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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
geformten Produktes in der Form folienartiger Formteile, das EVOH-Pellets
verwendet, die sich von einem Ethylenvinylacetatcopolymer-Hydrolysat
(mit anderen Worten: Ethylenvinylalkoholcopolymer; hierin nachfolgend
als EVOH in Kurzform bezeichnet) ableiten.
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Stand der
Technik
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EVOH
sind in solchen Eigenschaften, wie Gassperreigenschaft, Transparenz,
aromaerhaltende Eigenschaft, Lösungsmittel-
und Ölbeständigkeit,
herausragend und werden daher in der Form von Formteilen wie Folien,
Schichten oder Flaschen oder andere Behältern in verschiedenen Verpackungsanwendungen
als Verpackungsmaterialien für
Nahrungsmittel, Arzneimittel, Industriechemikalien, Agrarchemikalien
usw. verwendet.
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Ein
Verfahren zur Herstellung von EVOH-Folien umfasst im Allgemeinen
das Formen von EVOH-Pellets in Folien bei Verwendung eines Schmelzextruders
oder Ähnlichem,
gefolgt, soweit erforderlich, von uniaxialem oder biaxialem Ziehen
oder Strecken. In Falle des Formens ist es eine übliche Praxis ein wasserfreies oder
nahezu wasserfreies EVOH bei einer Temperatur von etwa 200°C zu schmelzen.
Im Falle des Schmelzformens kann es jedoch zum Gelatinieren und/oder
zur Bildung augenschleimartiger Substanz während der Schmelzformung kommen,
was die Langzeitformung schwierig macht, oder Abgusslinien und/oder
Fischaugen können
in den hergestellten EVOH-Folien auftreten, oder die EVOH-Folien
können
in vielen Fällen
hinsichtlich der Transparenz verschlechtert sein.
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In
der japanischen Veröffentlichung
mit dem Aktenzeichen 29578/1972 (der Anmelder ist derselbe wie in
der vorliegenden Anmeldung) ist ein Schmelzformungsprozess zur gleichförmigen Durchführung des Schmelzformens
von EVOH offenbart, welches das Ermöglichen einer gleichförmigen Wasserabsorption
eines EVOH in einer Menge von 20 bis 60 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen
des EVOH bei einer Temperatur nicht unter 40°C vor dem Schmelzformen des
EVOHs und dann das Zuführen
des EVOH in einen Extruder für die
Schmelzformung umfasst. Hinsichtlich der Vorgehensweise betreffend
die Wasserabsorption ist angegeben, dass das Verfahren, welches
das Einbringen eines EVOH in der Form eines Pulvers, Granulats,
Pellets oder Ähnlichem
in Wasser, gefolgt von Rühren
umfasst, das Verfahren, welches die Zugabe einer vorgegebenen Menge
Wasser unter Rühren
oder das Verfahren, welches das in Kontakt Bringen eines EVOHs mit
Dampf umfasst, angewandt werden können. In den Beispielen wird
ein EVOH-Pulver in Wasser eingebracht, um diesem die Absorption
von Wasser zu ermöglichen.
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Die
Technologie der japanischen Veröffentlichung
mit dem Aktenzeichen 29578/1972 weist immer noch Raum für Verbesserung
hinsichtlich der kontinuierlichen Langzeitverwendbarkeit und Beständigkeit
und Qualität
der hergestellten EVOH-Formteile aufweist. Insbesondere, wenn Folien
erhalten werden und gestreckt werden, besteht Bedarf nach weiterer
Verbesserung der Gleichmäßigkeit
des Ziehens und des Aussehens und der Qualität der gestreckten Folien.
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Die
US 4,847,361 offenbart ein
Verfahren zur Herstellung von Pellets aus einem hydrolisierten Ethylenvinylacetat-Copolymer
mit einem Ethylengehalt von 20 bis 60 mol-% und einem Hydrolysegrad
im Vinylacetatbestandteil von nicht weniger als 90 mol-%, welches
das Extrudieren einer Wasser-Methanol-Lösung aus dem genannten EVOH-Copolymer
in eine Koagulationsflüssigkeit
in der Form eines Stranges und das Schneiden des genannten Stranges
umfasst. Die Koagulationsflüssigkeit
kann Wasser sein. Die erhaltenen Pellets werden mit Wasser gewaschen
und getrocknet.
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Die
US 4,753,760 betrifft ein
Verfahren zur Herstellung von Pellets aus einem hydrolisierten EVOH-Polymer,
welches Extrudieren einer Wasser-Methanol-Lösung,
die ein hydrolisiertes Ethylenvinylacetatcopolymer und ein Schmiermittel
beinhaltet, in eine Koagulationsflüssigkeit aus Wasser-Methanol
in der Form eines Stranges und das Schneiden des genannten Stranges
in Pellets umfasst. Die Pellets werden in wasserhaltiger Essigsäure und
dann mit Wasser gewaschen und getrocknet.
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Keine
dieser Zitierungen offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Folien,
in denen wässrige
Pellets mit einem Wassergehalt von 5 bis 60 Gewichts-% verwendet
werden, die 0,00001 bis 0,1 Gewichts-% eines Alkohols enthalten
und die ein spezifiziertes Speicherelastizitätsmodul aufweisen. Ferner offenbart
keines der genannten Dokumente ein Schmelzformungsverfahren für die genannten
Pellets, das bei einer Temperatur von 60 bis 140°C durchgeführt wird.
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Aufgaben der
Erfindung
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Als
ein Ergebnis ihrer intensiven Nachforschungen hinsichtlich der Durchführung des
Schmelzformung von EVOH in wässrigem
Zustand bei Verwendung von wässrigen
EVOH-Pellets, haben die vorliegenden Erfinder festgestellt, dass
wässrige
Pellets mit spezifischem Wassergehalt, einem Alkohohlgehalt und
einem spezifischen Elastizitätsmodul
und bevorzugt mit einer spezifischen Verbindung sich für die Anwendung
im Hinblick auf die kontinuierliche Formung, Qualität der Formteile
und die Streckbarkeit der Formteile eignen.
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Folglich
ist es eine primäre
Aufgabe, wässrige
EVOH Pellets bereitzustellen, die in der Formbarkeit verbessert
sind und die fähig
sind, Formteile mit gutem Aussehen, Qualität und guter Streckbarkeit bereitzustellen
und ein Verfahren zur Herstellung eines geformten Produktes in der
Form folienartiger Formteile bereitzustellen, das solche wässrigen
EVOH-Pellets verwendet.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung ist auf ein Verfahren, wie in Anspruch 1 angegeben, gerichtet.
Spezifische bevorzugte Ausführungsformen
sind in den Ansprüchen
2 bis 5 angegeben.
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Kurzbeschreibung der Figuren
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In
den Figuren ist Folgendes dargestellt:
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1 ist
ein Messdiagramm des Speicherelastizitätsmoduls für wässrige EVOH-Pellets, die in
Beispiel 3 hergestellt wurden, wie es mittels eines DMA (dynamisch-mechanischen
Analysators) erhalten wurde.
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2 ist
eine mikrofotografische Aufnahme, die den Oberflächenzustand der gestreckten
Folie des Beispiels 27 zeigt, wie es mittels eines Differential-Interferenz-Mikroskops
aufgenommen wurde.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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⟨EVOH (A)⟩
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Das
EVOH (A), das geeignet bei der Herstellung von wässrigen EVOH-Pellets gemäß der vorliegenden
Erfindung zu verwenden ist, weist einen Ethylengehalt von 5 bis
60 mol-%, bevorzugt 10 bis 60 mol-%, bevorzugter 20 bis 55 mol-%
und einen Verseifungsgrad des Vinylacetatbestandteils von nicht
weniger als 90 mol-%, bevorzugt von nicht weniger als 95 mol-%,
zumeist bevorzugt von nicht weniger als 98 mol-% auf. Falls der
Ethylengehalt weniger als 5 mol-% beträgt, ist die Wasserbeständigkeit
unzureichend. Bei einem Ethylengehalt, der 60 mol-% übersteigt,
werden schlechte Gassperreigenschaften im Ergebnis erhalten. Wenn
der Verseifungsgrad unter 90 mol-%, sind die Wasserbeständigkeit
und die Gassperreigenschaft unzufriedenstellend. EVOH-Arten mit
solch einem Ethylengehalt und solch einem Verseifungsgrad können entweder
einzeln oder zwei oder mehr von Ihnen können in Kombination verwendet
werden.
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Das
EVOH (A) kann ferner eine geringfügige Menge eines Comonomers
oder von Comonomeren enthalten, die aus α-Olefinen, wie Propylen, Isobuten, α-Octen, α-Dodecen
und α-Octadecen,
ungesättigten
Carbonsäuren
oder Salzen, Teileniellen Alkylestern, vollständigen Alkylestern, Nitrile,
Amide oder Anhydride davon, ungesättigte Sulfonsäuren oder
Salze davon, Vinylsilanverbindungen, Vinylchlorid, Styren und Vinylether, zum
Beispiel ausgewählt
sind. Es kann beispielsweise durch Derivatisierung in ein Urethan,
Acetalisieren oder Cyanethylierung "nachmodifiziert" werden.
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⟨Wassergehalt
der wässrigen
EVOH-Pellets⟩
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Der
Wassergehalt der wässrigen
EVOH-Pellets ist auf 5 bis 60 Gewichts-%, bevorzugt 10 bis 50 Gewichts-%,
bevorzugter 20 bis 40 Gewichts-% festgelegt. Wenn der Wassergehalt
zu gering ausfällt,
wird der Schmelzpunkt zu hoch, was die Durchführung der Niedrigtemperatur-Schmelzextrusion
schwierig macht. Wenn der Wassergehalt übermäßig hoch ist, kann Wasserrückfluss
während
des Extrusionsformen auftreten, was die Realisation von glattem
Formen schwierig macht.
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⟨Alkohol (B),
der 1 bis 5 Kohlenstoffatome enthält⟩
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Die
wässrigen
EVOH-Pellets enthalten ein kleinen Anteil an Alkohol (B), der 1 bis
5 Kohlenstoffatome enthält.
Der Alkohol (B), der 1 bis 5 Kohlenstoffatome enthält, umfasst
Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol, Pentanol usw. Von diesen ist
Methanol aus Sicht der industriellen Anwendung am meisten bevorzugt.
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Der
Gehalt des genannten Alkohol (B) beträgt 0,00001 bis 0,1 Gewichts-%,
bevorzugt 0,0001 bis 0,05 Gewichts-%, insbesondere 0,001 bis 0,05
Gewichts-%, bezogen
auf die wässrigen
EVOH-Pellets. Die Gegenwart des Alkohols (B) in solch kleinen Anteilen,
hat eine das Speicherelastizitätsmodul
regulierende Wirkung auf die wässrigen
Pellets und, wenn der Gehalt des Alkohols (B) im obigen Bereich
liegt, ist es leicht, wässrige Pellets
mit einem Speicherelastizitätsmodul
im obigen Bereich zu erhalten. Die Gegenwart eines kleinen Anteils
des Alkohols (B) ist ebenso hinsichtlich der Formbarkeit von Vorteil,
da er zur Vermeidung beiträgt,
dass die geformten Folien ihre Oberflächenglätte aufgrund der Bildung von
Schlieren auf ihrer Oberfläche
verlieren oder dass ihre Oberflächen
uneben werden. Ein übermäßiger Gehalt
des Alkohol (B) sollte jedoch vermieden werden, da es zur Blasenbildung
in den geformten Folien führt.
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⟨Speicherelastizitätsmodul
der wässrigen
EVOH-Pellets⟩
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Es
ist erforderlich, dass die wässrigen
EVOH-Pellets ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 2 × 106 bis 5 × 107 Pa, bevorzugt 3 × 106 bis
2 × 107 Pa aufweisen. Ein Speicherelastizitätsmodul
unter 2 × 106 Pa führt
zu mangelnder Formstabilität,
wohingegen, wenn es 5 × 107 Pa übersteigt,
kommt es zu einem hohen Drehmoment im Schritt der Extrusionsverarbeitung,
was es unmöglich
macht, die Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu erfüllen.
