "-1" unmittelbar einem
Signalabtastwert von "1" folgt und eine Symbolinterferenz
reflektiert. Im Falle, bei dem zwei aufeinanderfolgende Signalabtastwerte
von "+1" auftreten, wird
folglich eines der beiden Signalabtastwerte durch Rauschen oder
durch einen Fehler verursacht.
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Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 realisiert die maximalwahrscheinlichkeitsbasierende Signalverarbeitung
zur Entscheidung, welche aufeinanderfolgende Signalabtastwerte von "+1" oder "–1" wahr sind. Die auf Maximalwahrscheinlichkeit
basierenden Signalverarbeitungen setzen voraus, daß informationsdarstellende
Signalkomponenten eine Korrelation aufweisen, während Rauschen im Wiedergabesignal
keine Korrelation aufweist. wenn beispielsweise ein "+1"-Pegel einer Stärke beim
Abtastmoment und ein anderer "+1"-Pegel größerer Stärke beim
nächsten
Abtastmoment festgestellt wird, wobei der letztere "+1"-Pegel höher in der
Wahrscheinlichkeit liegt als der frühere Pegel "+1".
Somit wird in diesem Falle der Pegel "+1" als
wahr entschieden, während
der frühere
Pegel "+1"+ als falsch entschieden wird
und als falsch entschieden wird und als "0"-Pegel
angesehen. Wird ein Pegel "+1" zu einem Abtastmoment
festgestellt und ein Pegel "–1" beim nächsten Abtastmoment,
dann ist der Pegel "+1" hochwahrscheinlich.
Das Ergebnis der Entscheidung über den
Signalabtastwert mit Pegel "+1" hängt ab vom Pegel
des nächsten
Abtastwerts. Wenn beispielsweise Pegel "–1" einer Absolutgröße bei einem
Abtastmoment festgestellt wird, und ein anderer Pegel "–1" größeren Absolutwerts
bei einem nächsten
Abtastmoment festgestellt wird, dann ist der letztere Pegel "–1" wahrscheinlicher als der vorherige
Pegel "–1". Wenn der letztere
Pegel "–1" als wahr festgestellt wird,
während
der frühere
Pegel "–1" als falsch festgestellt
wird, dann wird somit dieser als "0"-Pegel
angesehen.
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Wenn
die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 entscheidet, daß der Pegel des vorliegenden
Signalabtastwerts gleich "–1" ist, dann wird die
Polarität des
Ausgangssignals vom Zwischenspeicher 145, das heißt, das
Vorzeichen der Differenz zwischen dem Ausgangssignal vom A/D-Umsetzer 3 und
dem Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 12)
in Hinsicht auf den verfügbaren
Signalabtastwert von "+1" invertiert. Wenn
folglich das Ergebnis der Entscheidung von der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 gleich "–1" entspricht, dann steuert die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 den
Schalter 144 zur Auswahl des Ausgangssignals vom Inverter 142.
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Wenn
das Ergebnis der Entscheidung von der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 gleich "0" entspricht, wie zuvor aufgezeigt, dann
steuert die vorläufige
Bestimmungsschaltung 13 den Schalter 144 zur Auswahl
des Ausgangssignals vom Signalgenerator 143, der einem
Zustand entspricht, bei dem der Phasenfehler gleich Null ist.
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Wie
in 8 gezeigt, enthält die Wellenformentzerrerschaltung 4 eine
Gleichstrombeseitigungsschaltung oder eine Gleichstromsteuerung 4A,
Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E,
Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I und 4J sowie
einen Addierer 4K.
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Die
Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A folgt dem A/D-Umsetzer 3.
Die Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E sind
in dieser Reihenfolge kaskadiert. Die erste Verzögerungsschaltung 4B folgt der
Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A. Der Ausgangsanschluß der Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A ist
verbunden mit dem ersten Eingangsanschluß des Multiplizierers 4F.
Auch der Ausgangsanschluß der
Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A ist mit der Steuerschaltung 8 verbunden.
Die Ausgangsanschlüsse
der Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E sind
mit den ersten Eingangsanschlüssen der
Multiplizierer 4G, 4H, 4I bzw. 4J verbunden. Zweite
Eingangsanschlüsse
der Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I und 4J sind
mit der Steuerschaltung 8 verbunden. Die Ausgangsanschlüsse der
Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I und 4J sind
mit den Eingangsanschlüssen
des Addierers 4K verbunden. Der Ausgangsanschluß des Addierers 4K ist
mit der Viterbi-Schaltung 5 und auch der Steuerschaltung 8 verbunden.
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Wie
in 8 gezeigt, verfügt die Steuerschaltung 8 über eine
Halte- und Auswahlschaltung 8A, über Multiplizierer, 8B, 8C, 8D 8E und 8F,
Tiefpaßfilter 8G, 8H, 8I, 8J und 8K,
eine vorläufige
Bestimmungsschaltung 8L sowie über eine Fehlerberechnungsschaltung 8M.
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Ein
erster Eingangsanschluß der
Halte- und Auswahlschaltung 8A ist verbunden mit dem Ausgangsanschluß der Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A in
der Wellenformentzerrerschaltung 4. Zweite und weitere
Eingangsanschlüsse
der Halte- und Auswahlschaltung 8A sind verbunden mit den Ausgangsanschlüssen der
Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D bzw. 4E.
Ausgangsanschlüsse
der Halte- und Auswahlschaltung 8A sind verbunden mit den
ersten Eingangsanschlüssen
der Multiplizierer 8B, 8C, 8D, 8E bzw. 8F.
Die Halte- und Auswahlschaltung 8A hat erste und zweite
Steueranschlüsse, die
verbunden sind mit dem ersten bzw. zweiten Ausgangsanschluß der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L.
Zweite Eingangsanschlüsse
der Multiplizierer 8B, 8C, 8D, 8E und 8F sind
verbunden mit dem Ausgangsanschluß der Fehlerberechnungsschaltung 8M.
Die Ausgangsanschlüsse
der Multiplizierer 8B, 8C, 8D, 8E und 8F sind
verbunden mit den Eingangsanschlüssen
der Tiefpaßfilter 8G, 8H, 8I, 8J bzw. 8K.
Die Ausgangsanschlüsse
der Tiefpaßfilter 8G, 8H, 8I, 8J und 8K sind
verbunden mit den zweiten Eingangsanschlüssen der Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I bzw. 4J innerhalb
der Wellenformentzerrerschaltung 4. Der Eingangsanschluß der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L ist
verbunden mit dem Ausgangsanschluß vom Addierer 4K innerhalb
der Wellenformentzerrerschaltung 4. Der erste Ausgangsanschluß der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L ist
verbunden mit einem ersten Eingangsanschluß der Fehlerberechnungsschaltung 8M.
ein dritter Ausgangsanschluß der
vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L ist verbunden mit einem zweiten
Eingangsanschluß der
Fehlerberechnungsschaltung 8M. Ein dritter Eingangsanschluß der Fehlerberechnungsschaltung 8M ist
verbunden mit dem Ausgangsanschluß vom Addierer 4K innerhalb
der Wellenformentzerrerschaltung 4.
