DE698088C - Kartei - Google Patents

Kartei

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DE698088C
DE698088C DE1939W0106035 DEW0106035D DE698088C DE 698088 C DE698088 C DE 698088C DE 1939W0106035 DE1939W0106035 DE 1939W0106035 DE W0106035 D DEW0106035 D DE W0106035D DE 698088 C DE698088 C DE 698088C
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DE1939W0106035
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Winkler & Schulz GmbH
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Winkler & Schulz GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

Landscapes

  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

  • Kartei Es ist eine Kartei mit Registerkarten bekannt, die durch den Anfangsbuchstaben gekennzeichnet sind und an#dem einen Rande die Buchstaben des Alphabets aufweisen, mit deren Hilfe das Auffinden der Namen und der Standorte der betreffenden Karteikarte durch einen weiteren bestimmten Buchstaben ermöglicht wird.
  • Die Kennzeichnung der Registerkarten durch den Anfangsbuchstaben und einen weiteren; z. B. den dritten Buchstaben des Wortes, ist für viele Namen, wie z. B. für Adam, Alarich, Amadäus, Arald usw., die gleiche dritte Buchstaben haben, zu unbestimmt, so daß aus diesen Namen mit gleichen dritten Buchstaben erst wieder die betreffende Karteikarte herausgesucht werden muß. Das erfordert unliebsame Zeitverluste und Überlegung und schließt eine falsche Eintragung auf den Karteikarten nicht aus. , Die Erfindung betrifft eine Kartei mit Sichtregisterkarten und nach Namen, Orten, Waren oder einem sonstigen .Kennwort geordneten Karteikarten, die in, üblicher Weise in einen Behälter eingesetzt wird und das Auffinden einer Karteikarte aus deren großen Anzahl sehr schnell und ohne jede besondere Aufmerksamkeit und Überlegung ermöglicht.
  • Die erfindungsgemäße Kartei hat weiter. den Vorteil; daß sie in weitest gehendem Maße zergliedert werden kann, daß auch auf jeder Registerkarte jede auf ihr verzeichnete Karteikarte sofort auffindbar ist, und daß durch eine Kombination von Buchstaben und Zahlen die Führung einer besonderen Kartei zum Suchen der Kontonummer überflüssig ist. Die einzelnen Registerkarten bilden das Verzeichnis sämtlicher Karteikarten.
  • Zu diesem Zweck erfolgt nach der Erfindung bei der Kartei die Registratur außer nach dem Anfangsbuchstaben nach dem diesem folgenden Selbstlaut und dem Endbuchstaben des Kennwortes.
  • Um diese Registratur zu erreichen, tragen erfindungsgemäß die Registerkarten in alphabetischerFolge außer einem (oder mehreren) Buchstaben als den Anfangsbuchstaben des Kennwortes einen Selbstlaut oder mehrere oderalle Selbstlaute in Alphabetfolge und einen, mehrere oder alle Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge als den Endbuchstaben des Kennwortes.
  • Hat das betreffende Kennwort nur einen Selbstlaut als Anfangsbuchstaben, so kann dieser auch als der dem Anfangsbuchstabens folgende Selbstlaut behandelt werden. Bei häufig vorkommenden Kennworten können die Anfangsbuchstaben nochmals vereinzelt werden, z. B. bei den mit S beginnenden Kennworten in Sch und St als Anfangsbuchstaben unterteilt sein. Jedes Kennwort ist zu seiner Kenrizeichnua@g". somit nach drei Anhaltspunkten bestimmt: dem Anfangsbuchstaben, dem diesem folgenden Selbstlaut und dem Endbuchstaben. Dadurch' wird das Auffinden jedes einzelnen Kennwortes und seiner Karteikarte sicher und schnell und ohne daß Irrtümer vorkommen können erreicht. Die Selbstlaute a, e, i, o und u werden dabei vorteilhaft durch die Umlaute ä, ö und ü ergänzt.