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Das "Speicherelastizitätsmodul" ist ein Wert, der
nach Übertragung
von Schwingungen von 10 Hz auf die Pellets gemessen wird und der
unter Verwendung eines DMA (dynamischen mechanischen Analysators) gemessen
wird. In der vorliegenden Beschreibung bezieht sich das Speicherelastizitätsmodul
auf einen bei 20°C
gemessenen Wert, wie er bei kontinuierlicher Speicherelastizitätsmodulmessung
mit einem DMA gemessen wird, während
die Temperatur der wässrigen
EVOH-Pellets von 10 auf 50°C
mit einer Rate von 3°C/min erhöht wird.
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⟨Härte der
wässrigen
EVOH-Pellets⟩
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Während sie
das oben erwähnte
Speicherelastizitätsmodul
aufweisen, haben die wässrigen EVOH-Pellets
eine Härte
(gemessen gemäß JIS A
K 6301, Typ A Feder-Typ Härtetest)
bei 20°C
von 50 bis 90, bevorzugt 55 bis 85, bevorzugter 60 bis 80. Diese
Härte ist
ein charakteristischer Wert, der von ähnlicher Natur wie das zuvor
erwähnte
Speicherelastizitätsmodul
ist, und, wenn die Härte
zu gering ist, tendieren die Pellets dazu, unvorteilhaft zu werden.
Wenn im Gegensatz die Härte
zu hoch ist, besteht die Tendenz, dass die Extrusionsformung bei
niedrigen Temperaturen schwierig wird. Die Härte der Pellets wird an der
Schnittfläche
der Pellets gemessen, die beim Schneiden des strangförmigen EVOH
in Pellets erhalten wird.
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⟨Verbindung (C)⟩
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Es
ist bevorzugt, dass die zuvor erwähnten wässrigen EVOH-Pellets einen
kleinen Anteil von wenigstens einer Verbindung (C) aufweisen, die
aus der Gruppe, die aus einer Borverbindung (c1), Essigsäure (c2), einem
Alkalimetaltacetat (c3), einem Erdalkalimetallacetat (c4) und einer
Phosphorsäureverbindung
(c5) besteht, ausgewählt
ist. Der Gehalt der Verbindung (C) beträgt nicht mehr als 1 Gewichtsteil
pro 100 Gewichtsteile des EVOH (A), sollte aber einer wirksamen
Menge entsprechen.
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Insbesondere,
da die genannte wirksame Menge gemäß den Arten der verwendeten
Verbindung (C) variiert, liegt der Gehalt der Verbindung (C) bevorzugt
im folgenden Bereich. Folglich liegt der Gehalt der Verbindung (C)
pro 100 Gewichtsteilen EVOH (A) bevorzugt bei:
0,001 bis 1
Gewichtsteilen auf Borbasis, wenn die Verbindung (C) eine Borverbindung
(c1) ist,
0,001 bis 1 Gewichtsteilen, wenn die genannte Verbindung
(C) Essigsäure
(c2) ist,
0,0001 bis 0,1 Gewichtsteilen auf Alkalimetallbasis,
wenn die genannte Verbindung (C) ein Alkalimetallacetat (c3) ist,
oder
0,0001 bis 0,1 Gewichtsteilen auf Erdalkalimetallbasis,
wenn die genannte Verbindung (C) ein Erdalkalimetallacetat (c4)
ist oder
0,0005 bis 0,1 Gewichtsteilen auf Phosphatrestbasis,
wenn die genannte Verbindung (C) eine Phosphorsäureverbindung (c5) ist, enthalten.
Wenn zwei oder mehr Verbindungen (C), die zu verschiedenen Kategorien
gehören,
verwendet werden, erfüllt
die Verbindung (C) einer Kategorie das obige Mengenerfordernis für die genannte
Kategorie und die Mengen der anderen Verbindungen (C) übersteigen
nicht die oberen Grenzen, die vorstehend den betreffenden Kategorien
auferlegt wurden.
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Die
betreffenden Kategorien der Verbindung (C) und deren Gehalt werden
weiter im Folgenden beschrieben.
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Borverbindung (c1)
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Die
Borverbindung (c1) beinhaltet Borsäure, Borax und deren Derivative;
halogenierte Borverbindungen wie Trichlorboran und Koordinationsverbindungen
davon mit Ethern oder Aminen; Trialkylborverbindungen oder Triarylborverbindungen
wie Trimethylbor und Triphenylbor und Koordinationsverbindungen
davon; Borsäuresalze
wie Natriumtetraborat und Ähnliche.
Davon sind Borsäure
und Borax bevorzugt.
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Der
Anteil der Borverbindung (c1) auf Borbasis beträgt 0,001 bis 1 Gewichtsteile,
bevorzugt 0,001 bis 0,8 Gewichtsteile, bevorzugter 0,001 bis 0,5
Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile der zuvor erwähnten EVOH (A).
Ist der Gehalt zu gering, kann es dazu kommen, dass sich die beabsichtigte
Wirkung der Borverbindung hinsichtlich der mechanischen Eigenschaft
oder der Wärmebeständigkeit
nicht einstellt. Ist der Gehalt übermäßig, besteht
die Tendenz, dass Probleme wie Oberflächenaufrauung und ungleichmäßige Abschnitte
der Formteile auftreten, die zu einer schlechten Formbarkeit führen.
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Essigsäure (c2)
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Der
Gehalt der Essigsäure
(c2) beträgt
0,001 bis 1 Gewichtsteile, bevorzugt 0,003 bis 0,5 Gewichtsteile,
bevorzugter 0,005 bis 0,2 Gewichtsteile, pro 100 Teile des zuvor
erwähnten
EVOH (A). Ist der Gehalt der Essigsäure zu gering können sich
die erfindungsgemäßen Wirkungen
unter Umständen
nicht vollständig
einstellen. Wenn der Gehalt übermäßig ist,
können
sich zahlreiche Schlieren auf der Oberfläche der Formteile ausbilden
und es besteht eine zunehmende Tendenz in Richtung Verfärbung.
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Alkalimetallacetat (c3)
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Das
Alkalimetallacetat (c3) beinhaltet Lithiumacetat, Natriumacetat,
Kaliumacetat, Cäsiumacetat
usw. Davon sind Natriumacetat und Kaliumacetat bevorzugt.
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Der
Gehalt des Alkalimetallacetats (c3) auf Alkalimetallbasis beträgt 0,0001
bis 0,1 Gewichtsteile, bevorzugt 0,0002 bis 0,05 Gewichtsteile,
bevorzugter 0,0003 bis 0.04 Gewichtsteile, meist bevorzugt 0,0004
bis 0,03 Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile des zuvor erwähnten EVOH
(A). Wenn der Gehalt des Alkalimetallacetats (c3) zu gering ist,
können
sich unter gewissen Umständen
die erfindungsgemäßen Wirkungen
nicht einstellen. Ist der genannte Gehalt übermäßig, können sich zahlreiche Schlieren
auf der Oberfläche
der Formteile ausbilden und es besteht eine zunehmende Tendenz in
Richtung Verfärbung.
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Erdalkalimetallacetat
(c4)
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Das
Erdalkalimetallacetat (c4) beinhaltet Calciumacetat, Magnesiumacetat,
Bariumacetat, Berylliumacetat usw. Von diesen sind Calciumacetat
und Magnesiumacetat bevorzugt.
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Der
Gehalt des Erdalkalimetallacetat (c4) auf Erdalkalimetallbasis beträgt 0,0001
bis 0,1 Gewichtsteile, bevorzugt 0,0005 bis 0,03, bevorzugter 0,0010
bis 0,03 Gewichtsteile, meist bevorzugt 0,0015 bis 0,015 Gewichtsteile,
pro 100 Gewichtsteile des zuvor erwähnten EVOH (A). Wenn der Gehalt
des Erdalkalimetallacetats (c4) zu gering ist, stellen sich unter
gewissen Umständen
nicht die erfindungsgemäßen Wirkungen
ein. Wenn der genannte Gehalt übermäßig ist,
besteht eine zunehmende Tendenz in Richtung thermischer Zersetzung
und Geruchsausströmung.
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Phosphorsäureverbindung
(c5)
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Die
Phosphorsäureverbindung
(c5) beinhaltet nicht nur Phosphorsäure sondern ebenso Kaliumdihydrogenphosphat,
Dikaliumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat,
Trikaliumphosphat, Trinatriumphosphat, Calciumdihydrogenphosphat,
Magnesiumdihydrogenphosphat und Ähnliches.
Von diesen sind Phosphorsäure,
Kaliumdihydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat, Calciumdihydrogenphosphat
und Magnesiumdihydrogenphosphat bevorzugt.
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Der
Gehalt der Phosphorsäureverbindung
(c5) auf Phosphatrestbasis beträgt
0,0005 bis 0,1 Gewichtsteile, bevorzugt 0,001 bis 0,05 Gewichtsteile,
pro 100 Gewichtsteile des zuvor erwähnten EVOH (A). Ist der Gehalt
der Phosphorsäureverbindung
(c5) zu gering, können
sich unter gewissen Umständen
die erfindungsgemäßen Wirkungen
nicht einstellen. Ist der genannte Gehalt übermäßig, besteht eine zunehmende Tendenz
in Richtung der Fischaugenbildung auf den Folien.
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⟨Verfahren zur
Herstellung wässriger
EVOH-Pellets⟩
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Die
wässrigen
EVOH Pellets können
typischerweise auf die folgende Art und Weise hergestellt werden.
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Zuerst
wird eine Lösung
aus EVOH (A) in einem Mischlösungsmittel,
das aus Wasser und einem Alkohol zusammengesetzt ist, in Form eines
Stranges durch eine Düse
in ein Koagulierungsbad extrudiert, das Wasser oder ein Mischlösungsmittel
aufweist, das aus Wasser und einem Alkohol zusammengesetzt ist,
und der Strang wird nach der Koagulation in poröse Pellets geschnitten, die
Wasser und den Alkohol in großen Mengen
enthalten. Die wässrigen,
porösen
Pellets werden dann gewaschen, indem sie mit Wasser in Kontakt gebracht
werden und getrocknet, um wässrige
Pellets zu bilden. Auf diesem Weg können wässrige Pellets erhalten werden,
die einen Wassergehalt von 5 bis 60 Gewichts-% und ein Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C von
2 × 106 bis 5 × 107 Pa aufweisen, erhalten werden.
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Es
ist wichtig, dass die wässrigen
EVOH-Pellets in der Feuchte während
des Herstellungsprozesses hergestellt werden, nämlich durch Koagulation der
Lösung
des EVOH (A), in Kontakt Bringen des Koagulats mit Wasser und Reduktion
und Einstellen des Wassergehalts auf ein spezifiziertes Maß durch
Trocknen, wie zuvor erwähnt.
Jegliches Verfahren, das es ermöglicht,
dass nahezu wasserfreie EVOH-Pellets, die einmal erhalten wurden,
Wasser enthalten, selbst wenn der Wassergehalt letztlich auf 5 bis
60 Gewichts-% eingestellt wird, kann kaum ein Speicherelastizitätsmodul
im zuvor erwähnten
Bereich erreichen und wenn die erhaltenen, wässrigen Pellets der Schmelzformung
ausgesetzt werden, wird die Formbarkeit unzureichend sein, und es
ist schwierig solche hochqualitativen Formteile zu erhalten, wie
sie gemäß der vorliegenden
Erfindung erhältlich
sind.
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(⟨erfahren zur
Einstellung des Wassergehalts und Verfahren zur Einarbeitung des
Alkohols (B)⟩
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Als
Verfahren zur Einstellung des Wassergehalts kann bevorzugt das Verfahren
angewandt werden, welches das Mischen der EVOH-Pellets (die Wasser
und Methanol enthalten) im Herstellungsprozess mit Wasser, Rühren der
erhaltenen Mischung und dann das Einstellen des Wassergehalts durch
Trocknen umfasst. Wenn dieses Verfahren angewandt wird, kann der
Alkoholgehalt (Methanol) gleichzeitig eingestellt werden, indem
das Methanol, das bei der Herstellung des EVOH (A) verwendet wird,
genutzt wird.