-
Die
Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A verarbeitet das Ausgangssignal
vom A/D-Umsetzer 3, um einen zu berücksichtigen Gleichstrompegel einzustellen.
Die Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A gibt das Verarbeitungsergebnissignal
an die Verzögerungsschaltung 4B ab.
Das Ausgangssignal der Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A durchläuft nacheinander
die Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E,
während
die Verzögerung
erfolgt. Jeder der Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E stellt
eine vorbestimmte Verzögerung
bereit entsprechend einem 1-Abtastintervall
(einem 1-Bit-Entsprechungsintervall). Das Ausgangssignal der Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A beaufschlagt
den Multiplizierer 4F. Die Ausgangssignale der Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E werden
den Multiplizierern 4G, 4H, 4I bzw. 4J zugeführt. Die
Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I und 4J empfangen
Ausgangssignale der Steuerschaltung, die jeweilige Abgriffskoeffizienten
bereitstellt. Die Abgriffskoeffizienten entsprechen dem Wellenformentzerrerkoeffizienten.
Die Einrichtung 4F multipliziert das Ausgangssignal der
Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A und dem verwandten
Abgriffskoeffizienten und gibt das Multiplikationsergebnissignal
an den Addierer 20 ab. Die Einrichtung 4G multipliziert
das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4B und
des verwandten Abgriffskoeffizienten und gibt das Multiplikationsergebnissignal
an den Addierer 20 ab. Die Einrichtung 4H multipliziert
das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4C mit
dem verwandten Abgriffskoeffizienten und gibt das Multiplikationsergebnissignal an
den Addierer 20 ab. Die Einrichtung 4I multipliziert das
Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4D mit
dem verwandten Abgriffskoeffizienten und gibt das Multiplikationsergebnissignal
an den Addierer 20 ab. Die Einrichtung 4J multipliziert
das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4E mit
dem verwandten Abgriffskoeffizienten und gibt das Multiplikationsergebnissignal
an den Addierer 20 ab. Der Addierer 20 setzt die
Ausgangssignale der Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I und 4J zusammen
zu einem Wellenformentzerrergebnissignal.
-
Die
Verzögerungsschaltungen 4B, 4C, 4D und 4E,
die Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I und 4J sowie der
Addierer 4K bilden das Transversalfilter.
-
Die
Steuerschaltung 8 ist nachstehend weiter erläutert. Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 8L in der Steuerschaltung 8 gleicht
der vorläufigen Bestimmungsschaltung 13 hinsichtlich
der Phasenfeststellschaltung 6. Die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L entscheidet
den Pegel eines jeden Abtastwerts des Wellenformentzerrungsergebnissignals
(das heißt,
das Ausgangssignal vom Addierer 20 in der Wellenformentzerrerschaltung 4).
Die vorläufige
Bestimmungsschaltung 8L erzeugt ein erstes, zweites und
drittes Steuersignal, abhängig
vom Ergebnis der Pegelentscheidung. Die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L gibt
das erste und das zweite Steuersignal an die Halte- und Auswahlschaltung 8A ab.
Die vorläufige
Bestimmungsschaltung 8L gibt das erste und das dritte Steuersignal
an die Fehlerentscheidungsschaltung 8M ab.
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Wie
in 9 gezeigt, verfügt die Halte- und Auswahlschaltung 8A über Zwischenspeicher
L1, L2, L3, L4 und L5 und über
Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5. Die Zwischenspeicher L1, L2,
L3, L4 und L5 empfangen das erste Steuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L als
Aktivierungssignal. Die Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5 empfangen
das zweite Steuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L als
Schaltsteuersignal.
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Der
Zwischenspeicher L1 tastet periodisch das Ausgangssignal der Gleichstrombeseitigungsschaltung 8A ab
und hält
diese als Reaktion auf das Systemtaktsignal, beispielsweise das
Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 7 (siehe
-
2).
Der Zwischenspeicher L1 wird in selektiver Weise aktiviert und deaktiviert,
und zwar als Reaktion auf das erste Steuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L.
Beispielsweise hat das erste Steuersignal 1 Bit. Der Zwischenspeicher L1
wird aktiviert, wenn das erste Signal auf "1" ist. Der
Zwischenspeicher L1 wird aktiviert, wenn das erste Steuersignal
gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher
L1 dient als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher L1 deaktiviert
ist, wird das vom Zwischenspeicher L1 gehaltene Signal daran gehindert,
aktualisiert zu werden. Der Schalter SW1 wählt entweder das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher L1 oder das Ausgangssignal der Gleichstrombeseitigungsschaltung 4A als
Reaktion auf das zweite Steuersignal aus, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Schalter SW1 sendet das ausgewählte Signal an den Multiplizierer 8B.
-
Der
Zwischenspeicher L2 tastet periodisch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4B als
Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher
L2 wird in selektiver Weise aktiviert und deaktiviert als Reaktion
auf das erste Steuersignal, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Zwischenspeicher L2 wird aktiviert, wenn das erste Steuersignal
gleich "1" ist. Der Zwischenspeicher
L2 wird deaktiviert, wenn das erste Steuersignal gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher L2 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. wenn der Zwischenspeicher L2 deaktiviert
ist, wird das vom Zwischenspeicher L2 gehaltene Signal daran gehindert,
aktualisiert zu werden. Der Schalter SW2 wählt entweder das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher L2 oder das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4B aus,
und zwar in Abhängigkeit
vom zweiten Steuersignal, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Schalter SW2 sendet das ausgewählte Signal an den Multiplizierer 8C.
-
Der
Zwischenspeicher L3 tastet periodisch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4C als
Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher
L3 wird in selektiver Weise aktiviert und deaktiviert, jeweils als
Reaktion auf das erste Steuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L.
Der Zwischenspeicher L3 wird aktiviert, wenn das erste Steuersignal
auf "1" ist. Der Zwischenspeicher
L3 wird deaktiviert, wenn das erste Steuersignal auf "0" ist. Der Zwischenspeicher L3 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher L3 deaktiviert
ist, wird das vom Zwischenspeicher L3 gehaltene Signal daran gehindert,
aktualisiert zu werden. Der Schalter SW3 wählt entweder das Ausgangssignal
des Zwischenspeichers L3 aus, oder das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4C,
und zwar als Reaktion auf das zweite Steuersignal, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Schalter SW3 sendet das ausgewählte Signal an den Multiplizierer 8D.
