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Kartei Es ist eine Kartei mit Registerkarten bekannt, die durch den
Anfangsbuchstaben gekennzeichnet sind und an#dem einen Rande die Buchstaben des
Alphabets aufweisen, mit deren Hilfe das Auffinden der Namen und der Standorte der
betreffenden Karteikarte durch einen weiteren bestimmten Buchstaben ermöglicht wird.
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Die Kennzeichnung der Registerkarten durch den Anfangsbuchstaben und
einen weiteren; z. B. den dritten Buchstaben des Wortes, ist für viele Namen, wie
z. B. für Adam, Alarich, Amadäus, Arald usw., die gleiche dritte Buchstaben haben,
zu unbestimmt, so daß aus diesen Namen mit gleichen dritten Buchstaben erst wieder
die betreffende Karteikarte herausgesucht werden muß. Das erfordert unliebsame Zeitverluste
und Überlegung und schließt eine falsche Eintragung auf den Karteikarten nicht aus.
, Die Erfindung betrifft eine Kartei mit Sichtregisterkarten und nach Namen, Orten,
Waren oder einem sonstigen .Kennwort geordneten Karteikarten, die in, üblicher Weise
in einen Behälter eingesetzt wird und das Auffinden einer Karteikarte aus deren
großen Anzahl sehr schnell und ohne jede besondere Aufmerksamkeit und Überlegung
ermöglicht.
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Die erfindungsgemäße Kartei hat weiter. den Vorteil; daß sie in weitest
gehendem Maße zergliedert werden kann, daß auch auf jeder Registerkarte jede auf
ihr verzeichnete Karteikarte sofort auffindbar ist, und daß durch eine Kombination
von Buchstaben und Zahlen die Führung einer besonderen Kartei zum Suchen der Kontonummer
überflüssig ist. Die einzelnen Registerkarten bilden das Verzeichnis sämtlicher
Karteikarten.
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Zu diesem Zweck erfolgt nach der Erfindung bei der Kartei die Registratur
außer nach dem Anfangsbuchstaben nach dem diesem folgenden Selbstlaut und dem Endbuchstaben
des Kennwortes.
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Um diese Registratur zu erreichen, tragen erfindungsgemäß die Registerkarten
in alphabetischerFolge außer einem (oder mehreren) Buchstaben als den Anfangsbuchstaben
des Kennwortes einen Selbstlaut oder mehrere oderalle Selbstlaute in Alphabetfolge
und einen, mehrere oder alle Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge als den
Endbuchstaben des Kennwortes.
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Hat das betreffende Kennwort nur einen Selbstlaut als Anfangsbuchstaben,
so kann dieser auch als der dem Anfangsbuchstabens folgende Selbstlaut behandelt
werden. Bei häufig vorkommenden Kennworten können die Anfangsbuchstaben nochmals
vereinzelt werden, z. B.
bei den mit S beginnenden Kennworten in
Sch und St als Anfangsbuchstaben unterteilt sein. Jedes Kennwort ist zu seiner Kenrizeichnua@g".
somit nach drei Anhaltspunkten bestimmt: dem Anfangsbuchstaben, dem diesem folgenden
Selbstlaut und dem Endbuchstaben. Dadurch' wird das Auffinden jedes einzelnen Kennwortes
und seiner Karteikarte sicher und schnell und ohne daß Irrtümer vorkommen können
erreicht. Die Selbstlaute a, e, i, o und u werden dabei vorteilhaft durch die Umlaute
ä, ö und ü ergänzt.
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Jede Registerkarte aus beliebigem Werkstoff trägt nach der Erfindung
die mehreren oder alle Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge als Endbuchstabe
des Kennwortes in gleicher Anzahl wie die ihr zugehörigen Karteikarten, die an sich
beliebiger Art aus beliebigem Werkstoff hergestellt und mit jedem gewünschten Aufdruck,
entsprechend dem Gebrauchszweck der Kartei, z. B. als Kontokorrent-, Bezugsquellen-,
Mahn-, Lager- usw. Kartei, versehen sein können. Der Endbuchstabe des Kennwortes
jeder Karteikarte wird erfindungsgemäß in der beliebig angeordneten Abteilung der
mehreren oder allen Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge auf jeder zugehörigen
Registerkarte besonders kenntlich gemacht, was das Aufsuchen und Auffinden jedes
Kennwortes ganz bedeutend vereinfacht.
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Die Karteikarten weisen an der einen Seite ihres oberen Kartenrandes
eine auf ihrer auf der zugehörigen Registerkarte verzeichneten Anzahl entsprechende
Zahlenreihe auf, während die andere Seite ihres oberen Randes für die bekannte Anbringung
von Signalreitern, Einkerbungen usw. frei bleibt.
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Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen
veranschaulicht. Es zeigen Abb. i die erste Registerkarte einer Kartei mit dem Anfangsbuchstaben
und dem diesem folgenden ersten Selbstlaut a des Namens bzw. der Firma als Kennwort,
Abb. 2 und 3 je den Kopf einer Registerkarte für den Anfangsbuchstaben F bzw. P
und dem diesem folgenden ersten Selbstlaut o bzw. ü des Kennwortes, Abb. q. die
zur Registerkarte nach Abb. i zugehörige erste Karteikarte und Abb. 5 den Kopf der
zugehörigen _Karteikarte Nr. 2o.
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Bei der in Abb. i dargestellten ersten Registerkarte einer Kartei
befindet sich links als Tab der Buchstabe A und daneben der Selbstlaut a. Bis zu
diesem Selbstlaut a ist die aus Abb. 3 ersichtliche Leiste mit den acht in alphabetischer
Folge geordneten Selbstlauten und Umlauten der Registerkarte vorher abgetrennt worden.