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Somit
bestehen im Herstellungsverfahren des EVOH (A) mehrere Gelegenheiten
zum in Kontakt Bringen mit Methanol: beispielsweise mit dem Methanollösungsmittel,
das beim Schritt der Copolymerisation des Ethylens und des Vinylacetats
verwendet wird, dem Methanoldampf, der im nachfolgenden Schritt
der Monomerresteeliminierung verwendet wird, dem Methanoldampf,
der im weiter nachfolgenden Schritt der Verseifung verwendet wird
und mit dem Lösungsmittel
(Methanol oder eine Wasser-Methanol-Mischung) für den Verseifungskatalysator
unter anderem, und im Ergebnis enthält das hergestellte EVOH (A)
eine große
Menge Methanol.
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Da
das somit erhaltene EVOH (A) im Allgemeinen etwa 10 bis 70 Gewichts-%
Wasser und etwa 70 bis 10 Gewichts-% Methanol enthält, wird
diese Lösung
des EVOH (A) in einem Wasser-Alkohol-Mischlösungsmittel in der Form eines
Stranges durch eine Düse
in ein Koagulierungsbad, das Wasser oder ein Wasser-Alkohol-Mischlösungsmittel
aufweist, extrudiert und nach der Koagulation wird der Strang geschnitten,
um poröse
Pellets zu ergeben (in Falle der zylindrischen Pellets: etwa 2 bis
5 mm lang und mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 5 mm), die große Mengen
an Wasser und Alkohol enthalten.
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Dann
werden die wässrigen,
porösen
Pellets mit Wasser in Kontakt gebracht. Dieser Vorgang des in Kontakt
Bringens wird einmal durchgeführt
oder einige Male wiederholt, wodurch Verunreinigungen eliminiert werden
und Methanol entfernt wird und der Wassergehalt eingestellt wird.
Bei dieser Gelegenheit beträgt
das Mischungsverhältnis
zwischen den wässrigen,
porösen
Pellets und Wasser (wenn das in Kontakt Bringen zweimal oder mehrmals
wiederholt wird, die Gesamtsumme davon) bevorzugt etwa 1/5 bis 1/15
bezogen auf das Gewicht beispielsweise, und das Wasser hat bevorzugt
eine Temperatur von 20 bis 40°C.
Die Verarbeitungszeit beträgt
bevorzugt etwa 120 bis 240 Minuten.
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Ein
solches Verfahren zum in Kontakt Bringen mit Wasser ergibt wässrige Pellets,
die eine große
Menge an Wasser enthalten, mit einem reduzierten Methanolgehalt.
Die Pellets werden dann mit Luft oder einem Edelgas (beispielsweise
Stickstoffgas) oder einem Wasser-Alkohol-Mischdampf bei einer Temperatur
von nicht höher
als 90°C
(bevorzugt 90 bis 70°C)
in Kontakt gebracht, um dabei den Methanolgehalt in den wässrigen Pellets
auf 0,00001 bis 0,1 Gewichts-% einzustellen und gleichzeitig den
Wassergehalt auf 5 bis 60 Gewichts-% einzustellen. Das in Kontakt
Bringen der wässrigen
Pellets mit Luft oder einem Edelgas kann beispielsweise unter Verwendung
eines Gehäusetrockners,
Bandtrockners, Rotationstrockners, Stromtrockners oder einem Fließbetttrockners
erfolgen.
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⟨Verfahren zur
Einarbeitung der Verbindung (C)⟩
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Das
Verfahren zur Einarbeitung der Verbindung (C) ist nicht auf eines
besonderes beschränkt,
sofern eine spezifizierte Menge der Verbindung (C) schließlich in
den wässrigen
EVOH-Pellets enthalten ist. Das am meisten geeignete Verfahren umfasst
die Zugabe der Verbindung (C) zu dem Wasser, das dazu verwendet wird,
die porösen
Pellets mit Wasser in Kontakt zu bringen oder die Einstellung der
Menge der Verbindung (C), die schon im System vorliegt, auf eine
spezifizierte Höhe
in dem Schritt, in dem das in Kontakt mit Wasser erfolgt.
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⟨Schmelzformen⟩
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Die
wässrigen
EVOH-Pellets werden einem Extruder zugeführt und in Formteile schmelzgeformt.
Die Bedingungen im Formungsschritt sind nicht besonders eingeschränkt. Für die Folienherstellung
wird im Allgemeinen ein unbelüfteter
Schneckenextruder verwendet und die Folien werden durch Extrusion
bei einer Schmelztemperatur von 40 bis 150°C, bevorzugt 60 bis 140°C hergestellt.
Für die
Folien, die hergestellt werden, Wasser mit einer gleichförmigen Verteilung
zurückzuhalten,
ist es erwünscht,
Schnecken zu verwenden, die ein Kompressionsverhältnis von 2,0 bis 4,0 aufbringen.
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Den
wässrigen
EVOH-Pellets, die dem Schmelzformen unterzogen werden, kann eine
kleine Menge eines Weichmachers, wie Ehylenglycol, Propylenglycol
oder Glycerin, in einem geeigneten Schritt während der Herstellung der genannten
wässrigen
Pellets oder vor dem Unterziehen der genannten wässrigen Pellets der Schmelzformung
zugesetzt werden. Ein geeigneter Gehalt solch eines Weichmachers
ist beispielsweise 0,2 bis 10 Gewichts-%. Ein Additiv oder Additive,
die aus Antioxidantien, Schmierstoffen, Hydrotalciten, Antistatika,
Farbstoffen, Ultraviolettabsorbern, anorganischen oder organischen
Füllstoffen,
Bioziden und Ähnlichem ausgewählt sind,
können
in Mengen zugegeben werden, die nicht die Wirkungen der vorliegenden
Erfindung schädigen.
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⟨Ziehen⟩
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Die
Formteile in der Form von Folien, wie sie auf zuvor beschriebene
Art und Weise erhalten werden, werden, wie notwendig, Ziehen oder
Strecken ausgesetzt. Der Wassergehalt der Formteile im Schritt des
Ziehens (kurz vor dem Ziehen) ist wünschenswert auf 5 bis 50 Gewichts-%,
bevorzugt 7 bis 45 Gewichts-%, bevorzugter 10 bis 40 Gewichts-%
eingestellt. Bei einem Wassergehalt unter 5 Gewichts-% besteht eine
Tendenz zur Zugfleckbildung, was zu einem Bruch führen kann.
Bei einem höheren
Wassergehalt als 50 Gewichts-%, ist es schwierig, die verbessernde
Wirkung auf die Gassperreigenschaft und Stabilität als Ergebnis einer ausreichenden
Orientierung durch das Ziehen zu erzielen.
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Das
Verfahren zur Einstellung des Wassergehalts der Formteile, die dem
Ziehen ausgesetzt werden, ist nicht auf ein Besonderes eingeschränkt. Ein
Feuchtigkeitskonditionierschritt kann unmittelbar der Folienherstellung
nachfolgend angeschlossen werden.
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Das
Ziehen kann uniaxial oder biaxial (simultan oder sequentiell) sein.
Da jedoch die vorliegende Erfindung besonders wirksam im ersten
Ziehen (in der Maschinenrichtung (MR)) im sequentiellen, biaxialen
Ziehen ist, wird derartiges Ziehen nachfolgend genauer beschrieben.
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Die
zuvor erwähnten
EVOH-Folien mit einem eingestellten Wassergehalt werden zuerst dem
Schritt des ersten Ziehens (in Richtung der MR) ausgesetzt. Das
erste (MR) Ziehen kann durch ein herkömmliches Verfahren durchgeführt werden
und die genannten Folien werden in einem Streckungsverhältnis von
1,5 bis 8 in Längsrichtung
bei einer Temperatur von 30 bis 110°C, bevorzugt 40 bis 100°C, gestreckt.
Es ist erwünscht, dass
der Wassergehalt nach dem ersten (MR) Ziehen 0,5 bis 45 Gewichts-%,
bevorzugt 1 bis 40 Gewichts-%, beträgt. Wenn der genannte Wassergehalt
unter 0,5 Gewichts-% liegt, besteht die Tendenz zur Zugfleckenbildung
im Schritt des zweiten Ziehens (in Querrichtung (QR)). Wenn der
genannte Wassergehalt 45 Gewichts-% übersteigt, kann die Orientierungswirkung
des ersten Ziehens erwartet werden und die Verbesserung auf die Gassperreigenschaft
und Stabilität
wird verringert. Die Einstellung auf einen solchen Wassergehalt
kann dadurch erfolgen, dass die Vorheizwalzentemperatur und die
Vorheizzeit, die Temperatur und Zugrate beim ersten (MR) Ziehen
beispielsweise angepasst werden.
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Die
EVOH-Folien, die im zuvor erwähnten
ersten (MR) Ziehen gestreckt wurden, werden dann dem zweiten (QR)
Ziehen zur Streckung in der Querrichtung ausgesetzt. In solch einem
Schritt kann jegliches herkömmliche
Verfahren genutzt werden und die zuvor erwähnten EVOH-Folien werden in
Querrichtung bei einem Streckungsverhältnis von 1,5 bis 8 bei einer
Temperatur von 60 bis 140°C
gezogen.
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Dieses
zweite (QR) Ziehen wird im Allgemeinen durch die Spannrahmentechnik
durchgeführt,
wobei beide Folienkanten durch Klipps gehalten werden. Unter anderen
Bedingungen wie die, die zuvor beschrieben wurden, besteht die Tendenz,
dass es zu Rissbildung an den eingeklippten Stellen, zwischen den
Klipps und/oder in der Mitte der Folienquerrichtung, so dass es
schwierig wird, die erwünschten
orientierten Folien zu erhalten
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⟨Thermische Fixierung⟩
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Im
Allgemeinen wird die thermische Fixierung ferner nachfolgend dem
Ziehen durchgeführt.
Die thermische Fixierung umfasst das Erwärmen der Folien in straff gespanntem
Zustand auf eine Temperatur von 120 bis 200°C für einige Sekunden bis einige
Minuten. Um die Folien nach der thermischen Fixierung mit Flexibilität und Maßbeständigkeit
zu versehen, können
die Folien auf einen Wassergehalt von etwa 0,3 bis 4 Gewichts-%, bevorzugt
etwa 0,5 bis 3 Gewichts-% feuchtigkeitskonditioniert werden.
-
⟨Laminate⟩
-
Die
EVOH-Formteile (Folien), die gemäß der vorliegenden
Erfindung erhalten wurden oder die gestreckten Produkte, die sich
daraus ableiten, werden nicht nur als einlagiges Produkt praktisch
verwendet, sondern auch als Laminate, wobei wenigstens eine Schicht
davon solch eine EVOH-Folie ist.
-
Bei
der Herstellung der genannten Laminate werden die Folien, Schichten
oder harzähnliche
Formteile, die auf die obige Art erhalten wurden, auf einer Seite
oder beiden Seiten untereinander oder anderen Substraten übereinander
gelegt. Das Verfahren der Laminierung umfasst beispielsweise die
Laminierung der genannten Harzformteile miteinander oder anderen
Substratfolien oder Schichten bei Verwendung eines bekannten Klebstoffs,
wie einer Organotitan-Verbindung, Isocyanat-Verbindung, Polyethylenimin-Verbindung,
Polyester-Verbindung oder Polyurethan-Verbindung.
-
Die
genannten anderen Substratfolien sind Folien eines Olefinhomopolymers oder
Copolymers wie eines linearen, niedrig dichten Polyethylens, niedrig
dichten Polyethylens, mittel dichten Polyethylens, hoch dichten
Polyethylens, eines Ethylenvinylacetatcopolymers, eines Ionomers,
Ethylenpropylencopolymers, eines Ethylenacrylestercopolymers, Polypropylens,
eines Propylen-α-Olefin-(α-Olefin, das 4 bis
20 Kohlenstoffatome enthält)-Copolymers,
Polybutens oder Polypentens, oder eines Polyolefinharzes in einem
weiteren Sinne, wie es von solch einem Olefinhomopolymer oder Copolymer
durch Modifikation, durch Anpolymerisation einer ungesättigten
Carbonsäure
oder einem Ester davon abstammt, eines Polystyrolharzes, eines Polyesters,
eines Polyamids, eines Copolyamids, Polyvinylchlorids, Polyvinylidenchlorids,
eines Acrylharzes, eines Vinylesterharzes, eines Polyesterelastomers,
eines Polyurethanelastomers, chlorierten Polyethylens, chlorierten
Polypropylens, EVOH oder Ähnlichem.