-
Der
Zwischenspeicher L4 tastet periodisch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4D als
Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher
L4 wird in selektiver Weise aktiviert und deaktiviert, jeweils als
Reaktion auf das erste Steuersignal, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Zwischenspeicher L4 wird aktiviert, wenn das erste Steuersignal
auf "1" ist. Der Zwischenspeicher
L4 wird deaktiviert, wenn das erste Steuersignal auf "0" ist. Der Zwischenspeicher L4 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Ist der Zwischenspeicher L4 deaktiviert,
wird das vom Zwischenspeicher L4 gehaltene Signal daran gehindert,
aktualisiert zu werden. Der Schalter SW4 wählt entweder das Ausgangssignal des
Zwischenspeichers L4 oder das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4D als
Reaktion des zweiten Steuersignals aus, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Schalter SW4 sendet das ausgewählte Signal an den Multiplizierer 8E.
-
Der
Zwischenspeicher L5 tastet periodisch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4E als
Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher
L5 wird in selektiver Weise aktiviert und deaktiviert, jeweils als
Reaktion auf das erste Steuersignal, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Zwischenspeicher L5 wird aktiviert, wenn das erste Steuersignal
gleich "1" ist. Der Zwischenspeicher
L5 wird deaktiviert, wenn das erste Steuersignal gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher L5 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher L5 deaktiviert
ist, wird das vom Zwischenspeicher L5 gehaltene Signal daran gehindert,
aktualisiert zu werden. Der Schalter SW5 wählt entweder das Ausgangssignal
des Zwischenspeichers L5 oder das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 4E als
Reaktion auf das zweite Steuersignal aus, das die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L liefert.
Der Schalter SW5 sendet das ausgewählte Signal an den Multiplizierer 8F.
-
Wie
in 10 gezeigt, verfügt die Fehlerberechnungsschaltung 8M über einen
Schalter 420, über
Signalgeneratoren 421, 422 und 423, über Subtrahierer 424, 425 und 426 und über Zwischenspeicher 427, 428 und 429.
Erste Eingangsanschlüsse der
Subtrahierer 424, 425 und 426 sind mit
dem Ausgangsanschluß des
Addierers 4K in der Wellenformentzerrerschaltung 4 verbunden.
Zweite Eingangsanschlüsse
der Subtrahierer 424, 425 und 426 sind
mit den Ausgangsanschlüssen
der Signalgeneratoren 421, 422 bzw. 423 verbunden.
Der Ausgangsanschluß des
Subtrahierers 424 ist mit Eingangsanschluß des Zwischenspeichers 427 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Zwischenspeicher 427 ist mit einem ersten Festkontakt des
Schalters 420 verbunden. Der Ausgangsanschluß vom Subtrahierer 425 ist
mit dem Eingangsanschluß des
Zwischenspeichers 428 und des weiteren mit einem zweiten Festkontakt
des Schalters 420 verbunden. Der Ausgangsanschluß vom Zwischenspeicher 428 ist
mit einem dritten Festkontakt des Schalters 420 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Subtrahierer 426 ist mit dem Eingangsanschluß des Zwischenspeichers 429 verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom Zwischenspeicher 429 ist
mit dem vierten Festkontakt des Schalters 420 verbunden.
Die Zwischenspeicher 427, 428 und 429 haben
Aktivierungsanschlüsse, die
mit dem ersten Ausgangsanschluß der
vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L verbunden sind. Der Schalter 420 hat
einen Steueranschluß.
Der Schalter 420 hat auch einen Bewegungskontakt, der mit
entweder dem ersten, zweiten, dritten oder vierten Festkontakt als
Reaktion auf ein Signal verbindet, das den Steueranschluß beaufschlagt.
Der Steueranschluß vom
Schalter 420 ist mit dem dritten Ausgangsanschluß der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L verbunden.
-
Der
Signalgenerator 421 erzeugt ein Signal entsprechend einem
vorbestimmten Idealpegel von "+1" der Signalgenerator 421 gibt
den "+1"-Pegel an den Subtrahierer 424 ab.
Der Subtrahierer 424 empfängt das Wellenformentzerrerergebnissignal,
das heißt,
das Ausgangssignal vom Addierer 4K in der Wellenformentzerrerschaltung 4.
Der Subtrahierer 424 erzeugt ein Signal entsprechend dem
Wellenformentzerrerergebnissignal minus dem "+1"-Pegelsignal
und gibt dieses ab, das heißt
ein Signal entsprechend dem Amplitudenfehler (der Differenz) zwischen
dem Wellenformentzerrerergebnissignal und dem Pegelsignal "+1". Der Zwischenspeicher 427 tastet
periodisch das Ausgangssignal vom Subtrahierer 424 als
Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 427 gibt
das gehaltene Signal an den ersten Festkontakt vom Schalter 420 ab.
Der Zwischenspeicher 427 empfängt das erste Steuersignal
aus der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 427 wird
als Reaktion auf das Aktivierungssignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L in
selektiver Weise aktiviert und deaktiviert. Der Zwischenspeicher 427 ist
aktiviert, wenn das Aktivierungssignal gleich "1" ist.
Der Zwischenspeichert ist deaktiviert, wenn das Aktivierungssignal
gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher 427 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher 427 deaktiviert
ist, dann wird das vom Zwischenspeicher 427 gehaltene Signal
am Aktualisieren gehindert.
-
Der
Signalgenerator 422 erzeugt ein Signal entsprechend einem
vorbestimmten Idealpegel von "0". Der Signalgenerator 422 gibt
das "0"-Pegelsignal an den
Subtrahierer 425 ab. Der Subtrahierer 425 empfängt das
Wellenformentzerrerergebnissignal, das heißt das Ausgangssignal vom Addierer 4K in der
Wellenformentzerrerschaltung 4. Der Subtrahierer 425 erzeugt
ein Signal entsprechend dem Wellenformentzerrerergebnissignal minus
dem "0"-Pegelsignal und
gibt es ab, das heißt
entsprechend dem Amplitudenfehler (der Differenz) zwischen dem Wellenformentzerrerergebnissignal
und dem "0"-Pegelsignal. Das
Ausgangssignal vom Subtrahierer 425 beaufschlagt sowohl
den Zwischenspeicher 428 als auch den zweiten Festkontakt
des Schalters 420. Der Zwischenspeicher 428 tastet
periodisch das Ausgangssignal vom Subtrahierer 425 als
Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 428 gibt
das gehaltene Signal an den dritten Festkontakt vom Schalter 420 ab.