Die Registerkarte dient demnach nur zu Aufnahme von Namen und Firmen mit dem Anfangsbuchstaben
A und dem diesem folgenden Selbstlaut a. Das für die Aufnahme von zwanzig Namen
(und Orten) bestimmte Feld der Registerkarte ist zu beiden Seiten von j e einer
Zahlenreihe von i bis 2o begrenzt, und seine Iii»ke Spalte bildet eine Abteilung
von zwanzig einzelnen Buchstabenreihen in alphabetischer Folge. In jeder Buchstabenreihe
wird bei der Eintragung eines Namens dessen Endbuchstabe durch Schwärzen seines
Raumes oder auf beliebige andere Weise kenntlich gemacht. Also bei den Namen auf
Zeile =-i der Buchstabe m, auf Zeile io-io der Buchstabe f und auf der letzten Zeile
zo-2o der Buchstaben als der jeweilige Endbuchstabe des betreffenden Namens. Will
man z. B. den Namen Albanus auf der Registerkarte suchen, so läßt man den Blick
die senkrechte Reihe der zwanzig aufeinanderfolgenden Buchstaben s als Endbuchstaben
abgleiten fand vergleicht die Schwarzstellen dieser Reihe auf den fünf Zeilen 2-2"7-7,
11-1i, 15-i5 und ig-ig mit den daneben verzeichneten Namen, so daß man schnell und
sicher auf der Zeile ig-ig den zu suchenden Namen Albanus findet, ohne alle anderen
Namen mit einem anderen Endbuchstaben durchsehen zu müssen. Diese Registerkarte
Aa ist rechts unten als Registerkarte Nr. i bezeichnet.
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Die weiteren Registerkarten der Kartei unterscheiden sich von der
eben beschriebenen nur insofern, als sie der weiteren Alphabetfolge der Namen einen
anderen Anfangsbuchstaben und denselben oder einen anderen Selbstlaut oder Umlaut
tragen, wie z. B. in Abb. 2 und 3 veranschaulicht ist.
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Die zu dem auf der Zeile =-i der Registerkarte nach Abb. i stehenden
Namen Adam zugehörige Karteikarte ist in Abb. q. gezeigt. Der obere Rand derselben
trägt links als Tabs die Zahlenreihe i bis 2o (Abb. 5), von der bei der ersten Karteikarte
Aa i die Zahlen 2 bis 2o abgetrennt sind. Diese Karteikarte Aa i ist also die erste
von den zur Registerkarte Aa Nr. i gehörigen Karteikarten.
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Für den auf der Zeile 2o-2o der Registerkarte Aa Nr. i nach Abb. i
eingeschriebenen Namen ist auf der zugehörigen Karteikarte Aa 2o in Abb. 5 die Zahlenreihe
i bis 2o vollständig vorhanden, jedoch sind die Zahlen i bis =g durch Schwarzpunkte
unkenntlich gemacht.
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Die hinter die Registerkarte Aa Nr. i nach Abb. i in den Karteibehälter
ziffernmäßig geordnet gestellten zwanzig Karteikarten Aa i bis Aa 2o ergeben somit
eine hintereinanderstehende Tabreihe von 1 bis 2o an ihren oberen Kartenrändern,
so daß man z. B. nach Auffinden des Namens Arald mittels der senkrechten Endbuchstabenreihe
d auf der Zeile 14-4 der Registerkarte Aa Nr. i reit einem Griff die zugehörige
Karteikarte Aa 1.¢ der Kartei entnehmen kann. Das Fehlen der aus der Karteikartenstaffelfolge
Aa x bis Aa 2o herausgenommenen
Karteikarte Aa 1q. ist dadurch ohne
weiteres erkennbar, daß hinter der fehlenden Staffelzahl 1q. in der Tabreihe aller
übrigen Karteikarten ein Schwarzpunkt in auffälliger Weise erscheint.
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In den Karteibehälter werden die Registerkarten in alphabetischer.
Folge und hinter dieselben die zugehörigen, nach den Zeilen- bzw. Staffelnummern
geordneten Karteikarten eingesetzt und dadurch die Steilkartei zur Sichtkartei gemacht.
Sind für eine Registerkarte erst weniger als zwanzig Karteikarten vorhanden, so
steht hinter ihr nur die vorhandene Anzahl der Karteikarten. .Steigt ihre Anzahl
über zwanzig hinaus, so wird eine .zweite Registerkarte im Anschluß an die erste
angelegt und als zweites Stück entsprechend bezeichnet, z. B. unten rechts als die
Registerkarte Nr.2 zur Registerkarte Aa nach Abb. i, auf die man dänn unten rechts
die Nummerangabe i in i/2 als Hinweis darauf ergänzt, daß noch eine zweite Registerkarte
Aa vorliegt. Reicht auch die zweite Registerkarte nicht aus, so legt man noch eine
dritte usf. an. Auf diese Weise wird ein lückenloser Nachweis für alle Registerkarten,
die in der Kartei vorhanden sein müssen, geschaffen, und jede einzelne Registerkarte
weist alle Karteikarten aus, die herausgeschrieben worden sind..
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Für kleine Karteien können mehrere Anfangsbuchstabe4 und mehrere Selbstlaute
mit Umlauten auf den Registerkarten zusammengezogen werden. Dagegen können für größere
Karteien die Registerkarten auch nur für einige oder für einen einzigen Endbuchstaben
eingerichtet sein. Diese Buchstaben können in beliebiger Weise und Anordnung auf
der Registerkarte vorgesehen sein.