Des Weiteren kann Papier, Metallfolien, uniaxial oder biaxial orientierte Kunststofffolien
oder Schichten, gewebte Stoffe, nicht gewebte Stoffe, hölzerne Oberflächen und Ähnliches verwendet
werden.
-
Wenn
sie folien- oder schichtartig sind, können die Laminate nicht nur
die zweilagige Struktur X/Y sondern auch beliebige Kombinationen
wie Y/X/Y, X/Y/X, X1/X2/Y,
X/Y1/Y2, Y2/Y1/X/Y1/Y2 und so weiter aufweisen, wobei X(X1, X2,...) einer
EVOH-Zusammensetzungsfolienschicht und Y(Y1,
Y2,...) einer anderen Substratschicht, beispielsweise
einer thermoplastischen Harzschicht entsprechen.
-
⟨krater-ähnliche,
elliptische Erhebungsabschnitte⟩
-
Es
wird bevorzugt, dass die zuvor erwähnten gestreckten Formteile
auf ihrer Oberfläche
kraterähnliche
(engl.: caldera-like), elliptische Erhebungsabschnitte mit einer
Hauptachse von 10 bis 150 μm
und einer umlaufenden Höhe
von 0,1 bis 3 μm
mit einer Auftretenshäufigkeit
von nicht weniger als einem (bevorzugt 5 bis 20) pro mm2 aufweisen.
Dies beruht darauf, dass die Gegenwart der kraterähnlichen,
elliptischen Erhebungsabschnitte mit solch spezifischer Form und
Größe dazu
beiträgt,
dass verhindert wird, dass die Transparenz einerseits abnimmt und
andererseits die interlaminare Adhäsion bei der Herstellung von
Laminaten gesteigert wird.
-
Die
krater-ähnlichen,
elliptischen Erhebungsabschnitte betreffen elliptische Formen, die
auf der gestreckten Folienoberfläche
verstreut sind und einen konvexen Rand und eine konkave Innenseite
aufweisen. Die Anzahl und die Hauptachse können mittels eines Differential-Interferenzmikroskops (beispielsweise
OPTIPHOT-2, hergestellt von Kabushiki Kaisha Nikon) bestimmt werden
und die Form kann mittels eines universellen Oberflächengestalt-Messinstruments (beispielsweise
MODELL SE-30K, hergestellt von Kabushiki Kaisha Kosaka Kenkyusho)
bestätigt
werden.
-
⟨Anwendungsbereiche⟩
-
Die
so erhaltenen EVOH-Formteile sowie die gestreckten Produkte und
Laminate, die davon abstammen, sind in charakteristischen Merkmalen,
nämlich
hinsichtlich des Aussehens und der Gassperreigenschaft unter anderem
exzellent und sind daher in deren Anwendungsbereichen, wie Folien,
Schichten, Röhren,
Taschen und Behältern
und Ähnlichem
für die
Verpackung von Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, agrarchemischen Zusammensetzungen
und Industriechemikalien und Ähnlichem
sehr nützlich.
-
Beispiele
-
Die
folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele stellen die vorliegende
Erfindung in weiterem Detail dar. In den Beispielen und Vergleichsbeispielen
sind "Teil(e)" und "%" jeweils gewichtsbezogen, ausgenommen
der Angaben in "mol-%" und der Angaben in "%",
die sich auf die Bewertungsgrößen "Änderung des Drehmoments, Änderung
des Outputs und Änderung
der Foliendicke" beziehen.
-
[Untersuchungsverfahren,
Formungsbedingungen, Streckbedingungen und Bewertungsverfahren]
-
In
den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen waren die Verfahren
zur Untersuchung der Alkalimetalle, Erdaalkalimetalle, Phosphatreste
und des Bor wie nachfolgend erwähnt.
-
Das
Extrusionsformen der Folien aus den wässrigen Pellets und das Folienstrecken
erfolgten unter den nachfolgend erwähnten Bedingungen.
-
Die
Bewertung hinsichtlich verschiedener Gesichtspunkte erfolgte ebenso
wie nachfolgend beschrieben.
-
⟨Untersuchung
der Alkalimetalle und Erdalkalimetalle⟩
-
Etwa
80 g einer getrockneten Probe wurde exakt abgewogen, etwa 10 g davon
wurde in eine gewogene Platinverdampfungsschale gegeben und auf
einem elektrischen Heizgerät
verkohlt. Die Schale wurde dann mit einem Gasbrenner beheizt, und
es wurde so lange verbrannt, bis kein Rauch mehr emittiert wurde. Die
Platinverdampfungsschale wurde dann in einen elektrischen Ofen gegeben
und dann bei etwa 400°C
gehalten und mit einem Porzellandeckel bedeckt und die Temperatur
wurde allmählich
auf 700°C
erhöht
und für die
vollständige
Einäscherung
dann bei 700°C
für 3 Stunden
gehalten. Dem Platintiegel wurden 2 ml Salzsäure (besonders analysenrein)
und 3 ml reines Wasser zugegeben und der Rest wurde durch Erwärmen auf
einem elektrischen Heizelement gelöst. Die Lösung wurde in einen 50-ml Messkolben
mit reinem Wasser gespült
und mit reinem Wasser bis zur Markierungslinie aufgefüllt. Diese
Lösung
wurde als eine Probe für
die Atomabsorptionsspektrometrie verwendet.
-
Unabhängig davon
wurde eine Standardlösung
(1 ppm eines Alkali- oder Erdalkalimetalls, in etwa 0.5 N Salzsäure) hergestellt.
Während
diese als Kontrolllösung
verwendet wurde, wurde die Atomabsorptionsspektrometrie durchgeführt, und
das Alkalimetall wurde quantitativ auf dem Absorptionsverhältnis basierend bestimmt.
Die Messbedingungen waren wie folgt:
Vorrichtung: Hitachi Modell
180-30 Atomabsorption-/Flammenspektrophotometer;
Flamme: Acetylen-Luft.
-
⟨Untersuchung
des Phosphatrestes⟩
-
Die
Untersuchung des Phosphatrestes wurde durch die Molybdänblau-(Ascorbinsäure) Technik
der Spektrophotometrie gemäß JIS K
0120 durchgeführt.
Für die
Probenherstellung wurde jedoch dem folgenden Verfahren gefolgt:
- 1. Ein genau abgewogenes Gramm der Probe wird
in einen 300 ml Kjedahl-Kolben
gegeben.
- 2. Etwa 5 ml reines Wasser wird zugegeben und etwa 15 ml konzentrierter
Schwefelsäure
werden tropfenweise allmählich
zugegeben.
- 3. Der Kjeldahl-Kolben wird auf einem Heizgerät erwärmt, und
Wasser und Schwefelsäure
werden kurz vor der Eintrocknung entfernt.
- 4. Nach dem Abkühlen
werden etwa 5 ml konzentrierter Schwefelsäure zugegeben und die Öffnung des Kjeldahl-Kolbens
wird mit einem Trichter bedeckt, gefolgt von weiterer Erwärmung.
- 5. Nach der Bildung von weißem
Rauch, der den ganzen Kolben füllte,
werden einige Tropfen konzentrierter Salpetersäure allmählich zugegeben und sobald
das Innere des Kjeldahl-Kolbens eine braune Farbe aufgrund des NOx
Gases angenommen hat, wird das Eintropfen der Salpetersäure unterbrochen
und die Erwärmung
wurde bis zum Austausch mit weißem
Rauch fortgesetzt. Das Eintropfen von Salpetersäure unter Erwärmung wird
einige Male wiederholt.
- 6. Wenn die Lösung
im Kjeldahl-Kolben farblos geworden ist oder eine transparente gelbgrüne Farbe
angenommen hat, wird das Eintropfen von Salpetersäure unterbrochen
und die Salpetersäure-
und Wasserreste werden aus der Lösung
entfernt.
- 7. Der Trichter, der die Öffnung
des Kjeldahl-Kolbens bedeckt, wird entfernt und die Schwefelsäure wird durch
Entzünden
entfernt, bis der Rest 2 bis 3 ml ausmacht.
Anmerkung: ein
unabhängiger
Blindtest wird gleichzeitig ohne Zugabe der Probe durchgeführt.
-
⟨Untersuchung
des Bors⟩
-
Die
Harzzusammensetzung wurde einer Alkalischmelze und danach einer
Untersuchung durch eine ICP- (induktiv gekoppeltes Plasma) Emissionsspektrometrie
unterzogen (Vorrichtung: Seiko SPS 4000).
-
⟨Folienformen
durch Extrusion wässriger
Pellets⟩
-
Wässrige Pellets
werden einem, mit einer T-Düse
ausgestatteten Einzelschneckenextruder zugeführt und unter den unten spezifizierten
Bedingungen zur Folie mit einer Dicke von 120 μm extrudiert (in Beispielen 1
bis 3, 40 μm).
-
-
-
⟨Folienstrecken⟩
-
Unter
Verwendung jeder Folie, die auf die obige Art und Weise als Rohfolie
erhalten wurde, wurden sequentielle, biaxiale Streckung, thermische
Fixierung und Feuchtigkeitskonditionierung kontinuierlich unter den
unten angegebenen Bedingungen durchgeführt, um eine gestreckte Folie
zu ergeben.
| – Erste
Streckbedingungen (MR Strecken) | |
| Streckmaschine | Walzentyp
Primärstrecker |
| Streckwalzentemperatur | 70°C |
| MR
Streckverhältnis | 2,0
fach |
| Foliendicke
nach dem Strecken | 60 μm |
| Wassergehalt
nach dem Strecken | Etwa
25 bis 30% |
| – Zweite
Streckbedingungen (QR-Strecken) | |
| Streckmaschine | Spannrahmentyp |
| | Biaxialstrecker |
| Streckwalzentemperatur | 110°C |
| QR
Streckverhältnis | 3,0
fach |
| Foliendicke
nach dem Strecken | 20 μm |
| Wassergehalt
nach dem Strecken | etwa
0,5 bis 2% |
| – Bedingungen
der thermischen Fixierung | |
| Temperatur | 160°C |
| Zeit | 3
Sekunden |
| – Feuchtigkeitskonditionierbedingungen | |
| Stehen
gelassen bei 20°C
und 65% rel. Luftf. für
7 Tage | |
| Wassergehalt
nach der Feuchtigkeitskonditionierung | Etwa
2 bis 3% |
-
⟨Bewertungsverfahren⟩
-
Formbarkeitsbewertung
-
– Änderung des Drehmoments beim
Formungsschritt
-
Die Änderung
der Last des Extrudermotors
(Schneckendrehmomentstromstärke (Ampere)
bei einer Schneckendrehzahl von 40 U/min) während einer 96-stündigen kontinuierlichen
Folienherstellung wurde ermittelt und wie folgt bewertet:
- o Änderung
geringer als 5%
- Δ Änderung
von 5% bis weniger als 10%
- x Änderung
nicht geringer als 10%
-
– Änderung des Outputs im Formungsschritt
-
Die Änderung
des Extruderoutputs (Schneckendrehzahl: 40 U/Min) während einer
96-stündigen
kontinuierlichen Folienherstellung wurde ermittelt und wie folgt
bewertet:
- o Änderung geringer als 5%
- Δ Änderung
von 5% bis weniger als 10%
- x Änderung
nicht geringer als 10%
-
– Änderung der Foliendicke im
Formungsschritt
-
Die
Foliendicke in MR-Richtung wurde in einstündigen Intervallen gemessen
und die prozentuale Änderung
wurde ermittelt und wie folgt bewertet:
- o Änderung
geringer als 5%
- Δ Änderung
von 5% bis weniger als 10%
- x Änderung
nicht geringer als 10%
-
Bewertung der biaxial
gestreckten Folien
-
– Transparenz
-
Der
Trübungswert
wurde gemessen.
-
– Gassperreigenschaft
-
Die
Sauerstoff-Permeabilität
(cc·20 μm/m2·Tag·atm) wurde
bei 20°C
und 65% rel. Luftf. ermittelt.
-
– Folienaussehen
Schlieren
-
- o ... keine Schlieren wurden beobachtet.