Der Zwischenspeicher 428 empfängt das erste Steuersignal
aus der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 428 wird
als Reaktion auf das Aktivierungssignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L in
selektiver Weise aktiviert und deaktiviert. Der Zwischenspeicher 428 wird aktiviert,
wenn das Aktivierungssignal gleich "1" ist. Der
Zwischenspeicher 428 wird deaktiviert, wenn das Aktivierungssignal
gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher 428 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher 428 deaktiviert
ist, dann wird das vom Zwischenspeicher 428 gehaltene Signal
am Aktualisieren gehindert.
-
Der
Signalgenerator 423 erzeugt ein Signal entsprechend einem
vorbestimmten Idealpegel von "–1". Der Signalgenerator 423 gibt
das "–1"-Pegelsignal an den
Subtrahierer 426 ab. Der Subtrahierer 426 empfängt das
Wellenformentzerrerergebnissignal, das heißt das Ausgangssignal vom Addierer 4K in
der Wellenformentzerrerschaltung 4. Der Subtrahierer 426 erzeugt
ein Signal entsprechend dem Wellenformentzerrerergebnissignal minus
dem "–1"-Pegelsignal und
gibt es ab, das heißt
entsprechend dem Amplitudenfehler (der Differenz) zwischen dem Wellenformentzerrerergebnissignal
und dem "–1"-Pegelsignal. Der
Zwischenspeicher 429 tastet periodisch das Ausgangssignal
vom Subtrahierer 426 als Reaktion auf das Systemtaktsignal
ab und hält
es. Der Zwischenspeicher 429 gibt das gehaltene Signal
an den vierten Festkontakt vom Schalter 420 ab. Der Zwischenspeicher 429 empfängt das
erste Steuersignal aus der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 429 wird
als Reaktion auf das Aktivierungssignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L in
selektiver Weise aktiviert und deaktiviert. Der Zwischenspeicher 429 wird
aktiviert, wenn das Aktivierungssignal gleich "1" ist.
Der Zwischenspeicher 429 wird deaktiviert, wenn das Aktivierungssignal
gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher 429 dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Wenn der Zwischenspeicher 429 deaktiviert
ist, dann wird das vom Zwischenspeicher 429 gehaltene Signal
am Aktualisieren gehindert.
-
Der
Bewegungskontakt vom Schalter 420 verbindet mit entweder
dem ersten, zweiten, dritten oder vierten Festkontakt als Reaktion
auf das dritte Steuersignal (das Schaltersteuersignal) aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L.
Der Schalter 420 wählt
somit eines der Ausgangssignale der Einrichtungen 425, 427, 428 oder 429 als
Reaktion auf das Schaltersteuersignal aus. Der Schalter 420 sendet
das ausgewählte
Signal an die Multiplizierer 8B, 8C, 8D, 8E und 8F als
Amplitudenfehlersignal.
-
Sowohl
Arbeitsweise der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L als auch die Arbeitsweise der Fehlerberechnungsschaltung 8M werden
weiter erläutert.
Die vorläufige
Bestimmungsschaltung 8L erzeugt das Steuersignal für den Schalter 420 in
der Fehlerberechnungsschaltung 8M. Das Steuersignal für den Schalter 420 kann
unter vier unterschiedlichen Zuständen gewechselt werden. Der
erste Zustand des Steuersignals entspricht einem solchen, bei dem
im gegenwärtigen
Abtastmoment der Pegel eines Signalabtastwerts bei einem Abtastmoment unmittelbar
vor dem gegenwärtigen
Abtastmoment mit "+1" entschieden ist.
In diesem Falle wird der Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals
vom Zwischenspeicher 427 gesteuert. Der zweite Zustand des
Steuersignals entspricht demjenigen, bei dem im gegenwärtigen Abtastmoment
der Pegel eines Signalabtastwerts bei einem Abtastmoment unmittelbar vor
dem gegenwärtigen
Abtastmoment mit "0" entschieden ist.
In diesem Falle wird der Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals
vom Zwischenspeicher 428 gesteuert. Der dritte Zustand
des Steuersignals entspricht demjenigen, bei dem im gegenwärtigen Abtastmoment
der Pegel eines Signalabtastwerts bei einem Abtastmoment unmittelbar
vor dem gegenwärtigen
Abtastmoment mit "–1" entschieden ist.
In diesem Falle wird der Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals
vom Zwischenspeicher 429 gesteuert. Der vierte Zustand
des Steuersignals entspricht einem solchen, bei dem im gegenwärtigen Abtastmoment
der Pegel eines Signalabtastwerts bei einem Abtastmoment unmittelbar
vor dem gegenwärtigen
Abtastmoment unentschieden bleibt, während der Pegel des Signalabtastwerts
im gegenwärtigen
Abtastmoment mit "0" entschieden ist..
In diesem Falle wird der Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals
vom Subtrahierer 425 gesteuert.
-
Unter
Bezug auf 7 ist zum Moment (1) der
Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts unentschieden. Es wird erwartet, daß der Pegel
des gegenwärtigen
Signalabtastwerts gleich "0" oder gleich "+1" ist. Im Moment (2) überschreitet
der Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts den Bezugswert in Negativrichtung, so daß der Pegel
des Signalabtastwerts zum Moment (1) mit "+1" entschieden wird.
Zu dieser Zeit wählt
der Schalter 420 das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 427 als
Reaktion auf das Schaltersteuersignal aus, das aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L kommt.
-
Wenn
der Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts den Bezugspegel nicht in Negativrichtung überschreitet
und zum Moment (2) nahe an "0" liegt,
dann bleibt der Pegel des Signalabtastwerts zum Moment (1)
unentschieden, während
der Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts mit "0" entschieden wird.
In diesem Falle wählt
der Schalter 420 das Ausgangssignal vom Subtrahierer 425 als
Reaktion auf das Schaltersteuersignal aus, das aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L kommt.
-
Wenn
der Pegel des gegenwärtigen
Signalabtastwerts den Bezugspegel in Negativrichtung nicht überschreitet
und zum Moment (2) nahe an "+1" liegt,
dann wird der Pegel des Signalabtastwerts zum Moment (1)
mit "0" entschieden. In
diesem Falle wählt
der Schalter 420 das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 428 als
Reaktion auf das Schaltersteuersignal aus, das aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L kommt.
-
Wenn
der Pegel eines Signalabtastwerts zum Abtastmoment, der dem gegenwärtigen Abtastmoment
unmittelbar vorausgeht, mit "–1" entschieden ist,
dann wählt
der Schalter 420 das Ausgangssignal des Zwischenspeichers 429 als
Reaktion auf das Schaltersteuersignal aus der vorläufigen Bestimmungsschaltung 8L aus.