  • Jede Registerkarte aus beliebigem Werkstoff trägt nach der Erfindung die mehreren oder alle Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge als Endbuchstabe des Kennwortes in gleicher Anzahl wie die ihr zugehörigen Karteikarten, die an sich beliebiger Art aus beliebigem Werkstoff hergestellt und mit jedem gewünschten Aufdruck, entsprechend dem Gebrauchszweck der Kartei, z. B. als Kontokorrent-, Bezugsquellen-, Mahn-, Lager- usw. Kartei, versehen sein können. Der Endbuchstabe des Kennwortes jeder Karteikarte wird erfindungsgemäß in der beliebig angeordneten Abteilung der mehreren oder allen Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge auf jeder zugehörigen Registerkarte besonders kenntlich gemacht, was das Aufsuchen und Auffinden jedes Kennwortes ganz bedeutend vereinfacht.
  • Die Karteikarten weisen an der einen Seite ihres oberen Kartenrandes eine auf ihrer auf der zugehörigen Registerkarte verzeichneten Anzahl entsprechende Zahlenreihe auf, während die andere Seite ihres oberen Randes für die bekannte Anbringung von Signalreitern, Einkerbungen usw. frei bleibt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigen Abb. i die erste Registerkarte einer Kartei mit dem Anfangsbuchstaben und dem diesem folgenden ersten Selbstlaut a des Namens bzw. der Firma als Kennwort, Abb. 2 und 3 je den Kopf einer Registerkarte für den Anfangsbuchstaben F bzw. P und dem diesem folgenden ersten Selbstlaut o bzw. ü des Kennwortes, Abb. q. die zur Registerkarte nach Abb. i zugehörige erste Karteikarte und Abb. 5 den Kopf der zugehörigen _Karteikarte Nr. 2o.
  • Bei der in Abb. i dargestellten ersten Registerkarte einer Kartei befindet sich links als Tab der Buchstabe A und daneben der Selbstlaut a. Bis zu diesem Selbstlaut a ist die aus Abb. 3 ersichtliche Leiste mit den acht in alphabetischer Folge geordneten Selbstlauten und Umlauten der Registerkarte vorher abgetrennt worden. Die Registerkarte dient demnach nur zu Aufnahme von Namen und Firmen mit dem Anfangsbuchstaben A und dem diesem folgenden Selbstlaut a. Das für die Aufnahme von zwanzig Namen (und Orten) bestimmte Feld der Registerkarte ist zu beiden Seiten von j e einer Zahlenreihe von i bis 2o begrenzt, und seine Iii»ke Spalte bildet eine Abteilung von zwanzig einzelnen Buchstabenreihen in alphabetischer Folge. In jeder Buchstabenreihe wird bei der Eintragung eines Namens dessen Endbuchstabe durch Schwärzen seines Raumes oder auf beliebige andere Weise kenntlich gemacht. Also bei den Namen auf Zeile =-i der Buchstabe m, auf Zeile io-io der Buchstabe f und auf der letzten Zeile zo-2o der Buchstaben als der jeweilige Endbuchstabe des betreffenden Namens. Will man z. B. den Namen Albanus auf der Registerkarte suchen, so läßt man den Blick die senkrechte Reihe der zwanzig aufeinanderfolgenden Buchstaben s als Endbuchstaben abgleiten fand vergleicht die Schwarzstellen dieser Reihe auf den fünf Zeilen 2-2"7-7, 11-1i, 15-i5 und ig-ig mit den daneben verzeichneten Namen, so daß man schnell und sicher auf der Zeile ig-ig den zu suchenden Namen Albanus findet, ohne alle anderen Namen mit einem anderen Endbuchstaben durchsehen zu müssen. Diese Registerkarte Aa ist rechts unten als Registerkarte Nr. i bezeichnet.
  • Die weiteren Registerkarten der Kartei unterscheiden sich von der eben beschriebenen nur insofern, als sie der weiteren Alphabetfolge der Namen einen anderen Anfangsbuchstaben und denselben oder einen anderen Selbstlaut oder Umlaut tragen, wie z. B. in Abb. 2 und 3 veranschaulicht ist.
  • Die zu dem auf der Zeile =-i der Registerkarte nach Abb. i stehenden Namen Adam zugehörige Karteikarte ist in Abb. q. gezeigt. Der obere Rand derselben trägt links als Tabs die Zahlenreihe i bis 2o (Abb. 5), von der bei der ersten Karteikarte Aa i die Zahlen 2 bis 2o abgetrennt sind. Diese Karteikarte Aa i ist also die erste von den zur Registerkarte Aa Nr. i gehörigen Karteikarten.