- Δ ...
eine gerinfügige
Anzahl von Schlieren wurde beobachtet, ohne dass sich aus praktischer
Sicht irgendwelche Probleme ergaben.
- x ... eine große
Anzahl von Schlieren wurde beobachtet, was die praktische Verwendung
schwierig machte.
-
Fischaugen (Bewertung
1)
-
- o ... 0 bis 3 Fischaugen pro 100 cm2 (Foliengröße: 10 cm × 10 cm)
- Δ ...
4 bis 20 Fischaugen pro 100 cm2
- x ... 21 oder mehr Fischaugen pro 100 cm2
-
Fischaugen (Bewertung
2)
-
- o ... 0 bis 3 Fischaugen pro 100 cm2 (Foliengröße: 10 cm × 10 cm)
- Δ ...
4 bis 50 Fischaugen pro 100 cm2
- x ... 51 oder mehr Fischaugen pro 100 cm2
-
Verfärbung
-
- o ... keine Verfärbung wurde beobachtet.
- Δ ...
leichte Vergilbung wurde beobachtet.
- x ... Vergilbung war signifikant, was die praktische Verwendung
schwierig machte.
-
(Beispiele 1 bis 3 und
Vergleichsbeispiele 1 und 2)
-
Beispiel 1
-
Ein
Druckreaktor wurde mit 1.000 Teilen einer 40%-igen Methanollösung aus
einem Ethylenvinylacetatcopolymer mit einem Ethylengehalt von 40%
befüllt,
und der Inhalt wurde unter Rühren
auf 110°C
erhitzt. Dann wurde für
2,5 Stunden die Verseifung durchgeführt, während kontinuierlich 40 Teile
einer 6%-igen Methanollösung aus
Natriumhydroxid und 2.500 Teile Methanol zugeführt wurden und das Nebenprodukt
Methylacetat und das überschüssige Methanol
aus dem System abdestilliert wurden, um ein EVOH (A) mit einem Verseifungsgrad
der Vinylacetatbestandteils von 99,0 mol-% zu erhalten.
-
Nach
Abschluss der Verseifung wurde überschüssiges Methanol
abdestilliert, während
450 Teile von 30%-igem, wässrigem
Methanol zugeführt
wurden, wobei eine Lösung
des EVOH (A) in Wasser-Methanol (Mischungsverhältnis: 3/7) mit einer Harzkonzentration
von 39% erhalten wurde.
-
Diese
EVOH (A)-Lösung
in Wasser-Methanol (mit einer auf 50°C eingestellten Flüssigkeitstemperatur) wurde
in Form eines Stranges durch eine Düse mit einem Bohrungsdurchmesser
von 4 mm in 5°C
kaltes Wasser in ein Koagulationsgefäß (100 mm breit, 4,000 mm lang
und 100 mm tief) mit einer Rate von 1,5 kg/Stunde extrudiert. Nach
Abschluss der Koagulation wurde der Strang mittels einer Abzugwalze
(Lineargeschwindigkeit 2 m/min), die an dem Ende des Koagulationsgefäßes angeordnet
ist, herausgenommen und mit einem Schneidwerkzeug geschnitten, um
weiße,
poröse
Pellets mit einem Durchmesser von 4 mm und einer Länge von
4 mm zu ergeben. Diese Pellets hatten einen Methanolgehalt von 38%,
einen Wassergehalt von 22% und einen Natriumacetatgehalt von 1,5
Teilen (pro 100 Teile EVOH).
-
Dann
wurden 100 Teile der Pellets in 400 Teile von 30°C warmem Wasser eingebracht
und die Mischung wurde für
etwa 60 Minuten gerührt.
Nach dreimaliger Wiederholung dieses Vorgangs wurden 0,6 Teile Essigsäure zugegeben
und die Mischung wurde mit einer Stickstoffatmosphäre bei 80°C für 30 Minuten
in einem Ofen in Kontakt gebracht, um wässrige EVOH-Pellets mit einem
Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 30%, einem Natriumacetatgehalt
von 0,05 Teilen (oder Natriumgehalt von 0,014 Teilen) (pro 100 Teilen
des EVOH) und einem Essigsäuregehalt
von 0,2 Teilen (pro 100 Teilen des EVOH) zu erhalten.
-
Die
so erhaltenen, wässrigen
EVOH-Pellets wiesen ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 5 × 106 Pa und eine Härte bei 20°C von 70 auf.
-
Beispiel 2
-
Poröse Pellets
wurden auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt:
mit einem Ethylengehalt von 40 mol-%, einem Verseifungsgrad von
99,0 mol-%, einem Methanolgehalt von 38%, einem Wassergehalt von
22% und einem Natriumacetatgehalt von 1,5% (pro 100 Teile des EVOH).
-
Dann
wurden 100 Teile der Pellets in 300 Teile einer 30°C, 0,5%-igen
wässrigen
Essigsäurelösung eingebracht
und die Mischung wurde für
etwa 30 Minuten gerührt.
Nach zweimaliger Wiederholung dieses Vorgangs wurden 100 Teile der
Pellets in 400 Teile von 30°C
warmem Wasser eingebracht und die Mischung wurde für etwa 60
Minuten gerührt.
Nach dreimaliger Wiederholung dieses Vorgangs wurden 0,15 Teile
Natriumacetat und 0,3 Teile Essigsäure zugegeben und die Mischung
wurde dann mit einer Stickstoffatmosphäre bei 80°C für 30 Minuten in einem Ofen
in Kontakt gebracht, um wässrige
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,008%, einem Wassergehalt von 35%, einem
Natriumacetatgehalt von 0,03 Teilen (oder Natriumgehalt von 0,008
Teilen) (pro 100 Teilen des EVOH) und einem Essigsäuregehalt
von 0,13 Teilen (pro 100 Teilen des EVOH) zu erhalten.
-
Die
so erhaltenen, wässrigen
EVOH-Pellets wiesen ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa und eine Härte bei 20°C von 65 auf.
-
Beispiel 3
-
Ein
EVOH (A) mit einem Verseifungsgrad von 99,2 mol-% wurde auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme erhalten, dass
ein Ethylenvinylacetatcopolymer mit einem Ethylengehalt von 29,5 mol-%
verwendet wurde. Das EVOH wurde auf dieselbe Art und Weise wie in
Beispiel 1 verarbeitet, um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Methanolgehalt von 0,008%, einem Wassergehalt
von 30%, einem Natriumacetatgehalt von 0,04 Zeilen (oder Natriumgehalt
von 0,011 Teilen) (pro 100 Teilen EVOH) und einem Essigsäuregehalt
von 0,2 Teilen (pro 100 Teilen EVOH) zu erhalten.
-
Die
so erhaltenen, wässrigen
EVOH-Pellets wiesen ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 5.5 × 106 Pa und eine Härte bei 20°C von 75 auf.
-
1 ist
ein DMA-Messdiagramm für
die wässrigen
EVOH-Pellets des Beispiels 3.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Dem
Verfahren des Beispiel 1 wurde ohne das Waschen und Trocknen der
Pellets gefolgt, um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa und einer Härte bei 20°C von 30 zu ergeben. Diese wässrigen
Pellets hatten einen Methanolgehalt von 38%, einen Wassergehalt
von 22% und einen Natriumacetatgehalt von 1,5 Teilen (oder Natriumgehalt
von 0,42 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH).
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Dem
Verfahren des Beispiels 1 wurde gefolgt, das Trocknen wurde jedoch
bei einer Temperatur von etwa 100°C
(indem sie mit einer Stickstoffatmosphäre bei 100°C für 20 Stunden in Kontakt gebracht
wurden) durchgeführt,
um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 6 × 107 Pa und einer Härte bei 20°C von 100 zu ergeben. Diese
wässrigen
Pellets hatten einen Methanolgehalt von 0,015%, einen Wassergehalt
von 1,2% und einen Natriumacetatgehalt von 0,05 Teilen (oder einen
Natriumgehalt von 0,014 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH).
-
Ergebnisse
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets der Beispiele 1 bis 3 und Vergleichsbeispiele 1 und
2 wurden jeweils einem Einzelschneckenextruder, der mit einer T-Düse ausgestattet
war, zugeführt
und wurden unter den unten angegebenen, folienerzeugenden Bedingungen
(mit Extrusionstemperaturbedingungen 1) extrusionsgeformt, um 40-μm-dicke Folien
zu ergeben. Die Ergebnisse der Bewertung hinsichtlich der Änderung
des Drehmoments, des Outputs, der Foliendicke und des Folienaussehens
(Fischaugen-Bewertung 1), wie sie nach 96-stündigen,
durchgehenden Folienherstellung erhalten wurden, sind in Tabelle
1 angegeben.
-
-
Wie
die Daten in Tabelle 1 andeuten, können die Verfahren der Beispiele
Folien und andere Formteile ergeben, die die herausragend hinsichtlich
der Gleichmäßigkeit
der Dicke sind, gute Niedrigtemperatur-Schmelzformbarkeit aufweisen
und geringfügige Änderungen
des Drehmoments und des Outputs beim Schritt des Schmelzformens
aufweisen. Die erhaltenen Formteile sind als Folien, Schichtungen,
Röhren
oder Behälter
zur Verpackung von Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, agrarchemischen
Zusammensetzungen und Industriechemikalien nützlich.
-
(Beispiele 4 bis 6 und
Vergleichsbeispiele 3 bis 6)
-
Beispiel 4
-
Ein
EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad
von 99,8 mol-% wurde dadurch erhalten, dass die Verseifung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme, dass ein Ethylenvinylacetatcopolymer
mit einem Ethylengehalt von 35 mol-% verwendet wurde, durchgeführt wurde.
-
Die
wässrigen,
porösen
EVOH-Pellets wurden ferner auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel
1 hergestellt. Die Pellets wurden mit einer wässrigen Lösung aus Essigsäure unter
Rühren
behandelt und ferner mit einer wärrigen
Lösung
aus Borsäure
unter Rühren
behandelt, gefolgt von Trocknen, um wässrige EVOH-Pellets mit einem
Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 37,5% und einem
Borsäuregehalt
von 0,3 Teilen (oder einem Borgehalt von 0,05 Teilen) (pro 100 Teile
des EVOH) zu ergeben. Diese wässrigen EVOH-Pellets
hatten ein Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C
von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
EVOH-Pellets wurde die Formung unter den zuvor erwähnten Folienherstellungsbedingungen
(mit den Extrusionstemperaturbedingungen 2) für 96 Stunden durchgeführt. Eine fischaugenfreie,
gute Folie mit einer Dicke von 120 μm konnte ohne Gelierung oder
Bildung einer augenschleimartigen Materie erhalten werden.
-
Dann
unter Verwendung dieser Folie als Rohfolie wurde sequentielles,
biaxiales Strecken, thermisches Fixieren und Feuchtigkeitskonditionierung
unter den zuvor genannten Bedingungen kontinuierlich durchgeführt, um
eine orientierte Folie zu ergeben. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand
betrug 35%, der Wassergehalt der Folie nach dem ersten Strecken
betrug 30%, der Wassergehalt der Folie nach dem zweiten Strecken
betrug 2% und der Wassergehalt der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitkonditionierung
betrug 2,7%.
-
Die
erhaltene, biaxial orientierte Folie wurde hinsichtlich Transparenz,
Sauerstoffpermeabilität,
Folienaussehen und Fischaugen (Bewertung 2) bewertet.
-
Beispiel 5
-
Wässrige EVOH-Pellets,
eine Folie und eine orientierte Folie wurden gleichermaßen wie
in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die wässrigen
EVOH-Pellets einen Methanolgehalt von 0,01%, einen Wassergehalt
von 25% und einen Borsäuregehalt
von 1,2 Teilen (oder Borgehalt von 0,2 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH)
aufwiesen.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Der
Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt der
Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt der
Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt der
gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug 2,5%.
Die Formbarkeit der Folie (Rohfolie) war ebenso gut wie in Beispiel
4 und die erhaltene, biaxial orientierte Folie war fischaugenfrei.