-
Sowohl
die Arbeitsweise der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L als auch die Arbeitsweise der Halte-
und Auswahlschaltung 8A werden weiter erläutert. Die
vorläufige
Bestimmungsschaltung 8L erzeugt das Steuersignal für die Schalter
SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5 in der Halte- und Auswahlschaltung 8A.
Das Steuersignal für
die Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5 läßt sich jeweils in zwei unterschiedliche
Zustände ändern. Der
erste Zustand des Steuersignals entspricht demjenigen, bei dem zum
gegenwärtigen
Abtastmoment der Pegel des Signalabtastwerts zu einem Abtastmoment
unmittelbar vor dem gegenwärtigen
Abtastmoment mit "+1", "0" oder mit "–1" entschieden wird.
In diesem Falle werden die Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5 zur
Auswahl der Ausgangssignale der Zwischenspeicher L1, L2, L3, L4
und L5 gesteuert. Wenn der Schalter 420 somit eines der
Ausgangssignale von den Zwischenspeichern 427, 428 und 429 in
der Fehlerberechnungsschaltung 8M auswählt, dann wählen die Schalter SW1, SW2,
SW3, SW4 und SW5 die Ausgangssignale der Zwischenspeicher L1, L2, L3,
L4 und L5 aus. Der zweite Zustand des Steuersignals entspricht einem
solchen, bei dem zum gegenwärtigen
Abtastmoment der Pegel des Signalabtastwerts zu einem Abtastmoment
unmittelbar vor dem gegenwärtigen
Abtastmoment unentschieden bleibt, während der Pegel eines Signalabtastwerts
zum gegenwärtigen
Abtastmoment mit "0" entschieden wird. In
diesem Falle werden die Schalter SW1, SW2, SW3, SW4 und SW5 zur
Auswahl der Ausgangssignale der Einrichtungen 4A, 4B, 4C, 4D und 4E gesteuert.
Wenn der Schalter 420 somit das Ausgangssignal vom Subtrahierer 425 in
der Fehlerberechnungsschaltung 8M auswählt, dann wählen die Schalter SW1, SW2,
SW3, SW4 und SW5 die Ausgangssignale der Einrichtungen 4A, 4B, 4C, 4D und 4E aus.
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In
der Steuerschaltung 8 von 8 multiplizieren
die Einrichtungen 8B, 8C, 8D, 8E und 8F die jeweiligen
Ausgangssignale der Halte- und Auswahlschaltung 8A mit
dem Amplitudenfehlersignal aus der Fehlerberechnungsschaltung 8M.
Die Multiplizierer 8B, 8C, 8D, 8E und 8F geben
die Multiplikationsergebnissignale an die Tiefpaßfilter 8G, 8H, 8I, 8J beziehungsweise 8K ab.
Die Tiefpaßfilter 8G, 8H, 8I, 8J und 8K verarbeiten
die Ausgangssignale der Multiplizierer 8B, 8C, 8D, 8E und 8F in
Signale, die jeweils die Abgriffskoeffizienten darstellen. Die Tiefpaßfilter 8G, 8H, 8I, 8J und 8K geben
die Abgriffskoeffizientensignale an die Multiplizierer 4F, 4G, 4H, 4I beziehungsweise 4J in
der Wellenformentzerrerschaltung 4 ab.
-
Es
wurden Untersuchungen durchgeführt. Während dieser
Untersuchungen wurde ein Analogsignal, das ein Digitalinformationssignal
darstellt, das die in 11 gezeigten Bedingungen aufweist,
in das automatische Entzerrersystem von 2 eingegeben.
In 11 bedeutet die Abszisse Abtastmomente, die in
einer Zeitdomäne
angeordnet sind, und die Ordinate bedeutet die Pegel der Signalabtastwerte. Das
eingegebene Analogsignal wurde vom automatischen Entzerrersystem
gemäß 2 in
ein Wellenformentzerrerergebnissignal verarbeitet, das am Ausgangsanschluß der Wellenformentzerrerschaltung 4 auftritt. 12 zeigt
Zustände
des Wellenformentzerrerergebnissignals. In 12 bedeutet die
Abszisse Abtastmoment, die in einer Zeitdomäne angeordnet sind, und die
Ordinate bedeutet die Pegel von Signalabtastwerten. Wie in 12 gezeigt,
konvergieren Abtastwerte des Wellenformentzerrerergebnissignals
auf drei unterschiedlichen Pegeln entsprechend "+1", "0" und "–1".
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13 zeigt
ein Beispiel der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 13 in 3. Die vorläufige Bestimmungsschaltung 13 von 13 enthält eine
Matrixschaltung 13A, Zwischenspeicher 13B, 13C, 13D und 13E und
Signalgeneratoren 13F und 13G. Die Matrixschaltung 13A hat
Eingangsanschlüsse
IN1, IN2, IN3, IN4 und IN5 und Ausgangsanschlüsse OUT1, OUT2 und OUT3. Der
Eingangsanschluß IN1 der
Matrixschaltung 13A ist angeschlossen an den Ausgangsanschluß der Verzögerungsschaltung 11. Der
Eingangsanschluß vom
Zwischenspeicher 13E ist ebenfalls mit dem Ausgangsanschluß der Verzögerungsschaltung 11 verbunden.
Die Eingangsanschlüsse
IN4 und IN5 der Matrixschaltung 13A sind verbunden mit
den Ausgangsanschlüsse
der Signalgeneratoren 13F beziehungsweise 13G.
Die Ausgangsanschlüsse
OUT1, OUT2 und OUT3 der Matrixschaltung 13A sind verbunden
mit den Eingangsanschlüssen
der Zwischenspeicher 13B, 13C beziehungsweise 13D.
-
Wie
in 13 gezeigt, umfaßt der Schalter 144 erste
und zweite Nebenschalter 144A und 144B. Der Ausgangsanschluß vom Zwischenspeicher 13B ist
angeschlossen an einen Steueranschluß des Nebenschalters 144B.
Der Ausgangsanschluß vom Zwischenspeicher 13C ist
angeschlossen an den Aktivierungsanschluß vom Zwischenspeicher 145.
Der Ausgangsanschluß vom
Zwischenspeicher 13D ist angeschlossen an den Eingangsanschluß IN3 der Matrixschaltung 13A und
an einen Steueranschluß des
Nebenschalters 144A. Der Zwischenspeicher 13D hat
einen Aktivierungsanschluß,
der mit dem Ausgangsanschluß OUT1
der Matrixschaltung 13A verbunden ist. Der Ausgangsanschluß vom Zwischenspeicher 13E ist
verbunden mit dem Eingangsanschluß IN2 der Matrixschaltung 13A.
Der Zwischenspeicher 13E hat einen Aktivierungsanschluß, der mit
dem Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 13A verbunden ist.
