DE698143C - Im Kuehlwasserkreislauf an Pruefstaenden fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Flugmotoren, zweckmaessig an hoechster Stelle angeordneter, mit Entlueftungsrohr zwecks Ausscheidens von Dampf- und Luftblasen versehener Wasserkessel - Google Patents
Im Kuehlwasserkreislauf an Pruefstaenden fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Flugmotoren, zweckmaessig an hoechster Stelle angeordneter, mit Entlueftungsrohr zwecks Ausscheidens von Dampf- und Luftblasen versehener WasserkesselInfo
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Description
- Im Kühlwasserkreislauf an Prüfständen für Brennlçraftmaschinen, insbesondere flug motoren, zweckmäßig an höchster Stelle angeordneter, mit Entlüftungsrohr zwecks Ausscheidens von Dampf- und Luftblasen versehener Wasserkessel Die Erfindung bezieht sich auf einen Wasserkessel, der an der höchsten Stelle des Kühlwasserkreislaufes eines Prüfstandes für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Flugmotoren, angeordnet ist, um die von der Kühlwasserpumpe hervorgerufenen Druckschwankungen auszugleichen. Es ist bekannt, derartige Wasserkessel mit einem Entlüftungsrohr zum Ausscheiden von Dampf- und Luftblasen aus dem Kühlwasser zu versehen. Auch ist es bekannt, die Kühlwassertemperatur an Prüfständen für Brennkraftmaschinen durch Zufuhr von kaltem Frischwasser zu regeln.
- Durch die Erfindung wird darüber hinaus eine besonders sorgfältige, laufende Reinigung des im Kreislauf verwendeten Kühlwassers erreicht. Diese Maßnahme erhält im vorliegenden Falle deshalb eine besondere Bedeutung, weil im Prüfstandbetrieb mit einer besonders starken Verunreinigung des Kühlwassers durch Reste von Formsand, Teile von Dichtungen, Metallspäne und andere Fremdkörper gerechnet werden muß, die während der Herstellung oder bei der Montage in die Kühlwasserräume gelangt sind.
- Die Erfindung besteht darin, daß das in der Prüfmaschine erwärmte Kühlwasser durch eu: vorzugsweise rohrförmiges Reinigungssieb in den Wasserkessel eintritt, in dem dann durch eine quer angeordnete gelochte Prallwand die Strömungsenergie des Kühlwassers bis auf die Sinkgeschwindigkeit der in ihm etwa noch enthaltenen Fremdkörper herabgesetzt wird, die sich dann in einem den Ablaufstutzen des Wasserkessels umgebenden Hohlraum absetzen und daß eine Einrichtung zur Zuführung von Frischwasser in den Kühlwasserkreislauf vorgesehen ist, durch die das Frischwasser unmittelbar in den Ablauf für das gereinigte Kühlwasser eingeführt wird, wobei die Frischwasserzufuhr zweckmäßig von einem Beobachterraum aus geregelt werden kann.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in einem Längsschnitt durch den Wasserkessel veranschaulicht. Das im Prüfmotor erwärmte Kühlwasser gelangt vom Einlaßstutzen I26 des Wasserkessels 125 durch das aus Siebgewebe hergestellte Rohr 127 zunächst in den Raum 128 des Kessels hinein.
- Dabei werden die gröbsten Verunreinigungen bereits in dem Siebrohr zurückgehalten.
- Aus dem Raum I28 fließt das vorgereinigte Kühlwasser durch die mit einer großen Anzahl von Löchern versehene Prallwand 129 in den Raum I30 des Wasserkessels. Beim Durchgang durch die Prallwand wird die Strömungsenergie des Wassers bis auf die Sinkgeschwindigkeit der in ihm etwa noch verbliebenen Fremdkörper herabgesetzt. Diese Fremdkörper setzen sich dann in dem ringförmigen Hohlraum 131 ab, welcher den Wasserablaufstutzen I32 umgibt.
- Das Siebrohr 127 am Eingang des KesseIs und der Ablaufstutzen I32 sind herausnehmbar angeordnet, so daß sie von Zeit zu Zeit gereinigt werden können. Durch den Stutzen I32 fließt das gereinigte Kühlwasser wieder der Prüfmaschine bzw. deren Wasserkühler zu.
- Um die Kühlwassertemperatur in gewissen Grenzen regeln zu können, ist in an sich bekannter Weise eine Einrichtung zum Zuführen von Frischwasser in den Kühlwasserkreislauf vorgesehen. Diese besteht aus dem halbkreisförmig gebogenen Zudußrohr 147, welches an das Wasserleitungsnetz angeschlossen ist und von einem im Prüfstandgebäude befindlichen Beobachtungsraum aus in Betrieb gesetzt werden kann.
- Durch die Zufuhr kalten Frischwassers wird die in dem gesamten Kühlsystem kreisende Wassermenge vergrößert, so daß der Wasserspiegel im Kessel 125 ansteigt. Sobald der Wasserspiegel die Höhe der Mündung des Überlaufrohres I50 erreicht hat, fließt das spezifisch leichtere Heißwasser durch das Über laufrohr nach außen ab. Und zwar führt die Abflußleitung des Überlaufrohres durch der erwähnten Beobachtungsraum hindurch, wo sie in bekannter Weise durch einen Trichter unterbrochen ist, so daß das abfließende Wasser vom Beobachter kontrolliert werden kann.
- Das Frischwasserzuflußrohr I47 mündet unmittelbar in den Ablaufstutzen 132 des in Kreislauf verbleibenden Kühlwassers, um jede Aufwirbeln von bereits abgesetzten Verunreinigungen in dem ringförmigen Hohlraum I3I oder in dem Raum 130 des Wasserkessels zu vermeiden. Es dient gleichzeitig zum Auffüllen des gesamten Kühlsystems bei Inbetriebnahme des Prüfstandes.
- Der Wasserkessel ist in an sich bekannte Weise nach oben hin durch einen Stutzen I5 entlüftet, um Dampf- und Luftblasen aus dem Kühlwasserkreislauf zu entfernen. Außerdem ist zur Sicherheit eine weitere, unmittelbar ins Freie führende Überlaufeinrichtung I54 vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Im Kühlwasserkreislauf an Prüfständen für Brennkraftmaschinen, insbesondere Flugmotoren, zweckmäßig an höchster Stelle angeordneter, mit Entlüftungsrohr zweck Ausscheidens von Dampf- und Luftblasen versehener Wasserkessel, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung, daß das erwärmte Kühlwasser durch ein vorzugsweise rohrförmiges Reinigungssieb (I27) in den Wasserkessel eintritt, in dem dann durch eine quer angeordnete gelochte Prallwand (I29) die Strömungsenergie des Kühlwassers bis auf die Sinkgeschwindigkeit der in ihm etwa noch enthaltenen Fremdkörper herabgesetzt wird, die sich dann in einem den Ablaufstutzen (I32) umgebenden Hohlraum absetzen und daß eine Einrichtung zur Zuführung von Frischwasser in den Kühlwasserkreislauf vorgesehen ist, durch die das Frischwasser unmittelbar in den Ablauf für das gereinigte Kühlwasser eingeführt wird, wobei die Frischwasserzufuhr zweckmäßig von einem Beobachterraum aus geregelt werden kann.
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