-
Beispiel 6
-
Wässrige EVOH-Pellets,
eine Folie und eine orientierte Folie wurden gleichermaßen wie
in Beispiel 4 mit der Ausnahme erhalten, dass die wässrigen
EVOH-Pellets einen Ethylengehalt von 28 mol-%, einen Verseifungsgrad
von 98,6 mol-%, einen Methanolgehalt von 0,01%, einen Wassergehalt
von 35% und einen Borsäuregehalt
von 0,06 Teilen (oder Borgehalt von 0,01 Teilen) (pro 100 Teile
des EVOH) aufwiesen.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wiesen ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4,5 × 106 Pa auf.
-
Der
Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt der
Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt der
Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt der
gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug 2,8%.
Die Formbarkeit der Folie (Rohfolie) war ebenso gut wie in Beispiel
4 und die erhaltene, biaxial orientierte Folie war ohne Fischaugen.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Dem
Verfahren des Beispiels 4 wurde unter Verwendung von wässrigen
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0001% und einem Wassergehalt von 0,5%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 210°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte eine große Anzahl Fischaugen in einer
Größe von etwa
0,1 mm. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit was stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1,5 × 108 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 4
-
Dem
Verfahren des Beispiels 4 wurde unter Verwendung von wässrigen
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0005% und einem Wassergehalt von 4,8%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 190°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte eine große Anzahl Fischaugen in einer
Größe von etwa
0,1 mm. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit was stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 107 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 5
-
Dem
Verfahren des Beispiels 4 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 1% und einem Wassergehalt von 67% gefolgt.
Beim Schritt des Formens der Folie (Rohfolie) setzte sich Wasser
im Zuführabschnitt
des Spritzgehäuses
ab, wodurch der Output instabil wurde. Obwohl die für die Streckung
erhaltene Rohfolie hinsichtlich der Foliendicke ungleichmäßig war,
wurde diese Folie einer kontinuierlichen Streckbehandlung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 4 unterzogen.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa.
-
Ergebnisse
-
Die
Bewertungsergebnisse, wie sie in den Beispielen 4 bis 6 und den
Vergleichsbeispielen 3 bis 6 erhalten wurden, sind in Tabelle 2
gezeigt. In Tabelle 2 sind die Werte zur Sauerstoffpermeabilität in cc·20μm/m2·Tag·atm angegeben.
Bei der Bewertung hinsichtlich der Fischaugen wurden die Bewertungskriterien
2 angewandt.
-
-
(Beispiele 7 bis 10 und
Vergleichsbeispiele 6 bis 8)
-
Beispiel 7
-
Die
Verseifung wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, um
ein EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 40 mol-% und a Verseifungsgrad
von 99,0 mol-% zu ergeben.
-
Ferner
in Befolgung des Verfahrens des Beispiels 1 wurden wässrige,
poröse
EVOH-Pellets hergestellt und in Essigsäure-Wasser unter Rühren behandelt
und ferner mit Essigsäure
plus Natriumacetat in Wasser unter Rühren behandelt, gefolgt von
Trocknen, um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt
von 37,5%, einem Natriumacetatgehalt von 0,1 Teilen (oder Natriumgehalt
von 0,028 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) zu ergeben. Diese wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wurden unter den zuvor erwähnten Folienherstellungsbedingungen (mit
den Extrusionstemperaturbedingungen 2) geformt, um eine Folie mit
einer Dicke von 120 μm
zu ergeben. Langzeitdurchläufe
(4 Tage und 10 Tage) wurden durchgeführt, und die Bewertung des
Folienaussehens erfolgte auf die zuvor erwähnte Art und Weise.
-
Dann
unter Verwendung dieser Folie als Rohfolie wurde sequentielles,
biaxiales Strecken, thermisches Fixieren und Feuchtigkeitskonditionierung
unter den zuvor genannten Bedingungen kontinuierlich durchgeführt, um
eine orientierte Folie zu ergeben. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand
betrug 35%, der Wassergehalt der Folie nach dem ersten Strecken
betrug 30%, der Wassergehalt der Folie nach dem zweiten Strecken
betrug 2% und der Wassergehalt der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung
betrug 2,5%.
-
Langzeitdurchläufe (4 Tage
und 10 Tage) wurden durchgeführt
und die erhaltenen, biaxial gestreckten Folien wurden hinsichtlich
des Aussehens wie zuvor erwähnt
bewertet.
-
Beispiel 8
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25% und
einem Natriumacetatgehalt von 0,05 Teilen (oder Natriumgehalt von
0,014 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) wurde auf dieselbe Art und
Weise wie in Beispiel 7 mit dem Unterschied erhalten, dass Pellets
aus EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad
von 99,8 mol-% verwendet wurden. Die wässrigen EVOH-Pellets hatten
ein Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C
von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
EVOH-Pellets wurden die Folieherstellung, das Strecken, die thermische
Fixierung und das Feuchtigkeitskonditionieren durchgeführt und
die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise bewertet.
Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Beispiel 9
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 35% und
einem Natriumacetatgehalt von 0,03 Teilen (oder Natriumgehalt von
0,0084 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) wurden auf dieselbe Art
und Weise wie in Beispiel 7 mit der Ausnahme erhalten, dass die
Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 28 mol-%
und einem Verseifungsgrad von 98,6 mol-% verwendet wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4.5 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
EVOH-Pellets wurden die Folieherstellung, das Strecken, die thermische
Fixierung und das Feuchtigkeitskonditionieren durchgeführt, und
die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise bewertet.
Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,8%.
-
Beispiel 10
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25% und
einem Kaliumacetatgehalt von 0,013 Teilen (oder Kaliumgehalt von
0,0052 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) wurden auf dieselbe Art
und Weise wie in Beispiel 7 mit der Ausnahme erhalten, dass Pellet
aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-% und einem
Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
EVOH-Pellets wurden die Folieherstellung, das Strecken, die thermische
Fixierung und das Feuchtigkeitskonditionieren durchgeführt und
die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise bewertet.
Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Vergleichsbeispiel 6
-
Dem
Verfahren des Beispiels 7 wurde unter Verwendung von wässrigen
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0005% und einem Wassergehalt von 4,8%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 190°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen. Verfärbung wurde
ebenso beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang
des zweiten Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen
unmöglich
und keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 3,5 × 107 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 7
-
Dem
Verfahren des Beispiels 7 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 1% und einem Wassergehalt von 67% gefolgt.
Beim Schritt des Formens der Folie (Rohfolie) setzte sich Wasser
im Zuführabschnitt
des Spritzgehäuses
ab, wodurch der Output instabil wurde. Obwohl die für die Streckung
erhaltene Rohfolie hinsichtlich der Foliendicke ungleichmäßig war,
wurde diese Folie einer kontinuierlichen Streckbehandlung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 7 unterzogen.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 8
-
Dem
Verfahren des Beispiels 7 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0001% und einem Wassergehalt von 0,5%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 210°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen von etwa
0,1 mm Größe. Verfärbung wurde
ebenso beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang
des zweiten Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen
unmöglich
und keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 108 Pa.
-
Ergebnisse
-
Die
Bewertungsergebnisse, die in den Beispielen 7 bis 10 und Vergleichsbeispielen
6 bis 8 erhalten wurden sind in Tabelle 3 (für die Rohfolien) und Tabelle
4 (für
die gestreckten Folien) gezeigt. In den Tabellen 3 und 4 stehen "FA" für Fischaugen
(Bewertung 1) und "VF" für Verfärbung.
-
-
Tabelle
4 (Gestreckte Folien)
-
(Beispiele 11 bis 14 und
Vergleichsbeispiele 9 bis 11)
-
Beispiel 11
-
Die
Verseifung wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, um
ein EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 40 mol-% und einem Verseifungsgrad
von 99,0 mol-% zu ergeben.
-
Bei
Befolgung des Verfahrens des Beispiels 1 wurden ferner wässrige,
poröse
EVOH-Pellets hergestellt und in Essigsäure-Wasser unter Rühren behandelt
und ferner in einer Mischlösung,
die Essigsäure,
Calciumacetat und Magnesiumacetat enthielt, unter Rühren behandelt,
gefolgt von Trocknen, um wässrige EVOH-Pellets mit einem
Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 37,5%, einem Calciumacetatgehalt
von 0,025 Teilen (oder Calciumgehalt von 0,0063 Teilen) (pro 100
Teile des EVOH) und einem Magnesiumacetatgehalt von 0,012 Teilen
(oder Magnesiumgehalt von 0,0020 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH)
zu ergeben. Diese wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wurden unter den zuvor erwähnten Folienherstellungsbedingungen (mit
den Extrusionstemperaturbedingungen 2) geformt, um eine Folie mit
einer Dicke von 120 μm
zu ergeben. Langzeitdurchläufe
(4 Tage und 10 Tage) wurden durchgeführt, und die Bewertung des
Folienaussehens erfolgte auf die zuvor erwähnte Art und Weise.
-
Dann
unter Verwendung dieser Folie als Rohfolie wurde sequentielles,
biaxiales Strecken, thermisches Fixieren und Feuchtigkeitskonditionierung
unter den zuvor genannten Bedingungen kontinuierlich durchgeführt, um
eine orientierte Folie zu ergeben. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand
betrug 35%, der Wassergehalt der Folie nach dem ersten Strecken
betrug 30%, der Wassergehalt der Folie nach dem zweiten Strecken
betrug 2% und der Wassergehalt der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung
betrug 2,5%.
-
Beispiel 12
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25% und
einem Calciumacetatgehalt von 0,047 Teilen (oder Calciumgehalt von
0,012 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) wurden auf dieselbe Art und
Weise wie in Beispiel 11 mit der Ausnahme erhalten, dass Pellets
aus EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad
von 99,8 mol-% verwendet wurden und mit einer wässrigen Lösung, die Essigsäure und
Calciumacetat enthielt, behandelt wurden. Die wässrigen EVOH-Pellets hatten ein
Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C
von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurden die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt, bewertet.
Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Beispiel 13
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 35% und
einem Magnesiumacetatgehalt von 0,024 Teilen (oder Magnesiumgehalt
von 0,004 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) wurden auf dieselbe Art
und Weise wie in Beispiel 11 mit der Ausnahme erhalten, dass Pellets
aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 28 mol-% und einem
Verseifungsgrad von 98,6 mol-% verwendet wurden und mit einer wässrigen
Lösung,
die Essigsäure
und Magnesiumacetat enthielt, behandelt wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4,5 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurden die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,8%.
-
Beispiel 14
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25%,
einem Calciumacetatgehalt von 0,016 Teilen (oder Calciumgehalt von
0,004 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH), einem Magnesiumacetatgehalt
von 0,006 Teilen (oder Magnesiumgehalt von 0,001 Teilen) (pro 100
Teile des EVOH) und einem Natriumacetatgehalt von 0,018 Teilen (oder
Natriumgehalt von 0,005 Teilen) (pro 100 Teile des EVOH) wurden
auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 11 mit der Ausnahme erhalten,
dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-%
und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet wurden und mit
einer wässrigen
Lösung,
die Essigsäure
Calciumacetat, Magnesiumacetat und Natriumacetat enthielt, behandelt
wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Vergleichsbeispiel 9
-
Dem
Verfahren des Beispiels 11 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0005% und einem Wassergehalt von 4,8%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 190°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen, und ferner
wurde ebenso Verfärbung
beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 3,5 × 107 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 10
-
Dem
Verfahren des Beispiels 11 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 1% und einem Wassergehalt von 67% gefolgt.
Beim Schritt des Formens der Folie (Rohfolie) setzte sich Wasser
im Zuführabschnitt
des Spritzgehäuses
ab, wodurch der Output instabil wurde. Obwohl die für die Streckung
erhaltene Rohfolie hinsichtlich der Foliendicke ungleichmäßig war,
wurde diese Folie einer kontinuierlichen Streckbehandlung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 11 unterzogen.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 11
-
Dem
Verfahren des Beispiels 11 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0001% und einem Wassergehalt von 0,5%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 210°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen von etwa
0,1 mm Größe, und
ebenso wurde ferner Verfärbung
beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 108 Pa.
-
Ergebnisse
-
Die
Bewertungsergebnisse, wie sie in den Beispielen 11 bis 14 und den
Vergleichsbeispielen 9 bis 11 erhalten wurden, sind in Tabelle 5
(für die
Rohfolien) und Tabelle 6 (für
die gestreckten Folien) angegeben. In den Tabellen 5 und 6 stehen "FA" für Fischaugen
(Bewertung 1) und "VF" für Verfärbung.