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Der
Signalgenerator 13F gibt ein Signal an den Eingangsanschluß IN4 der
Matrixschaltung 13A ab, der einen vorbestimmten positiven
Schwellwert TH darstellt (einen positiven Bezugswert). Der Signalgenerator 13G gibt
ein Signal an den Eingangsanschluß IN5 der Matrixschaltung 13A ab,
der einen vorbestimmten negativen Schwellwert –TH darstellt (einen negativen
Bezugswert).
-
Das
Zeichen "in1" bedeutet den Wert,
den das Signal darstellt, das am Eingangsanschluß IN1 der Matrixschaltung 13A anliegt,
das heißt
das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 11.
Das Zeichen "in2" bedeutet den Wert,
den das Signal darstellt, das den Eingangsanschluß IN2 der
Matrixschaltung 13A beaufschlagt, das heißt das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher 13E. Das Zeichen "in3" bedeutet
den Logikzustand des Signals, das den Eingangsanschluß IN3 der
Matrixschaltung 13A beaufschlagt, das heißt das Ausgangssignal vom
Zwischenspeicher 13D. Das Zeichen "out1" bedeutet
den Logikzustand eines Signals, das am Ausgangsanschluß OUT1 der
Matrixschaltung 13A auftritt. Das Zeichen "out2" bedeutet den Logikzustand eines
Signals, das am Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 13A auftritt. Das Zeichen "out3" bedeutet den Logikzustand
eines Signals, das am Ausgangsanschluß OUT3 der Matrixschaltung 13A auftritt.
-
Die
Matrixschaltung 13A ist ausgelegt zum Bereitstellen der
folgenden Beziehung zwischen den Signalen, die dort eingegebenen,
und den Signalen, die dort ausgegeben werden. wenn "in3" gleich "1" ist und wenn "in1" < "in2" ist, dann wird in
diesem Falle "out1" gleich "0" und "out2" wird "1"; und "out3" wird "Qn-1", womit ein Logikzustand
aufgezeigt wird, der demjenigen gleicht, der im unmittelbar vorangehenden
Abtastintervall verfügbar
ist. Wenn "in3" gleich "1" ist und wenn "in1" > "in2"+TH
ist, dann wird "out1" zu "1" und "out2" wird
zu "1", und "out3" wird zu "0". Wenn "in3" gleich "1" ist und "in2" ≤ "in1" ≤ "in2"+TH ist,
dann wird "out1" zu "0" und "out2" wird
zu "0" und "out3" wird zu "Qn-1". Wenn "in3" gleich "0" ist und "in1" > "in2" ist,
dann wird "out1" zu "0" und "out2" wird
zu "1" und "out3" wird zu "Qn-1". Wenn "in3" gleich "0" ist und wenn "in1" < "in2"-TH ist, dann wird "out1" zu "1" und "out2" wird
zu "1" und "out3" wird zu "1". Wenn "in3" gleich "0" und wenn "in2" ≥ "in1" ≥ "in2"-TA
ist, wird "out1" zu "0" und "out2" wird
zu "0" und "out3" wird zu "Qn-1".
-
Der
Zwischenspeicher 13B empfängt das Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT1 der
Matrixschaltung 13A und tastet periodisch das Empfangssignal
als Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 13B dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung.
Das Ausgangssignal aus dem Zwischenspeicher 13B beaufschlagt den
Steueranschluß des
Nebenschalters 144B.
-
Der
Zwischenspeicher 13C empfängt das Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT2 der
Matrixschaltung 13A und tastet periodisch das Empfangssignal
als Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 13C dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung.
Das Ausgangssignal aus dem Zwischenspeicher 13C beaufschlagt den
Aktivierungsanschluß vom
Zwischenspeicher 145.
-
Der
Zwischenspeicher 13D empfängt das Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT3 der
Matrixschaltung 13A und tastet periodisch das Empfangssignal
als Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 13D empfängt das
Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT1
der Matrixschaltung 13A als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 13D wird
in selektiver Weise als Reaktion auf das Aktivierungssignal aktiviert
und deaktiviert. Im allgemeinen wird der Zwischenspeicher 13D dann aktiviert,
wenn das Aktivierungssignal "1" ist. Der Zwischenspeicher 13D wird
deaktiviert, wenn das Aktivierungssignal gleich "0" ist.
Der Zwischenspeicher 13D dient als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Ist der Zwischenspeicher 13D deaktiviert,
dann wird das vom Zwischenspeicher 13D gehaltene Signal
daran gehindert, aktualisiert zu werden. Das Ausgangssignal vom
Zwischenspeicher 13D wird sowohl an den Steueranschluß des Nebenschalters 144A als
auch an den Eingangsanschluß IN3
der Matrixschaltung 13A angelegt.
-
Der
Zwischenspeicher 13E empfängt das Ausgangssignal der
Verzögerungsschaltung 11 und tastet
periodisch das Empfangssignal als Reaktion auf das Systemtaktsignal
ab und hält
es. Der Zwischenspeicher 13E empfängt das Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT2 der
Matrixschaltung 13A als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 13E wird
in selektiver Weise als Reaktion auf das Aktivierungssignal aktiviert
und deaktiviert. Im allgemeinen wird der Zwischenspeicher 13E dann
aktiviert, wenn das Aktivierungssignal "1" ist.
Der Zwischenspeicher 13E wird deaktiviert, wenn das Aktivierungssignal gleich "0" ist. Der Zwischenspeicher 13E dient
als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Ist der Zwischenspeicher 13E deaktiviert, dann
wird das vom Zwischenspeicher 13E gehaltene Signal daran
gehindert, aktualisiert zu werden. Das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 13E beaufschlagt
den Eingangsanschluß IN2
der Matrixschaltung 13A.
-
Eingangsseiten
des Nebenschalters 144A sind mit den Ausgangsanschlüssen des
Inverters 142 beziehungsweise des Zwischenspeichers 145 verbunden.
Die Ausgangsseite des Nebenschalters 144A ist mit einer
Eingangsseite des Nebenschalters 144B verbunden. Eine andere
Eingangsseite des Nebenschalters 144B ist mit dem Ausgangsanschluß vom Signalgenerator 143 verbunden.
Der Nebenschalter 144A wählt eines der Ausgangssignale
vom Inverter 142 oder vom Zwischenspeicher 145 als
Reaktion auf das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 13D aus.
Genauer gesagt, der Nebenschalter 144A wählt das
Ausgangssignal vom Inverter 142 aus, wenn das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher 13D gleich "1" ist.