  • Für den auf der Zeile 2o-2o der Registerkarte Aa Nr. i nach Abb. i eingeschriebenen Namen ist auf der zugehörigen Karteikarte Aa 2o in Abb. 5 die Zahlenreihe i bis 2o vollständig vorhanden, jedoch sind die Zahlen i bis =g durch Schwarzpunkte unkenntlich gemacht.
  • Die hinter die Registerkarte Aa Nr. i nach Abb. i in den Karteibehälter ziffernmäßig geordnet gestellten zwanzig Karteikarten Aa i bis Aa 2o ergeben somit eine hintereinanderstehende Tabreihe von 1 bis 2o an ihren oberen Kartenrändern, so daß man z. B. nach Auffinden des Namens Arald mittels der senkrechten Endbuchstabenreihe d auf der Zeile 14-4 der Registerkarte Aa Nr. i reit einem Griff die zugehörige Karteikarte Aa 1.¢ der Kartei entnehmen kann. Das Fehlen der aus der Karteikartenstaffelfolge Aa x bis Aa 2o herausgenommenen Karteikarte Aa 1q. ist dadurch ohne weiteres erkennbar, daß hinter der fehlenden Staffelzahl 1q. in der Tabreihe aller übrigen Karteikarten ein Schwarzpunkt in auffälliger Weise erscheint.
  • In den Karteibehälter werden die Registerkarten in alphabetischer. Folge und hinter dieselben die zugehörigen, nach den Zeilen- bzw. Staffelnummern geordneten Karteikarten eingesetzt und dadurch die Steilkartei zur Sichtkartei gemacht. Sind für eine Registerkarte erst weniger als zwanzig Karteikarten vorhanden, so steht hinter ihr nur die vorhandene Anzahl der Karteikarten. .Steigt ihre Anzahl über zwanzig hinaus, so wird eine .zweite Registerkarte im Anschluß an die erste angelegt und als zweites Stück entsprechend bezeichnet, z. B. unten rechts als die Registerkarte Nr.2 zur Registerkarte Aa nach Abb. i, auf die man dänn unten rechts die Nummerangabe i in i/2 als Hinweis darauf ergänzt, daß noch eine zweite Registerkarte Aa vorliegt. Reicht auch die zweite Registerkarte nicht aus, so legt man noch eine dritte usf. an. Auf diese Weise wird ein lückenloser Nachweis für alle Registerkarten, die in der Kartei vorhanden sein müssen, geschaffen, und jede einzelne Registerkarte weist alle Karteikarten aus, die herausgeschrieben worden sind..
  • Für kleine Karteien können mehrere Anfangsbuchstabe4 und mehrere Selbstlaute mit Umlauten auf den Registerkarten zusammengezogen werden. Dagegen können für größere Karteien die Registerkarten auch nur für einige oder für einen einzigen Endbuchstaben eingerichtet sein. Diese Buchstaben können in beliebiger Weise und Anordnung auf der Registerkarte vorgesehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kartei mit den Anfangsbuchstaben und die Buchstaben des Alphabets aufweisenden Sichtregisterkarten, mit deren Hilfe das Auffinden des Namens der betreffenden Karteikarte durch einen weiteren bestimmten Buchstaben ermöglicht wird, sowie nach Namen, Orten, Waren oder einem sonstigen Kennwort geordneten Karteikarten, dadurch gekennzeichnet, daß die Registratur nach dem Anfangsbuchstaben, dem diesem folgenden Selbstlaut und dem Endbuchstaben des Kennwortes erfolgt.
  2. 2. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Registerkarten in alphabetischer Folge außer einem (oder mehreren) Buchstaben als dem Anfangsbuchstaben des Kennwortes, einen Selbstlaut oder mehrere oder alle Selbstlaute in Alphabetfolge und einen, mehrere oder alle Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge als dem Endbuchstaben des Kennwortes tragen.
  3. 3. Kartei nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Registerkarte die mehreren oder alle Alphabetbuchstaben in alphabetischer Folge als Endbuchstabe des Kennwortes in gleicher Anzahl wie die ihr zugehörigen beliebigen Karteikarten trägt. -q.. Kartei nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbuchstabe des Kennwortes jeder Karteikarte in der Abteilung der mehreren oder allen Alpfiabetbuchstaben in alphabetischer Folge auf jeder zugehörigen Registerkarte besonders kenntlich gemacht wird.
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