-
-
Tabelle
6 (Gestreckte Folien)
-
(Beispiele 15 bis 18 und
Vergleichsbeispiele 12 bis 14)
-
Beispiel 15
-
Die
Verseifung wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit
der Ausnahme ausgeführt,
dass ein Ethylenvinylacetatcopolymer mit einem Ethylengehalt von
30 mol-% verwendet wurde, um ein EVOH (A) mit einem Ethylengehalt
von 30 mol-% und einem Verseifungsgrad von 99,0 mol-% zu ergeben.
-
Ferner
in Befolgung des Verfahrens des Beispiels 1 wurden wässrige,
poröse
EVOH-Pellets hergestellt und mit Wasser unter Rühren und weiter in einer wässrigen
Mischlösung,
die Essigsäure
und Calciumdihydrogenphosphat enthielt, unter Rühren behandelt, gefolgt von
Trocknen, um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt
von 37,5%, einem Natriumgehalt von 0,011 Teilen (pro 100 Teile des
EVOH), einem Calciumgehalt von 0,004 Teilen (pro 100 Teile des EVOH)
und einem Phosphatrestgehalt von 0,018 Teilen (pro 100 Teile des
EVOH) zu ergeben. Diese wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wurden unter den zuvor erwähnten Folienherstellungsbedingungen (mit
den Extrusionstemperaturbedingungen 2) geformt, um eine Folie mit
einer Dicke von 120 μm
zu ergeben.
-
Langzeitdurchläufe (4 Tage
und 10 Tage) wurden durchgeführt
und die Bewertung des Folienaussehens erfolgte auf die zuvor erwähnte Art
und Weise.
-
Dann
unter Verwendung dieser Folie als Rohfolie wurde sequentielles,
biaxiales Strecken, thermisches Fixieren und Feuchtigkeitskonditionierung
unter den zuvor genannten Bedingungen kontinuierlich durchgeführt, um
eine orientierte Folie zu ergeben. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand
betrug 35%, der Wassergehalt der Folie nach dem ersten Strecken
betrug 30%, der Wassergehalt der Folie nach dem zweiten Strecken
betrug 2% und der Wassergehalt der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung
betrug 2,7%.
-
Beispiel 16
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25%,
einem Natriumgehalt von 0,014 Teilen (pro 100 Teile des EVOH), einem
Calciumgehalt von 0,004 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und einem
Phosphatrestgehalt von 0,008 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) wurden
auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 15 mit der Ausnahme erhalten,
dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-%
und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet wurden und mit
einer wässrigen
Lösund,
die Essigsäure,
Phosphorsäure
und Calciumdihydrogenphosphat enthielt, behandelt wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Beispiel 17
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 35%,
einem Natriumgehalt von 0,009 Teilen (pro 100 Teile des EVOH), einem
Magnesiumgehalt von 0,0015 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und einem
Phosphatrestgehalt von 0,008 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) wurden
auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 15 mit der Ausnahme erhalten, dass
Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-%
und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet wurden und mit
einer wässrigen
Lösung,
die Essigsäure,
Phosphorsäure
und Magnesiumdihydrogenphosphat enthielt, behandelt. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Beispiel 18
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 35%,
a Natriumgehalt von 0,025 Teilen (pro 100 Teile des EVOH), einem
Magnesiumgehalt von 0,0022 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und einem
Phosphatrestgehalt von 0,01 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) wurden
auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 15 mit der Ausnahme erhalten,
dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 28 mol-%
und einem Verseifungsgrad von 98,6 mol-% verwendet wurden und mit
einer wässrigen
Lösung,
die Essigsäure,
Phosphorsäure
und Magnesiumdihydrogenphosphat enthielt, behandelt wurden. Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4,5 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,8%.
-
Vergleichsbeispiel 12
-
Dem
Verfahren des Beispiels 15 wurde bei Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0005% und einem Wassergehalt von 4,8%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 190°C durchgeführt). Die erhaltene
Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen und ferner wurde
ebenso Verfärbung
beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 107 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 13
-
Dem
Verfahren des Beispiels 15 wurde unter verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 1% und einem Wassergehalt von 67% gefolgt.
Beim Schritt des Formens der Folie (Rohfolie) setzte sich Wasser
im Zuführabschnitt
des Spritzgehäuses
ab, wodurch der Output instabil wurde. Obwohl die für die Streckung
erhaltene Rohfolie hinsichtlich der Foliendicke ungleichmäßig war,
wurde diese Folie einer kontinuierlichen Streckbehandlung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 15 unterzogen.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 14
-
Dem
Verfahren des Beispiels 15 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0001% und einem Wassergehalt von 0,5%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 210°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen von etwa
0,1 mm Größe und ferner
wurde ebenso Verfärbung
beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 2 × 108 Pa.
-
Ergebnisse
-
Die
Bewertungsergebnisse, wie sie in den Beispielen 15 bis 18 und Vergleichsbeispielen
12 bis 14 erhalten wurden, sind in Tabelle 7 (für die Rohfolien) und Tabelle
8 (für
die gestreckten Folien) angegeben. In den Tabellen 7 und 8 steht "FA" für Fischaugen
(Bewertung 1) und "VF" für Verfärbung.
-
-
Tabelle
8 (Gestreckte Folien)
-
(Beispiele 19 bis 22 und
Vergleichsbeispiele 15 bis 17)
-
Beispiel 19
-
Die
Verseifung wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 mit
der Ausnahme durchgeführt, dass
ein Ethylenvinylacetatcopolymer mit einem Ethylengehalt von 40 mol-%
verwendet wurde, um ein EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 40
mol-% und einem Verseifungsgrad von 99,0 mol-% zu ergeben.
-
In
Befolgung des Verfahrens des Beispiels 1 wurden ferner wässrige,
poröse
EVOH-Pellets hergestellt und in Essigsäure-Wasser unter Rühren, dann
in Wasser unter Rühren
und ferner in einer wässrigen
Mischlösung,
die Essigsäure
und Dikaliumhydrogenphosphat enthielt, unter Rühren behandelt, gefolgt von
Trocknen, um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt
von 37,5%, einem Kaliumgehalt von 0,0155 Teilen (pro 100 Teile des
EVOH) und einem Phosphatrestgehalt von 0,02 Teilen (pro 100 Teile
des EVOH) zu ergeben. Diese wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wurden unter den zuvor erwähnten Folienherstellungsbedingungen (mit
den Extrusionstemperaturbedingungen 2) geformt, um eine Folie mit
einer Dicke von 120 μm
zu ergeben. Langzeitdurchläufe
(4 Tage und 10 Tage) wurden durchgeführt, und die Bewertung des
Folienaussehens erfolgte auf die zuvor erwähnte Art und Weise.
-
Dann
unter Verwendung dieser Folie als Rohfolie wurde sequentielles,
biaxiales Strecken, thermisches Fixieren und Feuchtigkeitskonditionierung
unter den zuvor genannten Bedingungen kontinuierlich durchgeführt, um
eine gestreckte Folie zu ergeben. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand
betrug 35%, der Wassergehalt der Folie nach dem ersten Strecken
betrug 30%, der Wassergehalt der Folie nach dem zweiten Strecken
betrug 2% und der Wassergehalt der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung
betrug 2,5%.
-
Beispiel 20
-
Wässrigen
EVOH-Pellets mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt
von 25%, einem Kaliumgehalt von 0,016 Teilen (pro 100 Teile des
EVOH) und einem Phosphatrestgehalt von 0,01 Teilen (pro 100 Teile
des EVOH) wurden auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 19 mit
der Ausnahme erhalten, dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem
Ethylengehalt von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-%
verwendet wurden und mit einer wässrigen
Mischlösung,
die Dikaliumhydrogenphosphat und Kaliumacetat enthielt, behandelt
wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 25%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Beispiel 21
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 35%,
einem Natriumgehalt von 0,0153 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und
einem Phosphatrestgehalt von 0,02 Teilen (pro 100 Teile des EVOH)
wurden auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 19 mit der Ausnahme
erhalten, dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt
von 28 mol-% und
einem Verseifungsgrad von 98,6 mol-% verwendet wurden und mit einer
wässrigen
Mischlösung,
die Dinatriumhydrogenphosphat und Natriumacetat enthielt, behandelt
wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,8%.
-
Beispiel 22
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25%,
einem Kaliumgehalt von 0,022 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und
einem Phosphatrestgehalt von 0,018 Teilen (pro 100 Teile des EVOH)
wurden auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 19 mit der Ausnahme
erhalten, dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt
von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet
wurden und wurden mit einer wässrigen
Lösung
aus Trikaliumphosphat behandelt. Die wässrigen EVOH-Pellets hatten
ein Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C
von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Vergleichsbeispiel 15
-
Dem
Verfahren des Beispiels 19 urde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0005% und einem Wassergehalt von 4,8%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 190°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen, und ferner
wurde ebenso Verfärbung
beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 3,5 × 107 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 16
-
Dem
Verfahren des Beispiels 19 wurde bei Verwendung von wässrigen
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 1% und einem Wassergehalt von 67% gefolgt.
Beim Schritt des Formens der Folie (Rohfolie) setzte sich Wasser
im Zuführabschnitt
des Spritzgehäuses
ab, wodurch der Output instabil wurde. Obwohl die für die Streckung
erhaltene Rohfolie hinsichtlich der Foliendicke ungleichmäßig war,
wurde diese Folie einer kontinuierlichen Streckbehandlung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 19 unterzogen.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 17
-
Dem
Verfahren des Beispiels 19 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0001% und einem Wassergehalt von 0,5%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 210°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen in einer
Größe von etwa
0,1 mm ferner wurde Verfärbung
ebenso beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang
des zweiten Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen
unmöglich
und keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 108 Pa.
-
Ergebnisse
-
Die
Bewertungsergebnisse, wie sie in den Beispielen 19 bis 22 und Vergleichsbeispielen
15 bis 17 erhalten wurden, sind in Tabelle 9 (für die Rohfolien) und Tabelle
10 (für
die gestreckten Folien) gezeigt. In den Tabellen 9 und 10 steht "FA" für Fischaugen
(Bewertung 1) und "VF" für Verfärbung.
-
-
Tabelle
10 (Gestreckte Folien)
-
(Beispiele 23 bis 26 und
Vergleichsbeispiele 18 bis 20)
-
Beispiel 23
-
Die
Verseifung wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, um
ein EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 40 mol-% und einem Verseifungsgrad
von 99,0 mol-% zu ergeben.
-
In
Befolgung des Verfahrens des Beispiels 1 wurden ferner wässrige,
poröse
EVOH-Pellets hergestellt und in Essigsäure-Wasser unter Rühren und
ferner in einer wässrigen
Mischlösung,
die Essigsäure,
Kaliumacetat, Magnesiumacetat und Kaliumdihydrogenphosphat enthielt,
unter Rühren
behandelt, gefolgt von Trocknen, um wässrige EVOH-Pellets mit einem
Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 37,5%, einem Kaliumgehalt
von 0,006 Teilen (pro 100 Teile des EVOH), einem Magnesiumgehalt
von 0,0018 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und einem Phosphatrestgehalt
von 0,005 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) zu ergeben. Diese wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wurden unter den zuvor genannten Folienherstellungsbedingungen (mit
den Extrusionstemperaturbedingungen 2) geformt, um eine Folie mit
einer Dicke von 120 μm
zu ergeben. Langzeitdurchläufe
(4 Tage und 10 Tage) wurden durchgeführt und die Bewertung des Folienaussehens
wurde auf die zuvor erwähnte
Art und Weise gemacht.
-
Dann
unter Verwendung dieser Folie als Rohfolie wurde sequentielles,
biaxiales Strecken, thermisches Fixieren und Feuchtigkeitskonditionierung
unter den zuvor genannten Bedingungen kontinuierlich durchgeführt, um
eine gestreckte Folie zu ergeben. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand
betrug 35%, der Wassergehalt der Folie nach dem ersten Strecken
betrug 30%, der Wassergehalt der Folie nach dem zweiten Strecken
betrug 2% und der Wassergehalt der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung
betrug 2,5%.