Der Nebenschalter 144A wählt das Ausgangssignal vom
Zwischenspeicher 145 aus, wenn das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 13D gleich "0" ist. Der Nebenschalter 144A sendet
das ausgewählte
Signal an den Nebenschalter 144B. Der Nebenschalter 144B wählt entweder das
Ausgangssignal vom Nebenschalter 144A oder das Ausgangssignal
vom Signalgenerator 143 als Reaktion auf das Ausgangssignal
des Zwischenspeichers 13B aus. Genauer gesagt, der Nebenschalter 144B wählt das
Ausgangssignal vom Nebenschalter 144A aus, wenn das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher 13B gleich "1" ist.
Der Nebenschalter 144B wählt das Ausgangssignal vom
Signalgenerator 143 aus, wenn das Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 13B auf "0" ist. Der Nebenschalter 144B sendet das
ausgewählte
Signal an den D/A-Umsetzer 15.
-
14 zeigt
ein Beispiel der vorläufigen
Bestimmungsschaltung 8L in 8. Die vorläufige Bestimmungsschaltung 8L in 14 enthält eine
Matrixschaltung 8P, Zwischenspeicher 8Q und 8R,
ein ODER-Glied 8S und Signalgeneratoren 8T und 8U. Die
Matrixschaltung 8P verfügt über Eingangsanschlüsse IN1,
IN2, IN3, IN4 und IN5 und über
Ausgangsanschlüsse
OUT1, OUT2, OUT3 und OUT4. Der Eingangsanschluß IN1 der Matrixschaltung 8P ist
verbunden mit dem Ausgangsanschluß der Wellenformentzerrerschaltung 4.
Der Eingangsanschluß des
Zwischenspeichers 8R ist ebenfalls mit dem Ausgangsanschluß der Wellenformentzerrerschaltung verbunden.
Die Eingangsanschlüsse
IN4 und IN5 der Matrixschaltung 8P sind mit den Ausgangsanschlüssen der
Signalgeneratoren 8T beziehungsweise 8U verbunden.
Der Ausgangsanschluß OUT 1 der
Matrixschaltung 8P ist mit dem Aktivierungsanschluß vom Zwischenspeicher 8Q verbunden.
Der Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 8P ist sowohl mit einem Aktivierungsanschluß des Zwischenspeichers 8R als
auch mit den Aktivierungsanschlüssen
der Zwischenspeicher 427, 428 und 429 verbunden.
Der Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 8P ist des weiteren mit den Aktivierungsanschlüssen der
Zwischenspeicher L1 – L5
in der Halte- und Auswahlschaltung 8A verbunden. Der Ausgangsanschluß OUT3 der
Matrixschaltung 8P ist mit dem Eingangsanschluß vom Zwischenspeicher 8Q verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Zwischenspeicher 8Q ist mit dem Eingangsanschluß IN3 der Matrixschaltung 8P verbunden.
Der Ausgangsanschluß vom
Zwischenspeicher 8R ist mit dem Eingangsanschluß IN2 der
Matrixschaltung 8P verbunden.
-
Der
Ausgangsanschluß OUT4
der Matrixschaltung 8P hat zwei Bits, die den Steueranschluß des Schalters 420 beaufschlagen.
Die zwei Bits vom Ausgangsanschluß OUT4 der Matrixschaltung 8P werden
den jeweiligen beiden Eingangsanschlüssen des ODER-Glieds 8S eingekoppelt.
Der Ausgangsanschluß vom
ODER-Glied 8S ist mit den Steueranschlüssen der Schalter SW1 bis SW5
in der Halte- und Auswahlschaltung 8A verbunden.
-
Der
Signalgenerator 8T gibt ein Signal an den Eingangsanschluß IN4 der
Matrixschaltung 8P ab, das einen vorbestimmten positiven
Schwellwert TH darstellt (einen positiven Bezugswert). Der Signalgenerator 8U gibt
ein Signal an den Eingangsanschluß IN5 der Matrixschaltung 8P ab,
das einen vorbestimmten negativen Schwellwert –TH darstellt (einen negativen
Bezugswert).
-
Das
Zeichen "in1" bedeutet den Wert,
den das Signal darstellt, das am Eingangsanschluß IN1 der Matrixschaltung 8P anliegt,
das heißt
das Ausgangssignal der Wellenformentzerrerschaltung 4. Das
Zeichen "in2" bedeutet den Wert,
den das Signal darstellt, das den Eingangsanschluß IN2 der
Matrixschaltung 8P beaufschlagt, das heißt das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher 8R. Das Zeichen "in3" bedeutet
den Logikzustand des Signals, das den Eingangsanschluß IN3 der
Matrixschaltung 8P beaufschlagt, das heißt das Ausgangssignal
vom Zwischenspeicher 8Q. Das Zeichen "out1" bedeutet
den Logikzustand eines Signals, das am Ausgangsanschluß OUT1 der
Matrixschaltung 8P auftritt. Das Zeichen "out2" bedeutet den Logikzustand
eines Signals, das am Ausgangsanschluß OUT2 der Matrixschaltung 8P auftritt.
Das Zeichen "out3" bedeutet den Logikzustand
eines Signals, das am Ausgangsanschluß OUT3 der Matrixschaltung 8P auftritt.
Das Zeichen "out4" bedeutet den Logikzustand
eines Signals, das am Ausgangsanschluß OUT4 der Matrixschaltung 8P auftritt.
-
Die
Matrixschaltung 8P ist ausgelegt zum Bereitstellen der
folgenden Beziehung zwischen den Signalen, die dort eingegeben werden,
und den Signalen, die dort ausgegeben werden. Wenn "in3" gleich "1" ist und wenn "in1" < "in2" ist, dann wird in diesem
Falle "out1" gleich "0" und "out2" wird "1" und "out4" wird "10" und "out3" wird zu "Qn-1", womit ein Logikzustand
aufgezeigt wird, der demjenigen gleicht, der im unmittelbar vorangehenden Abtastintervall
verfügbar
ist. Wenn "in3" gleich "1" ist und wenn "in1" > "in2"+TH
ist, dann wird "out1" zu "1" und "out2" wird
zu "1" und "out4" wird zu "11" und "out3" wird zu "0". Wenn "in3" gleich "1" ist und "in2" ≤ "in1" ≤ "in2"+TH
ist, dann wird "out1" zu "0" und "out2" wird zu "0" und "out4" wird
zu "00" und "out3" wird zu "Qn-1". Wenn "in3" gleich "0" ist und "in1" > "in2" ist, dann
wird "out1" zu "0" und "out2" wird
zu "1" "out4" wird
zu "10" und "out3" wird zu "Qn-1". Wenn "in3" gleich "0" ist und wenn "in1" < "in2"-TH ist, dann wird "out1" zu "1" und "out2" wird
zu "1" und "out4" wird zu "01" und "out3" wird zu "1". Wenn "in3" gleich "0" und wenn "in2" ≥ "in1" ≥ "in2"-TH
ist, wird "out1" zu "0" und "out2" wird
zu "0" und "out4" wird zu "00" und "out3" wird zu "Qn-1".