-
Beispiel 24
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25%,
einem Kaliumgehalt von 0,012 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und
einem Phosphatrestgehalt von 0,004 Teilen (pro 100 Teile des EVOH)
wurden auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 23 mit der Ausnahme
erhalten, dass Pellets aus einem EVOH (A) mit einem Ethylengehalt
von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet
wurden und mit einer wässrigen
Mischlösung,
die Essigsäure,
Kaliumacetat und Dinatriumhydrogenphosphat enthielt, behandelt wurden.
Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten
ein Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C
von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Beispiel 25
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 35%,
einem Natriumgehalt von 0,005 Teilen (pro 100 Teile des EVOH), einem
Calciumgehalt von 0,01 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und einem
Phosphatrestgehalt von 0,0087 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) wurden
auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 23 mit der Ausnahme erhalten,
dass ein EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 28 mol-% und einem
Verseifungsgrad von 98,6 mol-% verwendet wurden und wurden mit einer
wässrigen Mischlösung, die
Essigsäure,
Natriumacetat, Calciumacetat und Phosphorsäure enthält, behandelt. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 33%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 28%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 1,5% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,8%.
-
Beispiel 26
-
Wässrige EVOH-Pellets
mit einem Methanolgehalt von 0,01%, einem Wassergehalt von 25%,
einem Kaliumgehalt von 0,002 Teilen (pro 100 Teile des EVOH), einem
Calciumgehalt von 0,006 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) und einem
Phosphatrestgehalt von 0,002 Teilen (pro 100 Teile des EVOH) wurden
auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel 23 mit der Ausnahme erhalten,
dass Pellets eines EVOH (A) mit einem Ethylengehalt von 35 mol-%
und einem Verseifungsgrad von 99,8 mol-% verwendet wurden mit einer
wässrigen
Mischlösung,
die Essigsäure,
Kaliumacetat, Calciumacetat und Natriumdihydrogenphosphat enthielt,
behandelt wurden. Die wässrigen
EVOH-Pellets hatten
ein Speicherelastizitätsmodul
bei 20°C
von 4 × 106 Pa.
-
Bei
Verwendung dieser wässrigen
Pellets wurde die Folienherstellung, thermische Fixierung und die Feuchtigkeitskonditionierung
durchgeführt,
und die erhaltenen Folien wurden auf dieselbe Art und Weise, wie zuvor
erwähnt,
bewertet. Der Wassergehalt im Rohfolienzustand betrug 22%, der Wassergehalt
der Folie nach dem ersten Strecken betrug 20%, der Wassergehalt
der Folie nach dem zweiten Strecken betrug 0,6% und der Wassergehalt
der gestreckten Folie nach der Feuchtigkeitskonditionierung betrug
2,5%.
-
Vergleichsbeispiel 18
-
Dem
Verfahren des Beispiels 23 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0005% und einem Wassergehalt von 4,8%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 190°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen, und ferner
wurde ebenso Verfärbung
beobachtet. Bei der Streckbehandlung kam es beim Vorgang des zweiten
Streckens zur Rissbildung, und somit war stabiles Ziehen unmöglich und
keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnte erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 107 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 19
-
Dem
Verfahren des Beispiels 23 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 1% und einem Wassergehalt von 67% gefolgt.
Beim Schritt des Formens der Folie (Rohfolie) setzte sich Wasser
im Zuführabschnitt
des Spritzgehäuses
ab, wodurch der Output instabil wurde. Obwohl die für die Streckung
erhaltene Rohfolie hinsichtlich der Foliendicke ungleichmäßig war,
wurde diese Folie einer kontinuierlichen Streckbehandlung auf dieselbe
Art und Weise wie in Beispiel 23 unterzogen.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 106 Pa.
-
Vergleichsbeispiel 20
-
Dem
Verfahren des Beispiels 23 wurde unter Verwendung wässriger
EVOH-Pellets mit
einem Methanolgehalt von 0,0001% und einem Wassergehalt von 0,5%
gefolgt (Da jedoch das Harz nicht bei 120°C schmolz und somit nicht extrudiert
werden konnte, wurde das Extrusionsformen der Folie bei 210°C durchgeführt). Die
erhaltene Folie (Rohfolie) hatte Schlieren und Fischaugen in einer
Größe von etwa
0,1 mm, und ferner wurde ebenso Verfärbung beobachtet. Bei der Streckbehandlung
kam es beim Vorgang des zweiten Streckens zur Rissbildung, und somit
war stabiles Ziehen unmöglich
und keine zufriedenstellend gestreckte Folie konnten erhalten werden.
-
Die
wässrigen
EVOH-Pellets hatten ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 1 × 108 Pa.
-
Ergebnisse
-
Die
Bewertungsergebnisse, wie sie in den Beispielen 23 bis 26 und Vergleichsbeispielen
18 bis 20 erhalten wurden, sind in Tabelle 11 (für die Rohfolien) und Tabelle
12 (für
die gestreckten Folien) angegeben. In den Tabellen 11 und 12 steht "FA" für Fischaugen
(Bewertung 1) und "VF" für Verfärbung.
-
-
Tabelle
12 (Gestreckte Folien)
-
Beispiel 27
-
Wässrige,
poröse
EVOH-Pellets mit einem Ethylengehalt von 35 mol-% und einem Verseifungsgrad von
99,8 mol-% wurden hergestellt, dann mit Wasser gewaschen und getrochknet,
um wässrige
EVOH-Pellets mit einem Wassergehalt von 35% und einem Methanolgehalt
von 0,01% zu ergeben, die ein Speicherelastizitätsmodul bei 20°C von 4 × 106 Pa hatten.
-
Diese
wässrigen
EVOH-Pellets wurden einem Einzelschnecken-Extruder, der mit einer
T-Düse
versehen ist, zugeführt
und unter den folgenden Bedingungen extrusionsgefomt, um eine Folie
mit einer Dicke von etwa 280 μm
zu ergeben.
-
-
Unter
Verwendung dieser Folie (Wassergehalt von 28%) als Rohfolie wurden
sequentielle, biaxiale Streckung, thermische Fixierung und Feuchtigkeitskonditionierung
kontinuierlich unter den unten angegebenen Bedingungen durchgeführt, um
eine gestreckte Folie zu ergeben.
| – Erste
Streckbedingungen (MR-Strecken) | |
| Streckmaschine | Walzentyp
Primärstrecker |
| Streckwalzentemperatur | 65 °C |
| MR
Streckverhältnis | 4,0
fach |
| Foliendicke
nach dem Strecken | 75 μm |
| Wassergehalt
nach dem Strecken | Etwa
25 bis 30% |
| – Zweite
Streckbedingungen (QR-Strecken) | |
-
| Streckmaschine |
Spannrahmentyp
Biaxialstrecker |
| Streckwalzentemperatur |
95 °C |
| QR
Streckverhältnis |
4,5
fach |
| Foliendicke
nach dem Strecken |
15 μm |
| – Bedingungen
der thermischen Fixierung |
|
| Temperatur |
160°C |
| Zeit |
5
Sekunden |
-
Die
Oberfläche
der so erhaltenen, gestreckten Folie wurde unter einem Differential-Interferenzmikroskop
("OPTIPHOT-2" von Nikon) untersucht.
Kraterähnliche,
sich elliptisch erhebende Abschnitte wurden festgestellt, wie in 2 gezeigt
ist und deren Anzahl betrug 14 pro Quadratmillimeter. Diese 14 Vorsprünge hatten
eine Hauptachse von 35 bis 95 μm.
Die Höhe
der 14 Vorsprünge
wurde unter verwendung eines Universaloberflächengestaltmessgeräts (MODEL
SE-30K, Produkt von Kabushiki Kaisha Kosaka Kenkyusho) gemessen,
und die genannte Höhe,
nämlich
die Höhe
vom niedrigsten Punkt im Krater zum höchsten Punkt des Randes, wurde
zu 0,1 bis 0,9 mm für
die 14 Vorsprünge
bestimmt.
-
Diese
gestreckte Folie wurde hinsichtlich Transparenz und Schlupfeigenschaften
und ein Laminat daraus wurde hinsichtlich Interlaminaradhäsion auf
die folgende Art und Weise beurteilt.
-
⟨Bewertung der
biaxial orientierten Folie⟩
-
– Transparenz
-
Der
Trübungswert
wurde unter Verwenung eines Trübungsmessgeräts NDH-300A (hergestellt
von Nippon Denshoku Kogyo Kabushiki Kaisha) gemessen. Die Bewertungskriterien
waren wie folgt:
- o geringer als 0,5%
- Δ nicht
geringer als 0,5%, aber geringer als 1,0%
- x nicht geringer als 1,0%
-
– Schlupfeigenschaften
-
Der
dynamische Reibungskoeffizient zwischen den Folienoberflächen wurde
bei Verwendung eines Reibungsmessers Modell TR (Produkt von Toyo
Seiki Seisakusho; Last: 200 g) gemessen. Die Bewertungskriterien
waren wie folgt:
- O geringer als 0,6
- Δ nicht
geringer als 0,6
- x nicht messbar
-
– Interlaminaradhäsion
-
Der
gestreckten, erhaltenen Folie wurde eine kommerziell erhältliche,
ungestreckte Polypropylenfolie (25 μm dick) unter Verwendung eines
trockenen Laminierklebstoffs (Adcote AD 335A/CAT-10; Produkt von Toyo
Morton Kabushiki Kaisha) überlagert
und das Laminat wurde bei 40°C
für einen
Tag gehärtet,
dann in Streifen von 15 mm Breite geschnitten und die Streifen wurden
hinsichtlich Verbundfestigkeit (20°C; Ziehrate: 300 m/mmin) durch
den Winkelschälversuch
unter Verwendung des Autograph S-100 (Produkt von Shimadzu Corp.)
gemessen. Die Bewertungskriterien waren wie folgt:
-
- ⨁ nicht geringer als 500 g/15 mm
- o nicht geringer als 300 g/15 mm aber weniger als 500 g/15 mm
- Δ nicht
geringer als 100 g/15 mm aber geringer als 300 g/15 mm
- x geringer als 100 g/15 mm
-
Beispiel 28
-
Eine
gestreckte EVOH Folie wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel
27 mit der Ausnahme erhalten, dass die Primärstrecktemperatur 70°C, die Sekundärstrecktemperatur
110°C, die
thermische Fixiertemperatur 170°C
und die thermische Fixierzeit 4 Sekunden betrugen. Die genannte
Folie hatte 19 kraterähnliche,
sich elliptisch erhebende Bereiche pro Quadratmillimeter, die eine Hauptachse
von 25 bis 100 μm
und eine Vorsprungshöhe
von 0,1 bis 0,8 μm
hatten.
-
Beispiel 29
-
Eine
gestreckte EVOH Folie wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel
27 mit der Ausnahme erhalten, dass das Längsstreckungsverhältnis 4.5-fach
und Quesstreckungsverhältnis
5.0-fach und die Dicke nach dem Strecken 12 μm waren. Die genannte Folie
hatte 15 kraterähnliche,
sich elliptisch erhebende Bereiche pro Quadratmillimeter, die eine
Hauptachse von 35 bis 95 μm
und eine Vorsprungshöhe
von 0,1 bis 1,1 μm
hatten.
-
Beispiel 30
-
Eine
gestreckte EVOH Folie wurde auf dieselbe Art und Weise wie in Beispiel
27 mit der Ausnahme erhalten, dass ein EVOH mit einem Ethylengehalt
von 44 mol-% und einem Verseifungsgrad von 99.8 mol-% verwendet
wurde und dass die Primärstrecktemperatur
70°C, die
Sekundärstrecktemperatur
100°C, die
thermische Fixiertemperatur 155°C
und die thermische Fixierzeit 7 Sekunden betrugen. Die genannte
Folie hatte 13 kraterähnliche,
sich elliptisch erhebende Bereiche pro Quadratmillimeter, die eine
Hauptachse von 30 bis 70 μm
und eine Vorsprungshöhe
von 0,1 bis 0,8 μm
hatten.
-
⟨Bewertungsergebnisse⟩
-
Die
in den Beispielen 27 bis 30 erhaltenen Bewertungsergebnisse sind
in Tabelle 13 angegeben.
-