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Der
Zwischenspeicher 8Q empfängt das Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT3 der
Matrixschaltung 8P und tastet periodisch das empfangene Signal
als Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 8Q empfängt das
Signal aus dem Ausgangsanschluß oUT1
der Matrixschaltung 8P als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 8Q wird
als Reaktion auf das Aktivierungssignal in selektiver Weise aktiviert
und deaktiviert. Im allgemeinen wird der Zwischenspeicher 8Q aktiviert, wenn
das Aktivierungssignal gleich "1" ist. Der Zwischenspeicher 8Q wird
deaktiviert, wenn das Aktivierungssignal gleich "0" ist.
Der Zwischenspeicher 8Q dient als 1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung,
wenn er aktiviert ist. Ist der Zwischenspeicher 8Q deaktiviert,
dann wird das vom Zwischenspeicher 8Q gehaltene Signal
daran gehindert, aktualisiert zu werden. Das Ausgangssignal vom
Zwischenspeicher 8Q beaufschlagt den Eingangsanschluß IN3 der
Matrixschaltung 8P.
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Der
Zwischenspeicher 8R empfängt das Ausgangssignal der
Wellenformentzerrerschaltung 4 und tastet periodisch das
empfangene Signal als Reaktion auf das Systemtaktsignal ab und hält es. Der Zwischenspeicher 8R empfängt das
Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 8P als Aktivierungssignal. Der Zwischenspeicher 8R wird
in selektiver Weise aktiviert und deaktiviert als Reaktion auf das Aktivierungssignal.
Im allgemeinen wird der Zwischenspeicher 8R aktiviert,
wenn das Aktivierungssignal auf "1" ist. Der Zwischenspeicher 8R wird deaktiviert,
wenn das Aktivierungssignal gleich "0" ist.
Der Zwischenspeicher 8R dient im Aktivierungsfalle als
1-Abtastwert-Verzögerungsschaltung.
Wenn der Zwischenspeicher 8R deaktiviert ist, ist das Signal,
das der Zwischenspeicher 8R hält, vor Aktualisierung geschützt. Das
Ausgangssignal vom Zwischenspeicher 8R beaufschlagt den
Eingangsanschluß IN2
der Matrixschaltung 8P.
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Das
Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 8P wird den Zwischenspeichern 427, 428 und 429 als
Aktivierungssignal zugeleitet. Auch wird das Ausgangssignal aus
dem Ausgangsanschluß OUT2
der Matrixschaltung 8P den Zwischenspeichern L1-L5 in der
Halte- und Auswahlschaltung 8A zugeführt.
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Das
Signal aus dem Ausgangsanschluß OUT4
der Matrixschaltung 8P wird dem Schalter 420 als
Schaltersteuersignal zugeführt.
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Wenn
das Schaltersteuersignal "01" lautet, wird der
Schalter 420 gesteuert zur Auswahl des Ausgangssignals
vom Zwischenspeicher 429. Wenn das Schaltersteuersignal "10" lautet, wird der
Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals vom Zwischenspeicher 428 gesteuert.
Wenn das Schaltersteuersignal "11" lautet, wird der
Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals vom Zwischenspeicher 427 gesteuert.
Wenn das Schaltersteuersignal "00" lautet, wird der
Schalter 420 zur Auswahl des Ausgangssignals vom Subtrahierer 425 gesteuert (siehe 10).
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Die
beiden Bits vom Signal aus dem Ausgangsanschluß OZT4 der Matrixschaltung 8P werden
angelegt an die Eingangsanschlüsse
der jeweiligen ODER-Glieder 8S. Die Einrichtung 8S realisiert ODER-Verknüpfungen
zwischen den beiden Bits des Signals aus dem Ausgangsanschluß OUT4 der
Matrixschaltung 8P. Das ODER-Glied 8S gibt das
Ergebnissignal an die Steueranschlüsse der Schalter SW1 bis SW5
in der Halte- und Auswahlschaltung 8A ab. Wenn das Ausgangssignal
des ODER-Glieds 85 gleich "1" lautet,
wählen
die Schalter SW1 bis SW5 die Ausgangssignale der Zwischenspeicher
L1-LS aus. Wenn das Ausgangssignal des ODER-Glieds 8S gleich "0" lautet, wählen die Schalter SW1-SW5 die
Ausgangssignale der Einrichtungen 4A-4E aus.
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Ein
automatisches Entzerrersystem ist ausgestattet mit einem Analog-Digital-Umsetzer,
der als Reaktion auf ein Abtasttaktsignal ein Analogsignal periodisch
abtastet, das eine Digitalinformation darstellt, zum Umsetzen eines
jeden Abtastwerts des Analogsignals in einen entsprechenden Digitalabtastwert,
um das Analogsignal in ein entsprechendes Digitalsignal umzusetzen.
Eine erste Einrichtung arbeitet zum Erfassen eines Phasenfehlers
vom Abtasttaktsignal als Reaktion auf eine Korrelation zwischen
Abtastwerten des Digitalsignals, das der Analog-Digital-Umsetzer
erzeugt. Eine zweite Einrichtung arbeitet zum Steuern einer Frequenz
des Abtasttaktsignals als Reaktion auf den Phasenfehler, den die
erste Einrichtung festgestellt hat. Ein variables Filter arbeitet,
um das Digitalsignal, das der Analog-Digital-Umsetzer erzeugt, einem
variablen Filterungsprozeß zu
unterziehen, um das vom Analog-Digital-Umsetzer
erzeugte Digitalsignal in ein Filterergebnissignal umzusetzen. Der
Filterungsprozeß entspricht
einem Wellenformentzerrerprozeß.
Eine dritte Einrichtung arbeitet zum Erfassen eines Amplitudenfehlers
beim Digitalsignal, das der Analog-Digital-Umsetzer erzeugt, als
Reaktion auf eine Korrelation zwischen Abtastwerten des vom variablen
Filter erzeugten Filterergebnissignals. Eine vierte Einrichtung
arbeitet zum Steuern des Filterprozesses, den das variable Filter
als Reaktion auf den Amplitudenfehler realisiert, den die dritte
Einrichtung feststellt. Der Analog-Digital-Umsetzer, die erste Einrichtung und
die zweite Einrichtung bilden ein Phasenregelkreis, während das
variable Filter, die dritte Einrichtung und die vierte Einrichtung
eine Amplitudenfehlerkorrekturschleife bilden, die separat vom Phasenregelkreis
arbeitet.